CH272892A - Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen für Gummiartikel nebst Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen für Gummiartikel nebst Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

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CH272892A
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molded
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Aktiebolag Helsin Gummifabriks
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Helsingborgs Gummifabriks
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/56Coatings, e.g. enameled or galvanised; Releasing, lubricating or separating agents
    • B29C33/68Release sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
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    • B29L2031/50Footwear, e.g. shoes or parts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen für Gummiartikel nebst Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur   I-Ierstellung    von   Ein-      zelteilen    aus nicht vulkanisiertem Gummi für   Gummischuhe und    andere Gummiartikel durch Warmpressung des nicht vulkanisierten Gummis zwischen   Pressplatten    und nachfolgende Abkühlung des warm formgepressten, aber nicht vulkanisierten Gummis sowie auf eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Es ist nämlieh bekannt, dass   Gummischuhe    und andere Gummiartikel aus vorgeformten, nicht vulkanisierten Einzelteilen aufgebaut werden können und dass erst nach   Zusammen-      tugen    der Einzelteile die Vulkanisierung vorgenommen werden kann, indem beispielsweise bei der Herstellung von Gummischuhen, die auf dem Leisten aufgespannten Einzelteile zu  sammenvulkanisiert    werden.



   Während früher solche Einzelteile zu ihrer ungefähren Form dadurch aufgebaut wurden, dass je nach der anzustrebenden   Gutdicke    eine entsprechende Anzahl von passend geformten   Stüeken      aus gewalztem, nieht    vulkanisiertem Gummi aufeinandergelegt wurden und dass die Kanten abgeschrägt wurden, ist ein ein  facheres    Verfahren zur Herstellung solcher Einzelteile bekanntgeworden. Es hat sich   nämlieh    gezeigt, dass nicht vulkanisierter Gummi durch kurze Warmpressung und   nach-    folgende Abkühlung zwischen   Pressplatten    in die gewünschte Form gepresst werden kann, wobei es durchaus möglich ist, eine uner   wünschte    Vulkanisierung des Gummis zu ver. meiden.

   Die kurze Erwärmung des Gummis bei der Formpressung hat vielmehr nur den Zweck, dem Gummi die Elastizität zu nehmen, die ihm im kalten Zustand eigen ist und die bewirkt, dass kalt gepresster Gummi die Neigung hat, nach der Pressung mehr oder weniger wieder die ursprüngliche Form anzunehmen.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist nu das Verfahren zur Herstellung von   Einzeltei-    len aus nicht vulkanisiertem Gummi für   Gummischuhe    und andere Gummiartikel dadurch gekennzeichnet, dass die Warmpressung des nicht vulkanisierten Gummis zwischen den   Pressplatten    in einer einseitig offenen, flachen Form ausgeführt wird und dass dabei als   Dek-      kel    der Form ein   Metallblechband    verwendet wird und dass dieses Blechband von dem formgepressten, nicht vulkanisierten Gummi all  mählich    aufgebogen wird, bevor dieses aus der Form entfernt wird.



   Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist erfindungsgemäss   gekenn'    zeichnet durch eine Presse mit zwei einander entgegenwirkenden Pressplatten, von denen mindestens eine erwärmt ist, und durch ein über Rollen laufendes endloses   Metallblechr    band, von dem ein Teil zwischen der offenen Seite der Pressform und der auf dieser Seite wirkenden Pressplatte verläuft, so dass er beim  Pressen durch die betreffende Pressplatte als Formdeckel auf den in die Form   eingepress-    ten Gummi aufgepresst wird.



   Zur Verdeutlichung der Erfindung wird auf die beigefügte Zeichnung hingewiesen, die einige Ausführungsformen einer   Vorrichtimg    zur Ausführung des Verfahrens hauptsächlich schematich darstellt. Es zeigen :
Fig.   1-3    schematisch die Vorrichtung gemäss der einen Ausführungsform mit einer Pressform in verschiedenen Lagen zwischen zwei   Pressplatten    in einer Presse,
Fig. 4 aehematisch eine andere   Ausfüh-      rungsform    der   Vorrichtimg.   



   In Fig.   1-3    bezeichnen 1 imd 2 zwei zusammenwirkende   Pressplatten    in einer   hydrau-      lischen    oder andern Presse, während 3 eine beispielsweise zur Formpressung der Brandsohle eines   Gummischuhes    bestimmte   Press-    form bezeichnet, welche aus einer in ihrer Oberseite mit einer ungefähr der endgültigen Form der gewünschten Brandsohle   entspre-      chenden Formvertiefung    versehene Platte oder dergleichen besteht, die zweckmässigerweise von einer Anzahl   aufeinandergelegter    und miteinander zu einem   Formgebilde      zusammen-       gefügter, passend zugeschnittener Bleche auf-    gebaut sein kann,

   oder noch besser aus einem nach diesem Formgebilde mit Hilfe eines    formveränderlichen Presskissens formgepress-    ten Blech bestehen kann, das entweder auf dem genannten   Formgebilde    liegenbleibt oder dieses durch ein anderes Material, zum Beispiel auf die   Rüekseite    des formgepressten Bleehes gegossenes Hartblei oder dergleichen, ersetzt hat. In der Form 3 wird eine geeignete Menge von nicht vulkanisiertem Gummi 4 geeigneter Zusammensetzung angebracht, worauf die Form zwischen die beiden   Pressplat-    ten 1, 2 eingeführt wird. Das Einführen (Fig. 1) wird durch die Beweglichkeit eines dünnen, biegsamen Stahlbleches 5 oder dergleichen erleichtert.

   Dieses stahlblech ist in Form eines über Rollen 6 an den Enden der obern Pressplatte 1 laufenden endlosen Bandes, dessen unterer Teil   sieh    zwischen den beiden   Pressplatten längs    der Unterseite der obern Pressplatte erstreckt, angeordnet. Der untere Teil dieses biegsamen Stahlbandes oder dergleichen dient   als Deekel für die    Form bei der Pressung (Fig. 2), welche warm ausge führt wird, indem die beiden   Pressplatten    oder wenigstens eine von ihnen, vorzugsweise die obere, auf etwa   100  C erwärmt    werden, zum
Beispiel mittels Dampf oder auf elektrischem
Wege.

   Diese Warmpressung kann und muss von kurzer Dauer sein, und unmittelbar nach    dieser Warmpressung wird die    Form aus der
Warmpresse herausgeführt in der Richtung des als Deckel auf der Form verbleibenden    untern    Teils des dünnen, biegsamen Bandes 5.



   Dieses wird dabei mitgenommen und wird nach und nach von dem formgepressten, wan men Gummi 4 in. der Form 3 losgebogen oder    losgebrochen,    wenn diese Form allmählieh an der betreffenden   Umkehrrolle    6 vorbeiläuft.



   Gegebenenfalls kann die andere Umkehrrolle 6 auf geeignete Weise nachgiebig gelagert sein, wie in der Zeichnung angedeutet ist, so dass sie so weit wie erforderlich nachgeben kann, damit das Band 5 eine Krümmung 7 bilden kann und   somit schärfer gebrochen werden    kann, wo es sich von dem formgepressten war men, nicht vulkanisierten Gummi 4 losbricht.



   Nachdem die Form 3 demnach aus der Warm presse herausgeführt worden ist, wird ein zu geschnittenes Stück Stoff, Leder oder derglei ehen auf der   blossgelegten    Seite des gepressten warmen, nicht vulkanisierten Gummis in der
Form angebracht, wonach diese und das darin befindliche Gummi rasch abgekühlt werden, zum Beispiel dadurch, dass sie in eine Presse mit gekühlten   Pressplatten    gebracht wird.



   Naehdem der in nicht vulkanisiertem   Gumm    formgepresste Gegenstand also abgekühlt wor den ist, kann er ohne Schwierigkeit aus der
Form entfernt werden, um als. Bauelement beim Aufbauen des herzustellenden   Gummi-    artikels verwendet zu werden.



   Gemäss der in Fig. 4 schematisch darge stellten Ausführungsform der Vorrichtung wird beispielsweise ein endloses Transport band 8 zum Führen der Pressformen 3 in und aus der Presse oder den Pressen verwendet.



   Ferner ist in Fig. 4 angedeutet, dass die Warm und Kaltpressen beispielsweise miteinander kombiniert werden können, zum Beispiel so, dass sie eine gemeinsame untere Pressplatte   1    und zwei obere   Pressplatten      2a    und 2b haben, von denen eine erwärmt und die andere abgekühlt wird. Selbstverständlich können die   Warm,-und      Kaltpressungen    auch in ein und derselben Presse ausgeführt werden, und zwar so, dass die   zusammenwirkenden Pressplatten    dieser Presse oder eine von ihnen abwechselnd erwärmt oder abgekühlt werden. Auch in vie   len ändern Beziehungen kann die Vorrichtung    zur Ausführung des Verfahrens innerhalb des Rahmens der Erfindung variiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur I-Ierstellung von Einzel- teilen aus nicht vulkanisiertem Gummi für Gummischuhe und andere Gummiartikel durch Warmpressung des nicht vulkanisierten Gummis zwischen Pressplatten und durch nachfolgende Abkühlung des warm formge pressten, aber nicht vulkanisierten Gummis, dadurch gekennzeichnet, dass die Warmpressung des nicht vulkanisierten Gummis zwischen den Pressplatten in einer einseitig offenen, flachen Form (3) ausgeführt wird und dass dabei als Deckel der Form (3) ein Metall- luleehband (5) verwendet wird und dass dieses Blechband von dem formgepressten,
    nicht vul kanisierten Gummi allmählich aufgebogen wird, bevor dieses aus der Form entfernt wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver- fahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Presse mit zwei einander entgegenwirkenden Pressplatten, von denen mindestens eine erwärmt ist, und durch ein über Rollen (6) laufendes endloses Metallblechband (5), von dem ein Teil zwischen der offenen Seite der Pressform und der auf dieser Seite wirkenden Pressplatte verläuft, so dass er beim Pressen durch die betreffende Pressplatte als Formdeckel auf den in die Form eingepressten Gummi aufgepresst wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das als Formdeckel dienende Blechband. (5) von dem in der Form warm formgepressten, nicht vulkanisierten Gummi allmählich aufgebogen wird während der Gummi noch warm und klebrig ist.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Entfernnng des formgepressten, nicht vulkanisierten Gummis (4) aus der Form (3) und schon vor der Abkühlung desselben ein Stück Überzugsmaterial auf der durch das Aufbiegen des dünnen und bieg- samen Deckelbleches (5) von dem formgepress- ten, warmen und klebrigen, nicht vulkanisierten Gummi blossgelegten Fläche angebracht wird.
    3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Presse mit einem endlosen Transportband (8) versehen ist, das einen zwischen den zusammenwirken den Pressplatten parallel zu dem längs der Unterseite der obern Pressplatte verlaufenden Teil des Deckelbandes (5) laufenden Teil hat, der die Pressformen (3) in die Presse einführt.
CH272892D 1949-02-17 1949-02-17 Verfahren zur Herstellung von Einzelteilen für Gummiartikel nebst Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens. CH272892A (de)

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