CH272524A - Formstück und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Formstück und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH272524A
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plastic
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same
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Capaul-Grossi Giuseppina
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Capaul Grossi Giuseppina
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    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
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Description


  Formstück und Verfahren zur Herstellung desselben.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Formstück, z. B. eine Verkleidungsplatte,  ein Rohrstück oder dergleichen, bei welchem  erfindungsgemäss auf eine starre, mit einem  hydraulischen Bindemittel gebundene Unter  lage eine gehärtete     Kunststoffsehieht    aufge  bracht ist.  



  Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren  zur Herstellung des beschriebenen     Formstückes     wird auf eine starre, mit einem hydraulischen  Bindemittel gebundene Unterlage eine     Kunst-          stoffsehicht    aufgebracht und hierauf gehärtet.  



  Es ist für die Haltbarkeit der Kunststoff  sehiclit von Bedeutung, dass die Unterlage  starr ist, um damit zu verhindern, dass sieh  die verhältnismässig dünne, z. B.     \?    bis 3 Zehn  telmillimeter dicke Kunststoffschicht, die auf  gegossen, aufgewalzt oder aufgespritzt sein  kann, von der Unterlage löst. Diese letztere  besteht beispielsweise aus Zement und Säge  mehl. Dem Kunststoff können mit Vorteil  Mineralien, z. B. Steinmehl, Asche und der  gleichen, beigefügt werden, wobei bei Verwen  dung eines transparenten oder farblosen  Kunststoffes Formkörper erhalten werden,  die das Aussehen von Steinplatten besitzen.  Der verwendete pulverförmige Mineralstoff,  z. B. das erwähnte Steinmehl, kann vor sei  nem Aufbringen auf die Unterlage beliebig  gefärbt sein, wodurch sich die verschieden  artigsten Wirkungen erzielen lassen.

   Der auf  den pulverförmigen Mineralstoff aufgebrachte  oder denselben enthaltende Kunststoff kann    durch Pressen auf die Unterlage aufgebracht  und nach seinem Aufbringen auf die starre  Unterlage einer Härtung unterworfen werden,  und zwar vorzugsweise einer Wärmebehand  lung. Die Erwärmung der Kunststoffschicht.  erfüllt dabei denselben Zweck wie das Bren  nen von keramischen Formstücken. Die Här  tung kann aber auch mit Hilfe von Katalysa  toren erfolgen.  



  Durch Verwendung eines beliebig gefärb  ten Kunststoffes     lind    gefärbter mineralischer  Zusatzstoffe hat man es in der Hand, belie  bige Wirkungen zu erzielen. So können bei  spielsweise auf die Unterlage zuerst gefärbte  Mineralstoffe aufgebracht werden und diese  nachher mit dem Kunststoff bedeckt werden.  Im     -gleichen    Sinne kann zuerst auf die Unter  lage schuppenförmiges Material, wie Glimmer,  Holzspäne usw., aufgebracht werden, worauf.  der Kunststoff darüber aufgebracht wird.  



  Bei Herstellung von Verkleidungsplatten  in der beschriebenen Art bieten dieselben den  Vorteil, dass sie sich in gleicher Weise wie die  bisherigen keramischen Wandplatten mittels  Zement sicher anbringen lassen.  



  Die starre Unterlage ist auf ihrer Rück  seite     zweckmässigerweise    rauh, während sie  auf der der Kunststoffschicht zugekehrten  Seite möglichst glatt gehalten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Formstück, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine starre, mit einem hydraulischen Bindemittel gebundene Unterlage eine gehär tete Kunststoffschicht aufgebracht ist. II. Verfahren zur Herstellung eines Form stückes nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass auf die starre, mit einem hydraulischen Bindemittel gebundene Unter lage eine Kunststoffschicht aufgebracht und hierauf gehärtet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Formstück nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kunststoff schicht Mineralstoff enthält.
    2. Formstück nach Unteransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kunststoff- schicht Steinmehl enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf die Unterlage Mineralstoff und auf diesen Kunststoff auf gebracht wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass gefärbter Mineral stoff verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf die Unterlage schuppenförmiges Material und auf dieses der Kunststoff aufgebracht wird. ' 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Kunststoff aufgepresst und wärmebehandelt, wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Kunststoff zwecks Härtung wärmebehandelt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Kunststoff mittels Katalysatoren gehärtet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man den Kunst stoff auf eine vollkommen glatte Oberfläche der Unterlage aufträgt.
CH272524D 1949-03-01 1949-03-01 Formstück und Verfahren zur Herstellung desselben. CH272524A (de)

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CH (1) CH272524A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198269B (de) * 1958-03-15 1965-08-05 Inst Holztechnologie Verfahren zum Herstellen von Platten aus glasfaserbewehrtem Gips mit durch Heissaufpressen kunstharzgetraenkter Papierboegen vergueteter Oberflaeche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198269B (de) * 1958-03-15 1965-08-05 Inst Holztechnologie Verfahren zum Herstellen von Platten aus glasfaserbewehrtem Gips mit durch Heissaufpressen kunstharzgetraenkter Papierboegen vergueteter Oberflaeche

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