CH272908A - Kranseilbahn. - Google Patents

Kranseilbahn.

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CH272908A
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CH
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carriage
rope
cable
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locking device
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Inventor
Buetikofer Otto
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Buetikofer Otto
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Kranseilbahn.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Kranseilbahn mit mindestens einem mittels  eines auch zum Lastheben und -senken die  nenden Zugseils auf einem Tragseil     verfahr-          baren    Laufwagen mit einem am     laufwagen-          seitigen    Ende des Zugseils angeordneten, vom  Laufwagen absenk- und an diesen hebbaren,  in der gehobenen Stellung am Laufwagen fest  stellbaren Lasthaken sowie einer, zum Fest  halten des Laufwagens an jeder beliebigen  Stelle auf dem Tragseil dienenden, in vom Seil  gelöstem Zustand die Fahrbewegungen des  Laufwagens über die ganze Länge des Trag  seils mitausführenden Feststelleinrichtung mit  einem Vorklemmechanismus und einem, nach  erfolgter Betätigung desselben,

   bei jeder wei  teren Fahrbewegung des Laufwagens zur Wir  kung gelangendem Hauptklemmechanismus.  



  Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch,  dass die Feststelleinrichtung einerends mit  einer Laufrolle auf dem Tragseil abgestützt  und anderends am Laufwagen gegenüber  dem letzteren in der Fahrtrichtung verschieb  bar und in der Laufrollenebene     verschwenk-          bar    befestigt ist, das Ganze derart, dass durch  Wechseln der Bewegungsrichtung des Zug  seils der Vorklemmechanismus zur Wirkung  gebracht, und das Öffnen des am Tragseil zur  Wirkung gekommenen Hauptklemmechanis  mus durch den Lasthaken bei seinem Ein  rasten in den Laufwagen beim Heben eingelei  tet wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei-    spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Dabei zeigt:  Fig. 1. eine schematische Ansicht der Kran  seilbahn,  Fig. 2 eine Seitenansicht des Laufwagens  mit daran befestigter Feststelleinrichtung, auf  dem Tragseil verfahrbar,  Fig.3 eine Stirnansicht der Feststellein  richtung.  



  Fig. 4 und 5 zeigen eine Seiten- bzw. eine  Draufsicht der Feststelleinrichtung und  Fig. 6, 7 und 8 Details.  



  Die dargestellte Kranseilbahn besitzt einen  Laufwagen 1, der mit Rollen 4 auf einem über  Stützen S vom Berghang ins Tal geführten  Tragseil 6 verfahrbar ist. Zum Verfahren des  Laufwagens ist bergseitig an einer geeigneten  Bodenstelle, senkrecht unterhalb des Tragseils  6, eine zweckmässigerweise durch einen Motor  angetriebene Seilwinde W aufgestellt, von  welcher ein zum Verfahren des Laufwagens  und zum Lastheben und -senken dienendes  Zugseil 400 zum Laufwagen 1 und dort über  eine Umlenkrolle 42 geführt ist, von der sein  Ende vertikal herabhängt. An diesem     lauf-          wagenseitigen    Ende des Zugseils ist ein Last  haken 35 angeordnet, der von und zum Lauf  wagen absenk- bzw. anhebbar ist.  



  Auf der der Winde zugekehrten Seite des  Laufwagens ist um an beiden Seitenwänden       des        Wagengestells    angeordnete     Zapfen    81 das  eine Ende des     rahmenartigen    Gehäuses 80 der       Feststelleinrichtung    in der Ebene der Lauf-      rollen 4 schwenkbar und, zufolge der Anord  nung von Schlitzen 82 in den, seinem An  schluss dienenden Teilen des Gehäuses 80 ge  genüber dem Laufwagen in der Fahrtrichtung  verschiebbar befestigt. An am andern Ende  des Gehäuses angeordneten Armen ist eine  Laufrolle 83 angeordnet, mit welcher die Fest  stelleinrichtung auf dem Tragseil 6 abgestützt  ist.

   Die Oberseite des Gehäuses ist durch einen  im Grundruss annähernd rechteckigen, ge  @chlossenen Rahmen 84 aus Flachmaterial ge  bildet. Zwei unterhalb des Rahmens 84 par  allel zum letzteren verlaufende und an     stirn-          seitig    von demselben abwärtsgeführten Bü  geln 85 bis 88 befestigte Platten 89, 90 bilden  die Unterseite des Gehäuses 80; ihre Anord  nung ist derart, dass zwischen den Platten 89  und 90 in der Vertikalebene des Tragseils 6  ein Zwischenraum 91 (Fig. 3) vorhanden ist.  Zwischen dem Rahmen 84 und den Platten  89, 90 sind, senkrecht zu den Ebenen des Rah  mens und der Platten und auf die vier     Eck-          punkte    des Rechteckrahmens verteilt, vier  zylindrische Druckrollen 92 bis 95 drehbar  gelagert.  



  Innerhalb des beschriebenen Gehäuses 80  sind zwei Klemmbacken 96, 97, die auf den  Platten 89, 90 abgestützt sind, im Gehäuse  längs des Tragseils verschiebbar, derart an  geordnet, dass das Tragseil 6 zwischen beiden  Backen hindurchführt. Jeder Klemmbacken  besitzt an der dem Tragseil abgekehrten  Aussenseite zwei entgegengesetzt geneigte, zur  Bewegungsrichtung des Laufwagens schräge  Führungsflächen 98, 99. Auf seiner Oberseite  weist der Klemmbacken 96 eine aus Flach  eisen gebildete Stütze 100 auf, in welcher ein  rechtwinklig zur Tragseilebene und nach der  Klemmbacke 97 verlaufender Bolzen 101 frei  tragend befestigt ist. Eine ähnliche Stütze 102  an welcher, gegen die Klemmbacke 96 gerich  tet, ein zylindrisches Stück 103 angeschweisst  ist, ist auf der Oberseite des Klemmbackens  97 angeordnet.

   Das genannte Zylinderstück  103 besitzt an der freien Stirnseite eine dia  metral verlaufende, V-förmige Einkerbung 104  und ist, ebenso wie die Stütze 102, mit einer  für den Durchtritt des Bolzens 101 bestimm-    ten Bohrung versehen. Eine Druckfeder 105  ist über den Bolzen 101 geschoben und     einer-          ends    an der Stütze 100 abgestützt. Das an  dere Ende der genannten Druckfeder ist an  einem auf dem Bolzen 101 drehbar und axial  verschiebbar angeordneten Zylinderstück 106  abgestützt, welches letztere an der innern Stirn  seite einen der Kerbe 104 entsprechenden Keil  mit diametral verlaufender Schnittkante der  beiden Keilflächen aufweist.

   Durch Verdre  hen des mit seinem Keil in der Kerbe 104  rastenden Zylinderstückes 106 gegenüber dem  Teil 103 erfährt das erstgenannte eine Axial  verschiebung, wodurch die Feder 105 gespannt  wird. Eine Zugfeder 107 ist einerends am  Backen 96 und anderends am Backen 97 be  festigt. Die Kraft der gespannten Feder 105  überwindet die Zugkraft der Feder 107. Bei  entspannter Feder 105 vermag die Zugkraft  der Feder 107 die Backen gegeneinander an  das Tragseil 6 zu pressen.  



  Ein am Zylinderstück 103 befestigter,  rechtwinklig gebogener (vgl. Fig.4) Träger  108 dient als Abstützung für die Tülle eines  Bowdenzuges 109, der einerends mit einem  am Teil 106 radial angeordneten Hebel 110  und anderends mit einer am im Gestell des  Laufwagens 1 schwenkbar aufgehängten Zan  genträger des Lasthakens befindlichen Steuer  klinke 46a verbunden ist. Am Träger 108 ist  ferner ein mit einer Sperrklinke 111 für den  Hebel 110 versehener Schwenkhebel 112 quer  zur vertikalen Tragseilebene schwenkbar ge  lagert und durch eine Zugfeder 113 gegen den  Hebel 110 gepresst.

   An dem dem Wagen 1 ab  gekehrten Ende des Gehäuserahmens 84 ist  ein durch ein parallel zur Rahmenebene am  Rahmen befestigtes Rohr gebildetes Lager 114  angeordnet, in welchem ein Zapfen 115 mit  rechtwinklig abstehendem Arm am     rahmen-          seitigen    Ende drehbar gelagert ist. Der letz  tere ist aufwärtsgerichtet und enthält eine  federbelastete, quer zur     Zapfenachse    beweg  liche Klinke 116.

   Am freien Ende     des    genann  ten Armes ist an dessen Aussenseite das eine  Ende einer Zugfeder 117 befestigt, welche mit  ihrem andern Ende     .derart    am Oberrahmen 84  befestigt ist, dass der Arm des Zapfens 115      bei seiner Verschwenkung aus der aufrechten  Mittellage durch die Federkraft wippenartig  in die eine oder andere von zwei durch nicht  gezeichnete Mittel festgelegten Endstellungen  gezogen und dort gehalten wird. Am dem Wa  gen 1 abgekehrten Ende des Zapfens 115 ist  eine Hülse 118 auf einem axial in der Stirn  fläche des Zapfens befestigten Bolzen 119 ge  lagert, aber nur entgegen der Wirkung einer  eine federbelastete Kugel aufweisenden, in  der Hülse 118 angeordneten Reibungsbremse  120 drehbar.

   Auf der Hülse 118 sind ferner  zwei über die Umfangsfläche des Zapfens 115  ragende Mutnehmer 121, 121a angeordnet, die  nach entsprechender Drehung der erstgenann  ten an einem auf der Umfangsfläche des Zap  fens 115 angeordneten Bolzen 122 zum An  liegen kommen. Das andere Ende der Hülse  118 besitzt, auf einen Teil ihres Umfanges ver  teilt, drei auswärtsragende Flügel 123 (Fig. 7  und 8), mit welchen ein seitlich an der Lauf  rolle 83 angeordneter Nocken 124 zusammen  arbeitet.

   Die beiden äussern Flügel 123a und  123b sind derart gelenkig auf der Hülse 118  befestigt und federbelastet, dass sie durch eine  in einer bzw. in der dazu entgegengesetzten  Richtung auf sie einwirkende, tangential zur  Hülse gerichtete Kraft in der einen bzw. an  dern Richtung entgegen der Federwirkung  verschwenkt werden können,ohne die Hülse  zu verdrehen, und nach Aufheben dieser Kraft  wieder in ihre Ausgangslage zurückschwen  ken, während sie bei in der entgegengesetzten  Richtung auf sie einwirkende Kraft die Hülse  verdrehen. Der mittlere Flügel sitzt starr auf  der Hülse.  



  Der in Fig. 2 dargestellte Laufwagen 1 ent  spricht, abgesehen von der im nachstehenden  erläuterten Ausbildung, dem bergseitigen des  im Schweizer Patent Nr. 265936 beschriebenen  Kabelkranes. Sein gegen den Erdboden ge  richteter, in der Tragseilebene pendelnder  Zangenträger 29 besitzt im untern Ende die  mittels einer Feder normalerweise im Schliess  zustand gehaltene Zange 53 zur Sicherung des  an den Laufwagen angehobenen Lasthakens,  deren Schenkelenden mit einem Druckzylin  der 25 zusammenarbeiten. Oberhalb des Last-    hakens 35 befindet sich am Hakenbolzen der  am Ende des Zugseils 400 befestigte, nach  oben abgerundete Kopf 53a mit der Ringnut  zum Eingriff der Zange 53 in angehobenem  Zustand des Lasthakens.

   Auf der in Fig.2  dem Beschauer zugekehrten Aussenseite besitzt  der Zangenträger 29 die in der Richtung des  Hakenbolzens verschiebbare Steuerstange 47a,  die bei abgesenktem Lasthaken durch die Wir  kung einer über die Steuerstange geschobenen  Druckfeder abwärts und durch den Lasthaken  beim Anheben an den Laufwagen aufwärts  verschoben wird. Die Steuerstange 47a trägt  einen quer zu ihrer Verschieberichtung an  geordneten Mitnehmer 48a, in dessen Wir  kungsbereich eine in der von ihr und der  Steuerstange gebildeten Ebene drehbare,     dop-          pelarmige    Steuerklinke 46a am Zangenträger  29 gelagert ist.

   Ausser dem bereits erwähnten  Bowdenzug 109 ist an der Steuerklinke 46a  das eine Ende eines weiteren Bowdenzuges 72  befestigt, dessen anderes Ende an ein Kurbel  gestänge 73 bis 75 zur Betätigung der an der  Aussenseite des Laufwagens angeordneten, im  erwähnten Patent beschriebenen Steuerungs  einrichtung für die Zange 53 angeschlossen  ist.

   Diese Steuerungseinrichtung enthält den  in der Laufrichtung des Wagens 1 gegen die  Wirkung der Druckfeder 20 in den Wagen  rahmen einschiebbaren und um die eigene  Achse drehbaren, auf der der Feststelleinrich  tung zugekehrten Seite über die Stirnseite des  Laufwagenrahmens vorstehenden Steuerbolzen  15 mit dem an seinem der Feststelleinrichtung  abgekehrten Ende befestigten Kupplungsteil  65 und den mit dem letzteren korrespondieren  den, ebenfalls in der Laufrichtung des Wa  gens 1 verschiebbaren, aber gegen Verdrehen  gesicherten Kupplungsteil 63, dessen Schaft  als Kolbenstange in den das hydraulische Me  dium enthaltenden Zylinder 22 der hydrau  lischen Auslösevorrichtung des Lasthakens  einmündet. Vom Zylinder 22 führt die Druck  leitung 23 in den Zylinder 25 für die Zangen  betätigung.

   Vom Kupplungsteil 63 führt ein       Gestänge    50a,     50b    zu der oberhalb dem aus  der Stirnseite des     Laufwagenrahmens    hervor  ragenden. Teil     des    Bolzens 15 im Laufwagen-      rahmen schwenkbar angeordneten Klinköse 11,  die zum Einlegen in einen am     laufwagensei-          tigen    Ende des Gehäuses der Feststelleinrich  tung angeordneten Haken 126 bestimmt ist.  Unterhalb des genannten Hakens 126 ist am  Gehäuse 80 im Bereiche des Bolzens 15 eine  Steuerplatte 125 angeordnet.  



  Im folgenden ist die Funktionsweise der  gezeichneten Kranseilbahn beschrieben: Als  Ausgangsstellung sei angenommen, der Lauf  wagen 1 mit der daran befestigten Feststell  einrichtung befinde sich auf dem Seil     verfahr-          bar    in der Talstation. Die Stellung aller Teile  entspricht derjenigen in der Zeichnung; der  Lasthaken ist durch die Zange 53 im Zangen  träger am Laufwagen fixiert, das Zugseil 400  ist praktisch ohne Zug, die Druckfeder 105  ist gespannt, wodurch die Klemmbacken 96,  97 auseinandergedrückt und mit ihren Aussen  seiten an die Druckrollen 92, 95, 93, 94 ge  presst sind; der Hebel 110 ist durch die Klinke  111 in der in Fig. 4. ausgezogen gezeichneten  Stellung fixiert. Zur Bergfahrt wird am Seil  400 gezogen.

   Unter der Wirkung des Eigen  gewichtes der Feststelleinrichtung legt sich  dieselbe mit ihrer Platte 125 an den Steuer  bolzen 15, ohne denselben zu verschieben, da  die Kraft der Feder 20 grösser ist als die  Eigengewichtswirkung der Feststelleinrich  tung. Der Nocken 124 an der Laufrolle 83 be  wegt sich im Uhrzeigersinne, dabei drückt er  von unten her gegen den Flügel 123a (Fig. 7),  der der Kraft des Nockens 124 durch     Ver-          schwenken    ausweicht, so dass keine Drehung  der Hülse 118 stattfindet. Soll der Laufwagen  an irgendeiner Stelle des Tragseils zur Last  aufnahme festgestellt werden, so wird der Zug  am Seil 400 unterbrochen und das letztere  leicht nachgelassen.

   Unter der Wirkung des  Eigengewichtes bewegt sich der Laufwagen  mit der Feststelleinrichtung dabei wieder tal    wärts, dabei drückt der Nocken 124, der nun  entgegen dem Uhrzeiger umläuft, von der an  dern Seite auf den Flügel 123a und beim  nächsten Umgang der Laufrolle 83 auf den  mittleren Flügel 123 und dann auf den Flü  gel 123b (vgl. Fig. 8), wobei bei seiner Ein  wirkung auf die beiden ersteren die Hülse 118    im Uhrzeigersinn verdreht wird, während der  Flügel 123b dabei ohne Wirkung auf die  Hülse verschwenkt wird. Der Mitnehmer 121  kommt durch die Hülsendrehung am Bolzen  122 zum Anlegen, und der Zapfen 115 mit  dem Klinkenarm wird mit dem Uhrzeiger ge  dreht.

   Zapfen 115 und Arm werden nach die  ser Drehung durch die Feder 117 in die eine  Endstellung gebracht, dabei verschwenkt die  Klinke 116 den Schwenkhebel 112 derart, dass  die Klinke 111 vom Hebel 110 abgleitet. Das  nun freie Zylinderstück 106, das unter der  Kraft der Feder 105 die Tendenz hat, sich mit  seinem Keil in die Kerbe des Zylinderstückes  103 einzupassen, gleitet nun mit seiner  Schneide auf den schrägen Flächen der Kerbe,  wodurch das Zylinderstück 106 (im Uhr  zeigersinn in Fig. 4) verdreht und die Feder  105 entspannt wird. Die nun wirksame Kraft  der Feder 107 presst die Klemmbacken 96, 97  zusammen und auf dem Tragseil 6 fest; der  Vorklemmechanismus ist wirksam.

   Der Arm  am Zapfen 115 mit der Klinke 116 befindet  sich in der geneigten Endstellung, bezüglich  der Fahrtrichtung von vorn gesehen rechts  neben dem Schwenkhebel 112, der durch die  Feder 113 wieder bis zu seiner Anlage am He  bel 110 zurückgeschwenkt worden ist. Der He  bel 110 hat die in Fig.4 strichpunktiert ge  zeichnete Stellung eingenommen. Durch die  Eigengewichtswirkung des Laufwagens und  des Gehäuses 80 laufen bei weiterem Zugseil  nachlass die Rollen 92, 93 auf die Schräg  flächen 99 der am Tragseil festliegenden  Klemmbacken auf; der Hauptklemmechanis  mus der Feststelleinrichtung ist wirksam.  Durch Zug am Seil 400 wird, entsprechend dem  Abstand der Rollen 94, 95 von den hintern  Schrägflächen 98, das Gehäuse 80 der Fest  stelleinrichtung mit dem Laufwagen in der  Zugrichtung, in Fig.2 nach rechts, bewegt.

    Hierbei laufen die Rollen 92, 93 von den  Schrägflächen 99 ab und die Rollen 94, 95 auf  die Schrägflächen 98 auf und pressen die  Backen 96, 97 wieder an das Tragseil 6. Der  Laufwagen wird nun mittels des Zugseils an  die     Feststelleinrichtung    gedrückt     lind        dadurch          mittels    der Platte 125 der Steuerbolzen 15 en.t-      gegen der Kraft der Feder 20 in den Wagen  rahmen gedrückt, das heisst in Fig.2 nach  links verschoben.

   Bei dieser Verschiebung des  Bolzens 15 und damit des Kupplungsteils 65  nach links wird der am letzteren anliegende  Kupplungsteil 63 ebenfalls in der gleichen  Richtung verschoben, wobei der Kolben im  Zylinder 22 in Fig. 2 nach links bewegt und  dadurch das hydraulische Medium aus dem  letzteren über die Leitung 23 in den Zylinder  25 im Zangenträger gedrückt wird. Dies hat  zur Folge, dass die Kraft der Zangenfeder  überwunden wird und die Zange 53 sich öff  net. Gleichzeitig zieht die mit dem Kupplungs  teil 63 verbundene Stange 50a, die über eine  Druckfeder am Hebel 50b mit der Klinköse 11  verbunden ist, die letztgenannte in die Hori  zontalstellung, wobei sie in den Haken 126  einklinkt und eine starre Verbindung des  Laufwagens mit dem Gehäuse 80 der Feststell  einrichtung bewirkt, wie dies beim Kabelkran  im oben erwähnten Schweizer Patent beschrie  ben ist.

   Beim erneuten Nachlassen des Seils  400 vollführt der Laufwagen zusammen mit  dem Gehäuse der Feststelleinrichtung wieder  eine Bewegung nach links relativ zu den  Klemmbacken aus, wobei sich der bereits ge  schilderte Führungsflächen- und Druckrollen  wechsel umgekehrt wiederholt. Durch weiteres  Nachlassen des Seils 400 senkt sich der Last  haken vom Laufwagen 1, da die Zange 53  immer noch offen ist. Die Steuerstange 47a  senkt sich infolge Wirksamkeit der Feder 47b  in ihre untere Lage, wobei die von dem Feder  belastete Klinke 48a über die Nase der Klinke  46a gleitet, deren dabei erfolgende     Verschwen-          kung    ohne Einfluss, und unterhalb derselben  zu liegen kommt. Nachdem die Last an den  Haken angehängt und gesichert ist, wird er  neut am Seil 400 gezogen, der Lasthaken be  wegt sich zum Laufwagen.

   Bei Annäherung  des Lasthakens an den Laufwagen 1 stösst die  Oberseite des Hakens von unten gegen die  Steuerstange 47a und bewegt dieselbe senk  recht nach oben. Die Klinke 48a greift von  unten her unter die Nase der Klinke 46a und  verdreht die letztere im Uhrzeigersinne so  lange, bis sie durch die weitergehende Hub-    bewegung der Steuerstange 47a wieder von  der Klinke 48a abrutscht. Das Verdrehen der  Klinke 46a im Uhrzeigersinn (Fig. 2) bewirkt  über den Bowdenzug 109 ein Verschwenken  des Hebels 110 entgegen dem Uhrzeiger  (Fig.4), wodurch das Zylinderstück 106 zu  folge des geschilderten Zusammenwirkens von  Keilschneide und der Kerbenschrägflächen  axial gegen die Stütze 100 verschoben wird.

    Diese Verschiebung bewirkt ein Spannen der  Druckfeder 105, ohne dass dadurch die Feder  auf die Klemmbacken praktisch wirksam  würde, da die Rollen 94, 95 die Backen 96, 97  immer noch zusammenpressen; die Klinke 111  des Schwenkhebels 112 legt sich hinter den  Hebel 110 zur Fixierung desselben bei der  Entlastung des Bowdenzuges 109. Gleichzeitig  bewirkt dass Verdrehen der Klinke 46a über  den Bowdenzug 72 und das Gestänge 73 bis 75  ein Verdrehen des Kupplungsteils 65 um 90 ,  so dass der Teil 65 in den Teil 63 einrasten  und der letztere sich gemäss Fig. 2 nach rechts  verschieben kann.

   Unter der Kraftwirkung  der Zangenfeder schliesst sich nun die Zange  53 und kommt in die Ringnut des Haken  bolzenkopfes 53a zu liegen, wodurch der Last  haken am Laufwagen fixiert ist, da das beim  Schliessen der Zange 53 aus dem Zylinder 25  zu verdrängende hydraulische Medium infolge  der Verschiebbarkeit des Teils 63 bezüglich  des Teils 65 in den Zylinder 22 zurückkehren  kann. Das rückfliessende Medium schiebt das  Kupplungsstück 63 in Fig. 2 nach rechts auf  den Teil 65; gleichzeitig wird über das Ge  stänge 50a, 50b die Öse 11 aus dem Haken 126  gehoben. Wird nun das Seil 400 nachgelassen,  so entfernt sich zuerst, durch Verschiebung  des Steuerbolzens 15 in Fig.2 nach rechts  unter dem Druck der Feder 20, der Wagen 1  von der Feststelleinrichtung.

   Bei dieser Ver  schiebebewegung des Bolzens 15 gleitet der  Kupplungsteil 65 aus dem Teil 63 heraus und  wird durch die Torsionsspannung der Feder  77 wieder in     die        Ausgangsstellitng    zurück  gedreht. Die Druckrollen 94, 95     laufen    dann  von den schrägen     Führungsflächen    98 ab, die  Klemmbacken     sind    dadurch entlastet und wer  den durch die Kraft der gespannten Feder      105 auseinander und in ihre Ausgangsstellung  gedrückt.  



  Soll die Last talwärts befördert werden, so  geschieht dies durch Nachlassen des Seils 400.  Die Laufrolle 83 dreht sich entgegen dem  Uhrzeiger (Fig. 2), der auf dem Flügel 123b  auftreffende Nocken 124 bewirkt ein     Ver-          schwenken    desselben, ohne eine Verdrehung  der Hülse 118 zu bewirken (Fig.8). Zum  Feststellen des Wagens 1 und zum Senken  der Last an einer beliebigen Stelle des Trag  seils 6 muss das Seil 400 zur Einleitung der  Feststellung vorerst wieder angezogen werden.

    Der Nocken 124 trifft dabei auf die andere  Seite des Flügels 123b, nachher auf den Flü  gel 123 und zuletzt, unter Verschwenkung  desselben, auf den Flügel 123a auf, wodurch  die Hülse 118 nach der entgegengesetzten Rich  tung als bereits beschrieben verdreht wird und  dadurch den Zapfen 115 mit Arm mitdreht,  so dass die Klinke 116, unter dem Hebel 112  hindurch, in die in Fig. 4 und 5 gezeigte  Stellung verbracht wird. Dann spielen sich  alle Vorgänge zur Herbeiführung der Wirk  samkeit des Vorklemmechanismus sinnge  mäss wie beschrieben ab. Durch erneutes  Lockerndes Seils 400 dreht sich der Nocken  124 wieder in der umgekehrten Richtung und  bewirkt die Entsicherung des Hebels 110.

   Die  Druckfeder 105 wird entspannt und es ergibt  sich die Vorklemmung, worauf die     Haupt-          klemmung    bewirkt wird, wie bereits beschrie  ben.    Soll die Last aber bergwärts gefördert wer  den, so wird durch Zug am Seil 400 der Lauf  wagen mit Feststelleinrichtung bergwärts ver  fahren, wobei durch den Nocken 124 am Be  ginn der Fahrbewegung die Hülse 118 und  mit ihr der Zapfen 115 mit Arm in die in den  Fig. 4 und 5 gezeigte Stellung verdreht wird.  Der mit dem Nocken 124 zuletzt in Eingriff  kommende Flügel 123a weicht dann während  der ganzen Fahrtstrecke in dieser Richtung  dem Nocken 124 durch Verschwenken aus,  ohne die Hülse mitzudrehen.

   Zur Feststellung  der Kranseilbahn muss der Zug am Seil 400  wieder unterbrochen und das letztere nach-    gelassen werden, wobei die Feststellung durch  Vor- und Hauptklemmung wie beschrieben  eingeleitet bzw. bewirkt wird. Es könnten  auch zwei Laufwagen mit je einem Lasthaken  zusammengekuppelt sein, wie beim Kabelkran  im oben erwähnten Patent, wobei die Fest  stelleinrichtung bergseits an der Wagenkom  position angeordnet wird.  



  Bei der beschriebenen Ausführung wird,  sowohl nach der Berg- als auch nach der Tal  fahrt der Vorklemmechanismus durch Wech  seln der Zugseilbewegungsrichtung in ein  Nachlassen des Zugseils zur Wirkung ge  bracht. Durch entsprechende Umgestaltung  der Betätigungsorgane für den     Vorklemm-          mechanismus    könnte die Kranseilbahn auch  derart ausgeführt sein, dass der     Vorklemm-          mechanismus    durch Wechseln dem Zugseil  bewegungsrichtung in ein Anziehen des Zug  seils zur Wirkung gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kranseilbahn mit mindestens einem mit tels eines auch zum Lastheben und -senken dienenden Zugseils auf einem Tragseil ver- fahrbaren Laufwagen mit einem am lauf- wagenseitigen Ende des Zugseils angeord neten, vom Laufwagen absenk- und an diesen hebbaren, in der gehobenen Stellung am Lauf wagen feststellbaren Lasthaken sowie einer zum Festhalten des Laufwagens an jeder be liebigen Stelle auf dem Tragseil dienenden,
    in vom Seil gelöstem Zustand die Fahrbewegun gen des Laufwagens über die ganze Länge des Tragseils mitausführenden Feststelleinrich tung mit einem Vorklemmechanismus und einem nach erfolgter Betätigung desselben bei jeder weiteren Fahrbewegung des Lauf wagens zur Wirkung gelangenden Haupt klemmechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung einerends mit einer Laufrolle auf dem Tragseil abgestützt.
    und anderends am Laufwagen, gegenüber dem letzteren in der Fahrtrichtung verschiebbar und in der Laufrollenebene verschwenkbar befestigt ist, das Ganze derart, dass durch Wechseln der Bewegungsrichtung des Zugseils der Varkleinmechanismus ,zum Wirkung ge- bracht und das Öffnen des am Tragseil zur Wirkung gekommenen Hauptklemmechanis mus durch den Lasthaken bei seinem Ein rasten in den Laufwagen beim Heben ein geleitet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kranseilbahn nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feststellein richtung ein die Laufrolle tragendes und auf die genannte Art am Laufwagen befestigtes, rahmenartiges Gehäuse mit vier drehbar ge lagerten zylindrischen Druckrollen besitzt, in dem zwei, bei gelöster Feststelleinrichtung längs des Tragseils verschiebbare, mit zum Auflaufen der Druckrollen bestimmten, zur Bewegungsrichtung des Laufwagens auf dem Tragseil schrägen Führungsflächen versehene Klemmbacken angeordnet sind, zwischen wel chen das Tragseil hindurchgeführt ist. 2. Kranseilbahn nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung eine bei Verschiebe bewegungen der Einrichtung auf dem Trag seil betätigte Schaltvorrichtung besitzt, für die zur Wirkungbringung des Vorklemmecha nismus. 3.
    Kranseilbahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass für den Vorklemmechanismus und für den Hauptklemmechanismus diesel ben Klemmbacken Verwendung finden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964485C (de) * 1950-06-21 1957-05-23 Jakob Wyssen Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Befoerdern derselben laengs eines Tragseiles
DE1073393B (de) * 1960-01-14 Pumpen iS. Maschinenbau Abel K.G., Essen Bremsvorrichtung für Hängeseilbahn mit loser Laufkatze, insbesondere Untertagehängeseil'bahn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1073393B (de) * 1960-01-14 Pumpen iS. Maschinenbau Abel K.G., Essen Bremsvorrichtung für Hängeseilbahn mit loser Laufkatze, insbesondere Untertagehängeseil'bahn
DE964485C (de) * 1950-06-21 1957-05-23 Jakob Wyssen Transporteinrichtung zum Senkrechtbewegen von Lasten und Befoerdern derselben laengs eines Tragseiles

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