CH274722A - Registriereinrichtung für Schriftstücke jeder Art und für Registraturzwecke aller Art. - Google Patents

Registriereinrichtung für Schriftstücke jeder Art und für Registraturzwecke aller Art.

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CH274722A
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Otto Haberfeld Erwin
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Otto Haberfeld Erwin
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Description


      Registriereinrichtung    für Schriftstücke jeder Art und für     Registraturzivecke    aller Art.    Die Erfindung betrifft eine     Registrierein-          richtung    für Schriftstücke jeder Art und für       Registraturzweeke    aller Art mit zwischen  die zusammengehörigen Schriftstücke, wel  ehe in mit Tabs versehene     Hauptregister-          elemente    einzureihen sind, zwischenzuschal  tenden Trennblättern, die     zumindest    an einem  ihrer vier Ränder Schlitze aufweisen,

   in die  bei Bedarf als Tabs Karteisignale aus federn  dem Material an den durch aufgedruckte Ska  len kenntlichen Stellen auswechselbar     ange-          bracht         -erden    können, um deren     gewünschte     Zeichen durch über den betreffenden Rand       vorstehende    Tabs nach Bedarf kenntlich zu  machen.  



  Um nun den unter jedem Trennblatt be  findlichen Inhalt, sei es Korrespondenz oder  eine Sache, auch an der Trennkarte schriftlich  anzeigen zu können, sind gemäss vorliegender  Erfindung in die Schlitze jedoch Fahnen  aus federndem Material auswechselbar einge  steckt, deren Beschriftungsflächen den ent  sprechenden Rand schräg überragen.  



  Drei Ausführungsbeispiele zeigt die Zeich  nung in den     Fig.1,    2, 3.         Fig.1    zeigt den Erfindungsgegenstand in  Form eines Hebelordners.     a    ist der Hebel  ordner,     b    ist das Register desselben, c ist das  zuoberst liegende Trennblatt, d ist die un  ter dem Trennblatt c liegende Korrespondenz  der Firma     Amrein     &  Co. in     Kloten.    Die  Trennblätter c weisen an ihrem obern Rande  eine zwar nicht für den gleichen Zweck wie    im     Hauptpatent    benützte Einteilung auf, z. B.

    eine Zahlen- oder auch Buchstabenfolge,     und     Schlitzpaare f, in welche hier beschreibbare  Fahnen e eingesteckt sind, die einen verbrei  terten, beschreibbaren und nach rechts ge  richteten Kopf, das heisst eine Fahne e, auf  weisen. Auf diese Fahnen werden die Namen  der unter den Trennblättern abgehefteten  Korrespondenzen, der Schriftstücke, der  Sache oder was immer auch registriert wer  den soll, aufgeschrieben. In vorliegendem  Beispiel ist     dementsprechend    die Fahne e mit  dem Namen     Amrein    beschriftet. Die Beschrif  tung kann von Hand oder mittels geeigneter  Schablone auch mit der Maschine erfolgen.

    Durch die Auswechselbarkeit der Fahnen     e     kann man neu hinzukommende Korresponden  zen in genau alphabetischer Reihenfolge     zwi-          schenschalten,    so     da.ss    die Aufschriften auf  den Fahnen in alphabetischer Reihenfolge  lesbar sind. Mit Hilfe der Fahnen kann man  jede Korrespondenz mit einem Griff durch  Aufschlagen des entsprechenden Trennblattes,  das mit Hilfe der Fahne umgeschlagen wird,  auffinden.  



  Die Trennblätter c sind gleichzeitig auch  am untern Rande mit einer Einteilung in  Form einer Zahlenfolge und mit Schlitz  paaren f' versehen, in welche ebenfalls schräg  gerichtete Fahnen e auswechselbar angebracht  sind, auf denen die Ortschaften der einzelnen  Korrespondenten angegeben sind, so dass man  die Korrespondenzen auch nach den Ortschaf  ten finden und 'aufschlagen kann.

             Fig.2    zeigt weitere     Ausführungsbeispiele     sowohl der den Rand schräg überragenden  Fahnen als auch deren Anwendung.     g    ist  ein     Briefordner,        'k    ist das dazugehörige Re  gister,<I>i</I> ist ein Trennblatt,<I>k</I> ist- die unter  dem Trennblatt liegende Korrespondenz der  Firma     Abegg,    Bäckerei in Feldbach. In die  sem     Beispiel        ist    die Korrespondenz nach drei       Gesichtspunkten    geordnet.

   Erstens nach dem  Namen, am rechten Rande der Trennblätter  mit den Fahnen 1.     Zweitens    nach dem Wohn  ort der Firma am obern Rande des Trenn  blattes mit den Fahnen m, die in diesem Bei  spiel nach links gerichtet sind. Drittens nach  der Branche der Firma am untern Rande des  Trennblattes mittels der Fahnen n., die eben  falls nach links gerichtet sind. Es handelt sich  hier nur um Beispiele; die Kombinationsmög  lichkeiten sind     selbstverständlich        vollkommen          beliebig    und dem jeweiligen     Bedürfnis    an  passbar.  



  <I>o,</I>     oo    sind so breit gehaltene     Schlitzpaare,     dass die Fahne m     durch    diese Schlitze gesteckt  werden kann. Bei der Fahne 1 sind schmale       Schlitzpaare    vorgesehen, in die eine am Kopfe  der     Fahne    1     ausgestanzte    schmale     Zunge    p       eingreift.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    der Fahnen       n    ist nicht das     beschreibbare    Fahnenfeld ge  genüber dem Ansteckkörper sch abgewinkelt,  so dass es den Rand des Trennblattes schräg       iiberragt,    sondern das Beschriftungsfeld des  Merkzeichens läuft in der gleichen Richtung  wie der Ansteckkörper<I>sch.</I> Dagegen sind die  Schlitzpaare q,     qq    schräg zur Blattkante des  Trennblattes angeordnet, so dass die ge  wünschte schräge     Überraguuug    des Beschrif  tungsfeldes der Merkzeichen über dem Rande  der Trennblätter erreicht wird.

   Es ist also  gleichgültig, mit welchen Mitteln die Schrä  gring des     Beschriftungsfeldes    der Fahne vor  genommen wird.  



       Fig.    3 zeigt den Erfindungsgegenstand in  Form     einer        Hängeregistratur.    r ist eine  Hängemappe für diverse Korrespondenzen  mit dem     Anfangsbuchstaben    A. s ist das       Trennblatt,    t ist die     hinter    dem     Trennblatt    lie-         gende        Korrespondenz.        u    sind die beschrifteten  Fahnen.  



  Für das Wesen der Erfindung ist es un  erheblich, was für Formen die Fahnen bzw.  die die beschreibbaren Flächen aufweisenden  Träger der über den Blatträndern stehenden  Beschriftungsfelder aufweisen und in welcher       Sehlitzform    und auf welche Art     und        W-    eise  diese Merkzeichen auswechselbar an den Blatt  rändern angebracht sind und auch wie die       Schrägang    der Beschriftungsflächen er  reicht wird. Auch können die Trennblätter an  einem, an zwei, an drei oder an allen vier  Rändern mit solchen Beschriftungsfelder auf  weisenden Trägern oder Fahnen besteckt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registriereinrichtung für Schriftstücke je der Art und für Registratuuzwecke aller Art mit zwischen die mtsammengehörigen Schrift stücke, welche in mit Tabs versehene Haupt registerelemente einzureihen sind, zwischen zuschaltenden Trennblättern, die zumindest an.
    einem ihrer vier Ränder Schlitze auf weisen, in die als Tabs Karteisignale aus fe derndem Material an den durch aufgedruckte Skalen kenntlich gemachten Stellen aus wechselbar angebracht werden können, da durch gekennzeichnet, dass in die Schlitze je doch Fahnen aus federndem Material aus wechselbar eingesteckt sind, deren Beschrif tungsflächen den entsprechenden Rand schräg überragen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Registriereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Breiten der Fahnen und ihrer Ansteckkörper der Schlitzbreite entsprechen.
    2. Registriereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fahnen mit dem die Einsteckzungen für die Schlitze aufweisenden Tragkörper in einer Richtung verlaufen und dass die Schlitze der Schlitzreihen in den Trennblättern geneigt zur Kante des Blattes gerichtet sind, so dass die Zungen den Blatt rand schräg überragen.
    3. Registriereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fah nen Einsteckzungen von geringerer Breite als das Beschriftungsfeld besitzen. 4. Registriereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Fahnen an den obern und untern Rändern nach links und am rechten Seitenrande nach oben gerichtet sind.
    5. Regzstriereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Fah nen in der gleichen Richtung schräg nach rechts oben verlaufen, so dass alle Beschrif- tungen in der einen Leserichtung von links unten nach rechts oben gelesen werden kön nen. 6. Registriereinrichtung nach Patentan- spiuich, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenräumen der Schlitze für -die Fahnen eine zweite Schlitzreihe etwas tiefer ange bracht ist, so dass zwischen den Fahnen Kartei signale angebracht werden können.
    7. Registriereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, @ dass die Schlitze in den Trennblättern .die Breite der Beschriftungsflächen der Fahnen aufweisen.
CH274722D 1945-08-31 1945-08-31 Registriereinrichtung für Schriftstücke jeder Art und für Registraturzwecke aller Art. CH274722A (de)

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