CH272418A - Kondom. - Google Patents

Kondom.

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CH272418A
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CH
Switzerland
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condom
skin
rubber
bulges
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English (en)
Inventor
Phil Loenne Friedrich Prof Med
Original Assignee
Loenne Friedrich Prof Dr Med P
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/02Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
    • A61F6/04Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


  



  Kondom.



   I) Erfindung bezieht sich auf einen Kondom, der eine erhöhte Sicherheit gegen Rei ssen oder   Platzen beim Gebranch gewährleistet.   



     Bekanntlieh    muss der Kondom das Glied mit einer gewissen Spannung umschliessen, so dass er beim Gebrauch dicht anliegt und ein Abstreifen vom erigierten Glied nicht   erfol-    gen kann. Bei der Ejakulation kommt es   zu    einer zusätzlichen Dehnung des bereits gespannten   Gummikorpers, und    so entsteht dadurch die Gefahr, dass die dünne Gummihant   reisst. Man    hat bereits   vorgesehlagen, dieser    Gefahr   dadureh    vorzubeugen, dass am Ende des Kondoms eine verengte Erweiterung in Form einer nach innen sieh öffnenden Blase oder dergleichen angeordnet wird, welche die ejakulierte Flüssigkeit aufzunehmen vermag.



     Nachteilig ist dabei aber, da#    die nach aussen vorragende   Erweiterung seitlich abgebogen    und   dadureh    an ihrer Wurzel abgeklemmt wird, so   daP)    der als Raumreserve gedachte Innenraum der Blase unzugänglich wird.



     Uberdies    ist es   praktisch nicht möglich,    die   Erweiterung genügend gross anszuführen,    so dass in   jedem'F'alle eine wirksame Druekent-    lastung des Überzuges ausgesehlossen ist.



     Der erfindungsgemässe Kondom    ist dem   gegenüber dadurch gekennzeichnet, dass eine    beim Gebrauch desselben von innen   zugäng-    liche Raumreserve vorhanden ist, in welcher sieh die   ejakulierte Flüssigkeit    verteilen kann, ohne   da#    dabei eine Dehnung des den die Flüssigkeit aufnehmenden Raum   abschlie-      ssenden Gummikörpers über dessen    Elastizi  tätsgrenze    erfolgt.



   Man kann   z.    B. den Kondom aus mehreren, mindestens zwei Gummihäuten, die gleichachsig ineinandergelegt sind, bilden, wobei z. B. die innere einen grösseren Umfang und damit ein etwas grösseres Volumen hat als die äussere, und letztere so bemessen ist,   da#    sie beim Gebrauch dicht gegen das Glied anliegt und die Gebrauchslage des Kondoms sichert.



  Platzt beim Gebrauch die äussere Hülle des Kondoms infolge örtlicher Überdehnung, so springt   automatiseh    die zweite, innere Hülle vor und übernimmt die Schutzwirkung, da sie eine   Ranm-oder    Dehnungsreserve besitzt.



   Bei einer   alldern    Ausführungsform ist der Gummikörper des hier vorzugsweise einwandig   ausgeführten Kondoms    bei im   wesent-    lichen eleicher Wandstärke mit   Ausbauchun-    gen derart versehen, dass im   nngespannten    Zu  stand Zonen verschiedenen Durchmessers    miteinander abwechseln. Diese Zonen können beispielsweise in Form von Ausbauchungen in Längs- oder Querrichtung oder auch diagonal verlaufend vorgesehen sein.



   Auf der   Zeichnung sind zwei Ausfüh-    rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt :   
Fig. 1 einen einfachen Kondom gemä# der    Erfindung in Ansicht.



   Fig.   2    einen Schnit   durez    einen Teil des Kondoms nach   Fig. l und   
Fig. 3 einen Längsschnitt   durci    die zweite Ausführungsform. 



     I) er Gummikörper 1 des Kondoms    ist mit   Ausbauchungen    versehen, die bei der in Fig.   1    und 2 dargestellten Ausführungsform die Form von rippenartigen Schraubenlinien   2    haben, welche einander kreuzen. Diese Ausbauchungen sind mit einem etwas   grosseren    Durehmesser als der Teil   l ausgeführt,    so dass sie im ungespannten Zustand des Überzuges   deutlieh    vorstehen. Im Gebrauch liegen hingegen alle Zonen des Überzuges glatt und faltenfrei an, wie Fig. 2 zeigt, d.   h.    die striehpunktiert angedeuteten Ausbauchungen 4 sind jetzt glatt gespannt.

   Dies hat zur Folge, dass sich im Gummikörper Zonen der üblichen und Zonen etwas geringerer Spannmg bilden, und diese letzteren können dann bei Er  höhung    des Innendruckes nachgeben, ohne dass die bis zur Normalspannung bereits vorher gedehnten andern Zonen des Gummikörpers überdehnt werden. Man kann annehmen, dass nach der   Ejakulation    der Überzug etwa der Form   gemma3    Fig.   1    folgt, wobei das eja  kulierte    Sperma sich in den vorgewölbten   Aubauchungen verteilt, ohne da#    an irgend einer Stelle die zulässige Höchstdehnung iiberschritten wird.



   Es ist vorteilhaft, die Ausbauchungen am geschlossenen Ende des Überzuges zahlreicher vorzusehen, wie bei 3 angedeutet.



   Man kann zur Erhöhung der Sicherheit unter Umständen den Kondom nach Fig.   1    und 2 mit einem zweiten   glatten uTberzug kom-    binieren, der gleichachsig im Innern des mit Ausbauchungen versehenen iJberzuges angeordnet ist.



   Diese Ausführungsform ist in Fig. 3 wiedergegeben. Die   äu#ere    Haut ist hier mit 10 bezeichnet. In ihr ist gleichaehsig eine Haut   11    angeordnet, die ringförmige Ausbauchun  gen oder Erweitermgen    12 hat, im übrigen aber glatt ausgebildet ist.



   Die äussere Haut hat im wesentlichen die   Abmessungen    des üblichen glatten, einschichtigen Kondoms. Die innere Haut ist so vorgesehen, dass sie sich beim   Aufstreifen    des Kondoms auf das Glied zusammen mit der   äu#ern    Haut in iiblicher Weise abwickelt und dann zwischen der äussern Haut und dem Glied dicht an letzteres anliegend gehalten wird. Die innere Haut hat jedoch zwecks Bildung der notwendigen Raumreserve einen etwas grosseren   Durchmessssr und    gegebenenfalls auch eine etwas grössere Länge als die äussere Haut.

   Dadurch ergibt sich beim Gebrauch eine gewisse Faltenbildung der innern Haut, die   praktiseh    aber nicht fühlbar ist, weil sieh   der Überschu#      an 3faterial    der innern Haut   gleichmä#ig    verteilt. Es ist unter Umständen vorteilhaft, den   Durehmesser der innern Haut    am offenen Ende zu verringern, so dass aueh-die innere Haut gegebenenfalls für sich fest am Glied hafter bzw. es an der Wurzel mit einer gewissen   Spannung umsehliesst.   



   Die   Ausbauchungen,    die in dem Überzug vorgesehen sein können, mögen beliebige Formen haben. Sie mögen in der   Längs-oder    in der Querrichtung verlaufen oder diagonal ausgebildet sein, wie dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kondom, dadurch gekennzeichnet, dass eine beim Gebrauch desselben von innen zu gängliche Raumreserve vorhanden ist, in welcher sich die ejakulierte Flüssigkeit verteilen kann, ohne dass dabei eine Dehnung des den die Flüssigkeit aufnelimenden Raum absehlie- ssenden Gummikörpers über dessen Elastizitätsgrenze erfolgt.
    UNTERANSPRi-CHE : 1. Kondom naeh Patentansprueh, dadureil gekennzeichnet, dass der Überzug aus zwei gleichachsig ineinander angeordneten Gummi- häuten besteht.
    2. Kondom nach Patentanspruch und Un teranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Gummihaut mit kleinerem Durch- messer als die innere Gummihaut ausgeführt ist, so dass beim Gebrauch die innere, weitere Haut zwischen der äussern Haut und dem Glied an letzterem anliegend gehalten wird.
    3. Kondom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper bei konstanter Wandstärke mit. Ausbauchungen derart versehen ist, dass im ungespannten Zustand Zonen verschiedenen Durchmessers miteinander abwechseln.
    4. Kondom nach Patentansprueh und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbauchungen so vorgesehen sind, da# der Gummikorper unter der Gebrauchsspannung glatt am Glied anliegt lmter Bildung von Zonen verschiedener Spannung.
CH272418D 1948-12-06 1948-12-06 Kondom. CH272418A (de)

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CH272418T 1948-12-06

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ID=4478715

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CH272418D CH272418A (de) 1948-12-06 1948-12-06 Kondom.

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CH (1) CH272418A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5070890A (en) * 1989-09-11 1991-12-10 Papurt David M Male condom device and method of using same
DE4315057C1 (de) * 1993-03-09 1994-05-11 Juergen Dipl Ing Kinghorst Schutzhülle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5070890A (en) * 1989-09-11 1991-12-10 Papurt David M Male condom device and method of using same
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