CH272418A - Kondom. - Google Patents
Kondom.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61F6/00—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
- A61F6/02—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
- A61F6/04—Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion
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Description
Kondom.
I) Erfindung bezieht sich auf einen Kondom, der eine erhöhte Sicherheit gegen Rei ssen oder Platzen beim Gebranch gewährleistet.
Bekanntlieh muss der Kondom das Glied mit einer gewissen Spannung umschliessen, so dass er beim Gebrauch dicht anliegt und ein Abstreifen vom erigierten Glied nicht erfol- gen kann. Bei der Ejakulation kommt es zu einer zusätzlichen Dehnung des bereits gespannten Gummikorpers, und so entsteht dadurch die Gefahr, dass die dünne Gummihant reisst. Man hat bereits vorgesehlagen, dieser Gefahr dadureh vorzubeugen, dass am Ende des Kondoms eine verengte Erweiterung in Form einer nach innen sieh öffnenden Blase oder dergleichen angeordnet wird, welche die ejakulierte Flüssigkeit aufzunehmen vermag.
Nachteilig ist dabei aber, da# die nach aussen vorragende Erweiterung seitlich abgebogen und dadureh an ihrer Wurzel abgeklemmt wird, so daP) der als Raumreserve gedachte Innenraum der Blase unzugänglich wird.
Uberdies ist es praktisch nicht möglich, die Erweiterung genügend gross anszuführen, so dass in jedem'F'alle eine wirksame Druekent- lastung des Überzuges ausgesehlossen ist.
Der erfindungsgemässe Kondom ist dem gegenüber dadurch gekennzeichnet, dass eine beim Gebrauch desselben von innen zugäng- liche Raumreserve vorhanden ist, in welcher sieh die ejakulierte Flüssigkeit verteilen kann, ohne da# dabei eine Dehnung des den die Flüssigkeit aufnehmenden Raum abschlie- ssenden Gummikörpers über dessen Elastizi tätsgrenze erfolgt.
Man kann z. B. den Kondom aus mehreren, mindestens zwei Gummihäuten, die gleichachsig ineinandergelegt sind, bilden, wobei z. B. die innere einen grösseren Umfang und damit ein etwas grösseres Volumen hat als die äussere, und letztere so bemessen ist, da# sie beim Gebrauch dicht gegen das Glied anliegt und die Gebrauchslage des Kondoms sichert.
Platzt beim Gebrauch die äussere Hülle des Kondoms infolge örtlicher Überdehnung, so springt automatiseh die zweite, innere Hülle vor und übernimmt die Schutzwirkung, da sie eine Ranm-oder Dehnungsreserve besitzt.
Bei einer alldern Ausführungsform ist der Gummikörper des hier vorzugsweise einwandig ausgeführten Kondoms bei im wesent- lichen eleicher Wandstärke mit Ausbauchun- gen derart versehen, dass im nngespannten Zu stand Zonen verschiedenen Durchmessers miteinander abwechseln. Diese Zonen können beispielsweise in Form von Ausbauchungen in Längs- oder Querrichtung oder auch diagonal verlaufend vorgesehen sein.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen einfachen Kondom gemä# der Erfindung in Ansicht.
Fig. 2 einen Schnit durez einen Teil des Kondoms nach Fig. l und
Fig. 3 einen Längsschnitt durci die zweite Ausführungsform.
I) er Gummikörper 1 des Kondoms ist mit Ausbauchungen versehen, die bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform die Form von rippenartigen Schraubenlinien 2 haben, welche einander kreuzen. Diese Ausbauchungen sind mit einem etwas grosseren Durehmesser als der Teil l ausgeführt, so dass sie im ungespannten Zustand des Überzuges deutlieh vorstehen. Im Gebrauch liegen hingegen alle Zonen des Überzuges glatt und faltenfrei an, wie Fig. 2 zeigt, d. h. die striehpunktiert angedeuteten Ausbauchungen 4 sind jetzt glatt gespannt.
Dies hat zur Folge, dass sich im Gummikörper Zonen der üblichen und Zonen etwas geringerer Spannmg bilden, und diese letzteren können dann bei Er höhung des Innendruckes nachgeben, ohne dass die bis zur Normalspannung bereits vorher gedehnten andern Zonen des Gummikörpers überdehnt werden. Man kann annehmen, dass nach der Ejakulation der Überzug etwa der Form gemma3 Fig. 1 folgt, wobei das eja kulierte Sperma sich in den vorgewölbten Aubauchungen verteilt, ohne da# an irgend einer Stelle die zulässige Höchstdehnung iiberschritten wird.
Es ist vorteilhaft, die Ausbauchungen am geschlossenen Ende des Überzuges zahlreicher vorzusehen, wie bei 3 angedeutet.
Man kann zur Erhöhung der Sicherheit unter Umständen den Kondom nach Fig. 1 und 2 mit einem zweiten glatten uTberzug kom- binieren, der gleichachsig im Innern des mit Ausbauchungen versehenen iJberzuges angeordnet ist.
Diese Ausführungsform ist in Fig. 3 wiedergegeben. Die äu#ere Haut ist hier mit 10 bezeichnet. In ihr ist gleichaehsig eine Haut 11 angeordnet, die ringförmige Ausbauchun gen oder Erweitermgen 12 hat, im übrigen aber glatt ausgebildet ist.
Die äussere Haut hat im wesentlichen die Abmessungen des üblichen glatten, einschichtigen Kondoms. Die innere Haut ist so vorgesehen, dass sie sich beim Aufstreifen des Kondoms auf das Glied zusammen mit der äu#ern Haut in iiblicher Weise abwickelt und dann zwischen der äussern Haut und dem Glied dicht an letzteres anliegend gehalten wird. Die innere Haut hat jedoch zwecks Bildung der notwendigen Raumreserve einen etwas grosseren Durchmessssr und gegebenenfalls auch eine etwas grössere Länge als die äussere Haut.
Dadurch ergibt sich beim Gebrauch eine gewisse Faltenbildung der innern Haut, die praktiseh aber nicht fühlbar ist, weil sieh der Überschu# an 3faterial der innern Haut gleichmä#ig verteilt. Es ist unter Umständen vorteilhaft, den Durehmesser der innern Haut am offenen Ende zu verringern, so dass aueh-die innere Haut gegebenenfalls für sich fest am Glied hafter bzw. es an der Wurzel mit einer gewissen Spannung umsehliesst.
Die Ausbauchungen, die in dem Überzug vorgesehen sein können, mögen beliebige Formen haben. Sie mögen in der Längs-oder in der Querrichtung verlaufen oder diagonal ausgebildet sein, wie dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Kondom, dadurch gekennzeichnet, dass eine beim Gebrauch desselben von innen zu gängliche Raumreserve vorhanden ist, in welcher sich die ejakulierte Flüssigkeit verteilen kann, ohne dass dabei eine Dehnung des den die Flüssigkeit aufnelimenden Raum absehlie- ssenden Gummikörpers über dessen Elastizitätsgrenze erfolgt.UNTERANSPRi-CHE : 1. Kondom naeh Patentansprueh, dadureil gekennzeichnet, dass der Überzug aus zwei gleichachsig ineinander angeordneten Gummi- häuten besteht.2. Kondom nach Patentanspruch und Un teranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Gummihaut mit kleinerem Durch- messer als die innere Gummihaut ausgeführt ist, so dass beim Gebrauch die innere, weitere Haut zwischen der äussern Haut und dem Glied an letzterem anliegend gehalten wird.3. Kondom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper bei konstanter Wandstärke mit. Ausbauchungen derart versehen ist, dass im ungespannten Zustand Zonen verschiedenen Durchmessers miteinander abwechseln.4. Kondom nach Patentansprueh und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbauchungen so vorgesehen sind, da# der Gummikorper unter der Gebrauchsspannung glatt am Glied anliegt lmter Bildung von Zonen verschiedener Spannung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH272418T | 1948-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH272418A true CH272418A (de) | 1950-12-15 |
Family
ID=4478715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH272418D CH272418A (de) | 1948-12-06 | 1948-12-06 | Kondom. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH272418A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5070890A (en) * | 1989-09-11 | 1991-12-10 | Papurt David M | Male condom device and method of using same |
| DE4315057C1 (de) * | 1993-03-09 | 1994-05-11 | Juergen Dipl Ing Kinghorst | Schutzhülle |
-
1948
- 1948-12-06 CH CH272418D patent/CH272418A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5070890A (en) * | 1989-09-11 | 1991-12-10 | Papurt David M | Male condom device and method of using same |
| DE4315057C1 (de) * | 1993-03-09 | 1994-05-11 | Juergen Dipl Ing Kinghorst | Schutzhülle |
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