CH272426A - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von geraden und ungeraden Harmonischen aus einer Grundschwingung. - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung von geraden und ungeraden Harmonischen aus einer Grundschwingung.Info
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Description
Schaltungsanordnung zur Erzeugung von geraden und ungeraden Harmonischen aus einer Grundschwingung. Bei Übertragungssystemen, die eine grosse Anzahl von Wechselströmen verschiedener Frequenzen erfordern, wie z. B. die Träger wellen für die verschiedenen Kanäle einer V ielfachträgerfrequenz-Telephonieanlage, ist es üblich, die verschiedenen Frequenzen gleich zeitig durch Verzerrung einer Grundschwin gung mittels Verzerrungsanordnung, wie z. B. einer Spule, mit Eisensättigung zu erzeugen.
Die mit solchen Anordnungen erzeugten Spannungsimpulse enthalten naturgemäss nur ungerade Harmonische der Grundfrequenz, welche mittels geeigneter Kreise oder Filter abgeleitet, werden können. Zur Erzeugung der geraden Harmonischen wurde bisher dem Ausgangskreis eine Gleichrichterbrüeke pa rallel geschaltet, um einen Teil der Span nung der erzeugten ungeraden Harmonischen gleichzurichten und an den gegenüberlie- genden Eeken der Brücke wiederum mittels geeigneter- Kreise gerade Harmonische der Crundfrequenz abzuleiten.
Es ist bekannt, dass bei derartigen Scha1.- tungsanordnungen die Amplituden der höhe ren Harmonischen stark abnehmen, weil mit. einer gewöhnlichen gesättigten Drossel nicht die erforderlichen steilen und schmalen Im pulse erzielt werden können. Ausserdem hat sich gezeigt, @dass die bisher zur Gleichrich tung hauptsächlich verwendeten Kupferoxy- dulgleichric:hter verschiedene Nachteile auf weisen, die ihre Anwendbarkeit für diesen Zweck stark begrenzen.
Infolge ihrer Eigen- kapazität werden einerseits die obern geraden Harmonischen stark geschwächt, während anderseits in diesen Gleichrichtern Unsymme- trien auftreten, welche die scharfe Trennung der @o-eraden von den ungeraden Harmonischen erschweren.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Auf gabe zu Grunde, aus einer Grundschwingung eine Gruppe von harmonischen Frequenzen zti erzeugen, deren Amplituden über ein umfang reiches Frequenzspektrum annähernd bleich sind.
Die den Gegenstand der vorliegenden Er findung bildende Schaltungsanordnung zur Erzeugung von geraden und ungeraden Har monischen aus einer Grundschwingung ist gekennzeichnet durelr die Kombination eines iriehtlinearen C"bertragers zur Verzerrung der (Trundselrwingung mit einer Ci-e"'entakt-C-Ver- stä.rkerstufe, die einen Ausgangskreis auf weist, von dem gerade und ungerade Hartio nische in zwei getrennten Kanälen abgeleitet werden können.
Die Verwendung eines Cbertragers, dessen Nichtlinearität durch Sättigung seines Eisen, erzielt wird, an Stelle einer gewöhnlichen Eisendrossel, bringt den wesentlichen Vorteil mit sich, dass er die Elemente zur Verzerrung der (,rtuidfrequenz, zur Transformation der #rerzerrten fxrundschwin-unb auf die ge wünschte Höhe und zur galv anisehen Treir- nung der Verstärkera@tufe ,
vorn Grundschwin- gungserregerkreis in sich vereinigt. In der nachfolgenden GegentaktrC-Ver- stärkerstufe werden nun die vom über trager gelieferten Steuerspannungsimpulse in schmale, steile Impulse umgesetzt.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In Fig. 1 ist. die Impulsumsetziuig in einer der beiden in Gegentakt arbeitenden Verstär- kerröhren schematisch dargestellt. Darin be deuten 11 die IJUGKennlinie einer Röhre, 12 die Spannungskurve der verzerrten Grund- schwingung und 13 die im Anodenkreis erzeugten Stromimpulse in Funktion der Zeit t. Die Gittergleichspannung EG wird da bei so hoch gewählt, @dass der untere flache Teil der Steuerspannung unterdrückt wird.
Ausserdem ist. dem Gitter ein hochohmiger Widerstand vorgeschaltet, damit die Röhre die Spitzen der Steuerspannl-ulg nicht aus steuern kann. Durch geeignete Bemessung dieser Grössen kann also erreicht werden, dass nur der günstigste Ausschnitt aus einem Steuerspannungsimpuls übertragen wird (schraffierte Fläche). Eine beispiels weise Ausführung vorliegender Erfindung, deren Wirkungsweise im folgenden beschrie ben wird, ist in Fig. 2 schematisch darge stellt.
Die Wechselstromquelle 21 erzeugt eine Grundschwingung, die dein Primärkreis mit dem durch einen Kondensator und eine Induk- tivität gebildeten Resonanzglied 22 und der nichtlinearen Induktivität des Übertragers 23 in Serieschaltung aufgedrückt wird. Der Pri märkreis ist mit der Grundfrequenz prak tisch in Resonanz, so dass die Grundfrequenz einen im wesentlichen sinusförmigen Verlauf annimmt.
Im Übertrager 23 wird diese Grundschwingung verzerrt, wodurch an der Sekundärwicklung Spannungsimpulse der in Fig. 1 (12) dargestellten Form auftreten. Durch geeignete Wahl des übersetzimgsver- hältnisses wird eine der am Ausgang zu erwartenden Impulsbreite entsprechende Im pulshöhe der Steuerspannung bestimmt. Die erforderliche Gittergleichspannung EG wird von der Gleichstromquelle 25 geliefert und über die Sekundärwicklung des Übertragers und die vorgeschalteten hochohmigen Wider stände 21 den Steuergittern der im Gegentakt arbeitenden Röhren 26 und 27 zugeführt.
Die durch diese Spannungsimpulse gesteuerten Röhren 26 und 27 erzeugen bei Belastung der Anoden abwechslungsweise Stromimpulse ge mäss Fig. 3. Die Gleichstromspeisung der Anoden erfolgt über die Widerstände 30. Der Ausgangskreis ist über die Sperrkondensa toren 31 mit den Anoden verbunden und weist einen Ohmsehen Spannungsteiler 28 auf, dessen Mittelpunkt über einen Ohmschen Wi derstand 29 finit der Systemerde verbunden ist. Durch diese Schaltung werden die Anoden kreise der beiden Röhren teilweise parallel ge schaltet.
Die Teilströme der Anoden fliessen in der durch Pfeile angegebenen Richtung im Spannungsteiler 28 einander entgegen und erzeugen an dessen Klemmen Spannungs impulse, die im wesentlichen ungerade Har monische enthalten, wie aus Fig. 3 hervor geht. Im Widerstand 29 dagegen fliessen diese Teilströme in gleicher Richtung und erzeugen an dessen Klemmen Spannungs impulse, die im wesentlichen gerade Harmo nische enthalten. Deren Verlauf zeigt Fig. 4. Zur Symmetrieruns ,der Schaltung wird zwi schen die Teilwiderstände des Spannungs- teilers, 28 vorteilhaft ein Potentiometer zur Einstellung des Mittelpunktes eingeschaltet.
Der Gehalt an störenden ungeraden Harmo nischen kann dadurch am Widerstand 29 ge ring gehalten werden.
Gegenüber bekannten Anordnungen zeich net sich die vorliegende Schaltung durch ge ringen Materialaufwand aus, erlaubt sie doch die Erzeugung von ungeraden und geraden Harmonischen in zwei getrennten Kanälen unter Verwendung einer einzigen Röhren stufe und schliesst dadurch unter Umgehung der sonst üblichen Gleichrichterbrücke deren Nachteile aus.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Erzeugung von geraden und ungeraden Harmonischen aus einer Grundschwingung; gekennzeichnet durch die Kombination eines nichtlinearen Übertra gers zur Verzerrung der Grundschwingung mit einer Gegentakt-C-Verstärkerstufe, die einen Ausgangskreis aufweist, von dem gerade und ungerade Harmonische in zwei getrenn ten Kanälen abgeleitet werden können. UNTERANSPRIICIIE 1.Schaltungsanordnung nach Patenta.n- sprueln, dadurch gekennzeichnet, dass an die Steuergitter der Verstärkerröhren über hoch- ohmige Widerstände eine derart hohe nega tive Gleichspannung angelegt ist, dass der un tere Teil und die Spitzen der verzerrten Steuerspannung nicht. ausgesteuert werden. 2.Schaltunsanordnung nach Patentan spruch, dadurch' gekennzeichnet, dass die bei den Anodenkreise der im Gegentakt ge steuerten Verstärkerröhren teilweise parallel geschaltet sind, wodurch an einem in diesem Teil angeordneten, von den gleichgerichteten Stromimpulsen durchflossenen Stromkreis mittel gerade Harmonische der Grundsch-win- gung abgeleitet werden können. 3.Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenkreis der Verstärkerstufe einen Ohin- sehen Spannungsteiler aufweist, dessen Mit telpunkt über einen Ohmsehen Widerstand mit. der Systemerde verbunden ist, so dass die Teilströme der Anoden im Spannungsteiler einander entgegen und von Erde gleich gerichtet über den Widerstand zum Mittel punkt des Spannungsteilers fliessen.Schaltungsanordnung nach rnteran- sprucli 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt des Spannungsteilers mittels eines Potentiometers einstellbar ist, um den Gehalt an störenden ungeraden Harmonischen am Widerstand zwischen Mittelpunkt und Erde gering zu halten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH272426T | 1949-04-04 |
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| CH272426A true CH272426A (de) | 1950-12-15 |
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| CH272426D CH272426A (de) | 1949-04-04 | 1949-04-04 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von geraden und ungeraden Harmonischen aus einer Grundschwingung. |
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| CH (1) | CH272426A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3161780A (en) * | 1959-09-29 | 1964-12-15 | Siemens Ag | Pulse distortion circuit for producing odd and even multiples of a fundamental frequency |
-
1949
- 1949-04-04 CH CH272426D patent/CH272426A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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