CH272692A - Einrichtung zum Ausgleich des Einflusses von Widerstandsänderungen im Serieerregerkreis eines Wechselstromgenerators. - Google Patents
Einrichtung zum Ausgleich des Einflusses von Widerstandsänderungen im Serieerregerkreis eines Wechselstromgenerators.Info
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Description
Einrichtung zum Ausgleich des Einflusses von Widerstandsänderungen im Serieerregerkreis eines Wechselstromgenerators. Bei der Serieeregung von Wechselstrom- generatoren ist es zur Herstellung eines mög lichst indifferenten Erregungszustandes erfor derlich, dass der Gleichstromwiderstand des Erregerkreises möglichst konstant ist. Da aber der Widerstand des Serieerregerstromkreises infolge Erwärmung der Maschine sich erhöht, ist es notwendig, diesen Einfluss auszuglei chen.
Als Kriterium dafür kann ein Vergleich der Änderung des Errgerstromes gegenüber einem Strom, der von der Erregerspannung abhängig ist., dienen.
Die Erfindung besteht darin, dass der Erregermaschine ein zusätzlicher Erreger strom zugeführt wird, welcher dem Gleich stromkreis eines Transduktors entnommen wird und dass dieser Transduktor zwei Steuer wicklungen aufweist, von denen die eine Wick lung vom Erregerstrom und die andere Wicklung von einem zur Erregerspannung des Wechselstromgenerators proportionalen Steuerstrom durchflossen ist, derart, dass ihre wenigstens angenähert gleich grossen Steuer wirkungen einander entgegengerichtet sind,
so dass entsprechend der verbleibenden Diffe renz ihrer Steuerwirkung ein Ausgleich des Einflusses der -Widerstandsänderung im Serie erregerkreis des Weehselstromgeneratoxs sich ergibt.
Die Erfindung wird an Hand eines Aus- führungsbeispiels näher erläutert. G ist ein Wechselstromgenerator, z. B. ein Dreiphasen generator. Die Erregerwicklung WG des Gene- rators G wird vom Rotor E der Erreger maschine<B>31</B> gespeist. Die Ilaupterregerwiek- lung WII der 1I ist in Serie geschal tet mit der Erregerwicklung WG des Gene rators G. Parallel zum Erreger ist noch zu sätzlich eine Nebenschl.uss-Erregerwicklung WN geschaltet.
Ferner weist die Erreger maschine noch die zusätzliche Erregerwick lung WT auf. Eine weitere Wicklung WS ist vorhanden, welche über den Spannungsregler S, z. B. ein Wälzsektorregler, aus einer frem den Gleichstromquelle gespeist wird.
Die Verstellung dieses Reglers erfolgt mit tels der Arbeitswicklung AS, welche z. B. über einen Spannungswandler an die Klemmen spannung des Generators angeschaltet ist. Die Wicklung ZVS und der Spannungsregler arbei ten unabhängig von der erfindungsgemässen Einrichtung.
T ist ein Transduktor bekannter Bauart. Er ist eine Drosselspule, dessen Induktivität durch Gleiehstrom-Vormagnetisierung in wei ten Grenzen verändert wird. WA ist die vom Wechselstrom aus der Wechselstromquelle QW dureliflossene Arbeitswicklung, deren Induktivität durch Vormagnetisierung ver änderlich ist.
Der Transduktor weist ferner drei Gleiehstrom-Vormagnetisierungswickhm- gen WR, <I>WE,</I> IV auf. Die Vormagnetisie- rungswieklungen WE und WJ arbeiten als Steuerwicklungen.
Die eine Wicklung WJ ist vorn Erregerstromkreis J des Wechselstrom- generators G durehflocsen. Durch die andere Wicklung WE fliesst ein zur Erregerspan nung proportionaler Strom iE. Die beiden Wieklimgen TVE und<B>VJ</B> sind bezüglich ihrer magnetisierenden Amperewindungen ungefähr gleich stark und einander entgegengeschaltet. Die resultierende,
magnetisierende Wirkung entspricht der Differenz der beiden Wicklun gen. Ihre Steuerwirkung ist so reguliert, dass ihre zusätzliche magnetisierende Wirkung für einen bestimmten Betriebszustand genau Null sein kann. Dieser Betriebszustand wird durch den 'Vorwiderstand VE eingestellt.
Ihre resul tierende Wirkung entspricht der Differenz der Steuerwirkung der einzelnen Wicklungen<I>WE</I> und WJ. Der Widerstand VE kann nun z. B. so eingestellt werden, dass die Differenzwir kung gleich Null ist, wenn der Widerstand des Serieeregerkreises am kleinsten ist, also im kalten Zustand der Maschine. Es kann aber auch irgendein anderer Widerstandszustand als Normalzustand angesehen werden.
In Reihe mit der Arbeitswicklung llT-4 ist in bekannter Weise der Gleichrichter R ge schaltet, in dessen Gleiehstromkreis die Wick lung yL'T auf der Erregermaschine eingeschal tet ist. Die Wicklung WR isst von einem Gleichstrom durchflossen, welcher einem be sonderen Gleichstromquelle entnommen wer den kann (in der Figur nicht gezeichnet).
Be sonders vorteilhaft ist es, die Vormagnetisie- i-Llngswicklung WR im Gleichstromkreis des Gleichrichters R einzuschalten. Die Wicklung -KTR wirkt dann als Rücklcopplimg, so dass starke Änderungen von in bei kleiner zusätz licher Änderung der Vormagnetisierung er reicht werden.
Die Wieklimg 1@TTR ist bezüg lich ihrer Amperevsrindimgszahlen so dimensio- niert, dass bei einer geringen zusätzlichen Er- reginigszumahme z. B. über die -beiden Steuer wicklungen WE und WJ eine starke Zunahme des Stromes iR hervorgerufen wird.
Umgekehrt wird durch eine geringe zusätzliche Gegen erregung eine starke Abnahme des Stromes 'R leervorgerufen. Der Transduktor arbeitet also mit einem rückgekoppelten Gleichstromkreis. Der Arbeitsstrom des Transduktors wird somit der Erregermaschine über die Wicklung WT als zusätzlicher Erregerstrom zugeführt. Die Empfindlichkeit des Transduktors wird mit tels des Regulierwiderstandes VR so einge stellt,
dass er im Zustand grösstmöglicher Stromänderung ir bei einer geringen Ände rung der Vormagnet.isierung arbeitet. Analog ist die Serieerregung des Wechselstromgene- rators G mittels des Widerstandes VN so ein gestellt, dass sich ein Betriebszustand ergibt, wo für eine möglichst grosse Änderung von J eine möglichst geringe, zusätzliche Änderung der Magnetisierung durch die Wicklung WT oder WS nötig ist.
Die Serieerregung -und die Transduktorschaltung arbeiten somit beide in einem möglichst indifferenten Betriebszustand.
Für das geite Arbeiten der Einrichtung ist es wichtig, dass möglichst lineare Abhängig keiten, sowohl beim Transduktor als auch bei der Serieerregung=vorbandensind. Sind gewisse Nichtlinearitäten üi den einzelnen Systemen nicht vermeidbar, so lassen sich diese aufein ander so abstimmen, dass eine Verbesserung der resultierenden Linearität erreicht wird.
Die Wirkungsweise ist folgende: Es sei angenommen, dass im kalten Be triebszustand der Generator G und die Erre germaschine hll die beiden Wicklungen WE .und <B>TU</B> in ihren Steuerwirkungen sich gerade aufheben. Dieser Zustand kann an Hand des Vorschaeltwiderstandes VE eingestellt werden. Gleichzeitig sei angenommen, dass die Trans- duktorschaltung durch entsprechende Einstel lung des Widerstandes VR im Zustand gröss ter Empfindlichkeit eingestellt sei. In diesem Zustand haben geringe Änderungen der Vor riagnetisierung, z.
B. durch geringe Verschie bung des Widerstandes VR, eine relativ stär kere Änderung des Stromes iR zur Folge. Wenn sich nun im Verlauf des Betriebes die Maschinen G und 11Z erwärmen, nimmt der Widerstand ijn Serieerregerkreis zu. Dadurch wird der Serieerregim.gszustand gestört. Ein Ausgleich des Einflusses der Widerstands änderung kann erreicht werden durch Erhö hung der Erregung in der Erregermaschine.
Zu diesem Zwecke russ der Strom iR. durch die Wicklung WT erhöht werden. Infolge der Erhöhung des Widerstandes der Erregerwiek- , lung <I>WG</I> nimmt der Strom in der Wicklung WJ ab und in der Wicklung WF zu.
Dadurch ergibt sieh eine vormagnetisierende Steuer wirkung, die im Sinne der Unterstützung der Vormagnetisierung durch die Wicklung WR sich auswirkt. Die Induktivität der Arbeits wicklung I VA verringert sieh dadurch, dass der Strom i;@ und damit auch der Erreger strom iii zunimmt. Mit der Zunahme des Widerstandes im Serieerregerkreis erhöht sieh auch die Erregung der Erregermaschine.
Es entsteht somit ein Ausgleich des Einflusses der Widerstandsänderung im Serieerregerkreis. Der Ausgleich kann nun so gemacht werden, dass eine vollständige Kompensation der Ein- flüsse der Widerstandsänderung erreicht wird. Es lässt sich auch ohne weiteres eine über kompensation erreichen.
Die Einrichtung ermöglicht es, eine voll- sländig automatische Anpassung der Erre gung an den jeweiligen Temperatur- und 1Viderstandszustand zu erhalten, so dass die Voraussetzung für ein gutes Arbeiten der Serieerregung gegeben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Ausgleich des Einflusses von Widerstandsänderungen im Serieerreger- kreis eines Wechselstromgenerators, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregermaschine ein zusätzlicher Erregerstrom zugeführt wird, wel cher dem Gleichstromkreis eines Transduktors entnommen wird und dass dieser Transduktor zwei Steueiivicklungen aufweist,von denen die eine Wicklung vom Erregerstrom und die andere Wicklung von einem zur Erregerspan- nung des Wechselstromgenerators proportio nalen Steuerstrom durchflossen ist, derart, dass ihre wenigstens angenähert gleich grossen Steuerwirki igen einander entgegengeriehtet sind, so dass entsprechend der verbleibenden Differenz ihrer Steuerwirkung ein Ausgleich des Einflusses der Widerstandsänderung im Serieerregerkreis des j\'echselstromgenerators sieh ergibt.UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gleichstrom kreis auf den Transduktor rückgekoppelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH272692T | 1949-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH272692A true CH272692A (de) | 1950-12-31 |
Family
ID=4478860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH272692D CH272692A (de) | 1949-06-01 | 1949-06-01 | Einrichtung zum Ausgleich des Einflusses von Widerstandsänderungen im Serieerregerkreis eines Wechselstromgenerators. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT168535B (de) |
| CH (1) | CH272692A (de) |
| DE (1) | DE857516C (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE560781C (de) * | 1927-12-09 | 1932-10-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zum Regeln der Spannung elektrischer Generatoren |
-
1949
- 1949-06-01 CH CH272692D patent/CH272692A/de unknown
- 1949-07-08 AT AT168535D patent/AT168535B/de active
-
1950
- 1950-05-14 DE DEA1623A patent/DE857516C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE857516C (de) | 1952-12-01 |
| AT168535B (de) | 1951-06-25 |
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