CH273554A - Fernblattschreibmaschine. - Google Patents
Fernblattschreibmaschine.Info
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Description
Fernblattachreibmaschine. Es sind Fernblattschreibmaschinen zur zei lenweisen Aufzeichnung von in mehrere Rei hen von Bildelementen zerlegten und durch entsprechende Impulsreihen übertragenen Schriftzeichen bekannt, bei welchen das zu beschriftende Blatt zwischen einer mit Längs rippen versehenen 'Sehreibwalze und einem Schreiborgan mit.
einer quer zu diesen Rippen gerichteten Schreibschneide geführt ist und die Aufzeichnung der übertragenen Schrift zeichen dadurch bewirkt wird, dass das Sehreiborgan in Richtung der Längsrippen der Schreibwalze transportiert und die Schreib schneide im Rhythmus der empfangenen Im pulse gegen die entsprechend der Zerlegungs geschwindigkeit sich drehende Schreibwalze gedrückt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine der artige Fernblattschreibmaschine und besteht darin, dass mehrere einander kontinuierlich ablösende Schreiborgane in einer in sich ge schlossenen Bahn umlaufen und im Schreib bereich parallel zur Schreibwalze und mit einem der gewünschten Zeilenlänge wenigstens annähernd entsprechenden Abstand voneinan der geführt sind.
Um diese Führung der Schreiborgane im Scbreibbereich zu erzwingen, ist zweckmässig eine in ihrem Abstand von dem zu beschrif tenden Blatt einstellbare Leiste vorgesehen. Diese Führungsleiste kann auch in ihrer Länge veränderbar ausgebildet sein.
Eine zweckmässige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, da.ss jedes der Schreiborgane einen die Schreibschneide steuernden Elektromagneten enthält und zwei von den Zeichenimpulsen gespeiste Kontakt schienen vorgesehen sind, an denen entspre chende, an den Schreiborganen angebrachte Gegenkontakte im Schreibbereich entlang schleifen. Hierbei können die Schreiborgane auf einem flexiblen Träger befestigt sein, der um zwei Umlenkrollen mit einer Geschwindig keit geführt wird, die eine Funktion des Im pulsfolgetempos und der erwünschten Buch stabenbreite ist.
Bei derartigen Anordnungen sind im all gemeinen mindestens drei Schreiborgane er forderlich, da infolge der notwendigen Um lenkungen der gesamte Rückführungsweg auf jeden Fall länger als der im Schreibbereich durchlaufene Weg ist. Um trotzdem mit nur zwei Sehreiborganen auskommen zu können, können diese gemäss einer Ausführungsform der Erfindung derart in der in sich geschlos senen Bahn geführt sein, dass jeweils ein Schreiborgan im Schreibbereich mit der für das Schreiben der Zeilen erforderlichen Ge schwindigkeit rund das andere Schreiborgan währenddessen mit erhöhter Geschwindigkeit an den Zeilenanfang transportiert wird, so dass sich stets das schneller bewegte Schreib organ am Zeilenanfang befindet,
wenn das mit Schreibgeschwindigkeit bewegte Schreib organ das Zeilenende erreicht hat. Hierbei können zwei endlose, entlang der Bahn lau fende, flexible Träger vorgesehen sein, die mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben werden und die beiden Schreiborgane derart abwechselnd mitnehmen, dass jeweils das eine Schreiborgan im Schreibbereich mit der er forderlichen Schreibgeschwindigkeit und das andere Schreiborgan währenddessen mit er höhter Geschwindigkeit an den Zeilenanfang transportiert wird. Die Umsteuerung kann in verschiedenartiger Weise durch die Schreib organe selbst in Abhängigkeit von ihren jewei ligen Stellungen am Anfang und Ende der Zeile bewirkt werden.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass die bewegten Schreiborgane lediglich als Träger der Schreibschneiden ausgebildet und im Schreibbereich über eine Leiste geführt sind, die vom Anker eines Elektromagneten im Rhythmus der Zeichenimpulse parallel zur Achse der Schreibwalze hin- und herbewegt wird, derart, dass dieses Bewegungsspiel auf die gerade im Schreibbereich befindliche Schreibschneide übertragen wird. Hierbei kön nen die Schreibschneiden in einen flexiblen bandförmigen Träger eingebettet sein, der aus einem Kunstharzstoff oder einem Zellulose derivat, beispielsweise Azetatzellulose, besteht.
Um eine einwandfreie Aufzeichnung über den ganzen Schreibbereich sicherzustellen, können zweckmässig der schwingende Anker des Elektromagneten und die von ihm be tätigte, zweckmässig '['-Profil aufweisende An druckleiste starr miteinander verbunden sein und eine Führung zur Aufnahme exzentrisch angreifender Kräfte besitzen.
Zur Justierung, insbesondere zur Anpassung an verschieden dicke Papiersorten, können ferner die Lage rungsteile des Elektromagneten und die Füh rungsteile für die Andruckleiste auf einer Be ineinsamen Grundplatte befestigt sein, die senkrecht zur Achse der Schreibwalze hin- und herbeweglich, aber feststellbar ist.
Die beim 'Schreiben bewegten Massen las sen sich gemäss einem weiteren Ausführungs beispiel der Erfindung auf ein Minimum re duzieren, indem jedes mit einer Schreib schneide versehene Schreiborgan selbst den Anker des von den Zeichenimpulsen gespeisten, sämtlichen Schreiborganen gemeinsamen Elek- tromagneten bildet. Hierbei kann der Elektro magnet so ausgeführt sein, dass er mit seinen Polschuhen die Schreibwalze umschliesst. Die Schreibwalze und der sie umschliessende Elek tromagnet werden vorteilhaft auf der Rück seite des zu beschriftenden Blattes und der die Sehreibsehneiden tragende flexible band förmige Träger auf der Vorderseite des Blat tes angeordnet.
Die Fernblattsehreibmasehine gemäss der Erfindung kann in vielfacher N\ eise durch sinngemässe Anwendung voii Massnahmen ver vollkommnet erden, die in der Büroschreib- masehinentechnik bereits angewendet worden sind. Oberhalb des Elektroma-neten können Transportrollen für den kontinuierlichen Blattvorschub gelagert sein, und es kann kurz hinter diesen Transportrollen eine Papier abreisskante oder eine automatisch wirkende, willkürlich einriickbare Schneidvorriehtung vorgesehen werden.
Die Papierführung ist da bei zweckmässig schräg nach oben gerichtet, damit die Zeilen trotz des kontinuierlichen Papiervorschubes senkrecht zur Blattkante erscheinen.
Die Erfindung ermöglicht, es, ein Naehrieh- tenaufzeiehnungsgerät zu schaffen, das eine äusserst gedrungene Bauform besitzt und des sen Konstruktionselemente sehr robust und leicht herstellbar sind. Wenn das die Schreib schneiden tragende flexible endlose Band um die im Elektromagneten gelagerte Schreib walze, also hinten um die Papierbahn herum geführt wird, befindet sich vor der Papier bahn lediglich das direkt über das Papier hin weggleitende Farbband und direkt daran an liegend das flexible, die Schreibschneiden tra gende Band.
Im fol-enden sind an Hand der Zeich nung einige Ausführungsbeispiele der Erfin dung näher erläutert. Es bedeuten: Fig.1 Draufsicht auf eine Fernschreib- maschine mit.
nur einem Elektroma-neten, Fig.2 Schnitt a-b gemäss Fig.1. Firn. j> und .l Draufsicht und Querschnitt einer Fernschreibinasehine mit nur nvei Schreiborganen und einer Schreibwalze, Fig. 5 und 6 Grundriss und Seitenansicht der Fernschreibmaschine in einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 7 Teilausschnitt gemäss Fig. 6 in einer Ausführungsvariante, Fig. 8 Schnitt durch einen flexiblen Sehreibsehneidenträger aus Kunstharz, Fig. 9 schaubildliche, vereinfachte Darstel lung einer weiteren Ausführung form der erfindungsgemässen Fernblattschreibmaschine, Fig. 10 Querschnitt durch diese Maschine, Fig.11 Teilausschnitt der Maschine gemäss Fig. 10 mit einer Ausführungsvariante, Fig.1.2 und 13 Vorderansicht und Grund riss der Maschine gemäss Fig.10,
aber mit einer andern AusführLing des bandförmigen Sehreibsehneidenträgers und ohne Darstellung des Papiers und des Farbbandes, Fig.14 Lind 15 Schnitt und Ansicht einer Ausführungsvariante des flexiblen Schreib- sclineidenträgers.
Gemäss Fig.1 und 2 wird die Papierbahn 1 von einer Rolle 2 abgewickelt, und sie um schlingt die Schreibwalze 3, die durch den An trieb 4 mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die eine Funktion der Zahl der Rillen und damit der durch diese gebildeten Rippen sowie des Impulsfolgetempos ist. Vor der Papierbahn im Bereiche der Schreibwalze 3 sind die Schreibrippen 5 bis 7 angeordnet, und diese sind an einem flexiblen Träger 9, vornehmlich an einem Stahlband, befestigt. Dieses Stahlband umschlingt zwei eine in sich geschlossene Bahn ermöglichende Rollen 10 Lind 11, von denen die Rolle 11 mit dem Antrieb 4 zur Sicherung eines Synchronlaufes in Verbindung steht.
Die Schreibsysteme bestehen bei dieser Ausführungsform aus Elektromagneten mit Ankern, an denen senkrecht zur Walzenachse 3 angeordnete, der Form dieser Walze ange passte Schreibschneiden 5' bis 8' befestigt sind., Diese Schreibschneiden werden im R,hyth- nnis der Impulsfolgefrequenz betätigt, und sie bewirken in Verbindung mit den Rippen der Schreibwalze 3 die Aufzeichnung der einzelnen Buchstaben, derart, dass diese aus praktisch senkrecht zur Zeilenrichtung ste- henden Parallelstrichen zusammengesetzt wer den.
Die Magnete 5 bis 8 laufen auf einer parallel zum flexiblen Träger angeordneten Schiene 13. Zu diesem Zwecke kann jeder Magnet eine Rolle 31, die in kleinen Flan schen 12 gelagert sind, besitzen. Die Rollen 31 werden durch die Schiene 13 zwangsgeführt. Da die Flanschen 12 schmal ausgebildet wer den können, tritt keine Sperrung bei der Umführung der Magnete um die Rollen 10 und 11 ein. Da es aus Betriebsgründen er wünscht ist, die einzelnen Magnete leicht aus wechseln zu können, ist der flexible Träger 9 mit je einem Flansch 12 durch Schrauben befestigt. Damit deren Köpfe über die Um führungsrollen 10 und 11 frei bewegt wer den können, besitzen diese Rollen rillenartige Vertiefungen 33.
Die Zahl der Magnete 5 bis 8 und deren Abstand voneinander ist so gewählt, dass je weils eine Schreibschneide (im Beispiel der Fig.l die Schneide 5') gerade anfängt zii schreiben, wenn die vorausgehende Schneide (im Beispiel die Schneide 6') aufhört zu schreiben. Um sicherzugehen, dass auch nicht ein Teil eines Buchstabens verlorengeht., kann dieses Zusammenspiel von je zwei,Schreibköp- fen auch so gewählt werden, dass am Anfang einer jeweiligen neuen Zeile dieselben Buch staben geschrieben werden, die der .voran gehende, am Ende der letzten Zeile schrei bende Schreibkopf schreibt.
Im Bereiche der Schreibwalze 3 fahren die Schreibköpfe 5 bis 8 in eine Zwangsfüh rung 14 ein. Diese besitzt am Anfang und am Ende Auflauf- bzw. Ablaufkurven, und ihr Abstand von der Walze 3 und damit vom Papier 1 ist einstellbar. Zu diesem Zwecke ist die Führüngsleiste 14 mit einem senkrecht zu ihr vorgesehenen Ansatz 19 versehen, der in einer Gleitführung 20 gelagert ist. Der Ansatz 19 stösst gegen eine Justierschraube 21, die in einem Cxewindebock 22 gelagert ist Lind durch einen Drehknopf 23 betätigt wer den kann.
Durch diese Massnahme wird er reicht, dass der Abstand zwischen der Füh rungsleiste 14 und der Papierbahn 1 ein- justiert werden kann, wodurch zwanglä.ufig auch der Abstand zwischen den Schreibsehnei- den 5' bis 8' vom Papierblatt genau eingestellt werden kann.
Die Speisung der Magnete 5 bis 8 erfolgt über Kontaktschienen 15. und 16, die in der Führungsleiste 14, die in diesem Falle aus einem Isolierstoff besteht, gelagert sind. Die Kontaktschienen 15, 16 können auch direkt die Führungsleiste bilden. Entsprechende Ge genkontakte 17 und 18 sind an den Schreib köpfen 5 bis 8 angebracht. Sobald ein Schreib kopf auf die Führungsleiste 14 aufläuft, er folgt dessen Speisung, und er wird so lange gespeist, bis er die Führungsleiste wieder ver lässt. Während sich, wie im Beispiel der Fig. 1 <B>i</B> angedeutet, zwei Schreibköpfe zwisehen der Zwangsführung befinden, erhalten beide die Schreibimpulse, und es erfolgt die bereits er wähnte, gleichzeitige Beschriftung mit glei chen Buchstaben über den Bereich 32 auf dem Papierblatt 1 hinweg.
Zwischen den Schreibschneiden und der Papierbahn ist das Farbband 24 angeordnet, das ganz analog der Schreibmaschinenteehnik über Umlaufrollen 25 zu den nicht dargestell ten Spulen geführt und jeweils nach Ab- spulung einer Spule zwecks Umkehrung der Bewegungsrichtung umgesteuert wird. Es kann hier die gleiche Technik wie bei Schreib maschinen Anwendung finden, wobei es zweck mässig ist, den Umsteuerungsvorgang selbst durch den in der Zeichnung nicht dargestell ten zentralen Antriebsmotor bewirken zu lassen.
Die Papierbahn wird, ebenfalls wie bei Schreibmaschinen, beim Einlegen einer neuen Rolle. 2 unter Vermittlung der Blechführung 26 in die Maschine hineingezogen und hierbei zwischen Farbband 24 und Walze 3 hindurch geführt, wie aus dem Schnitt der Fig.2 zu ersehen.
Das gesamte Schreibkopfsystem mit. Ju- stiereinrichtung kann auf einer Chassisplatte 27 innerhalb eines geschlossenen Gehäuses 28 gelagert sein, so dass im untern Teil des Gehäuses, also unterhalb,der Chassisplatte 27, das gesamte Triebwerk untergebracht werden kann. Der obere Teil des Gehäuses ist zweck mässig abhebbar oder umklappbar ausgebildet, um leicht an das gesamte Schreibsystem heran kommen zu können.
Der Papiervorsehub wird ebenfalls durch den Antrieb 4 unter Berücksichtigung des Übersetzungsverhältnisses durch die Rändel- walzen 29 und 30 bewirkt. Diese Rändelwalzen können in ihrem mittleren Bereich 29', also etwa auf Länge der Beschriftungszeilen, glatte Oberflächen besitzen, um als Papierführung zu dienen. Diese Papiertransport- und Füh rungseinrichtung 29, 30 wird zweckmässig kurz hinter der Schreibwalze 3 angeordnet, und wiederum kurz dahinter kann die Sehneidvorrichtung gelagert sein, die stets dann in Tätigkeit tritt, wenn eine Nachricht. beendet ist.
Diese Schneidvorriehtung kann von Hand betätigbar sein oder auch auto matisch wirken, wofür beispielsweise ein be sonderes Schneidkommando am Ende einer jeden Nachricht dienen kann.
An Stelle eines Stahlbandes 9 können auch sonstige die Schreibköpfe 5 bis 8 im konstan ten Abstand zwangsführende Mittel, wie bei spielsweise eine Gelenkkette, Anwendung fin den.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäss den Fig. 3 und 4 wird die Papierbahn 33 um die mit Rippen versehene Schreibwalze 34 herumgeführt, gegen die die elektromagne tisch von den Sendeimpulsen gesteuerten Schreibschneiden 35 der Sehreibköpfe 36 und 3 7 schlagen und dadurch die strichrasterartige Buchstabenschrift erzeugen. Der Schreibkopf 36 befindet sich im Beispiel der Fig. 3 kurz hinter dem Zeilenanfang, während der Schreibkopf 37 gerade die beschleunigte Rück bewegung an den Zeilenanfang ausführt.
Entsprechend Fig.4 sind zwei flexible Träger 38 und 39, beispielsweise Stahlbänder, in der Ringbahn vorgesehen. Der Träger 38 umschlingt die beiden Rollen 40 und 41 und der Träger 39 die Rollen 42 und 43. Die Wel len 44 und 45 der übereinandersitzenden Rollen 40 und 42 bzw. 41 und 43 können koaxial gelagert und demgemäss als Hohl wellen augebildet sein. Der gemeinsame, nicht dargestellte Antrieb, der auch der Drehung der Sehreibwalze 34 dient, kann über ent sprechende Übersetzungen hinweg sowohl den Träger 38 als auch den Träger 39 antreiben.
Das Cbersetzungsverhältnis wird zweckmässig so gewählt, dali die Schreibköpfe 36 und 3 7 sich so bewegen, dass stets ein Kopf gerade am Zeilenanfang eintrifft, wenn der andere Kopf das Ende einer Zeile erreicht hat. Sollen l,:ride und Anfang zweier aufeinanderfolgen der Zeilen sich inhaltlich decken, so ist der l#',inaatzaugenblick für den auf dein Rückweg befindlichen Sehreibkopf entsprechend vor zuverlegen; die Rücktransportgeschwindigkeit ist also etwas zu erhöhen.
Für die Umsteuerung der Schreibköpfe in bezug- auf ihre abwechselnde Halterung an den Trägern 38 und 39 gibt es viele Möglichkeiten. In der Zeichnung sind rein schematisch Mit- nehnierklauen 46 und 47 angenommen, die in Seitentaschen. 48 und 49 der Schreibköpfe 36 und 3 7 gelagert sind. Durch die Steuernocken 50 und 51 erfolgt zwangläufig in Abhängig keit, von der Bewegungsstellung der Organe 36 und 3 7 die Unisteuerung der Halterung an den Rin( bahnträgern 38 und 39.
Wenn ent sprechend Fig.1 eine Justier-Führungsleiste benutzt wird, so kann diese zusätzlich der Unisteuerung dienen. Die Auslösung kann auch elektromagnetisch oder in sonstiger eise erfolgen.
Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 5 bis 8 wird unter Hinweis auf die Fig.5 und 6 die von der Rolle 52 ab zuspulende Papierbahn 53 um die Schreib walze 54 herumgeführt, die mit Rippen 55 versehen ist, die je nach ihrer Stellung gegen über der Sehreibschneide 56 und in zeitlicher Abhängigkeit von den Aufzeichnungssteuer impulsen den strichrasterartigen Zeichnungs druck der Buchstaben bewirken. Die Walze 54 wird durch einen nicht dargestellten Motor Tiber das CTetriebe, das nur durch das Zahn rad 57 angedeutet ist, angetrieben.
Vor der Papierbahn 53 wird ein Farbband 58 durch die Spulen 59 und 60 entlanggeführt. Die Spulen können wie bei üblichen Büro schreibmaschinen umgesteuert werden. Die ächreibsehneiden 56 befinden sich auf einem bandförmigen Träger 61, der beispiels weise ein Stahlband sein kann. Die Schneiden können auf diesen Träger aufgeschweisst oder durch Prägung oder Stanzung aus ihm her ausgebildet bzw. -geformt sein. Der Abstand der Schneiden voneinander entspricht der erwünschten Zeilenlänge.
Soll das Ende einer Zeile am Anfang der nächsten Zeile wieder kehren, um jegliehen Verlust eines Buchsta bens oder eines Teils eines Buchstabens aus zuschliessen, so muss der Abstand der Schnei den 56 untereinander entsprechend kleiner als eine Zeilenlänge gewählt werden. Der band förmige Träger 61 ist um Rollen 62 geführt, die so angeordnet sind, dass das Band 61 ent weder vor der Schreibwalze 54 oder hinter derselben sich zu einer geschlossenen Füh rungsbahn (Ringbahn) schliesst. Im Beispiel der Fig.5 ist vordere Lage angenommen.
Um auch einen grossen, der Steuerung,der Schreib schneide 56 dienenden Elektromagneten ein schliesslich der Justiereinrichtung bequem unterbringen zu können, sind vier Rollen 62 vorgesehen, die der besseren Übersicht halber übrigens in Fig. 6 nicht dargestellt sind. Um ein Abgleiten des Bandes 67. zu verhindern, besitzen die Rollen 62 mindestens untere Bunde 63.
Im Bereiche der Schreibwalze 54 ist eine Leiste 64 vorgesehen, derart, dass der flexible Träger 61 zwischen Farbband 58 und Leiste 64 geführt wird. Diese Leiste 64 ist an dem Anker 65 des Steuermagneten 66 angelenkt, der von den Sehriftsteuerimpulsen gespeist wird. Die Anlenkung erfolgt über eine Füh- rungssehiene 67, deren Führung 68 bewirkt, dass die Leiste 64 stets genau parallel zur Achse der Schreibwalze 54 hin- und her schwingt.
Die Führung 68 und die Halte rung 69 des Elektromagneten 66 sind auf ge meinsamer Grundplatte 70 gelagert und aus wechselbar daran befestigt, die ihrerseits in einer Führung 71 hin- und herschiebbar ist. Dadurch kann mittels einer Justiervorrich- tung, beispielsweise der schematisch darge stellten Mikrometerschraube 72, die gegen den mit der Grundplatte 70 verbundenen Bock 73 arbeitet, ein sehr feines Einstellen des Abstandes der Kanten der Schreibschneide 56 vom zu beschriftenden Papier 53 erfolgen. Somit können unterschiedlich dicke Farb bänder und/oder Papiersorten verwendet werden.
Zur Erhöhung der Sicherung der genauen horizontalen Führung des Bandes 61 kann die Leiste 64 einen oder zwei Bunde 74 be sitzen.
Entsprechend Fig. 7 kann die Anlenkfüh- rungsstange 67 einen T-förmigen Querschnitt besitzen, um einerseits leicht und anderseits doch ausreichend steif zu sein. Zum gleichen Zweck kann auch die ganze Andruckleiste 64 als Schiene mit T-Profil ausgeführt sein.
Bei Verwendung von Kunstharz oder der gleichen für den bandförmigen flexiblen Trä ger 61 können entsprechend Fig. 8 die Schreibschneiden 56 in ihm eingebettet sein.
Die Papierbahn 53 wird durch Rändel- rädchen 75 von der Rolle 52 kontinuierlich abgezogen. Damit trotzdem - senkrecht zur Blattkante verlaufende Schriftzeilen erschei nen, schliesst das gesamte Schreibsystem mit. der Papierbahnlängsachse einen Winkel ein, wie in Fig.5 durch Verschränkung des Pa piers schematisch angedeutet.
In den Fig. 9 bis 15 ist eine weitere Aus führungsform der Erfindung dargestellt. Un ter Hinweis auf Fig.10 in Verbindung mit dem Schaubild nach Fig. 9 wird die Papier bahn 76 von der Papierrolle 77 durch gerä.n- delte und langsam angetriebene Transport walzen 78 und 79 abgezogen. Die Papierbahn 76 gelangt über die mit Rippen 80 versehene Schreibwalze 81 hinweg, und die Beschriftung bewirken Schreibschneiden 82 unter Zwi sehenschaltung eines Farbbandes 83, das auf dem Papier parallel zur Walze 81 entlang gleitet.
Die Schreibwalze 81 ist im Innern des Elektromagneten 84 gelagert, dessen lung 85 von den Sehriftzeichenimpulsen ge speist wird. Die Raumform des Magneten 84 und insbesondere sein Joch sind so gewählt, dass mindestens zwei Rippen 80, die parallel zur Achse der Walze 81 verlaufen, im Joeh- fenster 86 erscheinen. Die Höhe der Schreib schneide 82 ist mindestens gleich dem Ab stande zweier Walzenrippen 80.
Wenn die Schreibschneiden 82 auf einem Stahlband 87 angebracht sind oder durch Stanzung oder Drückung in diesem selbst er zeugt sind, wirkt das Stahlband 87 im Be reiche des Magneten 84 als Anker. Im Rhyth mus der Steuerimpulse wird also das Stahl band 87 und damit die gerade am Papier 76 vorbeistreichende Schneide 82 in Richtung Walze 81 angezogen und losgelassen, so dass die rasterartigen, die BLtclist.aben aufbauenden Striche durch das Zusammeruspiel der an- ehlagenden Sclneide 82 und der sich vorbei drehenden Rippen 80 entstehen.
Das die Schneide 82 tragende Stahlband 87 wird durch die Rollen 88 und 89 getragen, gespannt und genau parallel zur Achse der Walze 81 geführt. Eine der Dollen 88 oder 89 wird angetrieben, und im Interesse einer leichten Ausweehselbarkeit des Stahlbandes 87 ist, die jeweils nicht angetriebene Rolle längsver schiebbar aber feststellbar gelagert. Der An trieb der Rolle 88 oder 89 steht mit dem jenigen der Walze 81 in einem festen Über setzungsverhältnis, wie überhaupt von einem Motor her auch alle übrigen in einem syn chronen Verhältnis zueinander stehenden, sich drehenden Teile angetrieben werden können.
Das Farbband 83 läuft zwischen dem Pa pier 76 und dem flexiblen Träger 87 parallel zu diesem und wird, wie bei Büroschreib maschinen, von Spulen 90 auf- bzw. abgespult. Die Umsteuerung kann durch eine der be kannten Umsteuerungstechniken bewirkt wer den.
Kurz vor dem Magneten 8.1 sind zwei Pa- pierumlenkwalzen 91 und 92 vorgesehen, die unter Federdruck aneinanderliegen und durch die die Papierbahn 76 hindurchgeführt, wird. Zwischen dem Magneten und diesen Führungs walzen 91 und 92 sind nicht dargestellte Füh rungsbleche bzw. -hebel vorgesehen, derart, dass beim Drehen der Walze 91 unter Vermitt lung des Handrades 93 das Papier von Hand v ortransportiert werden kann, ähnlich wie bei Büroschreibmaschinen.
Hinter dem 31agnet- system wird das Papier von den bereits er wähnten Papierförderwalzen 78 und 79 er fasst und durch diese in Pfeilrichtung trans portiert. Kurz hinter diesen Walzen 78 und 79 ist eine Schlitzführung 94 angeordnet, de ren Kante 95 als Blattabreisskante Verwen dung findet. Die Führungseinrichtung 91 dient mit ihrem verlängerten Blech oder der gleichen 96 als Blattauflage. Mit der Füh- rungseinriehtung 94 kann auch eine Schneid vorrichtung verbunden sein, die unter der Wirkung besonderer sendeseitigen Steuer kommandos, beispielsweise am Ende einer Nachricht, automatisch wirksam werden kann.
In diesem Falle kann die Fernblattschreib- niaschine selbsttätig nach Aufzeichnung einer Nachricht das so beschriftete Teilblatt ab- tz-ennen und auswerfen.
Entsprechend Fig. 11 sind die Transport rollen 78 und 79 im Magneten 84 gelagert, so dass eine besonders gedrungene Form für das eigentliche Schreibsystem entsteht. Hierbei kann die obere Kante des Magneten 84 auch als Abreisskante benutzt werden, da sieh der Magnet. über die gesamte Papierbreite er streckt. Entsprechend Fig.12 ist an Stelle eines breiten Stahlbandes 87 ein schmaler flexibler Träger 98 vorgesehen, der senkrechte, aus magnet.isierbarem Material bestehende Quer lappen 99 und 100 im Bereiche der Schneide 82 besitzt, so dass die Lappen den Kraftlinien schluss des Magneten im Rhythmus der Steuer impulse bewirken.
Diese Lösung hat den we sentlichen Vorteil, dass die zur Aufzeichnung kommende Schrift fast kurz hinter ihrer Ent stehung zufolge des kontinuierlichen Hoch- wanderns des Papierblattes sichtbar und damit lesbar wird, da das Blickfeld nicht. .durch das zu breite Stahlband verdeckt ist.
Entsprechend Fig.14 und 15 kann die Ausbildung des flexiblen Trägers 98 in der Weise erfolgen, dass für ihn ein Kunstharz produkt, Zellulosederivat, wie beispielsweise Triacetat,und dergleichen benutzt wird, wobei bei Herstellung des endlosen Films im not wendigen Abstande die Fahnen 99 und 100 mit eingegossen werden. Diese Fahnen be stehen aus magnetisierbarem Blech, und sie tragen gleichzeitig je eine Schneide 82.
An Stelle einer einzigen Spule 85 können aus energetischen Gründen auch zahlreiche Einzelspulen Anwendung finden, die der Reihe nach je nach der Stellung der jeweils schreibenden Schneide 82 mit den Steuer impulsen gespeist werden. Die Umsteuerung von Wicklung zu Wicklung kann über einen Kollektor erfolgen, dessen Abnahmebürsten synchron mit der Bewegung des flexiblen Trä gers 87 umlaufen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernblattschreibmaschine zur zeilenweisen Aufzeichnung von in mehrere Reihen von Bildelementen zerlegten und durch entspre chende Impulsreihen übertragenen Schrift zeichen, bei welcher das zu beschriftende Blatt zwischen einer mit Längsrippen versehenen Schreibwalze und einem Schreiborgan mit einer quer zu diesen Rippen gerichteten Schreibschneide geführt ist und die Aufzeich nung der übertragenen Schriftzeichen dadurch bewirkt wird, dass das Schreiborgan in Rieh tung der Längsrippen der Schreibwalze trans portiert und die Schreibschneide im Rhythmus der empfangenen Impulse gegen die entspre chend der Zerlegungsgeschwindigkeit sich dre l:ende Schreibwalze gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einander kon tinuierlich ablösende Schreiborgane in einer in sieh geschlossenen Bahn umlaufen und im Schreibbereich parallel zur Schreibwalze und mit einem der gewünschten Zeilenlänge we nigstens annähernd entsprechenden Abstand voneinander geführt. sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schreiborgane im Schreibbereich eine in ihrem Abstand von dem zu beschrif tenden Blatt einstellbare Leiste vorgesehen ist. 2. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleiste in ihrer Länge veränderbar ausgebildet ist.3. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Sehreiborgane einen die Schreibschneide steuernden Elektromagneten enthält und Rol len besitzt, die auf einer Führungsschiene rol len. 4. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Schreiborgane einen die Schreibschneide steuernden Elektromagneten enthält und zwei von den Zeichenimpulsen gespeiste Kontakt schienen vorgesehen sind, an denen an den Sehreiborganen angebrachte Gegenkontakte im Schreibbereich entlang schleifen.5. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreiborgane auf einem flexiblen Träger be festigt sind, der um zwei Umlenkrollen mit einer Geschwindigkeit geführt wird, die eine Funktion des Impulsfolgetempos und der er wünschten Buchstabenbreite ist. 6. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Träger als Stahlband ausgeführt ist. 7. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreiborgane an dem flexiblen Träger aus wechselbar angebracht sind.B. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrollen mindestens im untern Bereich Führungskränze für den flexiblen Träger und im Bereich der Befestigungsmittel der aus wechselbaren Schreiborgane rillenartige Ver tiefungen besitzen.9. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi- sehen dem zu beschriftenden Blatt und den Sehreiborganen ein sich bewegendes Farbband mit automatischer Laufrichtungsumsteuerung vorgesehen ist. 10. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung senkrecht zur Blattkante gerichteter Schriftzeilen die Aufzeichnungsbahn in einem spitzen Winkel zur Blattkante geneigt ist.11. Fernblattschreibmasehine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zu beschriftende Papierblatt knapp oberhalb des Schreibbereiches an beiden Seiten von Rändel- rädehen mit einer dem kontinuierlichen Zeilen vorschub angepassten Antriebsgesehwindigkeit gezogen wird. 12. Feraiblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass kurz hinter der Papiertransportvorrichtung eine Papierschneidvorriehtung vorgesehen ist, die bei Betätigung das Papierblatt senkrecht zu seinen Kanten durchtrennt.13. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierschneidvorriehtung Mittel zur Aus lösung durch im Zuge der Nachrichtensen dung erfolgende Kommandozeichen aufweist. 14. Fernblattsehreibmasehine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander ablösende Sehreiborgane in der in sich geschlossenen Bahn derart geführt sind, dass jeweils ein Schreiborgan im Schreib bereieh mit der für das Schreiben der Zeilen erforderlichen Gesehwindigkeit und das an dere Schreiborgan währenddessen mit erhöhter Geschwindigkeit an den Zeilenanfang trans portiert wird,so dass sieh stets das schneller bewegte 'Sehreiborgan am Zeilenanfang be findet, wenn das mit Schreibgesehwindigkeit bewegte Schreiborgan das Zeilenende erreicht hat. 1.5. Fernblattschreibmasebine nach Unter ansprueh 1.4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei flexible Träger vorgesehen sind, die mit ttntersehiedlicher Gesehwindigkeit angetrieben werden und die beiden Schreiborgane derart abwechselnd mitnehmen, dass jeweils ein Schreiborgan im Schreibbereich mit der für das Schreiben der Zeilen erforderlichen Ge schwindigkeit und das andere Schreiborgan währenddessen mit erhöhter Geschwindigkeit an den Zeilenanfang transportiert wird,so dass sich stets das schnell bewegte Schrei,)- organ am Zeilenanfang befindet, wenn das mit Schreibgeschwindigkeit bewegte Schreib organ das Zeilenende erreicht hat. 16. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreiborgane in Abhängigkeit von ihren Jeweiligen Stellungen am Anfang und Ende der Zeile die Umsteuerung ihrer Transport geschwindigkeit bewirken. 17. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Unisteuerung der Transportgeschwindigkeit durch Auflaufen der Schreiborgane auf Steuerelemente ausgelöst wird.18. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsteuerung der Transportgeschwindigkeit durch Auflaufen auf eine in ihrem Abstand zur Schreibwalze einstellbare, sich über den Schreibbereich erstreckende Führungsleiste ausgelöst wird.19. Fernblattschreibmaschine nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegten Schreiborgane lediglich als Träger der Schreibschneiden ausgebildet und im Sehreibbereieh über eine Leiste geführt, sind, die vom Anker eines Elektromagneten im Rhythmus der Zeichenimpulse parallel zu sieh f)st in einer zur Achse der Schreibwalze <B>s</B> sel ,senkrechten Richtung hin und her bewegt wird, derart, dass dieses Bewegungsspiel auf die gerade im Schreibbereich befindliche Schreibschneide übertragen wird.20. Fernblattschreibmasehine nach Unter- ansprueli 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibschneiden in einen flexiblen bandför migen Träger aus einem Kunststoff eingebet tet sind. 21. Fernblattschreibmaschine nach Unter- ansprueh 20, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible bandförmige Träger aus einem Kunst harzstoff besteht. 22. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible bandförmige Träger aus einem Zellu- losederivat besteht.23. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Elektromagneten betätigte Andruck leiste ein '(-Profil besitzt. 24. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingende Anker des Elektromagneten und die von ihm betätigte Andruckleiste starr mit einander verbunden sind und eine Führung zur Aufnahme exzentrisch angreifender Kräfte besitzen.25. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerungsteile des Elektromagneten und die Führungsteile für die Andruckleiste auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigt sind, die senkrecht zur Achse der Schreibwalze hin und her beweglich, aber feststellbar ist. 26. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Elektromagneten betätigte Andxazek- leiste mindestens einen der horizontalen Füh rung des flexiblen Trägers dienenden Bund besitzt.27. Fernblattschreibmaseliine nach Unter anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruck- und Führungsleiste einen den fle xiblen Träger aufnehmenden und daher in der Höhe führenden Einschnitt besitzt. 28. Fernblattsehreibmasehine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes mit einer Schreibschneide versehene Schreib organ selbst den Anker eines von den Zeichen impulsen. gespeisten, den Schreiborganen ge ineinsamen Elektromagneten bildet. 29. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet mit seinen Polschuhen die Schreibwalze umschliesst.30. Fernblattschreibniasehine nach Unter anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibwalze Lind der sie umschliessende Elek tromagnet auf der Rückseite des zu beschrif tenden Blattes und der die Schreibschneiden tragende flexible bandförmige Träger auf der Vorderseite des Blattes angeordnet sind.31. Fernblattsehreibmasehine nach Unter anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Polschuhen des Elektromagneten ein Luftspalt mit einer für den Aufzeichnungs vorgang der Schreibwalze ausreichenden Breite vorgesehen ist und die mit der Schreib- schneide versehenen, als Anker wirkenden Schreiborgane so hoch ausgeführt sind, dass bei Erregung der Magnetwicklung das im Schreibbereich befindliche Schreiborgan an gezogen wird.32. Fernblattsehreibmaschine nach Unter anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schreiborgane tragende Band schmäler ist als die aus magnetisierbarem Material be stehenden, als Anker wirkenden, die Schreib scbneiden tragenden Schreiborgane, welche eine die Polschuhe des Magneten voll über brückende Höhe besitzen. 33. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zu beschriftenden Blatt. und dem flexiblen bandförmigen Träger der mit Schreibschneiden versehenen, als Anker wir kenden Schreiborgane ein Farbband geführt ist.34. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar oberhalb des Elektromagneten die Transportrollen für den Blattvorschub ge lagert sind. 35. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass kurz hinter den Transportrollen eine Papier abreisskante vorgesehen ist. 36. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass kurz hinter den Transportrollen eine willkür lich einrüekbare Sehneidvorrichtung vorgese- lien ist.37. Fernblattsehreibmasehine nach Unter- ansprueh 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung in eine schräg nach oben gerichtete Papierführung übergeht. 38. Fernblattsehreibmaschine nach Unter anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die aus magnetisierbarem Haterial bestehenden, mit Schreibschneiden versehenen Schreib organe in ein aus einem nicht magnetischen Kunststoff bestehendes flexibles Band ein gebettet sind.39. Fernblattschreibmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen Papierrolle und Sehreibwalze von Hand zu betätigende Papierförderwalzen vorgesehen sind. 40. Fernblattschreibmaschine nach Unter anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Förderwalzen und dem Magnet- s1-stem einerseits und dem Farbband ander seits Papierführungs- und Abstreifelemente vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH273554T | 1949-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH273554A true CH273554A (de) | 1951-02-15 |
Family
ID=4479308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH273554D CH273554A (de) | 1949-02-12 | 1949-02-12 | Fernblattschreibmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH273554A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937109C (de) * | 1953-02-03 | 1955-12-29 | Hell Rudolf Dr Ing Fa | Faksimile-Empfaenger |
| DE969257C (de) * | 1949-10-06 | 1958-05-14 | Raytheon Mfg Co | Schreibvorrichtung fuer Messwerte |
-
1949
- 1949-02-12 CH CH273554D patent/CH273554A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969257C (de) * | 1949-10-06 | 1958-05-14 | Raytheon Mfg Co | Schreibvorrichtung fuer Messwerte |
| DE937109C (de) * | 1953-02-03 | 1955-12-29 | Hell Rudolf Dr Ing Fa | Faksimile-Empfaenger |
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