CH272188A - Stossbohrkrone mit mindestens zwei Hartmetallschneideinsätzen. - Google Patents
Stossbohrkrone mit mindestens zwei Hartmetallschneideinsätzen.Info
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Description
Sto & bohrkrone mit mindestens zwei Hartmetallsehneideinsätzen. Beim Bohren in hartem Gestein werden zur Zeit gewöhnlich Stossbohrer mit einem einzigen in einer Ausnehmung in der Bohr krone unmittelbar fest\-elöteten Meisselsehneid- einsatz aus Hartmetall benutzt. In brüchigem Gestein kann ein solcher Meisselschneideinsatz nicht verwendet werden, da er dort. oft in einem frühen Stadium zerstört wird.
Dies kann dadurch erklärt werden, dass der Sehneideinsatz in einem Brrteh des Gesteins sich festkeilt und darauf beim Drehen der Bohrmaschine zerbroehen wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man vorgeschla gen, Bohrer mit drei, vier oder sechs Schneid einsätzerr zu verwenden, das heisst Bohrer, bei denen die Hartmetallsehneidkanten entlan- von Durchmessern oder Radien der Bohrkrone verlaufen. Jedoch hat man aueh mit diesen Bohrern keine völlig befriedigenden Ergeb nisse in bezug auf die Durchmesserabnutzung erzielt.
Es ist auch bekannt, ein und densel ben Tlartmetalleinsatz, der in einer dureh die Achse des Bohrkopfes verlaufenden Ebene an geordnet ist, mit zwei parallelen Schneidkan- ten zu versehen. Letztere sind aber so nahe wie möglielr beieinander und beirr Zentrum der Bohrkrone angeordnet.
Die Abnutzung des Bohrsehneideinsatzes erfolgt in Axialriehtung des Bohrers auf der Höhe des Sehneideinsatzes sowie auch in Ra dialrichtung auf dessen Länge.
Das Verhält nis zwischen diesen Abnutzungsarten ändert sich je nach den Eigenschaften des zu bear- beitenden Materials. Die erstgenannte Abrrrtt- zurrgsa.rt ist rieht so gefährlich, da die Höhe des Sehneideinsatzes sehr viele Nachsehleifun- 1,ren zulässt und somit. eine grosse Anzahl Bohr nreter geleistet werden können, bevor der Boh rer verbraucht ist.
Die andere Abnutzungsart ist. gefährlicher, da ja. ein Hartmetallbohrer keine den. Durchmesser erneuernde Bearbei tung erfährt wie zum Beispiel Stahlbohrer, die durelr Umschmieden geschärft werden. Der Hartmetallbohrer wird statt dessen t@esch@il-'- fen, und dabei führt- das Schleifen der sog. Hinterschleiffläehe des Bohrers eine weitere Verminderung des Durchmessers ausser der beim Bohren entstehenden herbei.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Bohrkrone mit mindestens zwei Hart- nretalleinsä tzen herzustellen, die bei -egebe- ner Dicke der Einsätze eine Durchmesser- abnutzung besser aushält als die bisher be kannten Konstruktionen, und dadurch zurr Bohren in brüchigem oder stark abnutzendem Gestein (oder für Troekenbohren, das heisst Bohren ohne Wasserspülung) besonders ge- ei-net ist.
Nach der Erfindun- sind die Sclrneidkanten je derart angeordnet, class der kürzeste Abstand zwisehen diesen und der Drehaehse der Bohrkrone mindestens 0,225 des grössten Durehmessers der Bohrkrone be- trä-t, nrn die :
lbnutznngsfläehen der Schnei den bei #_egebener Dicke der Einsätze arn Um fang der Bohrkrone zu v ergrössern. Die beiliegende Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. Fig.l ist eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Drauf sicht einer Bohrkrone gemäss der Erfindung. Fig.3 ist eine Seitenansicht rechtwinklig zu Fig.1. Fig.4 und 5 sind Draufsichten auf modifizierte Ausführungsformen der Bohr krone gemäss der Erfindung.
Die in Fig.1 bis 3 dargestellte Bohrkrone 1 ist mit zwei parallelen, meisselförmigen Hartmetallschneideinsätzen 2 und 3 versehen, welche Abnutzungsflächen 4, 5 am Umkreise der Bohrkrone aufweisen. Die Hartmetall schneideinsätze sind je mit zwei schräg von der Sehneidkante aus verlaufenden, ebenen Seitenflächen versehen. Der halbe Konus winkel a (Hinterschliff) der Bohrkrone be trägt weniger als 60, vorzugsweise 40. Die Abstände d zwischen den Schneidkanten und der Drehachse der Bohrkrone betragen min destens 0,225 des grössten Durchmessers der Bohrkrone.
Für das Spülmedium ist eine Eintrittsöffnung 6 im Material 7 zwischen den Schneideinsätzen angeordnet, das eine verbliebene Stahlzunge sein kann oder aus einer Zwischenlage aus anderem Material be stehen kann. Ausserdem sind Rinnen 8, 9 zur Ableitung von zwischen den Schneiden gesam meltem Bohrmehl angeordnet.
Die Schneidkanten bzw. die Schneidein- sätze brauchen nicht parallel zu sein, sondern können Winkel miteinander bilden. Fig. 4 zeigt eine solche Bohrkrone. Der Winkel soll dabei weniger als 900 betragen. Als Beispiel für einen geeigneten Winkel kann ein Win kel von 10 bis 200 angegeben werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher der Abstand d zwischen den Schneidkunten und der Drehachse der Bohr- krone noch grösser als in Fig.2 ist. Dieser Abstand kann zum Beispiel 0,275 bis 0,325 des grössten Durchmessers der Bohrkrone be tragen.
Die Schneideinsätze können ganz oder ge teilt ausgeführt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stossbohrkrone mit mindestens zwei Hart metallschneideinsätzen, dadurch gekennzeich net, dass die Schneidkanten je derart. angeord net sind, dass der kürzeste Abstand zwischen diesen und der Drehachse der Bohrkrone mindestens 0,225 des grössten Durchmessers der Bohrkrone beträgt, um die Abnutzungs flächen der Schneiden bei gegebener Dicke der Einsätze am Umfang der Bohrkrone zu vergrössern.UNTERANSPRLTCHE 1. Stossbohrkrone nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hartmeta.ll- schneideinsätze je mit zwei schräg von der Hartmetallschneidkante aus verlaufenden, ebenen Seitenflächen versehen sind. 2. Stossbohrkrone nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Abstand zwischen den Schneid kanten der 11.artmetallschneideinsätze und der Drehachse der Bohrkrone je 0,275 bis 0,325 des grössten Durchmessers der Bohrkrone be trägt.3. Stossbohrkrone nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der halbe Konuswinkel (a) der Bohrkrone weniger als 60 beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE272188X | 1948-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH272188A true CH272188A (de) | 1950-12-15 |
Family
ID=20306788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH272188D CH272188A (de) | 1948-01-14 | 1948-11-30 | Stossbohrkrone mit mindestens zwei Hartmetallschneideinsätzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH272188A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0607958A1 (de) * | 1993-01-22 | 1994-07-27 | DreBo Werkzeugfabrik GmbH | Gesteinsbohrer |
| EP0763649A1 (de) * | 1995-09-18 | 1997-03-19 | Diager S.A. | Schneidteil eines Bohrmeissels |
| EP0516581B1 (de) * | 1991-05-02 | 1998-07-15 | HILTI Aktiengesellschaft | Bohr- und Meisselwerkzeug mit Grundkörper und Schneidkörper |
-
1948
- 1948-11-30 CH CH272188D patent/CH272188A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0516581B1 (de) * | 1991-05-02 | 1998-07-15 | HILTI Aktiengesellschaft | Bohr- und Meisselwerkzeug mit Grundkörper und Schneidkörper |
| EP0607958A1 (de) * | 1993-01-22 | 1994-07-27 | DreBo Werkzeugfabrik GmbH | Gesteinsbohrer |
| EP0763649A1 (de) * | 1995-09-18 | 1997-03-19 | Diager S.A. | Schneidteil eines Bohrmeissels |
| FR2738762A1 (fr) * | 1995-09-18 | 1997-03-21 | Diager | Partie coupante d'un foret |
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