CH272172A - Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen im Erdreich. - Google Patents

Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen im Erdreich.

Info

Publication number
CH272172A
CH272172A CH272172DA CH272172A CH 272172 A CH272172 A CH 272172A CH 272172D A CH272172D A CH 272172DA CH 272172 A CH272172 A CH 272172A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drum
spikes
rods
ground
grubs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Keller-Fritschi Jos
Original Assignee
Keller Fritschi Jos
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keller Fritschi Jos filed Critical Keller Fritschi Jos
Publication of CH272172A publication Critical patent/CH272172A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M17/00Apparatus for the destruction of vermin in soil or in foodstuffs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Vernichtung von   Engerlingen    im Erdreich.



   Die MaikÏferflugjahre begünstigen die starke   Vermehrung der Maikäfer    und damit der Engerlinge   im Erdreich von Wies-und      Ackerland,    die oft in derart   ungeheuren Men-    gen auftreten, dass sie   katastrophal    sehädigende Auswirkungen zur Folge haben. Mit   Fangmethoden    sowie mit der chemischen Be  kämpfung    ist den SchÏdlingen während der   Flugzeit    nicht gen gend beizukommen, so   dal ; ;    der   Landwirt    insbesondere im   Frühjahr    den in der obersten Erdsehieht in grossen Mengen lebenden   Engerlingen    maehtlos   gegenüber-    steht.

   Die ehemisehe Bekämpfung ist zu teuer und lohnt sich nur für hochwertige Kulturen.



  Gleichzeitig vertilgt man mit den bekannten chemischen Mitteln zugleich die notwendigen Bodenwürmer und n tzliche Insekten.



   Vorliegende Erfindung   betrifft nun eine    Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen im Erdreich. Diese zeichnet sich durch eine in einem Zugrahmen drehbar gelagerte. an ihrem Umfange mit   zinkenartig ausgebil-    deten Stacheln best ckte Trommel aus, welche   Stacheln schwenkbar und zugleich    in   Ricl-    tung des   Trommelumfanges entgegen der Wir-    kung von Zugfedern verschiebbar gelagert sind, das Ganze derart, da¯ beim Abrollen der stachelbestückten Trommel auf Wies-und Ackerfeldern die Stacheln in das Erdreich dringen und dadurch eine Verletzung oder Tötung der getroffenen Engerlinge bewirken. wobei die   Stacheln wenigstens annähernd    senkrecht in das Erdreich gesto¯en und ebenso wieder aus diesem herausgezogen werden.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und. zwar zeigt :
Fig. 1 die Vorrichtung im   Querschnitt wäh-    rend des Abwalzens eines Feldes und
Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung, das Schutzblech teilweise ausgebrochen.



   In dem dargestellten Beispiel bezeichnet   1    den   Zugrahmen    mit dem Sitz   2    und der   Zug-    deichsel 3. Im Zugrahmen 1 ist eine durchgehende Achse 4 gelagert, die eine Trommel J trägt. Letztere wird durch die Räder 6 und den zwiscben diesen befindlichen Trommelmantel 7 gebildet. Die Räder 6 weisen an ihrem Umfange Längssehlitze 8 auf, in welehen Stangen 9 drehbar und in Umfangsrichtung der Trommel entgegen der Wirkung von Zugfedern 10 begrenz t verschiebbar gelagert sind. Die Stangen   9    besitzen an ihren Enden Hebelarme   11,    an welehen die Zugfedern 10    angreifen, während diese anderends an Sei-      tenringen    12 der Trommel eingehakt sind.



  Auf den Stangen 9 sitzen fesl. aufgereiht die    zinkenartig ausgebildeten Stacheln 13, welch    letztere aus Federdrahtstahl zu   Doppelzinken    mit Anschlagscheitel   14    gewunden und zwischen welchen Distanzhülsen 15 auf die Stangen 9 aufgeschoben sind. Infolge der Federzugkraft werden, wie aus Fig. l   ersichtlieli,      die Anschlagseheitel 14    der Stachel. n 13 gegen den Trommelmantel 7 gedr ckt und zugleich die Stangen 9 gegen das eine Ende der Schlitze 8 angelegt, und zwar dann, wenn die Stacheln 13 nicht im Erdreich stecken. Die Staeheltrommel ist von einem Schutzblech 16   überdeekt,    das am   Zugrahmen    1 befestigt ist.



  Damit die   Vorrichtlmg bei Nichtgebrauch    auf Strassen fortbewegt werden kann,   muR    die   Stacheltrommel    von der Fahrbahn abgehoben bzw. hochgestellt werden. Dazu dienen mittels Spindeln 17 und Handrad   18    hoch-und tiefstellbare Laufräder, die   rüekseits    am   Zug-    rahmen   1    angebracht sind.



   Die Vorrichtung bzw. die mit Stacheln be  stückte    Trommel 5 wird über das mit   Enger-    lingen gesättigte Wies-oder Ackerland gezogen und auf diesem abgerollt.   Dabei drin-    gen die Stacheln 13 senkrecht in das Erdreich ein und verletzen oder   totem    die dabei getroffenen Engerlinge. Bekanntlich gehen auch nur leicht verletzte Engerlinge nach kurzer Zeit ohne weiteres ein. Beim Eindringen der Staeheln 13 in das Erdreich werden die Zugfedern 10 gespannt, weil die Anschlagscheitel 14 der Doppelzinken vom Trommelmantel 7 wegbewegt und die Stangen 9 in den   Längs-    sehlitzen 8   versehoben    werden.

   Infolge dieser   bewegliehen    Anordnung können die Stacheln 13 3 mindestens annähernd senkrecht in das Erdreich dringen und aus diesem ebenso wieder herausgezogen werden, wodurch ein Aufwühlen der Erdoberfläche vermieden wird.



  Sobald die Stacheln 13 einer der Stangen 9 durch das Fortbewegen der Vorrichtung aus dem Erdreich hochgezogen sind, schnellen diese in die Ausgangsstellung zurück, indem die Anschlagscheitel 14 wieder am Trommel  mantel 7 und    die Stangen 9 am einen Ende der Längsschlitze 8 anliegen.



   Die Stacheln 13 der verschiedenen Stangen 9 können in bezug aufeinander seitlich versetzt zueinander angeordnet sein, damit eine   gleich-    mässige und dichte Verteilung der Doppelzinken auf der Trommel möglich ist, um beim Abwalzen eines Wies-oder Ackerfeldes die   grösstmögliehste    Anzahl von Engerlingen verletzen oder töten zu können.



   Beim Fahren zum und vom Arbeitsplatz werden die Laufräder 19 so weit tiefgestellt, dass die Stacheln 13 die Fahrbahn nicht mehr   beriihren.   



   Selbstverständlich ist es ohne weiteres m¯g  lich,      zweeks    Tieferstellung der Laufräder auch eine andere, an sich bekannte Konstruktion zu verwenden, ohne dass dabei das Wesen der Erfindung beeinträchtigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen, gekennzeichnet durch eine in einem Zugrahmen drehbar gelagerte, an ihrem Um fange mit zinkenartig ausgebildeten Stacheln bestüekte Trommel, welche Stacheln schwenkbar und zugleieh in Richtung des Trommelumfanges entgegen der Wirkung von Zug- federn versehiebbar gelagert sind, das Ganze derart, dass beim Abrollen der stachelbestück- ten Trommel auf Wies-und Ackerfeldern die Stacheln in das Erdreich dringen md dadurch eine Verletzung oder Tötung der ge troffenen Engerlinge bewirken, wobei die Sta cheln wenigstens annähernd senkrecht in das Erdreich gestossen und ebenso wieder aus diesem herausgezogen werden.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stacheln in Form von Doppelzinken aus gewundenem Feder- draht und mit Anschlagseheitel versehen auf um den ganzen Trommelumfang verteilten Stangen festsitzen, welche Stangen in Sehlitzen der Trommelseitenwände lagern und daselbst jeweils einen Hebelarm tragen, der mittels Zugfeder mit Seitenringen verbunden ist, welche Federn bestrebt sind, die Anschlagscheitel der Doppelzinken gegen den Trom melmantel anzulegen und ausserdem die Stangen gegen die einen Enden der Schlitze zu führen, damit die Stacheln nach dem Hoehziehen aus dem Erdreich wieder mit den Stangen in die Bereitschaftsstellung zurückgeführt werden.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stacheltrommel mit einem Schutzblech überdeckt ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Zugrahmen hoch- und tiefstellbare Laufräder angeordnet sind, um zum Fahren auf Strassen die Stachel- trommel vom Boden hochheben zu k¯nnen, damit alsdann das Ganze auf den Laufrädern rollt.
CH272172D 1949-04-16 1949-04-16 Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen im Erdreich. CH272172A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH272172T 1949-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH272172A true CH272172A (de) 1950-12-15

Family

ID=4478587

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH272172D CH272172A (de) 1949-04-16 1949-04-16 Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen im Erdreich.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH272172A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2726590A (en) * 1953-04-27 1955-12-13 Clarence D Lawrence Lawn perforator
EP4289266A1 (de) * 2022-06-10 2023-12-13 Alois Zitzelsberger Vorrichtung zur mechanischen bekämpfung von im boden lebenden schädlingen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2726590A (en) * 1953-04-27 1955-12-13 Clarence D Lawrence Lawn perforator
EP4289266A1 (de) * 2022-06-10 2023-12-13 Alois Zitzelsberger Vorrichtung zur mechanischen bekämpfung von im boden lebenden schädlingen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2616545B2 (de) Wurzel- und stengelzerkleinerungsmaschine
CH272172A (de) Vorrichtung zur Vernichtung von Engerlingen im Erdreich.
DE29714699U1 (de) Scheibenegge
DE889522C (de) Geraet zur Bodenbearbeitung
DE512078C (de) Zinkenwalze mit zwischen den Zinkensternen liegenden Abstreifern
DE268949C (de)
DE444079C (de) Geraet zur Bearbeitung des Waldbodens
DE606258C (de) Bodenbearbeitungsgeraet mit angetriebenen umlaufenden Zinken
DE4001336C2 (de)
DE824415C (de) Vorrichtung zum An- und Ausheben von Eggen
DE824416C (de) Verfahren und Maschine zum Aussaeen von Koernern
DE403746C (de) Vorrichtung zur gleichmaessigen Belastung der frei beweglichen Werkzeuge von Ackerbaumaschinen
DE812739C (de) Pflanzlochmaschine
DE2164986C3 (de) Schaumstoffstreifen als Reinigungsorgan von Waschwalzen für Autowaschanlagen
AT142763B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Tiefersetzen von in Reihen ausgesäten Pflanzen.
DE502839C (de) Maschine zum Vereinzeln von Ruebenpflaenzchen mittels gabelartiger Werkzeuge
DE102008050087A1 (de) Mobiler Kleintierkäfig
DE951399C (de) Vorrichtung zum Auslichten von Pflanzenreihen
DE813617C (de) Kehr-Pflug
AT244657B (de) Wiesen- und Ackeregge
DE281881C (de)
DE225761C (de)
Gehlen Homo Sociologus
DE642840C (de) Bodenbearbeitungsmaschine mit ueber den Boden laufender Grabtrommel
DE310938C (de)