CH273890A - Betonformstein zur Bildung von monolithischem Mauerwerk. - Google Patents
Betonformstein zur Bildung von monolithischem Mauerwerk.Info
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/14—Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element
- E04B2/26—Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element the walls being characterised by fillings in all cavities in order to form a wall construction
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Description
Betonformatein zur Bildung von monolithischem Mauerwerk. Die Erfindung betrifft einen Betonform stein zur Bildung von monolithischem Mauer werk mit zwei Seitenwänden, einer Stirnwand und mindestens einem zu der Stirnwand par allelen Steg. Sie setzt sich zum Ziel, ein mono- lithisches Mauerwerk einschliesslich der Aus bildung der Ecken mittels einer einzigen Sorte von Steinen herstellen zu können, wäh rend bei bekannten Steinen dieser Gattung dafür zwei verschiedene Sorten von Steinen verwendet oder Teile abgeschlagen werden müssen.
Die Erfindung erreicht dies dadurch, dass die Stege derart angeordnet sind, dass kein Steg eines Steines einen Steg eines darunter- oder darüberliegenden Steines überdeckt, der gegenüber dem ersten Stein um eine lotrechte Achse um 180 gedreht und in der Längsrich tung um die Steinbreite versetzt ist.
Die Stege können an mindestens einer Lagerfläche niedriger sein als die beiden seit lichen Begrenzungawände.
Der erfindungsgemässe Betonformstein eig- net sich zum Ausguss mit Beton oder ähn lichen abbindenden Füllmassen, wobei durch die besondere Anordnung seiner Stege erreicht wird, dass beim Ausgiessen ein vollständiger Zusammenhang des Füllkörpers, ein sogenann ter Monolith entsteht.
In der Zeichnung sind drei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes schaubildlich dargestellt, und zwar zeigen Fig.1 einen Stein mit nur einem Steg, Fig. 2 einen Stein mit zwei Stegen, Fig. 3 einen Stein mit drei Stegen, Fig. 4 die Anordnung der einzelnen Steine in zwei aufeinanderliegenden Scharen des Mauerwerkes und Fig. 5 einen Schnitt durch das Mauerwerk nach der Linie V-V in Fig. 4.
Der Stein gemäss Fig. 1 besteht aus zwei Seitenwänden 1 mit der Länge 1 und ist an einem seiner Enden durch eine Stirnwand 2 geschlossen, während das andere Ende offen ist. Die Gesamtbreite des Steines ist b. In dem Abstand a1 vom offenen Ende ist ein Steg 3 angeordnet, der niedriger ist als die beiden Seitenwände 1.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.2 sind anstatt eines Steges zwei Stege 3 und 4 vorgesehen, deren Abstände vom offenen Ende mit a1 und a= bezeichnet sind.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.3 sind drei Stege 3, 4 und 5 vorgesehen, deren Abstände vom offenen Ende mit a1, a. und a3 bezeichnet sind.
Beim Verlegen im Verband des Mauer werkes werden die Steine beispielsweise jene nach Fig. 2 in einer Schar II alle mit dem offenen Ende nach links weisend, wie in Fig.4, gelegt. An der Ecke schliesst sieh an das offene Ende dann ein quer dazu gelegter Stein an, wobei dessen Stirnwand nach aussen zeigt. In den darunter- und darüberliegenden Scharen I werden die Steine in einer um 1800 gedrehten Lage gelegt, und zwar so, dass die offenen Seiten nach der andern Seite, hier also nach rechts, weisen. überdies werden sie in der Längsriehtung um die Steinbreite b verschoben, und zwar hier nach links.
Der letzte Stein am rechten Ende endet daher mit seinem offenen Ende in dem Abstand b von der Aussenfläche der Mauer, so dass dort wieder ein quer dazu gelegter Stein angeschlos sen werden kann. Bezeichnet man mit s die Stärke des Steges, dann müssen gemäss Fig. 5 folgende Beziehungen bestehen, damit nicht ein Steg eines Steines in der einen Schar in Deckung mit einem Steg in der darunter- oder darüberliegenden Schar oder einer Stirn wand in diesen Scharen gelangt: Für die Stelle A
EMI0002.0002
Für die Stelle B
EMI0002.0003
Für die Stelle C:
EMI0002.0004
Für einen Stein mit nur einem Steg oder einen mit mehr als zwei Stegen lassen sich in gleicher Weise die Bedingungen für die einzelnen Stellen ableiten und man kann dar aus dann folgende drei allgemeine Bedingun gen aufstellen, die für Steine mit beliebig vie len Stegen gelten:
EMI0002.0005
( 2 ) l - b # am + an # x (3) l - b # 2an # x wenn mit am und an der Abstand der Mitte des in-ten bzw. n-ten Steges von dem offenen Ende und mit x ein beliebiger, zwischen Null und der Stegstärke s liegender Wert bezeich net wird.
In den Fig. 2 und 3 sind mit 6 noch die Hohlräume zwischen den einzelnen Stegen bezeichnet.
Die Steine werden wie üblich in Scharen trocken versetzt, wobei, wie schon oben er wähnt, die Steine der einen Schar mit ihrer offenen Seite nach einer Richtung und die Steine der darunter- bzw. darüberliegenden Schar nach der andern Richtung schauen und überdies gegenüber den Steinen der ersten Schar um die Steinbreite b versetzt sind. Dadurch kommt immer an die Aussen seite der Wand entweder eine Seitenwand eines Steines oder eine Stirnwand zu liegen; diese Wand ist also dann vollständig geschlos sen.
Nach Verlegung des ganzen Verbandes wird dieser mit Beton, worunter auch Schlak- ken-, Bims-, Kunstbirnsbeton und dergleichen zu verstehen ist, ausgegossen. Im fertigen Verband stehen sowohl die Stege als auch die Plattenstösse nie direkt. einem Plattenstoss der benachbarten Schar gegenüber (Fig.5).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Betonfornnstein zur Bildung von mono- lithischem Mauerwerk mit zwei Seitenwänden, einer Stirnwand und mindestens einem zu der Stirnwand parallelen Steg, dadurch gekerrrr- zeichnet, dass die Stege derart angeordnet sind, dass kein Steg eines Steines einen Steg eines darunter- oder darüberliegenden Steines überdeckt, der gegenüber dem ersten Stein um eine lotrechte Achse um 180 gedreht und in der Längsrichtung um die Steinbreite ver setzt ist.UNTERANSPRUCH Betonformstein nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stege (3, 4, 5) mindestens an einer Lagerfläche niedriger sind als die beiden seitlichen Begrenzungs wände (1).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT273890X | 1945-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH273890A true CH273890A (de) | 1951-03-15 |
Family
ID=3670579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH273890D CH273890A (de) | 1945-12-19 | 1948-05-04 | Betonformstein zur Bildung von monolithischem Mauerwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH273890A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD341433S (en) | 1991-09-18 | 1993-11-16 | Peter Rausch | Embankment block |
| US6681542B2 (en) * | 1999-11-15 | 2004-01-27 | King's Material, Inc. | Stair block for use in landscaping and method for use thereof |
-
1948
- 1948-05-04 CH CH273890D patent/CH273890A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD341433S (en) | 1991-09-18 | 1993-11-16 | Peter Rausch | Embankment block |
| US6681542B2 (en) * | 1999-11-15 | 2004-01-27 | King's Material, Inc. | Stair block for use in landscaping and method for use thereof |
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