CH273420A - Fakturiereinrichtung. - Google Patents

Fakturiereinrichtung.

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CH273420A
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Kirchhofer Hermann
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      Fakturiereinrichtung.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Fakturiereinrichtung    mit einer     Schreib-          iiiasehine    und einer     Rechenmaschine.    Diese       Fakturiereinriehtuno-    kennzeichnet sieh     da-          dui-eii,    dass die Schreibmaschine mit einer an  eine Stromquelle anzuschliessenden,     tastenge-          st.euerten    Schaltvorrichtung versehen ist, die  für ;

  jede der zum Fakturieren benützten     Zif-          fertasten    der Schreibmaschine einen Strom  kreis mit, einem normalerweise offenen, durch       Niederdrücken    der betreffenden Taste schliess  baren Sehalter aufweist, während an der     Re-          eheninasehine    für jede Taste ein am Strom  kreis der entsprechenden Schreibmaschinen  taste angeschlossener     Elektromagnet    vorgese  hen ist, das Ganze derart, dass, wenn zum  Fakturieren die     Ziffertasten    der     Schreib-          maschine    niedergedrückt werden,

   die zuge  hörigen Stromkreise geschlossen und die ent  sprechenden Tasten der Rechenmaschine     elek-          tromagnetiscli    betätigt werden, so dass     gleich-          zeiti#,    mit der Aufstellung einer     Faktura    auf  der Schreibmaschine in selbsttätiger Weise die  entsprechenden     Eintragungen    auf der     Reehen-          masehine    vorgenommen werden.    Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein       _lusführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.l    ist. eine Oberansicht einer     Schreib-          inasehine    mit einer elektrischen, in Bereit  schaftslage zum Fakturieren sieh befindender  Schaltvorrichtung in schematischer Darstel  lung;         Fig.    la zeigt schematisch einen Sehalter;       Fig.2        zeigt,    im Schnitt, eine Einzelheit  dieser Schreibmaschine;       Fig.3    ist eine Oberansicht des mit der  Tastatur versehenen Teils einer Rechen  maschine mit elektromagnetischer Steuerung;

         Fig.    q zeigt, teilweise im Schnitt, die  Steuermittel einer Taste der Rechenmaschine,  und       Fig.    5 zeigt, ebenfalls zum Teil im Schnitt,  anders geartete     Tastensteuerungsmittel.     



  In     Fig.    1 ist mit 10 eine Schreibmaschine  bezeichnet, von der verschiedene, zum Ver  ständnis der Erfindung nicht notwendige Teile  weggelassen wurden. Diese Schreibmaschine  ist mit, einer Schaltvorrichtung versehen, die  mit Mitteln zum     Anschluss    an eine hier nicht  gezeigte Gleichstromquelle versehen ist.. 11 ist  eine hinter den     Ziffertasten    der Schreib  inaschine vorgesehene, isoliert. auf dem Ge  häuse dieser letzteren angeordnete Kontakt  schiene, der bewegliche Gegenkontakte zuge  ordnet sind. Für jede der zum Fakturieren  benützten     Ziffertasten    ist ein solcher Gegen  kontakt vorgesehen. In     Fig.2    ist. die Schal  teranordnung für je eine     Ziffertaste    gezeigt.

    Der oben erwähnte, hier mit 12 bezeichnete  Gegenkontakt ist auf einem federnden, in der  Vertikalebene des entsprechenden Tasten  hebels 13 liegenden Kontaktarm 14 angeord  net. Sämtliche Kontaktarme 11 sind an ihrem  hintern Ende mittels einer Befestigungsleiste  15 ebenfalls isoliert auf dem     Sehreibmaschi-          n.engehäuse    montiert, während sie an ihrem      vordern Ende unter Zwischenschaltung eines       Isolierungsstüekes    16 und einer Zugfeder 17  mit dem zugehörigen Tastenhebel verbunden  sind. Die Kontaktarme 14 sind in paralleler  Schaltungsweise mit einer mehrpoligen     An-          sehlussvorriehtung    18 verbunden.

   Die Kon  taktschiene 11 ist ihrerseits mittels eines Lei  ters 19 mit einem     kombinierten    Schalter 20  verbunden, an den zwei verschiedene Strom  kreise angeschlossen sind, wie aus den nach  folgenden Erläuterungen noch besser hervor  geht. Der Schalter 20     (Fig.1a.)    weist, einen  durch Federn 20" in neutraler Mittelstellung  gehaltenen Schwenkhebel 20' auf, welcher  einen den ortsfesten Kontakt 22 aufweisenden  linken     Schalterteil    und einen den     ortsfesten     Kontakt 23     aufweisenden,    rechten Schalter  teil betätigen kann.

   Beim     l:irzzeitigen    Schwen  ken des Hebels 20' nach rechts werden die  Kontakte des linken Schalterteils dauernd ge  schlossen, indem der bewegliche Teil 22' durch       Federklammerwirkung    vorn festen Kontakt 22  festgehalten wird. Beim Schwenken des He  bels     \?0'    nach links werden kurzzeitig die Kon  takte des rechten     Schalterteils    geschlossen und  unmittelbar darauf diejenigen des linken  Schalterteils zufolge der Zugwirkung der Fe  der     20"'    wieder geöffnet.

   Der Schalter 20  ist mit zwei auf einer gemeinsamen, mittels  des Leiters 19 mit der     Kontaktschiene    11 ver  bundenen Achse angeordneten Kontaktarmen  versehen, von denen der eine mit. dem orts  festen Kontakt 22 und 'der andere mit dem  ortsfesten Kontakt 23 zusammenwirkt. Der  ortsfeste Kontakt 22 ist mit der -Klemme der  Gleichstromquelle und     der    ortsfeste Kontakt  23 mit einer Klemme 18<B>'</B> der     Ansehlussvor-          richtung    18 verbunden. Eine weitere Klemme  1.8' dieser     Anschlussvorr        ichtung    ist mit der  +Klemme der     Gleielrstromquelle    verbunden.

    Der      Strieh -Taste        \?4    der Schreibmaschine ist  ebenfalls ein mittels ihr     betätigbarer    Schalter  25 zugeordnet, der aber an die gleiche Klemme  der     Anschlussvorrichtung    18 angeschlossen ist,  wie der ihr benachbarte, der      Null -Taste     entsprechende Schalter.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte Rechenmaschine 30  ist mit einer elektromagnetischen Steuervor-         riehtung    versehen, die darin besteht, dass je  der     Niederdrüektaste    der Rechenmaschine ein  Elektromagnet zugeordnet ist, dessen beweg  licher Teil .durch Vermittlung eines Nieder  drüel.hebels die zugehörige Taste zu betätigen  vermag. Falls diese Steuervorrichtung nach  träglich an eine bestehende Rechenmaschine  angebaut. wird, so kann sie beispielsweise nach  der in     Fig.        -1    gezeigten Konstruktion ausge  bildet sein.

   Demgemäss sind die Elektro  magnete 31 in zwei seitlich am Gehäuse der       Reehenmasehine        angebrachten,        kastenförmigen     Trägern 32 untergebracht und     verursachen,     wie oben     erwähnt,    die     Betätigung    der ent  sprechenden Tasten     durch        Vermittlung    eines       Niederdrückhebels    33, wenn ein Strom durch  sie fliesst. In     Fig.5    ist eine andere Anord  nung der Elektromagnete 31 gezeigt.

   Hier  sind dieselben anstatt seitlich in einem von  oben her auf das Gehäuse der Rechenmaschine       airfsetzbarerr    Hilfskasten 35 untergebracht.  Der bewegliche,     kolbenförmige    Teil 36 der  einzelnen Elektromagnete wirkt direkt auf die       entsprechende    Taste 37 der Rechenmaschine  und trägt an seinem obern Ende eine Ersatz  taste 38, so dass die Rechenmaschine, wie üb  lich, auch. durch direkte     Fingerbetätigung          irr    Betrieb gesetzt werden kann.  



  Im einen wie im     andern    Falle sind alle       Elektromagnete    elektrisch an eine der     An-          sehlussvorrichtung    18 der     Sebreibmasehine     entsprechende     Ansehlussv        orrielrtun'"#        @    39 ange  schlossen.

       Cxemäss    dem in     Fig.    3 angedeuteten       Ansehlusssehema    sind die Elektromagnete  sämtlicher Tasten (einschliesslich der Addier  taste 40) mit einem Pol über eine     gemeinsame     Leitung 41 an die Klemme 39'     angeschlossen,     während sie mit ihrem andern Pol getrennt.  an die übrigen Klemmen der     Ansehlussvor-          rIehtung    39 angeschlossen sind.  



  Zum Gebrauch der aus     Schreibmaschine     und Rechenmaschine bestehenden Fakturier  einrichtung werden die     Ansehlussvor        richtun-          g'en    18 und 39 dieser beiden Maschinen elek  trisch miteinander gekoppelt. und die An  schlussklemmen + und- der Schreibmaschine  mit der Gleichstromquelle (z. B. ein Transfor  mator mit     Gleiehriehter)    verbunden.

   Unter      der Voraussetzung, dass der Teil des Schalters  20 mit dem     ortsfesten    Kontakt 22 geschlossen  ist, spielt sieh beim Niederdrücken einer     Zif-          fertaste    folgendes ab:       Drückt    man beispielsweise die Taste  5   nieder, so wird der ihr     entsprechende    Schalter  ' vorübergehend geschlossen und dadurch  auch der Stromkreis des der Taste  5   der Rechenmaschine entsprechenden Elektro  magneten.     Dies        hat.    wiederum zur Folge, dass  diese letztere Taste     niedergec1rüekt    und die  Zahl 5 somit in der Rechenmaschine einge  stellt wird.

   In ähnlicher Weise werden alle  übrigen Zahlen in der Rechenmaschine einge  tragen, wenn die     Ziffertasten    der Schreib  maschine     betätigt    werden. Beim Fakturieren       müssen    nun die auf einem in der Schreib  maschine eingespannten     Fakturablatt        einge-          tragenen    Beträge gewöhnlich addiert werden,  um die Totalsumme angeben zu können.

    Hierzu muss die     Addiertaste    40 der     Rechen-          niaschine    betätigt werden, was hier dadurch  in selbsttätiger Weise bewerkstelligt wird, dass       cler    den     ortsfesten    Kontakt 23 aufweisende  Teil     des        Schalters    20 vorübergehend     geschlos-          s0ii    Wird.

   Der Wagen der Schreibmaschine  ist zu diesem Zwecke mit. einem in der     Be-          wegungsrielit.ung    dieses Wagens     verstellbar     angeordneten Anschlag 42 versehen, der mit  einem Schwenkhebel 20' des Schalters 20 zu  sammenwirkt, und zwar in dem Sinne, dass,  wenn der Anschlag 42 beim Schreiben auf  der Schreibmaschine von rechts nach links  mit     dein    Wagen sich bewegend von rechts her  auf den Hebel 20' auftrifft und diesen nach  links     verschwenkt,    der den     ortsfesten    Kontakt  22 aufweisende Schalterteil geschlossen und  bis zur nächsten Beeinflussung des Hebels 20'  in der     Schliesslage    durch eine Federklammer  festgehalten wird,

   so dass von nun an auch  die Rechenmaschine betriebsbereit ist. Der       IIebel    20' stellt sich unter Federwirkung in  die neutrale     Mittellage,    wenn der Anschlag  12 nicht mehr auf ihn einwirkt. Wird dann  der Wagen der Schreibmaschine nach dem  Schreiben eines Betrages von Hand nach  rechts verschoben, um einen zweiten Betrag       zii    schreiben, so wird mittels des Anschlages    42 und des Hebels 20' der den ortsfesten Kon  takt 23 aufweisende, rechte     Schalterteil,    wel  eher sich normalerweise unter     Federwirkung     in offener Stellung befindet, kurzzeitig     me-          sehlossen,

      und     unmittelbar    darauf die Verbin  dung des linken Schalterteils mit dem orts  festen Kontakt 22 wieder geöffnet. Dadurch  wird der Stromkreis des Elektromagneten der       Addierta.ste    40 von der +Klemme     aus    über  die zugehörigen Klemmen der     Anschlussvor-          richtungen    18 und 39 und über die leitenden       Kontaktarme    des Schalters 20     zurück    zur  -Klemme für kurze Zeit geschlossen und die       Addiertaste    40 somit     betätigt.    Anderseits ist  also die Rechenmaschine abgeschaltet und  wird erst wieder in Betriebsbereitschaft über  geführt,

   wenn mittels des Anschlages 42 der  den ortsfesten Kontakt     \?2    aufweisende Teil  des Sehalters geschlossen wird. Vor dem Fak  turieren wird der Anschlag 42 so eingestellt,  dass die Rechenmaschine erst dann in Betriebs  bereitschaft übergeführt wird, wenn die auf  dem     Fakturaformular    vorgesehenen Zahlen  kolonnen an die Druckstelle der Schreib  typen der Schreibmaschine gelangen.  



  Anstatt seitlich, wie in     Fig.    3 angedeutet,  könnten die     Elektromagnete    31 auch längs  der vordern Gehäusewand der Rechenmaschine       #        an-eordnet    sein. Bei der<B>'</B>     Monta-e    der Schalt  en<B>C</B>       vorrichtung    und der elektromagnetischen  Steuervorrichtung in neue Schreib- und     Re-          ehenmasehinen    können diese Vorrichtungen  begreiflicherweise vollständig innerhalb     der     Gehäuse dieser     1Iaschinen    eingebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fakturiereinriehtung mit einer Schreib- inaschine und einer Rechenmaschine, dadurch - gekennzeichnet, dass die Schreibmaschine mit einer an eine Stromquelle anzuschliessenden, tastengesteuerten Schaltvorriehtun- versehen ist, die für jede der zum Fakturieren benütz ten Ziffertasten der Schreibmaschine einen Stromkreis mit einem normalerweise offenen, durch Niederdrücken der betreffenden Taste schliessbaren Schalter aufweist,
    während an der Rechenmaschine für jede Taste ein am Stromkreis der entsprechenden Schreibmasehi- nentaste angeschlossener Elektromagnet vor gesehen ist, das Ganze derart, dass, wenn zum Fakturieren die Ziffertasten der Schreib maschine niedergedrückt werden, die zuge hörigen Stromkreise geschlossen und die ent sprechenden Tasten der Rechenmaschine elek tromagnetisch betätigt werden, so dass gleich zeitig mit der Aufstellung einer Faktura. auf der Schreibmaschine in selbsttätiger Weise die entsprechenden Eintragungen auf der Re chenmaschine vorgenommen werden.
    U N TER.AN SPRÜCFIE 1. Faktur iereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Ziffertaste ein Schalter vorgesehen ist, dessen beweglicher Kontakt (12) auf einem mit. dem Tastenhebel (13) - der betreffenden Ziffer taste verbundenen -Kontaktarm (14) ange ordnet ist, und dass diesen beweglichen Kon takten eine gemeinsame Kontaktschiene (11) zugeordnet ist.
    2. Fakturiereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Kontaktarme (14) unter Zwischenschaltung je einer Zug feder (17) mit den Tastenhebeln (13) ver bunden sind. 3. Fakturiereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktarme (14) der genannten Schalter in paralleler Schaltungs weise mit einer mehrpoligen Anschlussvorrich- tung (18) verbunden sind, während die Kon taktschiene (11) über einen mehrpoligen Stromschalter (20) an die eine Klemme einer Gleichstromquelle angeschlossen ist.
    4. Fakturiereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass der eine Pol (23) des genannten Stromschalters (20) mit. einer Klemme (18") der genannten Ansehlussvor- richtung (18) verbunden ist, während eine andere Klemme (18') dieser letzteren mit. der andern Klemme der Gleichstromquelle verbun den ist. 5. Fakturiereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Stromschalter (20) von einem am Wagen der Schreibmaschine aus einstellbar angeordneten Anschlag (42) betätigbar ist.
    6. Fakturiereinriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Addier taste (40) der Rechenmaschine ein Elektro magnet vorgesehen ist, dessen Stromkreis über die erwähnten Klemmen (18', 18") führt. 7. Fakturiereinriehtung nach Patentan spruch und Unteranspriichen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektro magnete der Ziffer- und Addiertasten der Re ehenmaschine in verteilter Anordnung zu bei den Seiten des Gehäuses der letzteren an--e- ordnet sind und mittels damit in Wirkungs verbindung stehender Nieclerdriickhebel diese Tasten zu betätigen vermögen.
    B. Fakturiereinriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6. dadurch gekennzeichnet, dass die Elektro magnete der Ziffer- und Addiertasten der Reehenmasehine in einem auf dem Gehäuse dieser letzteren aufgesetzten Hilfskasten un tergebracht sind. 9. Fakturiereinriehtung nach Patentan- sprucli und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektro magnete mit einem Pol an einen gemeinsamen Leiter angeschlossen sind, während sie mit.
    dem andern Pol an separate, an die parallelen Leiter der Schalter an der Schreibmaschine anschliessbare Leiter angeschlossen sind.
CH273420D 1949-02-15 1949-02-15 Fakturiereinrichtung. CH273420A (de)

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