CH272115A - Kreuzstangenschalter für selbsttätige Telephonieanlagen. - Google Patents

Kreuzstangenschalter für selbsttätige Telephonieanlagen.

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CH272115A
CH272115A CH272115DA CH272115A CH 272115 A CH272115 A CH 272115A CH 272115D A CH272115D A CH 272115DA CH 272115 A CH272115 A CH 272115A
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CH
Switzerland
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magnet
rod
bridge
magnets
armature
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Application number
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Railway Tracks (AREA)

Description


      Kreuzstangenschalter    fürselbsttätige     Telephonieanlagen.       Die Erfindung betrifft einen     sogenannten          Kreuzstangenschalter    für selbsttätige     Tele-          phonieanlagen,    d. h. einen Mehrfachschalter,  der durch ein     (sefüge    von in Gruppen ange  ordneten Teilen gebildet wird, die je ein  festes und ein bewegliebes Kontaktorgan ha  ben und in regelmässiger Weise in den  Schnittpunkten zweier Reihen paralleler Li  nien einer flachen Ebene angeordnet sind.  Die     Riehtungen    dieser parallelen. Linien wer  den die Richtung X und die Richtung Y  genannt.  



  Al eist ist die Anzahl Teile einer Reihe in  der einen Richtung grösser als diejenige  einer Reihe in der andern     Riehtun-.    Das Ver  hältnis ist. von der zu erwartenden     Cespräehs-          frequenz    abhängig. Im folgenden wird im  mer angenommen, dass die Anzahl in einer  Reihe in Richtung Y angeordneter Elemen  tarschalter     nz    beträgt und die Anzahl in  Richtung X angeordneter     Elementarschalter     <I>n,</I> wobei     n,    gleich     m    oder grösser ist.. Die     m     festen Kontakte jeder Reihe in der Richtung  Y können miteinander und mit einem Zufüh  rungsdraht verbunden sein.

   In diesem Fall,  sind die n beweglichen Kontakte jeder Reihe  in der Richtung X ebenfalls miteinander und  mit einem andern Zuführungsdraht verbun  den. Dies kann aber auch umgekehrt sein, so  dass die in beweglichen Kontakte jeder Reihe  in Richtung Y und die n festen Kontakte  jeder Reihe in Richtung X je miteinander  verbunden sind. Es gibt in beiden Fällen    zwei Bündel. von Zuführungsdrähten, von de  nen das eine, das der Eingangsleitungen, mei  stens mehr Drähte als das andere enthält,  d. h. dasjenige der     Ausgangsleitungen,    die  weiter in das Zentralamt     hineinführen.     



  Wenn der bewegliche Kontakt. eines der  Teile betätigt. wird, wird einer der Zufüh  rungsdrähte des einen Bündels elektrisch mit  einem der Zuführungsdrähte des andern       Bündels    verbunden. Es können verschiedene  dieser Verbindungen gleichzeitig hergestellt  werden; die Schaltung ist jedoch derart ein  gerichtet, dass nicht zwei     Verbindungen     gleichzeitig mit demselben Draht entstehen  können.  



  Der Kanal einer Fernsprechverbindung  enthält eine Anzahl von Drähten; diese An  zahl wird mit     p    bezeichnet. Die für eine Ver  bindung dienenden     p    Teile sind zu einer  Gruppe vereinigt, die an und für sich auch  eine Reihe bildet, und zwar in Richtung X  oder aber in einer dritten Richtung, die mit.  Z bezeichnet wird. Die beweglichen Kontakte  jeder Gruppe von p Teilen werden gleich  zeitig bewegt.  



  Das Bewegen der beweglichen Kontakte       erfolgt    mittels Elektromagneten. Ein aus p in  Richtung Y verlaufenden Reihen bestehender  Block mit je m elektrisch miteinander ver  bundenen Elementarschaltern wird von einem  und demselben     Magnet        bewegt.    Die Bewe  gung des Magnetankers wird auf die beweg  lichen Kontakte durch einen     Mitnehmer         übertragen.

   Sämtliche einem und demselben  Kanal zugeordneten p Teile haben einen ge  meinsamen     Mitnehmer.    Die aus einem Block  von     m    mal p     Elementarsehaltern,        mv    Leitern  und einem Magnet mit Anker bestehende  Kombination wird     Brüeke    genannt und der  Magnet heisst Brückenmagnet. Die     Mitneh-          mer    können jedoch nur in     Bewegung    versetzt  werden, wenn sie mit dem Anker des     Brük-          kenmagnets    gekuppelt sind.

   Ein     Mitnehmer     kann mit ,dem Anker des Brückenmagnets  durch die     Bewegung    eines Organs, Stange ge  nannt,     gekuppelt    werden, das sich in der  Richtung X erstreckt und das von einem       Magnet,    einem Stangenmagnet, bewegt wird.  Jeder Reihe von     n        Gruppen    von je<I>p</I> Teilen  in Richtung X ist ein     Stangenmagnet    zuge  ordnet. Es gibt     also    m Stangenmagnete.  



  Bei einem bisher bekanntgewordenen       Kreuzstangenschalter        wirken    jedesmal zwei  Stangenmagnete mit einer     Stange    zusammen,  so dass die Anzahl Stangen
EMI0002.0022  
   beträgt. Eine  solche Stange besteht aus einem Metallstab,  meist mit     U-förmigem    Querschnitt, der um  eine Achse parallel zum Stab kippen kann.  Die Stange kann drei Lagen einnehmen;     liegt     sie in der Mittellage, so sind alle     Mitnehmer,     mit denen sie zusammenarbeitet, entkuppelt.

    Wird einer der der Stange     zugeordneten     Stangenmagnete erregt, so koppelt diese  Stange die     Mitnehmer        sämtlicher        n        Elemen-          tengruppen    der Reihe in Richtung X,     zn    der  der     erregte    Stangenmagnet gehört, mit den  Ankern der     Brückenmagnete.    Wird darauf  einer der Brückenmagnete erregt, so bewegt  dieser nur diejenigen     Mitnehmer    seiner  Brücke, die zur fraglichen Reihe gehört und  schliesst die Kontakte der p Elemente, die  demselben Kanal zugeordnet sind.

   Darauf  hört die Erregung des Stangenmagnets auf       und    .die Stange nimmt wieder ihre Mittellage  ein. Solange die erste Verbindung besteht,  kann die Stange für eine zweite Verbindung  ;verwendet werden; zu diesem Zweck muss  der zweite Stangenmagnet, mit dem sie     zu-          sammenarbeitet,    erregt werden; infolgedessen  kippt die Stange in die     andere    Richtung und    kuppelt die     Mitnehmer    einer benachbarten  Reihe mit     dein    Anker der Brückenmagnete.  



  Die Erfindung betrifft einen     Kreuzstan-          genschalter    in verbesserter     Ausbildung.    Der  Erfindung liegt die Erkenntnis     zugrunde,     dass der     Umstand,    dass beim genannten be  kannten     Kreuzstangenschalter    die Brücken  magnete zum Schliessen der Kontakte dienen  müssen, als ein Nachteil zu     betraehten    ist.

   Als  Bedenken dagegen, wie vom     Erfinder    festge  stellt, dürfte angeführt werden,     da.ss    diese     rz     Magnete, die während des ganzen Gesprächs  erregt sein müssen, um die Elementarschalter  des Gesprächskanals geschlossen     zu    halten,  meist in weit     grösserer    Anzahl vorhanden  sind als die Stangenmagnete, die für jedes  Gespräch nur kurze Zeit tätig sind. Die     nz     Stangenmagnete brauchen nur wenig Arbeit  zu leisten. Sie müssen nur die Kupplungs  stifte in die wirksame Lage bringen, was viel  weniger Kraft als das Andrücken der Kon  takte oder das     Überwinden    der Gegenkraft  einer die Kontakte getrennt haltenden Feder  erfordert.  



  Nach der Erfindung werden die Rollen  vertauscht und der Schalter ist derart aus  gebildet, dass ein Brückenmagnet zur Ver  stellung einer Verbindung nur vorüber  gehend tätig ist und dabei die Kupplung  eines     Mitnehmers    mit einer Stange herstellt,  während ein     Stangenmagnet    während der  ganzen Dauer der Verbindung tätig bleibt  und die Elementarschalter, die geschlossen  worden sind, geschlossen hält, und     class    die  betätigte Stange die Kraft für das Schliessen  und für das G     eschlossenhalten    der Elemen  tarschalter überträgt.  



  Der durch diese Massnahme erzielte Vor  teil     besteht.    darin, dass bei einer Ausführungs  form, bei welcher die Stangenmagnete die  Gruppen von     Eleinentarsclialtern        zti    schlie  ssen und während des Gesprächs geschlossen  zu halten vermögen, die Anzahl starker  Magnete kleiner als die Anzahl     Magnete    ist,  die nur wenig Kraft zu liefern und     wenig-          Arbeit    zu leisten brauchen.  



  In einem     Kreuzstangenschalter    können in  einem normalen Fall     \_',5        Brücken    und     10              Stangen        vorhanden    sein. Die bisher üblichen       Sehalter        l;rauelien    also in diesem Fall     2;>     starke     Magnete,    und     nur    70     Magnete    konn  ten eine geringere Leistung haben.

   Ein Schal  ;     ter    nach der     Erfindung    hingegen     braucht    in  diesem Fall nur 1.0 starke Magnete zu be  sitzen und 25 können. schwächer sein.  



       Alan    kann die üblichen Kippstangen bei       Kreltzstangenschaltern    durch Zugstangen er  setzen, die eine geradlinige Bewegung in  ihrer Längsrichtung machen. Diese Ersetzung  hat bei Anwendung der Erfindung eine     noeli     grössere Bedeutung, als wenn diese Zug  stangen nur zum Kuppeln der     Mitnehmer     mit dem Anker des die Kontakte schlie  ssenden     Brüekenniagnets    dienen, da bei einem       Kreuzstangenschalter    nach der Erfindung  von den Stangen eine grössere Kraft als vor  her ausgeübt werden muss.  



  Bei Verwendung von Zugstangen kann  man weiter einen zentralen Zugmagnet ver  wenden, und als Stangenmagnet einer jeden  Stange einen .Hilfsmagnet hinzufügen, der  dazu dient, die Stange mit dem Anker des  Magnets     zli    kuppeln.  



  Da bei Anwendung der Erfindung der  die     Staune    ziehende Magnet stärker sein  muss als der bei genannter bekannter Aus  führung, ist diese Zentralisierung noch viel  wichtiger. Ein,     Kreuzstangenschalter    mit 25  Brücken und 10 Stangen hat dann nur eilten  einzigen Magnet, der die Kontakte zu schlie  ssen vermag, sowie 35 kleine Kupplungs  magnete, von denen 10 Stangenmagnete und  25 Brückenmagnete sind.  



  Es ist erwünscht, dass der Zugmagnet,  sobald eine Verbindung hergestellt worden  ist, sofort zur Herstellung einer folgenden  Verbindung bereit ist. Um dies möglich zu  machen, kann man einen Riegel anbringen,  der, wenn der     Anker    des Zugmagnetes, nach  dem eine Stange gezogen worden ist., in seine  Ruhelage zurückkehrt, die Stange sperrt       und        festhält,    solange der     St.abinagnet    erregt.  bleibt.  



  Die Erfindung wird nachstehend an  Hand des in der beiliegenden     Zeichnung    dar  gestellten Ausführungsbeispiels     eines    Kreuz-         stangenschalters    nach der Erfindung von der  Art, bei der die Elementarschalter von Fe  dergruppen gebildet werden und die gegen  seitigen Verbindungen der beweglichen Kon  takte in     Richtung    der Stangen und dieje  nige der festen     Kontakte    also in Richtung Y  verlaufen, beispielsweise näher erläutert.  



       Fig.    1 ist eine Projektion in Richtung Z  in     Fig.    2 und zeigt zwei Gruppen von     Ele-          inentarschaltern.     



       Fig.    2 ist eine Projektion in der     Stangen-          riehtl1i12,    der Richtung X, und zeigt zwei Mit  nehmer mit einem Teil des Ankers eines  Brückenmagnets.  



       Fig.    3 ist eine Projektion in der Richtung  Y, in der eine Federgruppe in Seitenansicht  abgebildet ist.  



       Fig.    4 ist eine schematische Darstellung  des ganzen Sehalters.  



       Fig.    5 und 6 sind schematische Darstel  lungen einer Einrichtung mit zentralem Zug  magnet und nur zur Kupplung dienenden  Stangenmagneten.  



  Die Elementarschalter bestehen aus einer  bewegbaren     Kontaktfeder    1 mit an dieser be  festigten Kontaktpunkten 2 und einem festen  Kontaktteil 3, der     sä.mtliehen    entsprechenden  Elementen einer Brücke gemeinsam ist. Die  festen Kontaktteile bestehen aus einem     Iso-          lierstoffst.reifen    4 und einem Streifen 5 aus  Metall, z. B. Silber, aus dem auch die Kon  taktpunkte 2 hergestellt sein können.. ,  Um eine Verbindung herzustellen, müssen  die Federn von einem     Mitnehmer        angedrückt      erden. Ein     Mitnehmer    besteht aus dem  Treiber 6 und dein     Mit.nehmerstab    7.

   An je  dem der Treiber 6 ist eine     haarnadelförinige    ,  Feder     ä    befestigt, von der das nicht im     Mit-          nehmer    verankerte Ende mit dem Anker 9  eines     Brückenmagnets    19 verbunden ist. Die  ser Anker (eigentlich eine Verlängerung des       Ankers)    ist als ein Zugstab ausgestaltet. Das  in     den        Fig.        7.    und 2 abgebildete Ende dieses  Zugstabes weist einen Schlitz 10 auf, durch  den eine Schraube     1.1    gesteckt ist.

   Wird der       Brüekenma.gnet    erregt, so wird der Stab 9,  in den     Fig.    1, 2 und 4 gesehen, nach links     k         bewegt. Der Schlitz 10 gestattet in dieser  Richtung eine geringe Verstellung des Sta  bes 9 in bezug     auf    die Schraube 11. Bei die  ser Bewegung wird das mit dem Stab 9 ver  bundene Ende der Federn 8 und durch Ver  mittlung dieser Federn zugleich sämtliche um  einen Bolzen 12 drehbare Treiber mitgeführt.  Die Treiber können auch auf andere Weise  befestigt sein, wenn sie nur über einen klei  nen Weg in Richtung des Stabes 9     bewegbar     sind. Der Bolzen 12 dient zugleich zur Befe  stigung der Federgruppe; die Kontaktfedern  einer jeden Gruppe sind durch isolierende  Distanzteile 13 voneinander getrennt.

   In  jeder Gruppe gibt es sechs Kontaktfedern,  aber ihre Anzahl kann auch grösser oder  kleiner sein. Diese Anzahl ist von der Anzahl  Drähte abhängig, die jeder Gesprächskanal  besitzt. Jede Brücke hat z. B. 10 Gruppen  von Kontaktfedern, also 10     Mitnehmer,    wie  in     Fig.    2 zwei nebeneinander dargestellt sind.  Der Platz eines .dritten ist in dieser Figur  auch angedeutet. Der ganze Schalter hat.  z. B. 25 Brücken. In     Fig.    4 sind vier der  selben dargestellt.  



  Wenn ein Brückenmagnet erregt ist, so  dass das untere Ende der     22litnehmer,    mit .dem  er zusammenarbeitet, in     Fig.    2 gesehen, nach  links bewegt worden ist, sind hierdurch die       Hitnehmer    in eine Lage gelangt, in der sie  von der Stange, mit der sie zusammenarbei  ten, gegriffen werden können. Die Stangen  sind als Zugstangen ausgebildet und mit 14  bezeichnet. In     Fig.    2 sind sie im     Querschnitt     dargestellt. Wird eine Stange von dem ihr  zugeordneten Stangenmagnet 20 gezogen, so  wird sie .denjenigen     Mitnehmer    der Brücke  mitnehmen, dessen Brückenmagnet erregt  worden ist.

   Das Ende des Treibers 6 liegt nun  in einer     AussparLnmg    15 .der Stange und wenn  diese Stange, in     Fig.    3 gesehen, nach links  gezogen     wird,    drückt die Seite 16 dieser Aus  sparung gegen die Vorderseite .des Endes 17  des Treibers. Der Treiber bewegt sich also       ebenfalls    nach links (in     Fig.    2 rückwärts)       und    .der seinerseits vom Treiber angedrückte       Mitnehmerstab    7 führt sämtliche Federn  einer     Gruppe    zugleich in ihre Arbeitslage.

      Der Brückenmagnet wird nun nicht wei  ter erregt, aber die Kontakte bleiben ge  schlossen, da der Treiber, solange die Stange  gezogen ist, nicht in seine ursprüngliche Lage  zurückkehren kann, da. ein am Treiber vor  handener Haken 18, der hinter :die Kante 16  der Stange greift, dies verhindert.  



  Es besteht kein Hindernis, dass ein  Brückenmagnet betätigt wird, nachdem be  reits eine oder mehrere Stangen gezogen wor  den sind. Mit diesen Stangen sollen die Trei  ber nicht gekuppelt werden, aber die Stan  gen sollen auch die     Bewegung    des Ankers 9  des Brückenmagnets nicht verhindern. Zu  diesem Zweck sind die Treiber 6 nicht un  mittelbar, sondern durch Vermittlung der  Federn 8 mit .dem Anker 9 verbunden. Die  Treiber stossen gegen die bereits gezogenen  Stangen, .aber der Anker 9 schiebt weiter und  spannt die Federn 8 .der gesperrten Treiber.  An den vorstehenden Zungen 21 der Kontakt  federn können Drähte festgelötet werden, die  diese Kontaktfedern mit den entsprechenden  Kontaktfedern der andern Brücken ver  binden.  



  Die n Brückenmagnete 19 können viel  leichter als die     m    Stangenmagnete 20 kon  struiert sein, die im Vergleich zum Magnet 19  viel Arbeit leisten sollen. Die Stangenmagnete  20 können .aber auch eine sehr leichte Kon  struktion haben, wenn zur Betätigung sämt  licher Stangen 14 ein zentraler Zugmagnet  angebracht wird und die Stangenmagnete zur  Kupplung der Stangen mit dem Anker dieses  starken Zugmagnetes verwendet werden.  



  Eine Einrichtung, bei der dies zutrifft,  ist. in den     Fig.    5 und 6 .dargestellt. Diese zei  gen einen zentralen Zugmagnet und einen  Stangen- oder Kupplungsmagnet, und     zwar     in     Fig.    5 beide     unerregt    und in     Fig.    6 beide  erregt. In     Fig.    5 ist. strichliniert die Lage an  gegeben, die bei Erregung des Stangen  magnets entsteht, während     Fig.    6 strichliniert  die Lage zeigt, die entsteht, wenn der Zug  magnet nicht weiter erregt bleibt.  



  Der Zugmagnet ist mit 21., der     Stangen-          oder    Kupplungsmagnet mit 22 bezeichnet.      Der Anker des Kupplungsmagnets wird von  einem Riegel 23 gebildet. Wenn die Stange  gezogen ist, greift sie mit     einem    Haken 24  hinter einen Anschlag 25, der den Riegel 23  daran verhindert., zurückgezogen zu werden.  Am Riegel ist. ein Kupplungsorgan 26 befe  stigt. An dieseln befindet sieh ein Haken 27,  der vom Stangenmagnet, wenn dieser erregt  wird, zum Zusammenarbeiten mit dem Zug  haken 28     am    Anker 29 des     Zugmagnets     (strichliniert in     Fig.    5) gebracht wird. Wenn  der Magnet 21 erregt wird, werden der Ha  ken 27, das Organ 26 und der Riegel 23 mit  geführt.  



  Der Riegel ist drehbar an einem Hebel 30  befestigt, der     um    einen festen Punkt 31 dreh  bar ist und     auf    die Zugstange 14 einwirkt.  Diese wird also mitsamt. dem Riegel 23 vom  Magnet 21. mitbewegt.  



  Bei Verschiebung des Riegels stösst     das     nach oben umgebogene Ende 32 des Kupp  lungsteils 26 gegen einen Führungsstab 33.  Dies verhindert jedoch nicht die Bewegung,  denn     (las    Organ 26, das nur mittels der Be  festigungsmittel 34 auf dem Riegel 23 fest  sitzt, ist elastisch biegsam und infolgedessen  läuft das Ende 32 leicht auf den Führungs  stab 33. Der Kupplungshaken 27 wird vom  Zughaken 28 festgehalten und bleibt also an  Ort und Stelle und vom Organ 26 wird nur  der zwischen dem Haken 27 und dem Ende  32 liegende Teil gekrümmt     (Fig.    6).  



  Damit der Haken 24 des Riegels nicht vom  Anschlag 25 an der     Herabbewegung    gehin  dert wird, ist dieser Anschlag als eine Klappe  ausgebildet, die um den Punkt 35 drehbar ist  und durch Federkraft gehoben wird. Bewegt  sich der Riegel 23 mit dem. Haken 24 herun  ter, so drückt er die Klappe 25 fort und diese       gelangt    in die in     Fig.    5 gestrichelt angege  bene Lage.     Wenn    der     Zugmagniet    den Riegel  hinreichend weit verschoben hat, klappt der  Anschlag 25 auf und gelangt vor den Haken  24     (Fig.    6). Statt des Anschlags kann der  Haken 24 wegschiebbar und federnd ausge  bildet werden.

   Wenn der Magnet 21     aberregt     wird, aber der     lIagnet    22     erregt    bleibt, bleibt    die Stange 14 gezogen, da der Anschlag 25  den Haken 24 verhindert., zurückgeschoben  zu      -erden.    In     der        Praxis    ist ein kleiner  Spielraum     d    unvermeidlich und die Federn 1  oder der Treiber 6 sollen diesen aufzunehmen  vermögen.

   Dieser Spielraum hat aber zur  Folge, dass, es sei denn, dass dagegen, wie  beim Ausführungsbeispiel, Massnahmen ge  troffen sind, jeweils wenn der Anker des       Zu'mat-ynets    angezogen wird, -die bereits ge  zogenen Stangen alle über die Weglänge d  mitgeführt werden müssen, und der Magnet  viel stärker sein muss, als wenn er nur eine  einzige Stange zu ziehen hätte. Aus diesem  Grunde ist das Organ 26 federnd ausgebildet  und der     Führuntcsstab    33 angeordnet.

   Sobald       (ler        Zngliaken    28 durch Aufhören der Erre  gung des Zugmagnets den Kupplungshaken  27 freigibt, wird dieser Haken durch die     Ye-          derkraft    des sich teilweise entspannenden  Organs 26 aus der Bahn des Zughakens 28  geführt (gestrichelt in.     Fig.    6). Beim fol  genden     Anziehen    des Ankers des Zugmagnets  wird also die bereits (gezogene Stange nicht  weiter mitgeführt, sogar nicht um den Ab  stand d.  



       Es        leuelitet    ein,     (lass    man. auch ein nicht  federndes, sondern nur in     bezug    auf den Rie  gel 23 drehbares Kupplungsorgan     verwenden     kann, wenn man den festen Führungsstab 33  durch einen federnden Anschlag ersetzt, der  das Kupplungsorgan zu heben vermag, wenn  der Haken. 28     freigibt,    und der durch die  Kraft. des Magnets 22     1ve; gedrückt    werden  muss.  



  Es wird weiter einleuchten, dass die Er  findung auch bei einer Ausführung mit  drahtförmigen     Kontaktorganen    Anwendung  finden kann, bei der in der Stangenrichtung  die festen Kontakte     miteinander    verbunden  sind. Zu diesem Zwecke soll die Schliessbewe  gung der Treiber 6 in der Richtung Z über  tragen werden, da sich bei ,dieser Ausfüh  rung die     Mitnehmerstäbe    in dieser     Richtung     bewegen. Zu diesem Zweck kann zwischen  jedem Treiber und seinem     Mitnehmerstab    ein  Schaukelhebel vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATE NTANSPRUCII Kreuzstangenschalter für selbsttätige Tele- phonieanlagen zur wahlweisen Durchverbin- di ng von ankommenden und abgehenden Leitungen, welcher Schalter eine Gruppe Brückenmagnete und eine Gruppe Stangen magnete enthält, welche Brückenmagnete je einer ankommenden Leitung und welche Stan genmagnete, deren Anzahl kleiner ist als die jenige der Brückenmagnete, je einer abge henden Leitung zugeordnet sind, wobei die Durchverbindung einer ,
    der ankommenden mit einer der abgehenden Leitungen durch Betätigung des diesen Leitungen zugeord neten Brückenmagnetes und Stangenmagnetes hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Brückenmagnet für jede Verbindung nur vorübergehend tätig ist und dabei die Kupplung eines Mitnehmers mit einer Stange zustande bringt, hingegen ein Stangenmagnet während der ganzen Verbindungsdauer tätig bleibt und die Elementarschalter, die ge schlossen worden sind, geschlossen hält und dass die betätigte Stange die Kraft für das Schliessen und für .das Geschlossenhalten der Elementarschalter überträgt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kreuzstangenschalter nach Patentan spruch, :dadurch gekennzeichnet., dass die Stangen als Zugstangen ausgebildet sind und eine geradlinige Bewegung in ihrer Längs richtung machen. 2. Kreiizstangenschalter nach Unteran spruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Stangen einen gemeinsamen Zug magnet besitzen und einer jeden Stange ein gesonderter Stangenmagnet zugeordnet ist, mittels welchem die Stange mechanisch mit dem Anker des Zugmagnets verbunden wer- , den kann.
    3. Kreuzstangenschalter nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss für die Übertragung der Bewegung eines Brük- kenmagnets auf die ihm zugeordneten Mit-, nehmer ein Stab (9) vorgesehen ist, der sich bei der Erregung des Brückenmagnets in sei ner Längsrichtung, :d. h. senkrecht zu den Stangen (14), bewegt und dabei die Mitneh- mer, die in Längsrichtung :des Stabes beweg bar .sind, in eine Lage führt, in der sie von der Stange ergriffen werden, sobald diese ge zogen wird.
    4. Kreuzstangenschalter nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Riegel vorgesehen ist, der, wenn der Anker des Zugmagnets, nachdem eine Stange gezo gen worden ist, in seine Ruhelage zurück kehrt, die Stange sperrt und festhält, solange der Stangenmagnet erregt bleibt.
    5. Kreuzstangenschalter nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Riegel (23), der, wenn :die Stange gezogen worden ist, mit einem Haken (24) hinter einen Anschlag (25) greift, ein Kupplungs organ (26) befestigt ist, das mit einem Ha ken (27) versehen ist, der bei erregtem Stan genmagnet (22) mit dem Zughaken (28) des Ankers (29) :des Zugmagnets (21) zusam menarbeitet und bei Erreg Ling dieses Magnets (21) von diesem Anker (29) mitgeführt und durch Federkraft ausser .der Bahn des Zug hakens geführt wird, sobald dieser beim Aufhören der Erregung des Zugmagnets .den Kupplungshaken (27) freigibt.
CH272115D 1947-09-19 1948-09-17 Kreuzstangenschalter für selbsttätige Telephonieanlagen. CH272115A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL272115X 1947-09-19

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Publication Number Publication Date
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