Vorrichtung zur Aufnahme beim Ablegen und zur Aufbewahrung von Drucktypen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme beim Ablegen und zur Auf bewahrung von Drucktypen.
In der Praxis werden die gebrauchten Drucktypen in die Fächer eines Setzkastens abgelegt, welche Fächer von Zeit zu Zeit ge leert werden müssen, damit die Drucktypen wieder verwendet werden können und damit neue Drucktypen abgelegt und aufbewahrt werden können. Da die Setzkasten jeweils während längerer Zeit nicht entleert werden können, sammelt sich am Boden der einzelnen Fächer erfahrungsgemäss verhältnismässig viel Bleistaub an, was aus hygienischen Gründen unerwünscht ist, sich aber nicht vermeiden lässt.
Beim Entleeren der angefüllten Setz kastenfächer kommt es vor, dass Typen in solche Fächer gelangen, in die sie nicht ge hören, die aber vom Setzer ebenfalls wieder erfasst werden und in die Zeilen gelangen, aus denen sie dann nachträglich entfernt wer den müssen, was viel Zeit und Arbeit ver ursacht.
Die den Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung zeichnet sich nun gegenüber der vorgenannten bekannten Vorrichtung da durch aus, dass sie einen auf einer Unterlage durch Abstützmittel abstellbaren, in Felder eingeteilten Rahmen und zu jedem Feld eine Dose aufweist, welche Dosen durch ein am Rahmen angeordnetes Tragorgan abgestützt sind, ferner, dass das Tragorgan mit das Hochstossen der einzelnen Dosen ermöglichen- den Durchbrechungen versehen ist, die eine Entnahme einzelner Dosen ermöglichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig.1 zeigt im Schaubild einen rahmen- förmigen Teil einer Vorrichtung mir Auf nahme beim Ablegen und zur Aufbewahrung von Drucktypen, während die Fig. 2 bis 5 weitere Einzelteile dieser Vor richtung zeigen.
Die Vorrichtung weist einen Rahmen 1 (Fig.1) auf, der vorzugsweise als Metallrah men ausgebildet ist und in der Längs- und Querrichtung angeordnete Verstärkungslei sten 2 bzw. 3 besitzt, die unter sich verbun den sind. Weiter sind sowohl am Rahmen 1 als auch an den Verstärkungsleisten 2 und 3 befestigte Fächerleisten 4 vorhanden, die den Rahmen in die gewünschte, den Bedürfnissen entsprechende Anzahl quadratische oder rechteckförmige Felder unterteilen.
Zur Vorrichtung gehören ferner als Ab stützmittel vier Eckstützen. 5 (Fug. 4) mit je einem Fuss 6 zum Abstellen auf einer belie bigen Unterlage. Am obern Ende jeder Stütze befindet sich ein als Träger dienendes Win kelstück 7 mit einem Stift 8 auf der Ober seite jedes Schenkels. Die Stifte 8 lassen sich in Bohrungen in der Unterseite des Rah mens 1 einführen. Das eine Stützenpaar ist länger, das andere kürzer gehalten, so dass der Rahmen 1 nach dem Aufstellen eine Schräglage einnimmt, wie sie in Fig.1 ge zeigt ist.
Zwei weitere Stützen 9 von passender Länge dienen zur Abstützung der Verstär kungsleisten 2 und 3 an den vorhandenen Kreuzungsstellen. Zum Zwecke der Befesti gung trägt jede Stütze als Träger ein Kreuz stück 10 mit je einem Stift 8 auf der Ober seite jedes der vorhandenen vier Balken zur Einführung in Löcher an den Unterseiten der Verstärkungsleisten.
Als Zubehör zur Vorrichtung sind Dosen 11 (Fig.3) zur Aufnahme der Drucktypen vorhanden, die an dem offenen Ende einen nach aussen umgekrempelten Rand 12 haben. Als Tragorgan für die Dosen ist ein mit Löchern 13 versehenes Tragblech 14 (Fug. 2) vorgesehen, dessen Ränder mit abgewinkelten Randstreifen 15 versehen sind, mittels welcher die Befestigung am Rahmen 1 erfolgt. Die Randstreifen 15 sind beim gezeichneten Aus führungsbeispiel derart ausgebildet, dass sich ihre umgebogenen Längsränder in an der In nenseite des Rahmens befindliche Längsrillen einlegen.
Es könnten aber auch andere be kannte Befestigungsmittel vorgesehen sein. Die Zahl der Löcher 13. entspricht der Anzahl der Felder des Rahmens, und auch ihre An ordnung ist so gewählt, dass unter jedes Feld ein Loch zu liegen kommt.
Die Dosen werden in die Felder des Rah mens eingesetzt und stützen sich auf dem Tragblech 14 ab. Aus dieser Stellung heraus lassen sie sich einzeln und unabhängig von einander mittels eines Fingers aus dem Rah- men herauusschieben, so dass sie bequem erfasst und entfernt werden können. Zu jeder Dose gehört ein als Verschlussmittel dienender, nicht gezeichneter Deckel, der als Schiebe deckel ausgebildet sein kann.
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht das Ablegen und die - Aufbewahrung von Drucktypen, die sortiert in die einzelnen Dosen eingelegt werden. Aus dieser Vorrich tung lassen sich bei Bedarf die einzelnen Do sen herausheben und nach dem Aufsetzen des Deckels in einem Vorratslager abstellen sowie durch leere Dosen ersetzen. Es werden alsdann diese Vorratsdosen zum Nachfüllen der Setzkasten verwendet. Die Vorrichtung erlaubt somit ein vom Setzkasten unabhän giges Arbeiten.
Zur Herstellung der Vorrichtung bzw. deren Einzelteile lassen sich beliebige geeig- nete Materialien gebrauchen.