CH272130A - Elektrische Kraftanlage für den Antrieb eines Fahrzeuges. - Google Patents

Elektrische Kraftanlage für den Antrieb eines Fahrzeuges.

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CH272130A
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Kaye Emmanuel
Reginald Sharp John
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Kaye Emmanuel
Reginald Sharp John
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Description


  Elektrische Kraftanlage für den Antrieb eines Fahrzeuges.    Die Erfindung bezieht siele auf eine elek  trische Kraftanlage für den Antrieb eines  Fahrzeuges. Dieselbe weist eine Stromquelle  für einen Gleiehstrommotor mit Neben  schlussfeldwicklung, eine den Motorantrieb  übertragende Kupplung, welche beim Anlas  sen des     Fahrzeuges        gleiten        kann,    und einen  Anlass-Steuerschalter, welcher     Feldstärke-          Reguliermittel    einschliesst.  



  Nebensehlussmotoren haben den Vorteil,  dass3 ihre Geschwindigkeit leielht über einen  grossen Bereich durch Steuerung der     Feld-          wieklung    verändert werden kann und dass3  sie eine obere Geschwincdigkeitsbegrenzung  haben, welche bei Unterbelastung rieht über  sehritten wird. Wenn ausserdem ein     Neben-          sehlussmotor    von einer Speielherbatterie ge  speist wird, ist es nmöglielh, den Motor als Dy  namo für das Wiederaufladen der Batterie  zu benutzen. Wenn z. B. ein Nebenschluss  motor als Zugmotor eines Fahrzeuges benutzt  wird, kann der Motor als Bremse verwendet  werden, wenn das Fahrzeug angehalten wird  oder abwärts fährt, und es kann dabei die  Batterie, die sonst zum Speisen des Motors  dient, wieder aufgeladen werden.  



  Die Anlage gemässil der Erfindung zeich  net sieh dadurch aus, dass der Anlass-Steuer  schalter derart ausgebildet ist, dass er beim       Anlassen    sieh zuerst in eine     Lage    bewegt, in  welcher der Motor an     die    Stromquelle bei  maximaler Feldstärke angeschlossen ist, zwei  tens bewirkt, dass3 die Kupplung eingerückt    wird und den Antrieb überträgt und drittens,  dass nach Einrückung der     Kupplung    die  Feldstärke - Reguliermittel betätigt werden  können.  



  Mehrere Ausführuntsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind auf der beiliegenden  Zeichnung dargestellt, in welcher  Fig. 1 das Schaltungsschema einer verein  fachten     Ausführungsform,     Fig. 2 das Sehaltungsschema einer     Aus-          führungsform    mit zusätzlichen Mitteln zur  Aufladung einer Akkumulatorbatterie, und  Fig. 3 das Schaltungsschema einer weite  ren Ausführungsform mit relaisbetätigten  Umkehrschaltern zeigt.  



  Das in Fig. 1 gezeigte Schaltungsschenma  weist einen Fahrzeug-Antriebsmotor 11 auf,  der durch zwei Batterien 12, 13 betrieben  wird, welche in Reihe     miteinander    und mit  einer Sicherung 14 zwischen ihnen mit dem  Motor über eine negative Leitung 15 und eine  positive Leitung 16 verbunden sind. Der  Steuerapparat.     liegst.    in der positiven Leitung       zwischen    der Batterie und dein Motor.  



  Ein     Hauptschütz    A ist für das Schliessen  des     Motorankerkreises    vorgesehen, welches  Schütz eine     IIauptbetätigun        tgsspule    17 und  Kontakte 18, 19 aufweist, welche geschlossen  werden, wenn die Betätigungsspule 17 erregt  wird. Die Betätigungsspule 17 ist mit dem  negativen Pol der Batterie über eine Leitung  20     und    denn positiven Pol über einen     dureli     einen Taster     betätigten    Sehalter 21 und Lei-      tung 22 verbunden. Somit kann das Haupt  schütz nicht geschlossen werden, es sei denn,  der tasterbetätigte Schalter 21 sei geschlos  sen.

   Sogar wenn der tasterbetätigte Schalter  21 geschlossen ist, wird der Motorkreis durch  das Schütz nicht unmittelbar geschlossen,  weil ein zweites Paar Schaltkontakte 23 in  Reihe mit dem Schalter 21 angeordnet ist,  welche Kontakte 23 mittels einer Brücke ver  bunden werden können, die mit einem Arm  24 eines Geschwindigkeites Steuerschalters  verbunden ist. Die erste Wirkung des     Ge-          schwindigkeits-Steuerschalters    bei seiner Be  wegung besteht darin, die Kontakte 23 zu  schliessen und den Motor anzulassen. Das  Hauptschütz A besitzt auch eine Reihen  wicklung 25, welche bestrebt ist, die Kon  takte 18, 19 geschlossen zu halten, wenn der  Motor 11 einen starken Strom aufnimmt.

   Der  <I>Zweck</I> der Wicklung 25 ist der, zu verhin  dern, dass die Schützkontakte 18, 19 geöffnet  werden, ausgenommen dann, wenn der Motor  unterbelastet ist, und somit zu verhindern,  dass diese Kontakte unzulässigerweise abge  trennt werden.  



  Der Motor 11 besitzt eine Nebenschluss  feldwicklung 26, welche über einen Um  kehrschalter 27 einerseits mit einer negativen,  zur Batterie führenden Leitung 28 und  anderseits mit einer positiven Leitung 29  verbunden ist, welche an einen Regulierwider  stand 30 angeschlossen ist. Der Geschwindig  keitssteuerarm 24 arbeitet über den Regu  lierwiderstand 30 und dient dazu, zu bestim  men,     wieviel    Widerstand sich in Reihe mit  der Nebenschlussfeldwicklung 26 befindet.  Der Arm 24 ist an die positive Leitung durch  eine Leitung 31 angeschlossen.  



  An einer Anzapfung des Widerstandes 30  befindet sich eine Verbindung 32 zu einem  Kontakt 33 eines     elektromagnetisch    betätig  ten Schalters B, der eine Betätigungswick  lung 34 in Reihe mit demn Anker des Motors  11 besitzt. Die Wirkung der Wicklung 34 be  steht darin, den Kontakt 33 gegen einen Kon  takt 35 zu drücken, der mit der positiven  Leitung verbunden ist, die zum Motor führt.  Wenn daher der Schalter B betätigt wird,    wird der Teil des Steuerwiderstandes 30,  welcher zwischen der Leitung 32 und der  Stelle auf dem Widerstand liegt, an welche  der Arm 24 gebracht wurde, kurzgeschlossen.  Dadurch wird der Strom in der Neben  schlussfeldwicklung 26 erhöht und der Strom,  der durch den Motoranker 11 aufgenommen  wird, verringert.

   Dies wird, bei passender Be  messung der Reihenwicklung 34, bewirken,  dass die Kontakte 33, 35 unterbrochen wer  den und dass der     Nebensehlussstrom    durch  die Feldwicklung 26 wieder herabgesetzt  wird. Folglich wird sich der     Motorstrom     wieder erhöhen     und    die Kontakte 33, 35 wer  den wieder betätigt.. Dieses abwechselnde  Schliessen und Öffnen der Kontakte 33, 35 ist  bestrebt, den Motorstrom auf einem Wert  schwankend zu halten, welcher     zwischen    den       Einschah-.    und Abfallströmen des elektro  magnetisch betätigten Sehalters liegt.  



  Der Motor 11 besitzt ein Paar Schleif  ringe 36, 37, welche an eine Wicklung 38  einer elektromagnetisch betätigten     Kupplun\-          angeschlossen    sind, die auf der Motorwelle       zwischen    dem Motor und seiner Belastung an  geordnet     ist.    Die Schleifringe 36, 37 nehmen  Strom von zwei Leitungen 39, 40 auf, von  welchen eine an den gleichen Punkt des  Widerstandes 30 angeschlossen ist, wie die  Leitung 32, an welche der Kontakt. 33 ange  schlossen ist, während .die     andere    Leitung an  einen     Punkt    41 am Ende des Widerstandes  30 angeschlossen ist.

   Es ist. zu bemerken, dass  sich der Punkt 41 etwas ausserhalb des Punk  tes 42 befindet, an welchen die Leitung 29  der     Nebenschlussfeldwieklung    angeschlossen  ist. Als Folge hiervon ergibt sich, dass wenn  der     Geschwindigkeits-.Steuerregulierarm    24  zuerst in Berührung mit dem Widerstand 30  gebracht wird, schon ein kleiner Betrag des  Widerstandes 30 zwischen dem Punkt 41 und  dem Punkt 42 eingeschaltet. ist, in welchen ein  entsprechender Spannungsabfall entsteht:  wobei der Punkt 41 relativ zum Punkt 42  positiv ist. Es folgt, dass die an die Kupp  lungswicklung 38 angeschlossene Leitung 39  relativ zu der Leitung 40 positiv sein wird.

    Wenn beim Anlassen des     Motors    der Arm 24      gegen den Punkt 42 auf dem Widerstand be  wegt wird, wird er das Potential der Leitung  40 erhöhen, während das Potential der Lei  tung 39 gesenkt wird. Folglich wird der  Kupplungsstrom herabgesetzt und     wenn    der  Arm 24 näher gegen die Leitung 32 zu bewegt  wird, wird die Leitung 40 positiver relativ  zur Leitung 39 und der Strom in der Kupp  lungswicklung 38 wird umgekehrt. Die Kupp  lung ist so angeordnet, dass sie mit diesem  Umkehrstrom schliesst.

   Der ursprüngliche,  auf die Kupplung bei positiver Leitung 39  relativ zur Leitung 40 aufgedrückte Strom  wird als schwacher Entmagnetisierungsstrom  benutzt und dient dazu, zu gewährleisten,  dass die Kupplung sicher offen, d. h.     entkup-          pelt    ist, wenn der Motor zuerst angelassen  wird.  



  Das Motorfeld ist gesättigt, wenn sich der  Arm 24 an denn Punkt 41 befindet und dies  ist der beste Zustand für das Anlassen. Der  Motor läuft ohne Last an und wenn sein Feld  voll erregt ist, wird er mit minimaler Ge  schwindigkeit laufen. Wenn der Arm 24 sieh  längs des Widerstandes 30 gegen die Leitung  32 bewegt, wird die Kupplung mit zuneh  mender Kraft geschlossen und der Motor auf  Belastung gebracht. Somit läuft der Motor  unbelastet an, wird jedoch allmählich durch  die Kupplung belastet, welche eine gesteuerte  Schlüpfung gestattet. Wenn der Arm 24 nun  weiter an der Leitung 32 vorbei längs des  Widerstandes 30 bewegt wird, beginnt er ge  nügend Widerstand in Reihe mit der     Neben-          sehlusswieklung    26 zu bringen, um die Ge  schwindigkeit des Motors zu erhöhen.

   Wenn  der Motor 11 über die Kupplung 38 mit einer  Zuglast verbunden wird, werden die höheren  Geschwindigkeitsbereiche nur bei Belastun  gen auf gerader Strecke oder leichter Stei  gung erreicht und unter solchen Bedingungen  wird der     Sehalter        B    nicht in Betrieb gesetzt.  Sollte jedoch Glas Fahrzeug, auf welchem die  Steuerung installiert ist, eine erhöhte Stei  gung haben, welche die Belastung des Motors  über     den    Stand erhöht, bei     dem    der Schalter  R einschaltet, ist die Wirkung die, dass der  Sehalter B wie beschrieben, zeitweilig oder    sogar dauernd geschlossen wird und dass  die Motorgeschwindigkeit herabgesetzt wird,  wälireiil sein Drehmoment (gleich wie bei  einem reihengewickelten Motor) erhöht wird.

    Das heisst, der Fahrzeugfahrer kann nicht,  obschon eine     Nebeiischlussfeldwieklungssteue-          rung    vorhanden ist, durch Einstellen  der Steuerung auf eine zu hohe Geschwindig  keit den Motor überlasten.  



  Wenn das Fahrzeug eine Steigung hinab  fährt, wird der Motor, da er im Nebenschluss  gewickelt ist, als Nutzbremse arbeiten und  die Batterie aufladen, was die maximale  Fahrzeuggeschwindigkeit begrenzt.  



  Der Umkehrschalter 27 befindet sich in  Reihe mit einer Wicklung 45. Der Zweck der  Wicklung 45 besteht darin, eine mechanische  Verriegelungsvorrichtung für den Umkehr  schalter zu betätigen, so dass er nicht umge  schaltet werden kann, wenn die     Feldwick-          lung    26 erregt ist. Die mechanische Anord  nung einer solchen Verriegelungsvorrichtung  ist an sieh bekannt und braucht hier nicht  weiter beschrieben zu werden. Der Motor 11  ist mit.     Wendepolwieklungen    46 versehen, um  die Kommutation zu     unterstützen,    besitzt  jedoch sonst. keine Reihenwicklung.  



       Fig.    2 zeigt eine Schaltung, welche im  wesentlichen die gleiche wie     Fig.    1 ist, mit  der Ausnahme,     da.ss    zusätzliche     Vorkehrungen     getroffen sind, durch welche, wenn der Mo  tor 11 passend angetrieben wird, er für das  Laden der Batterien verwendet werden kann.  Die meisten Teile der     Fig.    2 sind die     glei-          ehen    wie die in     Fig.    1 gezeigten und sind in  der Zeichnung mit, gleichen Zahlen bezeich  net.

   Es genügt daher, die     Beschreibung,-    auf  die Teile der Figur zu     besehrä.nken.    welche  sieh von     Fi.    7. unterscheiden.  



  Wenn der Motor 11 als Nutzbremse oder  als Generator für das Laden der Batterie  benutzt wird, ist es     unerwünscht,        da.ss    der  elektromagnetische betätigte Schalter     B    be  tätigt wird, und dieser Schalter ist daher in       Fig.    ? so gezeigt, dass er mit einer     7usätz-          liehen    Magnetwicklung 47 auf dem gleichen  Kern wie die Wicklung 34 versehen ist, w     el-          ehe        daut    dient, den Schalter     l:    zu polari-      sieren.

   Die Wicklung 47 ist durch eine Lei  tung 48 mit der positiven Leitung des Mo  torkreises und durch eine Leitung 49 mit der  negativen Leitung 15 verbunden, so dass so  lange als das Schütz A die Kontakte 18, 19  geschlossen hält, die Wicklung 47 erregt ist.  Diese     Erregung    ist an sich nicht genügend,  um die Kontakte 33, 35 zu schliessen; wenn  jedoch der Motor 11 Strom von der Batterie  entnimmt, wird die Wicklung 34 durch die  Wicklung 47 unterstützt, um die Kontakte zu  betätigen. Wenn anderseits der Motor die  Batterie auflädt, wird der Strom in der  Wicklung 34 umgekehrt, und es wird ihm  durch die Wicklung des Stromes in der  Wicklung 47 entgegengewirkt, so dass die  Kontakte 33, 35 mit irgendeinem normalen  Strom, der während des Aufladens vom Mo  tor 11 geliefert wird, nicht betätigt werden.  



  Ein Aufladestrom-Steuerrelais c ist vor  gesehen, welches eine Nebenschlusswicklung  50, die wie die Wicklung 47 im Betrieb  dauernd erregt ist, eine Reihenwicklung 51  in Reihe mit den     Wicklungen    25 und 34     und          normalerweise    geschlossene Kontakte 52, 53  aufweist, welche geöffnet werden, wenn der  Ladestrom zur Batterie einen vorbestimmten  Wert übersteigt. Die Kontakte 52, 53 dienen,  wenn sie geschlossen sind, dazu, den Wider  stand 30 mittels Leitungen 54, 55 kurzzu  schliessen; wenn sie jedoch offen sind, brin  gen sie den Widerstand 30 in Reihe mit der  Nebenschlussfeldwicklung 26 des Motors 11,  wodurch dessen Stromstärke und die Grösse  des Ladestromes herabgesetzt wird.

   Im Be  trieb     vibrieren    diese Kontakte so, wie die  Kontakte 33, 35 vibrieren, jedoch nur, wenn  der Strom in der     Laderichtung    fliesst, wo  gegen die Kontakte 33, 35 nur vibrieren,  wenn der Strom in der Entladerichtung  fliesst. Die Kontakte 52, 53 können durch die  Überbrückung eines Paares von Kontakten  56 mittels eines     Brückenstückes    57 kurzge  schlossen werden.  



  Das Brückenstück 57 ist auf einer  Steuerstange 58 angeordnet, welche auch ein  Brückenstück 59 für die Verbindung von    Kontakten 60 trägt, die in der Leitung 40  liegen, welche zu der Kupplungswicklung 38  verläuft. Ferner trägt die Steuerstange 58  ein Brückenstück 61, um     Kontakte    62 in  einer Leitung 63 zu schliessen, welche den  Tasterschalter 21 und den Schalter 23 kurz  schliessen kann, der normalerweise die Haupt  schützwicklung 17 betätigt. Wenn die Steuer  stange 58 nach rechts bewegt ist, wie es in  der Zeichnung     gezeigt    ist, sind die Kontakte  62 offen, die Kontakte 52, 53 kurzgeschlos  sen und der Kupplungskreis 40 ist geschlos  sen. Dies ist die Lage für normales Laufen  des Motors 11, der seinen Strom von der  Batterie aus bezieht.

   Wenn die Steuerstange  58 nach     links    bewegt     wird,    sind die Kontakte  56 und 60 geöffnet und die Kontakte 62 ge  schlossen. Dies bringt die     Kontakte    52, 53 in  Betrieb, verhindert die Einschaltung der  Kupplung 38 und bewirkt, dass die Kontakte  18, 19 unabhängig von der Lage des Taster  schalters 21 oder des Geschwindigkeitsreglers  24, welcher an die Kontakte 23 angeschlossen  ist, geschlossen bleiben. Dies ist die Lage der  Teile für die     Benutzung    des Motors 11 als  Dynamo zum Laden der Batterie.  



  Ein     Einphasen-Käfigankermotor    64 ist.  auf dem Fahrzeug vorgesehen, der Verbin  dungen 65,166 zu einem Stecker besitzt, der,  wenn es     gewünscht    wird, mittels einer bieg  samen     Leitung    mit. einer Hauptspeiseleitung  verbunden werden kann. Zwei     L        berbrük-          kungsteile    67, 68 sind auf der     Steuerstan=ge     58 vorgesehen und     wenn.    diese nach links in  die     Batterieaufladestellung    gezogen werden,  schliessen sie die Kontakte 69 bzw. 70, wel  che den Motor 64 in den Kreis einschalten.

    Da der Kupplungskreis 38 bei 60 unterbro  chen ist, wird der Motor 11 von den Fahr  zeugrädern     abgetrennt    und wird durch den  Motor 64. als Dynamo angetrieben, um die  Batterie     aufzuladen.    An dem     Einphasen-          Käfigankermotor    64 ist keine     Anlasswicklung     erforderlich, da er durch den Gleichstrom  motor 11 angelassen wird, sobald die Kon  takte 18, 19 sich schliessen, wobei der Motor  11 für diesen     Zweck    Strom aus der Batterie  entnimmt.

        Statt die Leitung 39 des Kupplungs  kreises mit einem Ende des Widerstandes 30  zu verbinden, wie in dem inm Zusammenhany  mit Fig. 1 beschriebenen Beispiel, ist diese       Leitung    über einen veränderlichen Wider  stand 71 und Leitung 72 zur negativen Lei  tung 15 geführt. Die Leitung 40 geht wie  vorher zu einem Zwischenpunkt des Wider  standes 30 und der Umkehrschalter 27, statt  dass er durch die Leitung an den Punkt 42  in Fig. 1 angeschlossen ist, ist an den End  punkt 73 angeschlossen. Die     Kupplungswiek-          lung    38 ist bei 74 an Erde gelegt, und es ist  eine zweite Kupplungswicklung 75 zwischen  dem Schleifring 37 und denm Rahmen des  Fahrzeuges angeschlossen.  



  Die zweite Wicklung 75 der Kupplung  wirkt als Entmagnetisierungswickltung; sie ist  notwendig, da- der Feldstrom des Motors 11,  wenn er als Generator arbeitet, veränderlich  ist, und ein Abzweigen der     Entmagnetisie-          rungsspannung    von demn Ende des Wider  standes 30, wie in Fig. 1, unpraktisch sein  würde. Die Wicklung 75 ist in solchem  Sinne gewickelt, dass sie der Hauptkupp  lungswicklung 38 entgegenwirkt und der  Wert des Stromes an sieh wird durch den  veränderlichen Widerstand 71 reguliert, so  dass er genügt, die Kupplung zu     entmnagne-          tisieren,    wenn die Wicklung 38 ausser Be  trieb gesetzt wird.  



  Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungs  form, welche die in Fig. 2 gezeigten Teile  umfasst, bei welchen der U mkehrschalter  dureh Relaisspulen 80, 81 betätigt wird.  Insoweit als die in Fig. 3 gezeigten Teile die  Bleiehen wie die in Fig. 2 gezeigten sind und  gleich arbeiten, sind sie in Fig. 3 mit den  Bleiehen Bezugszahlen versehen und eine wei  tere     Beschreibung    dieser Teile ist nicht not  wendig. Es ist jedoch zu beachten, dass die  Kontakte 18, 19 des Hauptsehützes mit demn  einen Pol der Batterie und die Reihenspule  25 mit demn entgegengesetzten Pol verbun  den sind, statt dass diese beiden Teile in  einer Leitung von gleieher Polarität einge  schaltet sind. Dieser Unterschied ist unwe-    sentlich vom Standpunkt der Wirkungs  weise aus.  



  Zum Einschalten der Relaisspulen 80, 81  ist ein Doppelwählerschalter 82 vorgesehen,  welcher durch eine Leitung 83 und die Kon  takte 21 und 23 mit der Batterieleitung 16  verbunden ist. Der Wählerschalter 82 legt  daher     Batteriespannung    auf die eine oder  andere der zwei Leitungen 84, 85, von     wel-          ehen    eine für Betätigung des Motors in einer       Richtung    und die andere für die umgekehrte  Richtung gewählt wird. Wenn zuerst der  Kreis betrachtet wird, der an die Leitung 84  angeschlossen ist, so ist ersiehtlich, dass die  ser zu Kontakten 86 führt, welche durch die  Relaiswicklung 80 gesteuert werden, dann zu  einem Kontakt 87, der durch die Relaiswick  lung 8l gesteuert wird.

   Alle diese Kontakte  sind normalerweise geschlossen und daher  wird die Betätigung des Wählerschalters 82,  um die Leitung 84 stromführend zu machen,  die     Relaiswicklung    80 erregen. Die Wirkung  ist die, den beweglichen Kontakt bei 86 in       Berührung    mit dem Kontakt 89 zu bringen,  welcher Strom von der Batterie über die  Kontakte 18, 19 erhält,     vorausgesetzt,    das  Schütz  < 1 sei geschlossen. Der Kontakt 89 ist  so angeordnet,     da.ss    er geschlossen wird, be  vor der Kontakt 86 unterbrochen wird, und  die Relaiswicklung 80 wird sich daher selbst  halten. Um einen momentanen     Kurzsehluss     der Kontakte 18, 19 zu verhindern, ist ein  Widerstand 90 im Stromkreis vorhanden.  



  Die     Erre-tui;y    der Relaiswicklung 80       bringt    auch einen beweglichen Kontakt 91 in  Berührung mit einem Kontakt 92 und ver  bindet dadurch die     Nebensehlusswieklung    26  mittels einer Leitung 93 mit der     Leitung    16.  Das andere Ende der     Nebensehlusswieklung     ist mittels     Leitung    94 und Kontakten 95 mit  dem Widerstand 30 und dann mit dem an  dern Pol der Batterie verbunden.  



  Sollte die Bedienungsperson nun den       Wä.hlersehalter    82 so drehen, dass er auf der  Leitung 85 statt. der Leitung     8.1    steht, be  steht die     Wirkung    darin, den Batteriestrom  über Leitung 85 mit den Kontakten 96 zu       verbinden,    welche durch die Relaiswicklung      81 gesteuert werden, die Relaiswicklung 81  wird jedoch nicht erregt, weil ihr Kreis an  den Kontakten 97 infolge des Umstandes  unterbrochen ist, dass die Relaiswicklung 80  bereits erregt ist.

   Der Motor fährt daher  fort, in der gleichen Richtung zu laufen, und  sogar, wenn die Bedienungsperson den  Steuerkreis an den     Kontakten    23 unter  bricht, wird das Relais 80 nicht abfallen, bis  die gegenelektromotorische Kraft des Mo  tors 11 unter die Haltespannung des Relais  80 gefallen ist. Der Kreis über den Kontakt  97 wird vervollständigt, wenn das Relais 80  abfällt, so dass, wenn der Motor wieder ange  lassen wird, die Spule 81 erregt wird, die  Kontakte 96, 99 über einen Widerstand 100  in gleicher Weise wie die Kontakte 86, 89  über den Widerstand 90 betätigt werden,  und ein Kreis zu der Nebenschlusswicklung  von der Leitung 16 über Leitungen 101, 102  zum Kontakt 103 und dann über Kontakt 95  und Leitung 94 zu der Nebenschlusswicklung  26 hergestellt wird.

   Das andere Ende der  Wicklung 26 ist über Leitung 93 und Kon  takt 91, welcher nun unten geschlossen ist,  an den Widerstand 30 angeschlossen. Somit  wird der Strom durch die Nebenschlusswick  lung in der entgegengesetzten Richtung flie  ssen, als er vorher geflossen war. Die Relais  sind auch so angeordnet, dass sie Kontakte  104, 105 betätigen, welche parallel zuein  ander, jedoch über Leitungen 106, 107 in  Reihe mit der Betätigungsspule 17 des  Hauptschützes A geschaltet sind. Welche der  Relaiswicklungen 80 oder 81 auch immer er  regt ist, wird die Betätigungsspule 17 durch  das Schliessen irgendeines der Kontakte 104  oder 105 erregt. Diese Arbeitsfolge gewähr  leistet, dass Strom nicht auf den Motoranker  aufgedrückt werden kann, bis der Feldkreis  vervollständigt worden ist.

   Die Betätigungs  spule ist jedoch abgeschaltet, wenn der Mo  tor angehalten wird, so dass kein Energiever  lust auftritt.  



  In Reihe mit den Spulen 47, 50 der  Sehalter 34 und 51 ist ein Widerstand 108  vorgesehen. Der Zweck dieses Widerstandes  besteht darin, dass ein Draht für den Wider-    stand benutzt werden kann, welcher durch  Änderungen der Temperatur nicht wesent  lich beeinflusst werden kann     und    daher zu  gewährleisten, dass die     Wicklungen    der Spu  len 47, 50 bei den gleichen Stromwerten ar  beiten, nachdem der Apparat für einige Zeit  in Gebrauch ist und erwärmt ist, wie sie es  tun, wenn er kalt ist.  



  Die Vorteile der Verwendung einer  magnetischen     Kupplung    auf die in den  Schemas gezeigte Weise bei einem     Traktions-          antrieb    sind  1. Durch Entkupplung des Motors von  den Rädern kann der Motor als     Batterie-          Aufladegenerator    benutzt werden.  



  2. Durch     Entkupplung    des Motors von  den     Rädern.    kann der Motor als Hilfsantrieb       benutzt    werden.  



  3. Es wird gewährleistet, dass auf den  Motor keine mechanische Belastung ausgeübt  wird, wenn sich der Hauptschütz öffnet, so  dass keine     Lichtbogenbildung    infolge starker  Belastungsströme möglich ist.  



  4. Es wird ein sanftes Anlassen ohne   Stufen  gewährleistet.  



  5. Es ist eine zuverlässige     L        berbelastungs-           Schlüpf einstellung    vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Kraftanlage für den. Antrieb eines Fahrzeuges, welche eine Stromquelle für einen Gleichstrommotor mit Neben schlussfeldwicklung, eine den Motorantrieb übertragende Kupplung, welche beim An lassen des Fahrzeuges gleiten kann, und einen Anlass-Steuerschalter aufweist, welcher Feld stärke -Reguliermittel einschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlass-Steuerschalter derart ausgebildet ist, da.ss er beim Anlassen sich zuerst in eine Lage bewegt, in welcher der Motor an die Stromquelle bei maximaler Feldstärke angeschlossen ist., zweitens be- wirkt, dass die Kupplung eingerückt wird und den Antrieb überträgt und drittens,
    dass nach Einrückung der Kupplung die Feld stärke-Reguliermittel betätigt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kraftanlage nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein Feldregulier- Widerstand, der sieh in Reihe mit der Feld wicklung befindet, auch an einen elektro magnetisch betätigten Sehalter (B) ange schlossen ist, der eine in Reihe mit dem Mo tor stehende Betätigungsspule hat, wobei die Schaltkontakte dieses Schalters so eingestellt sind, dass sie bei einem vorausbestimmten Be triebsstrom schliessen und in einem Strom kreis parallel zum Feld-Regulierwiderstand liegen, so dass sieh ein zusätzlicher Weg für den Feldstrom ergibt,
    wenn der vorausbe stimmte Strom erreicht ist und dadurch die Feldstärke erhöht wird. 2. Kraftanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Werte des Widerstandes und der Anzug- und Abfall ströme des elektromagnetisch betätigten chalters (B) derart sind, dass der Schalter Schalters (B) derart sind, dass der Schalter abfällt, wenn der Strom durch die Erhöhung des Feldstromes infolge des Schaltvorganges herabgesetzt wird und wieder anzieht, wenn der Strom sich infolge des Abfallens des Sehalters erhöht, so dass eine periodische Wiederbetätigung des Schalters auftreten kann. 3.
    Kraftanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet, dass der elektro magnetisch betätigte Schalter (B) polarisiert ist, so dass er nicht betätigt werden kann durch Ströme, welche durch den als Dynamo wirkenden Motor erzeugt werden. 4. Kraftanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Umkehr- sehalter (27) für den Motor und ein Halte nmagnet (45) vorgesehen sind, welcher über die Feldwicklung (26) des Motors angeschlossen ist und den Umkehrschalter sperrt, bis die Erregung des Motors ausgeschaltet ist. 5. Kraftanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Motor beim Überschreiten einer gewissen Drehzahl als Dynamo wirkt und Strom an die Stromquelle abgibt und dadurch auch das Fahrzeug ab bremst. 6. Kraftanlage nach Unteransprueh 5, ge kennzeichnet durch Akkumulatorbatterien als Stromquelle für den Motor. 7.
    Kraftanlage nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche dem Antriebsmotor während des Stillstandes des Fahrzeuges ermöglichen, als Generator zu wirken, um die Batterien wieder aufzuladen. B. Kraftanlage nach Unteranspruelr 7, da durch gekennzeichnet, dass ein an ein Wech selstromnetz ansehliessbarer Induktionsmotor auf dem Fahrzeug vorgesehen ist., um den Zugmotor als Generator anzutreiben, um die Batterien bei Stillstand des Fahrzeuges wie der aufzuladen. 9.
    Kraftanlage nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, .dass der an das Netz ansehliessbare Motor mit den Kupphinäs- steuermitteln derart verbunden ist, dass die Kupplung automatisch ausgekuppelt wird, wenn dieser Motor eingeschaltet wird.
CH272130D 1946-09-13 1948-02-25 Elektrische Kraftanlage für den Antrieb eines Fahrzeuges. CH272130A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135771B (de) * 1956-05-16 1962-08-30 Clark Equipment Co Steuereinrichtung fuer Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsmotor

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DE1135771B (de) * 1956-05-16 1962-08-30 Clark Equipment Co Steuereinrichtung fuer Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsmotor

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