CH273053A - Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Watteschichten auf einer Unterlage. - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Watteschichten auf einer Unterlage.

Info

Publication number
CH273053A
CH273053A CH273053DA CH273053A CH 273053 A CH273053 A CH 273053A CH 273053D A CH273053D A CH 273053DA CH 273053 A CH273053 A CH 273053A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fleece
carriage
base
conveyor belt
wadding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Trust Pollux
Original Assignee
Trust Pollux
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trust Pollux filed Critical Trust Pollux
Publication of CH273053A publication Critical patent/CH273053A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Watteschichten  auf einer Unterlage.    Nach den bekannten Verfahren zur Er  zielung eines Wattevlieses mehrfacher Flor  dicke wird der von einer Deckel- oder     Wal-          zenkarde    hergestellte Flor entweder von einer  Pelztrommel oder von einer Langpelzmaschine  abgenommen. Nach Erreichung des gewünsch  ten Vliesgewichtes wird das Vlies aufgetrennt  und abgezogen. Die Länge des Vlieses ent  spricht dann nur dem Umfang der Pelztrom  mel oder der Länge des umlaufenden Tuches  auf dem Langpelzapparat.

   Besondere Schwie  rigkeiten bei diesen bekannten Verfahren bie  tet die Herstellung eines Vlieses von weniger  als 60 g/m2, da bei diesen geringen     Vlies-          gewichten    die Vliessehicht so wenig Zusam  menhalt aufweist, dass sie nicht abgenommen  werden kann, ohne verzogen oder beschädigt  zu werden. Will man ferner solche dünne  Vliese einem weiteren Verarbeitungsprozess  zuleiten, der eine grössere Vlieslänge erfor  dert als die Länge des Langpelztuches, so  müssen die einzelnen Vliese in umständlicher  Weise aneinandergeheftet werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Einrichtung zur automatischen Herstel  lung von dünnen Watteschichten auf einer  Unterlage, die es erlaubt, auch dünne     Watte-          vliese    unter 60 g/m2 von praktisch beliebiger  Breite am laufenden Band herzustellen.

   Er  findungsgemäss ist ein als Schlitten ausgebil  deter Vliesquerleger vorgesehen, der ein     Kar-          denvlies    einem Transportband zuführt und sieh    dabei quer zur Laufriehtung des Transport  bandes bewegt, so dass sich die Breite des ver  legten Wattevlieses durch die einstellbare  Amplitude der Schlittenbewegung und das  Gewicht pro Längeneinheit durch das Verhält  nis der Liefergeschwindigkeit des Schlittens  zur Transportbandgeschwindigkeit ergeben,  und ferner durch eine Vorratsrolle, von der  die Unterlage abläuft.  



  Zweckmässigerweise wird die Unterlage  gleich auf das Transportband gelegt und mit  diesem bewegt, so dass der     Watteflor    unmittel  bar vom Schlitten auf die Unterlage abge  legt wird. Es ist aber auch     denkbar,    das  Vlies vom Transportband auf die Unterlage  zu bringen. Ferner ist es vorteilhaft, eine Um  lenkrolle vorzusehen, die den     Watteflor    dem.

    Schlitten zuführt und die mindestens senk  recht zur     Vliesebene    beweglich ist, um eine  gleichmässige     Florspannung    zu gewährleisten;  eine solche kann auch dadurch erreicht wer  den, dass der Schlitten derart angetrieben ist,  dass die     Florspannung    bei allen     Stellungen     des Schlittens gleich ist. Falls erforderlich,  kann die     Anlage    mit einer     Aufstockvorrieh-          tung    für das verlegte Vlies versehen werden.

    Ferner empfiehlt es sich, eine     Schneidvorrich-          tung    vorzusehen, die das     Wattevlies    auf eine       vorbestimmte    Breite     zuzuschneiden    gestattet,  wobei es     dann    zweckmässig sein kann, Mittel  zur     Rückgewinnung    des abgeschnittenen Ma  terials (Unterlage und Watte)     vorzusehen.         Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Anlage geht aus Fig.1 der Zeich  nung hervor. Mit 11 ist darin die Transport  vorrichtung für die Unterlage 18 und den  Flor bezeichnet, mit 12 der als Schlitten aus  gebildete Vliesquerleger.

   Der von der Karde  14 abgenommene Watteflor 13 wird über eine  obere und untere Umlenkrolle 19a, 19b dem  Schlitten 12 zugeführt, wo er durch das     För-          derrollenpaar    19c und das Verlegerollenpaar  19d geführt und auf dem Tisch 15 abgelegt  wird. Um die durch die Bewegung des Schlit  tens hervorgerufene ungleichmässige Span  nung im Flor auszugleichen, wird die obere  Umlenkrolle 19a durch eine Vorrichtung 26  senkrecht zur Vliesebene bzw. Unterlage 18  verschiebbar angeordnet. Auf dem nicht nä  her dargestellten Tisch 15 wird das Trans  portband 16 in Richtung des Pfeils T bewegt.  Durch dieses Transportband wird gleichzeitig  die von der Vorratsrolle 17 abgewickelte Un  terlage 18 mitgenommen, so dass der Watte  flor 13 durch den Schlitten 12 direkt auf die  Unterlage abgelegt wird.

   Der Schlitten sei  nerseits wird quer zur Pfeilrichtung T, näm  lich in Pfeilrichtung S, bewegt. Zur einwand  freien     Verlegung    des Flors auf der Unterlage  18 dienen die Rollenpaare 19c und 19c. Je  nach der Geschwindigkeit des Transportban  des 16 mit der Unterlage 18 einerseits und  der durch das Walzenpaar 19c bestimmten  Liefergeschwindigkeit des Schlittens 12 wird  auf der Unterlage eine mehr oder weniger  dicke Watteschicht abgelegt. Das Gewicht pro  Längeneinheit des abgelegten Vlieses wird be  stimmt durch das Verhältnis dieser Liefer  geschwindigkeit zur Transportbandgeschwin  digkeit. Ausserdem lässt sich durch Einstel  len der Amplitude der Bewegung des Schlit  tens 12 die Breite des Vlieses einstellen.

   Das  auf der Unterlage 18 verlegte Wattevlies 24  wird dann einer Rolle 21 mit zwei Schneid  vorrichtungen 21a, 21b zugeführt, die das  Wattevlies auf eine bestimmte Breite zuschnei  den. Der zugeschnittene Teil wird dann auf  die Austockvorrichtung 20 aufgebracht. Die  abgeschnittenen Streifen werden zur Rück  gewinnung des Materials (Unterlage und    Watte) zunächst durch Abstreifvorrichtungen  22 von der Watte befreit und dann auf die  Rollen 23 aufgerollt.  



  Ein Ausgleich der     Florspannung    kann  auch durch eine entsprechende Bewegung des  Schlittens 12 erzielt werden, zum Beispiel  durch eine dem Sinusgesetz folgende Bewe  gung. Ferner ist es auch denkbar, das auf  dem Transportband 16 verlegte Wattevlies  erst jenseits des Tisches 15 vom Band 16 auf  die Unterlage 18 zu bringen. Ausserdem kann  es zweckmässig sein, zwischen der Verlegeein  richtung und der Aufstockvorrichtung weitere  Arbeitsgänge einzuschieben, z. B. das     Watte-          vlies    zu imprägnieren, zu verleimen oder mit  einer weiteren Unterlage zu verbinden. Eine  Einrichtung zur Verleimung der Watteschicht  mit der Unterlage und anschliessenden Trock  nung ist in     Fig.    2 der Zeichnung dargestellt.

    Mit 24 ist das     Wattevlies    bezeichnet, das vom  nichtgezeichneten     Transporttisch    15 über die       Umlenkrolle    27 geführt wird. Mittels der       Spritzvorrichtung    28 wird der Klebstoff auf  das Vlies 24 aufgebracht, wodurch die dünne       Watteschicht    auf der Unterlage haftet. An  schliessend gelangt das Vlies in die Trocken  vorrichtung 28, die im wesentlichen aus     Heiz-          elementen        29a,    29b, dem endlosen Transport  band 30, den     Anpress-    und     Umlenkrollen    31a.,  31b und den Transportrollen     32a.,    32b besteht..

    Das Vlies 24 wird durch die Rolle     31u    an  das Transportband 30 angedrückt. Dieses       Transportband    30 ist     zweckmässigexweise    ein  hochglanzpoliertes Metall-, z. B.     Chromwiekel-          band,    und wird so nahe als möglich an den  Heizelementen     29a,    29b vorbeigeführt, so dass       das    auf der     Aussenfläche    aufliegende Vlies  optimal beheizt wird und auf seinem Weg bis  zur     Umlenkrolle    31b trocknet.     Gegebenenfalls     wird die Geschwindigkeit des     Transportbandes     entsprechend eingestellt.

   Der auf dem Trans  portband 30 allenfalls haftende Klebstoff  trocknet     ebenfalls    und springt von der po  lierten Fläche ab, wenn das Band über die  Rolle     32a        läuft.     



  Das     Vlies    24 kann statt oder ausser einem  Klebestoff auch mit einem andern Stoff ver  sehen werden, z. B. mit einem das Nikotin      absorbierenden Stoff in flüssiger oder pulve  riger Form für ein Wattevlies, das als Filter  watte für Rauchwaren, beispielsweise Zigaret  ten, dient, oder es kann mit einem Antisepti  kum imprägniert werden zur Verwendung des  Wattevlieses für Windeln oder Verbandstoff  und dergleichen.  



  Es hat sich gezeigt, dass mit der beschrie  benen Vliesverlegeanlage Vliesdicken bis hin  unter zum nur zweifachen Kardenvliesgewicht  hergestellt werden können. Neben der Möglich  keit, Wattevliese von praktisch beliebiger  Breite am laufenden Band herzustellen, er  laubt es die Anlage auch, das Vlies auf einer  beliebigen Unterlage abzulegen, es während  der Ablage gleichzeitig durch die Walzen 19d  zu pressen und die verschiedensten     Vlies-          gewichte    zu erzeugen.  



  Als Unterlage 18 eignen sich beispielsweise,  wenn das Vlies als Filterwatte für Zigaretten  verwendet wird, alle Arten von Papieren, ins  besondere Kreppapier und filtrierende Pa  piere, wie Zellulose-Watte-Papier.

Claims (1)

  1. P ATENTANTSPRUCH: Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Wattesehichten auf einer Unter lage, gekennzeichnet durch einen als Schlitten ausgebildeten Vliesquerleger (12), der ein Kardenvlies einem Transportband (16) zu führt und sich dabei quer zur Laufrichtung des Transportbandes (16) bewegt, so dass sich die Breite des verlegten Wattevlieses durch cie einstellbare Amplitude der Bewegung des Schlittens und das Gewicht pro Längeneinheit durch das Verhältnis der Liefergeschwindig keit des Schlittens (12) zur Transportband geschwindigkeit (16) ergeben, und ferner durch eine Vorratsrolle (17), von der die Unterlage (18) abläuft. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage (18) auf dem Transportband (16) aufliegt und von diesem fortbewegt wird, so dass das Karden- vlies unmittelbar vom Schlitten auf die Un terlage abgelegt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das verlegte Vlies vom Transportband auf die Unterlage abge legt wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kardenvlies über eine obere und untere Umlenkrolle (19a, 19b) zum Schlitten (12) läuft, wobei die obere Umlenkrolle (19a) mindestens senkrecht zur Ebene des zulaufenden Vlieses beweglich ist, um eine gleichmässige Florspannung zu ge währleisten. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitten (12) derart angetrieben ist, dass die Florspannung bei allen Stellungen des Schlittens gleich ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass sie mit einer Auf- stockvorrichttnmg (20) versehen ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Schneidvorrichtung (21a, 21b), die das verlegte Wattevlies in der Breite zuzuschneiden gestattet. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Mittel (22, 23) zur Rück gewinnung des abgeschnittenen Materials. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch vor der Aufstockvorrich- tung angeordnete Mittel zum Aufbringen eines Stoffes auf die Watteschieht.
CH273053D 1949-04-01 1949-04-01 Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Watteschichten auf einer Unterlage. CH273053A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH273053T 1949-04-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH273053A true CH273053A (de) 1951-01-31

Family

ID=4479063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH273053D CH273053A (de) 1949-04-01 1949-04-01 Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Watteschichten auf einer Unterlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH273053A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2609055A1 (fr) * 1986-12-31 1988-07-01 Textima Veb K Dispositif comportant un cylindre a disques obliques pour modifier la masse par unite de surface d'un courant de fibres ou de fils textiles de forme plate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2609055A1 (fr) * 1986-12-31 1988-07-01 Textima Veb K Dispositif comportant un cylindre a disques obliques pour modifier la masse par unite de surface d'un courant de fibres ou de fils textiles de forme plate

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1913128C3 (de) Verfahren zum Mustern einer ungewebten Texülstoffbahn. Ausscheidung in: 1966624
DE3336702A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von endlosen, genadelten papiermaschinenfilzen
DE69609171T2 (de) Vorrichtung und gerät für die herstellung von vliesen
CH273053A (de) Einrichtung zur automatischen Herstellung von dünnen Watteschichten auf einer Unterlage.
DE925338C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Herstellung einer duennen Watteschicht auf einer Unterlage
DE2736741A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum hindurchfuehren eines faservlieses durch eine kompressionszone
DE829122C (de) Verfahren zur Herstellung von Rauchfiltereinsaetzen
EP0286767A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen von Flotte auf eine saugfähige, kompressible Materialbahn
DE531142C (de) Verfahren zur Herstellung von Textilstoffen aus Faservliessen
DE3316697A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von gekruemmten damenbinden oder dergl.
DE469077C (de) Stoff zum Bespannen von Waenden und Verfahren zur Herstellung desselben
DE1045595B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer fortlaufenden zylindrischen Wattetamponschnur
DE903509C (de) Kalander zum Praegen von Bahnen aus thermoplastischem Kunststoff
DE882357C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von durchgetraenkten Papieren
DE2434558B2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Befeuchten eines Faservlieses
DE587553C (de) Rundsiebpapiermaschine
AT225148B (de) Verfahren zum Imprägnieren von losen Faservliesen
DE238939C (de)
DE2542184A1 (de) Papiermacherfilz sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung desselben
AT140492B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von Gewebebahnen für das Bedrucken.
AT49758B (de) Einrichtung zur zweiseitigen Belegung von Papierbahnen mit einem Vließ aus Textilfasern als Rohstoff für die Erzeugung von Garn.
DE1917019C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer verfestigten Fadenvliesbahn
DE643228C (de) Vorrichtung zum Einfuehren der Gewebebahn in Filzkalander
AT278600B (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichmäßigen Verstrecken eines Vlieses
DE960774C (de) Bitumenauftrag- und Kreppmaschine