CH273325A - Mechanische Aufzieh- und Arretiervorrichtung an einem Lamellenstore. - Google Patents
Mechanische Aufzieh- und Arretiervorrichtung an einem Lamellenstore.Info
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Description
Mechanische Aufzieh- und Arretiervorrichtung an einem Lamellenstore. Gegenstand der Erfindung ist eine mecha nische Aufzieh- und Arretiervorrichtung an einem Lamellenstore. Die erfindungsgemässe Vorrichtung besitzt eine Aufziehwelle, an der die Lamellen aufgehängt sind, und zwei im Getriebe dieser Aufziehwelle eingeschal tete, relativ zueinander bewegliche Glieder und Friktionsgesperre, das Ganze derart,
dass sowohl bei Betätigung der Aufziehwelle zum Heben als auch zum Senken der La mellen das Friktionsgesperre gelöst wird, während bei stillstehendem Antrieb, wenn die Aufziehwelle unter dem Einfluss einer von den Lamellen aus ausgeübten Zugwir kung im Sinne des Senkens der Lam#Ilen zu dreh6n bestrebt ist, durch Verschiebung eines der genannten Glieder das Friktionsgesperre selbsttätig wirksam wird und ein Senken der Lamellen durch Kupplung dieses Gliedes mit einem feststehenden Teil verhindert.
Zur Betätigung des Getriebes der Aufziehwelle kann eine ausschwenkbare Handkurbel vor gesehen sein.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch die Aufziehwelle und den obern Teil des Lamellenstores, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Aufzieli- wellengehäuse, Fig. <B>3</B> einen Querschnitt durch das Ge häuse längs der Linie III-111 der Fig. <B>1,
</B> Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch das Aufzieh- und Arretiergetriebe und Fig. <B>5</B> einen Querschnitt durch das Ge triebe längs der Linie V-V der Fig. 4.
Fig. <B>6</B> zeigt einen senkrechteD Schnitt durch eine Fensteröffnung mit ausserhalb des Fensters in einer Sturzhöhlung angeordnetem Lamellenstore.
Fig. <B>7</B> ist eine gleiche Schnittansicht mit unter dem Sturz angeordnetem Lamellen- store.
Fig. <B>8</B> zeigt die Anordnung eines Lamel- lenstores innerhalb des Fensters, z. B. bei Schiebefenstern.
Die in Fig. <B>1</B> bis<B>5</B> dargestellte Vorrich tung besitzt ein nach oben offenes Gehäuse<B>1</B> von U-förmigem Querschnitt, das zur Be festigung am obern Querrahmen ein & Raum öffnung, beispielsweise innerhalb eines Fen sters, bestimmt ist. Im Gehäuseinnern ist eine Aufziehwelle 2, die sich über die ganze Länge des Gehäuses erstreckt, mit ihren Enden in am Gehäuse festen Lagerblöcken <B>3</B> und 4 drehbar gelagert. 31it der Welle 2 sind zwei, oder bei Stores grösserer Länge mehr, Aufziehrollen <B>5</B> starr verbunden.
An den Rollen<B>5</B> ist<B>je</B> ein biegsames Zugglied<B>6,</B> beispielsweise eine Schnur, eine Gurte, ein feines Dralitkabel oder ein Stahlband, mit einem Ende befestigt; das Zugglied dringt durch eine Offnung <B>7</B> im Boden des Gehäuses <B>1,</B> läuft abwärts über eine Lenkrolle<B>8,</B> die unten am Gehäuse getragen wird, und dringt durch ein Loch<B>9</B> in der Mittelachse jeder der übereinanderlidgenden Lamellen<B>10,</B> um mit dem andern Ende an der untersten, nicht dargestellten Lamelle befestigt zu werden. Der Aufzug mittels ganz dünner Stahlbänder ist insofern vorteilhaft, da die sich auf wickelnden Bänder sehr wenig auftragen.
Die verschiedenen Lamellen des Stores liegen zwischen zwei Bändern<B>11</B> und 12 auf an den Bändern angenähten oder anderweitig be festigten Querstreifen<B>13</B> und werden durch die sie durchdringenden Zugglieder <B>6</B> gegen Verschiebung in Längsriclitung festgehalten. Die Tragbänder<B>11</B> und 12 der Lamellen drin gen mit ihren obern Enden durch den Boden des Gehäuses<B>1,</B> und<B>je</B> zwei gegenüberlie- geucle Bänder sind an einem Bügel 14 be festigt. Die beiden Bügel 14 des dargestellten Beispiels sind mit Hülsen<B>15</B> und<B>16</B> bzw. <B>16</B> und<B>17</B> starr verbunden, welche Hülsen auf der Welle 2 drehbar sind.
Die beiden Längs ränder der Bügel 14 sind umgebogen, wie Fig. <B>3</B> zeigt, und an der Biegestelle dringt das Band<B>11</B> bzw. 12 durch einen Schlitz<B>18,</B> ist dann um einen Stift<B>19</B> herumgeführt und wieder durch den Schlitz 18.hindurchgezogen, so dass es durch eine auf das Band nach unten ausgeübte Zugkraft selbsttätig in der Umbiegung des Bügelrandes festgeklemmt wird. Durch Schwenkung der Bügel 14 in der einen oder andern Richtung wird das eine der Bänder, beispielsweise<B>11,</B> nach oben gezogen,'während das andere Band 12 sich nach unten verschiebt.
Die Lamellen<B>10</B> können in dieser Weise in eine beliebige Schräglage gebracht, wie in Fig. <B>3</B> punktiert dargestellt ist, oder beinahe vertikal gestellt werden, um den Lichtzutritt ganz abzu schliessen.
Zur Betätigung der Aufziehwelle ist ein Getriebe vorgesehen, welches in einem vom Gehäuse<B>1</B> an einem Ende desselben getra genen, zweiteiligen Getriebegehäuse 20 ange ordnet ist. In diesem Gehäuse 20 ist in der Verlängerung der Wellenachse 2 ein Kegelrad 21 gelagert, welches mit einem Vierkantende 22 der Welle 2 gekuppelt ist. Das Rad 21 kämmt mit einem zweiten Kegelrad <B>23.</B> Dieses Rad 23 -besitzt eine Nabe 24, die in der am Gehäuse festen Hülse<B>25</B> drehbar gelagert ist. Auf der Nabe 24 ist mittels eines Stiftes<B>26</B> eine Mtnehmerliülse <B>27</B> befestigt.
Durch das Innere der Nabe 24 ist ein Bolzen <B>28</B> geführt, der mit seinem untern Ende ans der Nabe hervorsteht und zur Führung einer Antriebshülse<B>29</B> dient, die auf dem Bolzen<B>28</B> lose drehbar ist, und aus dem Gehäuse<B>290</B> herausragt. Der unterhalb des Bolzens<B>28</B> befindliche Teil der Hülsenbohrung besitzt Vierkantform <B>30</B> und dient zur Verbindung mit der Handkurbelwelle zwecks Drehung der, Aufziehwelle 2. Um die feste Hülse<B>25</B> ist eine Schraubenfeder<B>31</B> gewickelt.
Die Mitnehmer- hülse <B>27</B> besitzt einen Wandteil<B>32,</B> welcher einen Teil eines Kreiszylindermantels bildet,- der sich ausserhalb der Feder 31'um etwas, weniger als die Hälfte des Hülsenumfanges erstreckt, und die Hülse<B>29</B> besitzt einen Wandteil<B>33,</B> welcher ebenfalls einen Teil eines Kreiszylindermantels bildet und sich ungefähr über die Hälfte des Hülsenumfanges erstreckt und in den freien Raum von der Form eines Zylindermantelsektors zwischen den beiden Endflächen des Wandteils<B>32</B> der Hülse<B>27</B> eindringt.
Das eine Ende 34 der Schraubenfeder<B>31</B> legt sich gegen die eine Endfläche<B>35</B> des Wandteils<B>33</B> der Hülse<B>29.</B> Das andere Federende<B>36</B> ist nach rückwärts umgebogen, und die Biegestelle der Feder legt sich gegen die Endfläche<B>37</B> des Wand teils<B>32</B> der Hülse<B>27,</B> während das freie Ende des umgebogenen Federteils mit einem An schlag<B>38</B> eines Ansatzes<B>39</B> des Wandteils <B>32</B> zusammenwirkt. Die beiden Hülsen<B>27</B> und<B>29</B> sind relativ zueinander beweglich, und das umgebogene Federendstück<B>3 6</B> besitzt etwas Spiel zwischen den beiden Anschlägen <B>37</B> und<B>38.</B>
Soll der Lamellenstore hochgezogen wer den, so wird mittels der mit der Kupplungs hülse<B>29</B> verbundenen Kurbel die Hülse bei spielsweise im Sinne des Pfeils a in Fig. <B>5</B> gedreht. Die Hülse<B>29</B> wirkt mit der End- fläche <B>33'</B> des Wandteils<B>33</B> gegen die Mit- nehmerhülse <B>27, 32</B> und dreht diese im glei chen Sinne. Die Endfläche<B>37</B> des Wandteils <B>32</B> dieser Hülse wirkt dabei gegen die Biege- stelle des Federendes<B>36</B> und übt auf die Feder einen Druck im Sinne der Offnung der Federwindungen aus.
Die Feder<B>31</B> kann sich daher mit den beiden Hülsen<B>27</B> und<B>29</B> um die feste Hülse<B>25</B> drehen. Durch den Stift<B>26</B> wird die Drehung der Kupplungs hülse<B>27</B> auf das Kegelrad<B>23</B> übertragen, welches das Rad 21 und somit die Aufzieh- welle 2 dreht. Die Rollen<B>5</B> drehen mit der Welle 2 und wickeln die an ihnen befestigten Zugglieder<B>6</B> auf. Die unterste Lamelle des Stores wird durch die Zugglieder angehoben und stösst dann gegen die nächsthöhere Lamelle usw. Der Store kann in dieser Weise ganz oder in jede beliebige Zwischenstellung hochgezogen werden und verbleibt ohne weiteres in hochgezogener Lage, sobald die mit der Kurbel auf die Hülse<B>29</B> ausgeübte Drehwirkung aufhört.
Die Rollen<B>5</B> und die Welle 2 sind natürlich bestrebt, sich unter dem Einfluss des Gewichtes der Lamellen, oder wenn auf diese eine Zugwirkung nach unten ausgeübt wird, im umgekehrten Sinne, <B>d.</B> h. im Sinne des Senkens der Lamellen, zu drehen, so dass durch Vermittlung der Kegel räder 21 und<B>23</B> eine Drehkraft im Sinne des Pfeils<B>b</B> in Fig. <B>5</B> auf die Hülse<B>27</B> ausgeübt wird. Nun legt sich aber der Anschlag<B>-38</B> die ser Hülse<B>27</B> gegen das Federende<B>36</B> und übt auf dieses Federende eine Druckwirkung im Sinne der Schliessung der Federwindungen um die feste Hülse<B>25</B> aus.
Die Federwin dungen werden gegen diese Hülse angepresst und bilden zusammen mit der Hülse ein Friktionsgesperre, welches die Mitnehmer- hülse <B>27</B> und somit die mit ihr drehfest ver bundene Aufziehwelle 2 mit der festen Hülse 25 kuppelt und eine Drehung der Welle 2 im Sinne des Senkens der Lamellen verhindert.
Wenn der Lamellenstore gesenkt werden soll, so wird mittels der Handkurbel die Hülse<B>29</B> im Sinne des Pfeils<B>b</B> in Fig. <B>5</B> ge- dxeht. Nun wirkt die Endfläche <B>35</B> -des Hül senteils<B>33</B> gegen das Federende 34 und übt auf dieses Federende einen Druck im Sinne der Öffnung der Federwindungen aus. Die Feder<B>31</B> kann sich auf der festen Hülse<B>25</B> verdrehen, so dass sich die Biegestelle des Federendes<B>36</B> gegen die Endfläche <B>37</B> des Teils<B>32</B> der Hülse<B>27</B> legt und die Drehung der Hülse<B>29</B> auf die Hülse<B>27</B> und somit auf das Kegelrad<B>23</B> überträgt.
Die Welle 2 wird nun im Sinne des Senkens der Lamellen<B>10</B> gedreht. Wenn der Antrieb der Hülse<B>29</B> mit tels der Kurbel aufhört, ist die Welle 2 bestrebt, infolge des Gewichtes der Lamellen im gleichen Sinne weiterzudrehen. Eine Drehkraft im Sinne des Pfeils<B>b</B> wird von der Welle 2 aus über die Kegelräder 21,<B>23</B> an die Hülse<B>27</B> übertragen, und der Anschlag dieser Hülse legt sich sofort wieder gegen das freie Ende des Federteils<B>36</B> und übt auf die Feder eine Druckwirkung im Sinne der Schliessung der Federwindungen auf, so dass das Friktionsgesperre wieder in Wirkung, tritt.
Zur Verschwenkung der Lamellen<B>10</B> in Schräglage oder Schliessstellung ist die dreh bar auf der Welle 2 gelagerte Hülse<B>17</B> mit einem Schneckenrad 40 fest verbunden, welches mit einer Schnecke 41 zusammen wirkt, die aussen am Getriebegehäuse 20 drehbar gelagert ist. Auf der Schneckenwelle ist eine Antriebsrolle 42 befestigt, die mittels einer Schnur 43 gedreht werden kann. Durch Ziehen an der Schnur 43 können das Schnek- kenrad 40 und die mit diesem fest verbun denen Hülsen<B>15, 16, 17</B> und die Bügel 14 im einen oder andern Sinne gedreht werden.
Dadurch wird das eine der die Lamellen<B>10</B> tragenden Bänder<B>11,</B> 12 angehoben und das andere gesenkt und die Lamellen entspre chend schräggestellt. Das Schneckengetriebe 40, 41 ist nicht reversibel<B>d.</B> h. selbsthem mend, so dass die Bügel 14 sich nicht infolge ihres Gewichtes aus der eingestellten Lage verschwenken können.
Zwecks Begrenzung der Antriebsbewe gung zum Aufziehen oder Senken des Stores ist das eine Ende der Aufiiehwelle <B>3</B> mit Schraubengewinde 44 versehen, auf welchem eine gegen Drehung gesicherte Wander mutter 45 längsbeweglich ist. Die Bewegung der Mutter 45 wird in der einen Richtung durch das Lager<B>3</B> und in der andern Rieh- tung durch einen verstellbaren Anschlag 46 begrenzt.
Dieser Anschlag wird entsprechend der Höhe des Stores bzw. der Lamellenzabl so eingestellt, dass die bei Drehung der Welle 2 sich längsverseliiebende Mutter bei ganz aufgezogenem oder bei ganz gesenktem Store gegen den einen oder andern der beiden Anschläge<B>3</B> und 46 anstösst und dadurch eine weitere Betätigung des Antriebes mittels der in die Hülse<B>29</B> eingesteckten Kurbel über die beiden Endstellungen des Stores hinaus verhindert. Diese Begrenzung der Antriebsbewegung ist auch deshalb erforder lich, damit der Store nicht durch Drehen der Welle 2 und der Rollen<B>5</B> im falschen Drehsinn hochgezogen -wird.
Die Zugglieder <B>6</B> würden sich natürlich in beiden Drehsinnen der Rollen<B>-5</B> um diese aufwickeln, aber das Friktionsgesperre zux Verhinderung des Sen kens des Stores -unter dem Einfluss seines Gewichtes ist nur im einen Drehsinn wirk sam, und es ist daher notwendig, dass die Antriebsbewegungen zum Heben oder Sen ken des Stores nur im richtigen Drehsinn ausgeführt werden können, und von den Zuggliedern<B>6</B> aus ein solches Drehmoment auf die Rollen<B>5</B> und die Welle 2 ausgeübt wird, das die Mitnehmerhülse <B>27</B> im Sinne des Pfeils<B>b</B> zu drehen bestrebt ist.
Das Getriebegehäuse 20 ist mittels eines Bügels 47 um die Achse des Kegelrades 21 schwenkbar am Gehäuse<B>1</B> befestigt, damit dem in die Vierkantöffnung <B>30</B> der Antriebs hülse<B>29</B> einzusteckenden Antriebswellen- stück durch Drehung des Gehäuses 20 mit dem Kegelrad<B>23</B> und den Hülsen<B>9,7</B> und <B>29</B> um die Achse des Rades 21 eine zu seiner Verbindung mit der Handkurbelwelle geeig nete Richtung erteilt -werden kann, wie aus Fig. <B>6</B> und<B>7</B> ersichtlich ist.
- Fig. <B>6</B> zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Lamellenstores mit der<B>in</B> Fig. <B>1-5</B> darge stellten Aufzieh- und Arretiervorrichtung. Der Store mit den Lamellen<B>10</B> ist ausserhalb eines Fensters 48 in einer Sturzhöhlung 49 angeordnet. Das die Aufziehwelle enthaltende Gehäuse<B>1</B> ist in beliebiger Weise am Fenster sturz befestigt.
In die aus dem Getriebege- 7aäuse 20 hervorstehende Aii.triebshülse 99 ist ein Vierhantwellenstück <B>50</B> gesteckt, welclies schräg abwärts geneigt. durch den festen Fensterrahmen hindurchdringt und mit sei nem äussern Ende über ein Universalgelenk <B>51</B> mit einer Handkurbelwelle 52 verbunden ist.
Das Vierkantwellenstück <B>50</B> ist in einem Kugelspurlager <B>53</B> abgestützt und gegen Her ausfallen aus der Vierkantöffnung <B>30</B> (Fig. 4) der Antriebshülse<B>29</B> gesichert, wobei auch die Handkurbelwelle <B>52</B> von diesem Lager<B>53</B> getragen wird. Am untern Ende der Hand kurbelwelle<B>5.2</B> ist ein Kurbelarm. 54 gelenkig befestigt, mit welchem der Kurbelgriff <B>55</B> ebenfalls gelenkig verbunden ist.
Zum Senken oder Aufziehen des Stores wird die Handkurbelwelle<B>52</B> in die in Fig. <B>6</B> striclipunktiert dargestellte Lage ausge schwenkt, in welcher ein bequemes Drehen der Welle mittels der Kurbel ermöglicht ist. Nach erfolgter Betätigung des Stores wird die Welle<B>52</B> in die mit vollen Linien darge stellte Nichtgebrauchslage zurückgeschwenkt, in welcher sie vom Universalgelenk<B>51</B> senk recht herünterhängt. Die Kurbel wird dann durch Schwenken des Kurbelarmes 54 um seinen Gelenkpunkt an der Kurbelwelle und durch Schwenken des Kurbelgriffes um seinen Gelenkpunkt am Kurbelarm so umgelegt,
dass sie eine geradlinige Verlängerung der Kurbel welle<B>52</B> bildet, so dass die Kurbelwelle samt Kurbel ausser Gebrauch verhältnismässig we nig Raum einnimmt, aber zum Gebrauch in die für die Handhabung günstigste Schwenk lage gebracht werden kann.
Fig. <B>7</B> zeigt die Anordnung des Lamellen- stores unmittelbar unter dem Fenstersturz <B>56.</B> Ein Abschirmblech <B>57</B> verdeckt das Ge häuse<B>1</B> der Aufzieliwelle und die aufgezo genen Lamellen gegen aussen.
Die aus dem Getriebegehäuse 20 hervorragende Antriebs hülse<B>29</B> ist wieder über ein Vierkantwellen- stück <B>50</B> und ein Universalgelenk <B>51</B> mit der ausseliwenkbaren 1-Iandkurbelwelle 52 ver bunden,'- die mit einer umlegbaren Kurbel wie im Beispiel nacli Fig. <B>7</B> versehen ist.
Fig. <B>8</B> zeigt ein Schiebefenster mit auf der Innenseite des Fensters angeordnetem Lamel- lenstore, <B>58</B> ist das Schiebefenster und<B>5,9</B> der Kasten für die Rollen der das Schiebe fenster tragenden Zugorgane. Der Store mit den Lamellen<B>10</B> ist hinter dem Kasten<B>59</B> aufgehängt. Die ausschwenkbare Kurbel- s welle<B>52</B> mit umlegbarer Handkurbel 54,<B>55</B> ist wieder über ein Universalgelenk<B>51</B> mit dem Getriebe im Getriebegehäuse 20 vor- bunden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Mechanische Aufzieh- und Arretiervor- richtung an einem Lamellenstore, gekenn zeichnet durch eine Aufziehwelle, an der die Lamellen aufgehängt sind, und durch zwei im Getriebe der Aufziehwelle eingeschaltete, relativ zueinander bewegliche Glieder und ein Friktionsgesperre, das Ganze derart, dass sowohl bei Betätigung der Aufziehwelle zum Heben als auch zum Senken der Lamellen das Friktionsgesperre gelöst wird, während bei stillstehendem Antrieb,wenn die Auf- ziehwelle unter dem Einfluss einer von den Lamellen aus ausgeübten Zugwirkung im Sinne des Senkens der Lamellen zu drehen bestrebt ist, durch Verschiebung eines der genannten Glieder das Friktionsgesperre selbsttätig wirksam wird und ein Senken der Lamellen durcli Kupplung dieses Gliedes mit einem feststehenden Teil verhindert.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden relativ zueinander beweglichen Glieder ein Antriebsglied und ein mit der Aufziehwelle zwangläufig verbundenes Mit- nehmerglied sind, während das Friktions- gesperre durch eine um eine feste Hülse der art gewickelte Schraubenfeder gebildet wird, dass bei stillstehendem Antrieb,wenn die Aufzieliwelle unter dem Einfluss einer von den Lamellen aus ausgeübten Zugwirkung zu drehen bestrebt ist, das Mitnehmerglied auf das eine Federende einen Druck im Sinne der Schliessung der Federwindungen um die feste Hülse ausübt, um sich selbst und da durch auch die Welle mit dieser Hülse zu kuppeln, während bei Betätigung des<B>Ge-</B> triebes zum Heben oder Senken der Lamellen jeweils das eine der beiden genannten Glieder so auf eines der Federenden wirkt,dass die Federwindungen sich von der festen Hülse lösen und die Drehung des MitneInnergliedes in bezug auf die Hülse gestatten. 2. Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerglied und das Antriebs glied ineinandergreifen, und dass bei Drehung des Antriebsgliedes in der einen Richtung dieses sich gegen das Mitnehmerglied anlegt und in Drehung versetzt,welches Mitneh- merglied seinerseits auf das eine Federende zwecks Offnens der Federwindungen wirkt, während bei Drehung des Antriebsgliedes in der andern Richtung dieses sich gegen das andere Federende zwecks Öffnens der Feder windungen legt und die Drehbewegung unter Vermittlung der Feder auf das Mitnehmer- glied überträgt.<B>3.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtuiig nach Unteranspruch 2,<B>-</B>dadurch gekennzeichnet, dass das eine Federende einen entgegen der Federwicklungsrichtung nach rückwärts um gebogenen Federendteil aufweist, welcher zwischen zwei Anschlagflächen des Mitneh- mergliedes eingelegt ist, und dass bei Drehung des Antriebsgliedes im einen Sinne die eine der genannten Anschlagfläehen gegen die Biegestelle des Federendteils wirkt, um die Federwindungen zu öffnen,während bei stillstehendem Antrieb, wenn die Aufzieh- welle im Sinne des Senkens der Lamellen zu drehen bestrebt ist, die andere Anschlag fläche gegen das freie Ende des Federendteils wirkt, um die Federwindungen zu schliessen. 4. Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerglied auf der Nabe eines Zahnrades festsitzt, welches die Antriebs bewegung auf die Aufziehwelle überträgt.<B>5.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Drehbewegung vom Mitnehmerglied auf die Anfziehwelle über ein Kegelradpaar erfolgt, wobei das Antriebs glied, das Mitnehmerglied und das Kegelrad- paar in einem Gehäuse angeordnet sind, wel- i ches -am die Achse des mit der Aufziehwelle drehfest verbundenen Kegelrades schwenk bar ist.<B>6.</B> Aufziell- und Arretiervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufziehwelle Rollen trägt, an denen biegsame Zugglieder für die Lamellen auf gehängt sind, während über die Rollen ge führte Bügel mit auf der Welle drehbaren Antriebshülsen verbunden sind, an welchen Bügeln<B>je</B> zwei Tragbänder für die Lamellen aufgehängt sind.<B>7.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Un teranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellenzugglieder aus um die Rollen aufwickelbaren Stahlbändern bestehen. <B>8.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel der Tragbänder mittels eines Schneckenradantriebes verstellbar sind, um die Lamellen in Schräglage zu bringen.<B>9.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Unteranspruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckengetriebe zur Verstellung der Lamellentragbänder an dem gleichen Ende der Aufziehwelle angeordnet ist wie deren Getriebe.<B>10.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeich- pet, dass an dem Gehäuse eine Schnecke gela- gert ist, welche mit einem Schneckenrad kämmt, das auf einer drehbar von der Auf- ziehwelle getragenen Hülse sitzt, mit welcher Bügel zum Aufhängen von verstellbaren Tragbändern der Lamellen verbunden sind.<B>11.</B> Aufzieh- und Arretiervorrielitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Aufziehwelle einen Gewindeteil mit längsversteRbarer Wandermutter auf weist, deren Hub zwecks Begrenzung der Antriebsbewegung in beiden Drehsinnen durch Anschläge begrenzt ist. 12. Aufzieh- und Arretiervorrichtung, nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens einer der Anschläge der Wandermutter einstellbar ist.<B>13.</B> Aufzieh- und Arretiervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass eine ausschwenkbare Handkurbel welle zur Betätigung des Getriebes der Auf- ziehwelle vorgesehen ist, und dass die Hand kurbel der ausscliwenkbaren Kurbelwelle in eine Nichtgebrauchslage, in welcher sie eine geradlinige Verlängerung der Handkurbel welle bildet, umlegbar ist, das Ganze derart,dass die Kurbelwelle samt Kurbel ausser Ge brauch weniger Raum als bei Gebrauch ein nimmt und zum Gebrauch in die für die Handhabung günstigste Schwenklage ge bracht werden kann.
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- 1949-05-06 CH CH273325D patent/CH273325A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0190626A3 (en) * | 1985-02-05 | 1987-06-03 | Hunter Douglas Industries B.V. | Tilting device for venetian blinds |
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