CH273524A - Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit scheibenförmiger Kathode und gemäss diesem Verfahren hergestellte Röhre. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit scheibenförmiger Kathode und gemäss diesem Verfahren hergestellte Röhre.

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CH273524A
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CH
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cathode
tube
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/36Tubes with flat electrodes, e.g. disc electrode

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  • Cold Cathode And The Manufacture (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit scheibenförmiger  Kathode und gemäss diesem Verfahren hergestellte Röhre.         1)ie        vorliegende    Erfindung bezieht. sieh  auf ein Verfahren zur     Herstellung    einer elek  trischem Entladungsröhre mit einer     seheiben-          förniigen    Kathode, insbesondere zur Anord  nung der Kathode im     riehtigen    Abstand von  der nächstfolgenden Elektrode und auf eine       naeli        diesem    Verfahren hergestellte Entla  dungsröhre.  



  Eine Schwierigkeit beim Anordnen der  Kathode im richtigen Abstand, zumal wenn  dieser     .lhstand        besonders    klein sein     inuss,    ist  bei scheibenförmigen Elektroden die, dass  diese Einstellung     häufig-    erst durchführbar  ist,     riaelideni    die Elektroden in die Röhre ein  geschmolzen worden sind.

   Die richtige Ein  stelhing ist also vom     Einsehmelzen    der Ka  thode     abhlingig    und wird von den     Forni-          veräiideningen    der     Einschnielzstelle    während  der     Artskühlulig        beeinflusst.    Es wurde daher       bereit>,        vor#_eKehlaen,

      bei einer Diode die     Elek-          t-roden        -beint        Einsehmelzen.    fest     zusammenzu-          drüc2keti    und während des Betriebes     dureh          Erwäi-nnnig    bestimmter Teile der     Elektroden     die     Ausdehnung    dieser Teile zum     Entfernen     der     wirksamen        Elektrodenfläehen    voneinan  der zu benutzen.  



  Es     besteht    dabei aber in erster Linie der       Nacliteil,        da-ss    der     gegenseitige    Elektroden  abstand ganz von den Betriebsbedingungen  abhängig ist und dieses Mittel nur bei<B>Sy-</B>  stemen verwendbar ist, bei denen die Elek  troden besonders widerstandsfähig ausgebil-         det    sind.

   Eine solche widerstandsfähige Aus  bildung ist jedoch meist nicht: möglich, und  besonders bei Röhren mit gitterförmigen  Elektroden ist das genannte Verfahren prak  tisch unanwendbar, da bereits ein geringer       Druek    nachgiebige     Formveränderungen    des  Gitters hervorrufen würde, so     da.ss    bei der       Auseinanderbewegung    der Elektroden diese       m        irückfedern    würden. Ausserdem liegt die  Gefahr vor,     da.ss        Emissionsstoff    auf die       nächstfolgeii.de        Elektrode    gelangt, wobei alle  damit. verbundenen Nachteile auftreten.  



  Die erwähnten Nachteile werden nun in  hohem Masse behoben bei -dein     erfindungs-          gemä.ssen    Verfahren zur Herstellung einer  elektrischen Entladungsröhre, die ein     Elek-          trodensystem    enthält, das mit einer     seheiben-          förmigen    Kathode versehen ist, deren der  nächstfolgenden Elektrode zugewendete Ober  fläche mit. Emissionsstoff überzogen ist.

   Bei  dieseln Verfahren werden die     Elektroden,     ausser der Kathode, zunächst in den Kolben       eingesehmolzen    und die Kathode in einem ein  gesehinolzenen     Röhrellen        versehiebbar    angeord  net, und zwar nachdem die übrigen. Elektro  den in die Röhre     eingeschmolzen    worden sind.

         Hierauf    wird die Kathode gegen die nächst  folgetrde Elektrode     bewegt,    bis ein über die       Oberfläehe    der Kathode geführter, blanker  Leiter gerade     elektrisehen    Kontakt mit     dieser     Elektrode herstellt, worauf die Kathode wie  der von der     erwähnten    Elektrode     entfernt         wird, bis der erwünschte Abstand erreicht  ist, worauf die Kathode in dem Röhrchen  auf eine solche Weise festgelötet wird, dass  keine Verschiebung :derselben gegenüber dem  Röhrchen     stattfindet..     



  Die gemäss diesem Verfahren hergestellte  Entladungsröhre ist nach der Erfindung da  durch gekennzeichnet,     .dass    sie eine Kathode  besitzt, deren über der Oberfläche angebrach  ter blanker Leiter einen Durchmesser auf  weist, der     grösser    ist als die Stärke ?der Emis  sionsschicht über der Oberfläche, aber kleiner  als der Abstand der     Oberfläche    von der  nächstfolgenden Elektrode.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird an.  Hand eines     Ausführungsbeispiels    einer Röhre  nach der Erfindung nachstehend an Hand  der beiliegenden Zeichnung beispielsweise  näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigt       Fig.1    die Kathode und die Anode einer  Diode und       Fig.    2 den Augenblick der Berührung  dieser Elektroden.  



  In     Fig.1    bezeichnet 1 die eigentliche Ka  thode, die vorteilhaft die im Schweizer Pa  tent     Nr.266764    beschriebene Ausführungs  form haben kann und .die gegenüber einer  Elektrode 2, im vorliegenden Fall der Anode  der Diode, in einem Abstand von z. B. 50     ji     oder weniger angeordnet werden soll. Die  Kathode 1 ist an einem Zylinder 3 befestigt  und hat eine mit     Emissionsstoff    überzogene  Oberfläche 4. Die Emissionsschicht hat eine  Stärke von z.

   B. 20     y.    An der Oberfläche  der Kathode     ist    ein blanker Leiter 5 mit  einem Durchmesser von 30     ,-c    befestigt, der  also um     10,u.    über die Emissionsschicht vor  springt. Nach Aufbringen der Emissions  schicht kann diese obere Seite des blanken  Leiters gegebenenfalls durch Abschaben von       Emissionsstoff    befreit werden. Es sei nun  vorausgesetzt, dass alle Elektroden, ausser der  Kathode, im Röhrenkolben eingeschmolzen  seien.

   Die Kathode 1 wird nun durch ein im  Röhrenkolben     eingeschmolzenesP,öhrchen    (ver  gleiche Patent     Nr.266764)    zunächst an die  Anode 2 geschoben     (Fig.2),    bis der blanke  Reiter 5 gerade mit der Anode in     Berührung       kommt., was dadurch festgestellt werden kann.  dass ein elektrischer Kontakt. entsteht., so dass  ein Stromkreis über das     14lessgerät    6 und die  Batterie 7 geschlossen wird.

   Darauf wird die  Kathode mittels einer nicht dargestellten       Mikrometerschraubenv        orrichtungi        zuxn,Beispiel.     um     40,u        zurückgeschoben,    so dass sich ein  Abstand zwischen Emissionsschicht und  Anode von 50     ,u    ergibt.. Es kann die auf die  Kathode folgende Elektrode statt einer  Anode auch ein aus feinen Drähten beste  liendes Gitter sein.

   Da. der Augenblick der  Berührung des blanken Leiters mit- dieser  Elektrode durch den     Stromdurchgang    infolge  des Kontaktes zwischen dem Leiter und der  Elektrode erkennbar ist, kann dieser Augen  blick festgestellt. werden, ohne dass ein Druck  auf die erwähnte Elektrode ausgeübt zu wer  den braucht.     Schwierigkeiten    infolge nach  giebiger Formveränderungen der Elektroden  sind     also    nicht zu erwarten.  



  Da der Zylinder 3 z. B. nach dem in der  Patentschrift     Nr.266764    beschriebenen Ver  fahren in dieser Lage in dem in den Röhren  kolben eingeschmolzenen Röhrchen festgelötet  wird, ist man sicher,     da.ss    der eingestellte  Abstand sich nicht mehr ändert. Bei noch  kleineren Abständen wird die Ausdehnung  der Kathode und Anode infolge der Wärme       berücksichtigt    werden müssen.  



  Es ist auch möglich, anders gestaltete  scheibenförmige Kathoden zu verwenden, z. B.  solche mit sphärischen Emissionsflächen, wo  bei dann die     nächstfolgenden    Elektroden ent  sprechend hohl sein müssen, wenn ein gleich  mässiger Abstand derselben von den Ka  thodenflächen erwünscht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer elek trischen Entladungsröhre mit einem Elektro- densystem, das mit einer scheibenförmigen Kathode versehen ist, deren der nächstfolgen den Elektrode zugewendete Oberfläche mit.
    Emissionsstoff überzogen ist, bei welchem Verfahren die Elektroden, ausser der Ka thode, zunächst in den Kolben eingeschmolzen werden und die Kathode in einer einge- achmolzenen Röhrchen verschiebbar angeord net wird, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbar angeordnete Kathode, nachdem die übrigen Elektroden in die Röhre einge schmolzen worden sind, gegen die nächstfol gende Elektrode bewegt wird, bis ein über die Oberfläche der Kathode geführter blan ker Leiter gerade elektrischen Kontakt mit dieser Elektrode herstellt, worauf die Ka thode wieder von der erwähnten Elektrode entfernt wird, bis der erwünschte Abstand erreicht ist, worauf die Kathode in dem Röhrchen auf eine solche Weise festgelötet wird,
    dass keine Verschiebung derselben ge genüber dem Röhrchen stattfindet. II. Elektrische Entladungsröhre, herge stellt nach dem Verfahren nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kathode besitzt, deren über der Ober fläche angebrachter blanker Leiter einen Durchmesser aufweist, der grösser ist als die Stärke der Emissionsschicht über der Ober fläche, aber kleiner als der Abstand dieser Oberfläche von der nächstfolgenden Elek trode.
CH273524D 1947-11-15 1948-11-13 Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit scheibenförmiger Kathode und gemäss diesem Verfahren hergestellte Röhre. CH273524A (de)

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CH273524D CH273524A (de) 1947-11-15 1948-11-13 Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit scheibenförmiger Kathode und gemäss diesem Verfahren hergestellte Röhre.

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FR974849A (fr) 1951-02-26
DK72044C (da) 1951-01-22
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