CH273940A - Vorrichtung zur Oberflächentrocknung von Getreidekörnern, zum Beispiel von Weizen. - Google Patents

Vorrichtung zur Oberflächentrocknung von Getreidekörnern, zum Beispiel von Weizen.

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CH273940A
CH273940A CH273940DA CH273940A CH 273940 A CH273940 A CH 273940A CH 273940D A CH273940D A CH 273940DA CH 273940 A CH273940 A CH 273940A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/08Conditioning grain with respect to temperature or water content
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/12Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
    • F26B17/122Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the material moving through a cross-flow of drying gas; the drying enclosure, e.g. shaft, consisting of substantially vertical, perforated walls

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Description


  Vorrichtung zur     Oberflächentrocknung    von Getreidekörnern, zum Beispiel von Weizen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung zur Oberflächentrocknung von  Getreidekörnern, z. B. Weizen, nach dem Wa  schen derselben.  



  Der natürliche     Feuehtigkeitsgehalt    von  Weizen hängt vom Klima des Landes ab, in  welchem der Weizen gewachsen ist, und auch  von den atmosphärischen Bedingungen wäh  rend der Ernte. In Grossbritannien gewach  sener Weizen hat im allgemeinen einen höhe  ren Feuchtigkeitsgehalt als zum Beispiel in  Indien und Nordamerika gewachsener Wei  zen. In den Weizenmühlen sind deshalb  Trockner für die Behandlung von feuchtem  Weizen und auch Mittel zur Erhöhung des  Feuchtigkeitsgehaltes von trockenem Weizen  vorhanden.

   Zudem muss jeder Weizen ge  waschen werden, nicht um den Feuchtigkeits  gehalt zu erhöhen, sondern um ihn zu reinigen,  Vom Standpunkt des     Trocknens    aus besteht  ein grosser Unterschied zwischen dem natür  lichen Feuchtigkeitsgehalt des Weizens, der  gleichmässig über das einzelne Korn verteilt  ist, und dem Feuchtigkeitsgehalt aus dem als  Folge des Waschens zurückbleibenden Was  ser. Das letztere scheint vorerst lediglich ein       Oberflächenfilm    zu sein, der in einem gewis  sen Ausmass mit der Netzfähigkeit der ver  schiedenen Körner ändert.

   Diese Oberflächen  schicht tritt verhältnismässig rasch in die  äussersten Kornschichten ein, aber das wei  tere Eindringen in das     Endospern    ist lang  sam und hängt weitgehend von der Tempera-         tur    ab. Es ist festgestellt worden, dass sogar  bei weichem Weizen das Wasser nach einer  Zeitdauer von etwa 10 Minuten auf die  äussern Schichten des Kornes beschränkt  bleibt. In diesem Zustand lässt es sich leicht  fast vollständig entfernen, so dass das Korn  als Ganzes praktisch ebenso trocken wird, wie  es vor dem Waschen war.  



  Es ist nun festgestellt worden, dass, wenn  nach dem Waschen von solchen weichen Wei  zensorten und nach dem Zentrifugieren,  zwecks Entfernung des lose anhaftenden  Wassers, der Weizen der Einwirkung eines  Luftstromes von hoher Geschwindigkeit unter  worfen wird, solange das Wasser immer noch  in Form eines Films auf den Körnern liegt,  das Wasser in wenigen Minuten fast voll  ständig entfernt werden kann, und zwar bei  sehr geringen Kosten und mit Hilfe einer  sehr kleinen und kompakten Vorrichtung.  



  Die Vorrichtung gemäss vorliegender     Er-;          findung    ist nun gekennzeichnet durch minde  stens einen Satz von     zwei    im Abstand von 25  bis 77 mm voneinander angeordneten luft  durchlässigen Wänden zur seitlichen Begren  zung des Stromes der fallenden Körner und  durch Mittel, um einen Strom von     Trock-          nungsluft    durch die Wände und den zwischen  den Wänden durchfliessenden Körnerstrom  durchzutreiben, welcher Luftstrom stark ge  nug ist, um mindestens     701/o    der     zufolge    des       Waschens    verbliebenen Feuchtigkeit zu ent  fernen,

   bevor eine wesentliche     Eindringung         der Feuchtigkeit von der Oberfläche in das  Korn stattfindet.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt eine bei  spielsweise Ausführungsform der erfindungs  gemässen Vorrichtung.  



  Fig. 1 ist ein Aufriss.  



  Fig.2 ist ein teilweiser Grundruss nach  der Linie II-II der Fig.1.  



  Fig. 3 ist ein teilweiser Schnitt nach der  Linie III-III der Fig. 2.  



  Fig. 4 ist eine teilweise perspektivische  Ansicht.  



  Fig. 5 ist ein teilweiser Schnitt.  



  In Fig.1 bezeichnet 1 einen Ventilator,  welcher Luft aus der Atmosphäre durch einen  Erhitzer 2 in ein Trockengehäuse 3 ansaugt.  Das Korn wird diesem letzteren durch die  Oberseite desselben zugeführt, und es tritt  am Boden durch einen Trichter 4 aus. Die  Fig.1 zeigt die Vorrichtung mit einem ein  zelnen Trockner, wobei Mittel vorgesehen  sind, um die Strömungsgeschwindigkeit des  Getreides durch denselben zu regulieren.  Diese     Regulierung    kann in irgendeiner be  kannten Weise, z. B. nach der in Fig.1     sche-          matisch        angedeuteten     erfolgen. Bei dieser Anordnung ist ein Be  hälter 5 beim Einlass des Trockengehäuses  am einen Ende eines schwenkbaren Hebels 6  angeordnet.

   Dieser letztere ist über eine  Stange 7 mit einem ein Gegengewicht tragen  den Hebel 8 verbunden, der sieh entsprechend  der Stellung des Hebels 6 bzw. der Lage des  Behälters 5 senkt bzw. hebt. Im Boden des  Trockengehäuses 3 ist ein schlitzförmiges       Auslassgitter    9 vorgesehen, das mit einer  Mehrzahl von Auslasstrichtern 10 zusammen  arbeitet. Das Gitter 9 wird durch nicht ge  zeichnete, an sich bekannte Mittel hin und  her bewegt oder vibriert, um die wirksame  Öffnungsgrösse der Auslasstrichter zu verän  dern oder diese Öffnungen ganz zu verschlie  ssen.

   Die Amplitude der Hin- und Herbewe  gungen oder Schwingungen des Gitters wird  durch den Hebel 8 gesteuert, so dass, wenn  sich der Behälter 5 in seiner obersten     Stellung     befindet und der Hebel 8 infolgedessen in der  untersten Stellung ist, die Schwingungsampli-    tude des Gitters 9 sehr klein oder Null ist.  Die Auslasstrichter 10 bleiben dann geschlos  sen. Wenn dem Gehäuse 3 Korn zugeführt  wird und zu diesem Zweck der Behälter 5  mit Getreidekörnern gefüllt wird, so bewirkt  das Gewicht derselben, dass sich der Behälter  5 senkt. Dadurch wird der Hebel 8 angehoben  und die Amplitude der Schwingung des Git  ters 9 vergrössert und infolgedessen ein Aus  treten des Kornes aus dem Gehäuse 3 ermög  licht.

   Die Bolzen, welche das Gitter 9 tragen,  und die Antriebsmittel für dasselbe sind nicht  gezeichnet, da diese Teile an und für sieh bei  Getreidetrocknern bekannt sind.  



  Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind  im Innern des Gehäuses 3 Sätze von aus einem  perforierten Blech 12 bestehenden, luftdurch  lässigen Wänden und einer Jalousie 13, die im  folgenden noch beschrieben werden,     angeord-          rret.    Diese Wandsätze sind im Gehäuse verti  kal angeordnet, und die Elemente eines Satzes  schliessen je einen spitzen Winkel mit. den  Elementen der angrenzenden Sätze ein, so dass  die Sätze 14, 15 und 16, 17 einen konvergie  renden, im Grundruss V-förmigen Lufteinlass  19 bzw. 18 begrenzen. In gleicher Weise bil  den die Wandsätze 15, 16 zusammen und die  Wandsätze 14, 17 zusammen mit den Wänden  des rechteckigen Gehäuses 3 divergierende  Luftauslassöffnungen 22, 21, 20.

   Diese Aus  bildung ermöglicht es, den Luftstrom ziem  lich gleichmässig durch die Wände zu leiten  und über die ganze Fläche einer jeden Wand  zu verteilen, da die     Luftmenge    vom linken  Teil einer jeden Luftsäule nach der rechten  Seite 1, 2 infolge des     Durehtretens    von Luft  durch die Wände     abnimmt.    Die     Luftgeselrwin-          digkeit    längs der Fläche einer jeden     Wand     und in die Wand hinein bleibt damit im     we-          sentliehen    konstant.  



  Die     Fig.4    zeigt die Konstruktion einer       jalousieförmigen    Wand,     welehe    ebene Lei  sten     \?5    aufweist, die auf parallel     irr    Abstand  voneinander angeordneten Stangen 26 ange  ordnet sind. Von diesen ist in     Fiy.        -1    nur eine  dargestellt. Diese Stangen durchsetzen auf  einander ausgerichtete Löcher der Leisten 25. .  Diese letzteren werden durch Distanzstücke      27, die auf die Stangen 26 aufgesetzt sind,  im Abstand voneinander gehalten.

   Die Di  stanzstücke 27 bestehen aus einzelnen in der  Länge der Entfernung     zweier    benachbarter  Leisten entsprechenden Rohrstücken, deren  Stirnflächen angenähert unter 45 bis 60  zu  ihrer Achse geneigt sind. Die Distanzstücke  können aus einem geeigneten Kunststoff be  stehen und die Leisten 25 in Querrichtung  etwas gewölbt sein.  



  Fig.5 zeigt einen Teil einer     jalousieför-          migen    Wand 30 und einen Teil einer perfo  rierten Wand 31, wobei Getreidekörner 32  senkrecht zwischen den Wänden herabfallen.  Es ist ersichtlich, wie die Leisten 33 dazu die  nen, die Körner zurückzuhalten und zu ver  hindern, dass sie durch den in Richtung der  eingezeichneten Pfeile quer durchtretenden  Luftstrom mitgerissen werden. Die beiden zu  einem Satz gehörenden Wände 30 und 31  sind in einem Abstand angeordnet, der 25,4  bis 76,6 mm beträgt. Dadurch wird nun er  reicht, dass der zwischen der perforierten  Wand 31 und der jalousieförmigen Wand 30  durch sein Eigengewicht herabfallende Strom  Getreidekörner eine Dicke von 2,5 bis 7,6 cm  aufweist.  



  Die für die Oberflächentrocknung verwen  dete Luft kann Raumtemperatur aufweisen,  wenn die atmosphärischen Bedingungen gün  stig sind. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist es  zweckmässig, die Luft unter Durchführung  über eine Dampfwindung zu erwärmen. Die  Lufttemperaturen müssen nicht hoch sein,  und in den meisten Fällen genügt eine Tem  peratur von 38  C.  



  Die Getreidekörner werden also vom Auf  nahmebehälter 5 aus so verteilt, dass sie in  den senkrechten, 25 bis 77 mm breiten Zwi  schenräumen zwischen den je einen Wand  satz bildenden perforierten Wänden 12 und  den jalousieförmigen Wänden 13 (Fig. 2)  frei herabfallen und in die Auslasstrichter 10  gelangen, aus welchen sie über das Gitter 9  in den Trichter 4 Gelangen. Gleichzeitig ar  beitet der Saumventilator 1, so dass ein links  eintretender, gegebenenfalls durch Heizröhren    2 vorgewärmter Luftstrom aus dem sich ver-    engenden Einlass 18, 19 quer durch die per  forierten Wände, den Getreidekörnerstrom  und durch die jalousieförmigen Wände in  die sich erweiternden Auslassräume getrie  ben wird.

   Wenn als Mittel zur Erzeugung des  dauernden Luftstromes statt eines Saugventi  lators ein Kompressor verwendet wird, so muss  dieser natürlich links beim Lufteintritt an  geordnet werden.  



  Die Mittel, welche diesen Luftstrom er  zeugen, sollen ihm mindestens eine Geschwin  digkeit von 15 m/min erteilen können, wo  bei sich als praktischer Wert eine Luftstrom  geschwindigkeit von etwa 30 bis 50 m/min  bewährt hat. Bei Luftgeschwindigkeiten über  95 m/min wird die zum Antrieb des Gebläses  erforderliche Leistung zu gross, so dass die  Vorrichtung unwirtschaftlich arbeitet.  



  Es sind mit der beschriebenen Vorrichtung  die beiden folgenden Versuche durchgeführt  worden:  1. Weizen mit einem anfänglichen Feuch  tigkeitsgehalt von 13,7% wurde gewaschen.  Während des Waschvorganges wurden vom  Weizen 2,7% Wasser aufgenommen, wodurch  der Feuchtigkeitsgehalt auf 16,4% stieg. Un  mittelbar nach dem Waschvorgang wurde das  Getreide     ausgeschleudert    und dann unmittel  bar der     Saugwirkung    eines Luftstromes bei  einer Temperatur von 380 C ausgesetzt. Der  Luftstrom besass eine Geschwindigkeit von  39,62     m/min.    Die Einwirkung dieses Luft  stromes dauerte 4 Minuten, wodurch der  Feuchtigkeitsgehalt des Weizens auf     13,91/o     sank.

   Der gesamte Zeitabschnitt zwischen dem  Ende des     Waschens    und dem Ende des     Troh-          kenvorganges    betrug weniger als 5 Minuten.  Die Dicke der behandelten Kornschicht be  trug 5 cm.  



  2. Weizen mit einem anfänglichen     Peuch-          tigkeitsgehalt        von        15,7%        wurde        gewaschen.     Während des     @Vasehvorganges    wurden durch       den        Weizen        weitere        2,4%        Wasser        aufgenom.          men,    wodurch sieh der Feuchtigkeitsgehalt       auf        18,

  1%        erhöhte.        Unmittelbar        nach        dem          Waschvorgang    wurde das Korn     ausgesehleu-          dert    und dann sofort der Saugwirkung eines  Luftstromes, der eine Temperatur von 520 C      und eine Geschwindigkeit von 45,72 m/min  aufwies, ausgesetzt, und zwar während 4 Mi  nuten. Hierdurch wurde der Feuchtigkeits  gehalt des Weizens auf 15,6% gesenkt. Die  gesamte Zeit zwischen dem Ende des Wasch  vorganges und dem Ende des Trocknens be  trug weniger als 5 Minuten, und die Dicke  der Getreideschicht bzw. des Getreidestromes  war kleiner als 7,5 cm.  



  In beiden Fällen wurde also erreicht, dass  mehr als 70% der zufolge des Waschens ver  bliebenen Feuchtigkeit entfernt wurde, bevor  eine wesentliche Eindringung der Feuchtig  keit von der Oberfläche in das Korn statt  findet.  



  Infolge der V-förmigen Anordnung des  oben erwähnten Wandsätze bleibt die Ge  schwindigkeit der durch die Wände hin  durchströmenden Luft angenähert konstant,  da, wenn die Luft durch Wandteile hindurch  geht, sie nacheinander auf die Wände auf  trifft, während der Rest, der ein kleineres  Volumen aufweist, sich längs des Einlasses  von abnehmender Breite bewegt.  



  Wenigstens eine Wand eines jeden Wand  satzes, durch welchen die Luft abgelassen  wird, ist durch eine Reihe von ebenen oder  im wesentlichen ebenen, jalousieartig ange  ordneten Streifen gebildet, die, bezogen auf  den zwischen den Wänden eines Wandsatzes  gebildeten Raum, mit ihrer     Breitenriehtung-          von    innen nach aussen schräg aufwärts ge  neigt sind.  



  Beide Wände eines Wandsatzes könnten  natürlich aus perforiertem oder netzförmigem  Material bestehen. Perforierte Wände weisen  aber den Nachteil auf, dass sich auf der Aus  lassseite der Löcher Schmutz, Samen, Körner  usw. ansetzen und so die Löcher verstopfen.  Die Folge davon ist, dass die Behandlung der  Getreidekörner nicht länger als 1 'bis 2 Stun  den fortgesetzt werden kann und sogar innert.  dieser kurzen Frist keine gleichmässige Be  handlung erfolgt. Diese Schwierigkeit kann  durch die Verwendung der oben erwähnten  Jalousie behoben werden.  



  Wenn die fallenden Körner     zwischen    zwei  im Abstand voneinander angeordneten per-    forierten Wänden geführt werden, muss die  Grösse der Wandöffnungen klein genug sein,  um zu verhindern, dass einzelne Körner hin  durchtreten können. Anderseits ist es er  wünscht, dass die Wände dem Luftstrom einen  minimalen Widerstand entgegensetzen, wes  halb die Wandöffnungen nicht übermässig  klein sein sollten. Überdies sollte die mecha  nische Festigkeit der Wände selbst nicht zu  klein sein, und auf Grund dieser drei Voraus  setzungen kommt man im allgemeinen dazu,  die ganze offene Fläche einer jeden Wand,  das heisst die Fläche ihrer Öffnungen, nicht.  grösser zu machen als ein Drittel der gesam  ten Wandfläche.

   Die Geschwindigkeit der  Luft durch die Wand wird infolgedessen  etwa dreimal so gross wie die     Luftgeschwin-,          digkeit,    wenn die Wand nicht vorhanden  wäre, das heisst, wenn die offene Fläche der       Wand        100%        der        gesamten        Wandoberfläche     betragen würde. Im Vergleich zu einer geloch  ten Wand kann eine     jalousieförmige    Wand  einen wesentlich grösseren Teil ihrer Gesamt  oberfläche für den     Luftdurehtritt    freigeben.  



  Um das Entweichen von Korn durch die       jalousieförmige    Wand     wirksam    zu verhindern,  ist es nötig, die     Neigung    der     einzelnen        Jalou-          sieleisten    in der Querrichtung in bezug auf  die Breite der Jalousie und deren     vertikalen     Abstand voneinander und auch in bezug auf  den Schüttwinkel des Kornes und die Luft  geschwindigkeit so zu wählen, dass die Luft  die Getreidekörner längs den     Jalousieleisten     nicht nach oben und über die obern Ränder  desselben     hinwegblasen    kann.

   Je     grösser    die       Neigung    der     Jalousieleisten,    um so geringer  darf ihre Breite sein, aber um so geringer  wird auch der für den     Luftdurchtritt    freie  Raum.    Es ist festgestellt worden, dass die Nei  gung der     Jalousieleisten        zweckmässi-erweise     im Bereiche von 45 bis 600 gewählt wird.  



  Je grösser die     Luftgeschwindigkeit    ist, um  so grösser muss bei einer gegebenen Breite der  Jalousie die Neigung sein oder um so     grösser     muss die Breite bei einer gegebenen Neigung  sein.      Beim Herabfallen der Getreidekörner wer  den einzelne Körner auf die Jalousieleisten  geblasen. Wenn die Neigung der     Jalousielei-          sten    in der Querrichtung nicht steil genug ist,  setzen sich diese Teile mit ihrem natürlichen  Schüttwinkel auf den Leisten ab. Daraus  folgt, dass die Breite der Jalousieleisten pro  portional zum vertikalen Abstand derselben  sein muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Oberflächentrocknung von Getreidekörnern nach dem Waschen dersel ben, gekennzeichnet durch mindestens einen Satz von zwei im Abstand von 25 bis 77 mm voneinander angeordneten, luftdurchlässigen Wänden zur seitlichen Begrenzung des Stro- rnes der fallenden Körner und durch Mittel, um einen Strom von Trocknungsluft durch die Wände und den zwischen den Wänden durchfliessenden Körnerstrom durchzutreiben, welcher Luftstrom stark genug ist, um minde stens 70% der zufolge des Waschens verblie benen Feuchtigkeit zu entfernen, bevor eine wesentliche Eindringung der Feuchtigkeit von der Oberfläche in das Korn stattfindet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei S ätze von Wänden in einem Gehäuse derart in einem Winkel zueinander und zu den Ge häusewänden parallel zur Fallrichtung der Körner angeordnet sind, dass zwischen einem Wandsatz und einem andern Wandsatz ein konvergierender Lufteinlassraum und zwi schen jeder der Gehäusewand benachbarten Wand von Wandsätzen ein divergierender Luftaustrittsraum gebildet ist, so dass die Luft des genannten Luftstromes vom Einlass- rautn durch die Wände zum Auslassraum strömen kann. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens jene Wand eines jeden Wandsatzes, durch welche die Luft austritt, eine Reihe von jalousieför- mig angeordneten flachen Leisten aufweist, die parallel und im Abstand übereinander an geordnet und die, bezogen auf den zwischen den Wänden eines Wandsatzes gebildeten Raum, mit ihrer Breitenriclitung von innen nach aussen schräg aufwärts geneigt sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel, welche die Erzeu gung eines dauernden Luftstromes bewirken, dessen Geschwindigkeitsbetrag zwischen den Werten 16 und 95 m/min liegt.
CH273940D 1947-03-24 1948-03-19 Vorrichtung zur Oberflächentrocknung von Getreidekörnern, zum Beispiel von Weizen. CH273940A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016921B (de) * 1954-05-29 1957-10-03 Josef Dechentreiter Jalousiefoermige Seitenwand eines Trocknungsspeichers fuer Trocknungsspeichers fuer rieselfaehiges Gut, wie Getreide od. dgl.
DE1047725B (de) * 1954-01-05 1958-12-24 Heid Ag Maschf Schachttrockner bzw. - kuehler fuer Getreide oder anderes koerniges Gut mit absatzweiser Gutbeschickung
DE1108409B (de) * 1954-11-19 1961-06-08 Andre Reimbert Zur Lagerung von fliessfaehigem Schuettgut dienender Behaelter

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DE1047725B (de) * 1954-01-05 1958-12-24 Heid Ag Maschf Schachttrockner bzw. - kuehler fuer Getreide oder anderes koerniges Gut mit absatzweiser Gutbeschickung
DE1016921B (de) * 1954-05-29 1957-10-03 Josef Dechentreiter Jalousiefoermige Seitenwand eines Trocknungsspeichers fuer Trocknungsspeichers fuer rieselfaehiges Gut, wie Getreide od. dgl.
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