CH274764A - Kombinationsschloss. - Google Patents

Kombinationsschloss.

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CH274764A
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Belmag Zuerich Beleuchtungs Ag
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Belmag Zuerich Beleuchtungs Un
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
    • E05B37/14Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes in padlocks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/08Padlocks with shackles hinged on the case
    • E05B67/10Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the free end of the shackle

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Kombinationaschlo & .       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Kombinationsschloss, bei welchem mindestens  zwei drehbare, Merkzeichen tragende Ein  stellscheiben mit     Entsperrungsscheiben    ge  kuppelt sind, die je eine     Ausnehmung    auf  weisen und mit schwenkbaren, miteinander  bewegungsverbundenen Hebelarmen zusam  menarbeiten, wobei an jedem Hebelarm eine  Nase vorhanden ist, die bei dem richtig ein  gestellten Kombinationsgeheimnis in die     Aus-          nehmung    der entsprechenden     Entsperrungs-          scheibe    eingreifen kann,

   um ein     Verriege-          lungsorgan    für seine Öffnungsbewegung frei  zugeben.  



  Bisher bekannte Kombinationsschlösser  der erwähnten Art haben den Nachteil, dass  es entweder möglich ist, die richtige Einstel  lung jeder Einstellscheibe bei deren Drehung  abzufühlen oder die Einstellscheiben in hör  baren oder auch nur fühlbaren Stufen zu  verstellen, wodurch ein Ausprobieren der  richtigen Kombination beträchtlich     erleich-          tcrt    ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die       Aufsuchung    der richtigen Kombination zu er  schweren, und betrifft ein     Kombinations-          schloss    der oben erwähnten Art, das sich da  durch auszeichnet, dass die Nasen der Hebel  arme je mindestens einen Zahn aufweisen,  der bei gesperrtem Schloss unter dem Einfluss  einer wenigstens an einem der miteinander       bewegungsverbundenen    Hebelarme angreifen  den Feder zwischen Zähne der zugehörigen       Entsperrungsscheibe    hineingreift, um diese    am Drehen zu hindern, und dass Mittel vor  handen sind,

   um zur Ermöglichung der Be  tätigung der Einstellscheiben die Hebelarme  von den     Entsperrungsscheiben        abzuheben.     



  Auf beiliegender     Zeichnung    sind Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt       Fig.1    eine Seitenansicht eines Kombina  tionsschlosses in einer zum Verschliessen von  Behältern geeigneten Ausführung,       Fig.    2 eine Vorderansicht des Schlosses,       Fig.    3 eine     Teil-Rückansicht    des Schlosses,       Fig.    4 eine Innenansicht des Schlosses,       Fig.    5 einen teilweisen Schnitt durch das  Schloss nach der Linie     V-V    in     Fig.4.        Fig.    6 eine andere Ausbildung des Kom  binationsschlosses mit einem Bügel,

   in Vor  deransicht und teilweise im Schnitt nach der  Linie     VI-VI    in     Fig.    7,       Fig.7    einen Schnitt durch das     Sehloss     nach der Linie     VII-VII    in     Fig.    6,       Fig.8    eine weitere     Ausbildungsform    des  Kombinationsschlosses im Querschnitt.  



  Das in den     Fig.1    bis 5 dargestellte Kom  binationsschloss ist beispielsweise an der Vor  derwand 1 einer abzuschliessenden Kassette  befestigt, deren Deckel nicht gezeichnete Kol  ben     aufweist,    mit welchen zwei in ihrer  Längsrichtung verschiebbar geführte Riegel 2  des Schlosses in der     Verschlussstellung    zusam  menarbeiten. Die beiden Riegel 2 greifen mit  je einem Zapfen 3 in einen spiralförmigen  Schlitz 4 einer     Riegelbetätigungascheibe    5 ein  und können durch Drehen dieser Scheibe in      ihre wirksame oder     unwirksame    Lage bewegt  werden.

   Die Scheibe 5 sitzt auf dem als Vier  kant 6 ausgebildeten Teil eines Bolzens 7,  welcher starr mit einer Deckscheibe 8 verbun  den ist, die zwecks Drehung von Hand mit  einem geriffelten oder gezahnten Rand ver  sehen ist. Auf dem Vierkant 6 sitzt neben der  Scheibe 5 eine Steuerscheibe 9, welche einen       Führungsschlitz    10;     10a    aufweist. Zwischen  der Steuerscheibe 9 und der Deckscheibe 8  befindet sich ein flachzylindrisches Gehäuse  11, das den eigentlichen Sperrmechanismus  des Kombinationsschlosses enthält und mit  tels eines Flansches 12 an der Wand 1 des  zu verschliessenden Behälters befestigt ist.  Die Scheibe 8 befindet sieh auf der vordern       Stirnseite    dieses Gehäuses.  



  Im     Innern    des Gehäuses 11 befinden sich  drei gezahnte Einstellscheiben 13,     13a,    13b,  deren Vorderseiten je mit Ziffern von 0 bis 9  versehen sind. Die Einstellscheiben lagern  drehbar auf Achsen 14, welche derart     zwi-          sehen    den Stirnwänden des Gehäuses ange  ordnet sind, dass sie auf den Ecken eines  gleichschenkligen Dreieckes liegen.

   Der ge  zahnte Rand der Einstellscheiben 13,     13a,    13b  ragt zum Teil     durch    Schlitze in der Mantel  wandung des Gehäuses 11 heraus.     Auf    den  Achsen 14 ist je neben der Einstellscheibe  eine an ihrem Umfang gezahnte     Entsper-          rungsscheibe    15 bzw..     15a    bzw.     15b    drehbar  gelagert, die unter Zwischenschaltung einer  starken Federscheibe 16 mit der Einstell  scheibe durch Reibung gekuppelt ist     (Fig.    5).

    Eine zweite Federscheibe 17 ist je zwischen  die     Entsperrungsscheibe    und die benachbarte       Stirnwand    des Gehäuses 11 gelegt und  bremst dadurch die     Entsperrungsscheibe    so,  dass sich dieselbe noch gut verstellen lässt.  Die Federscheiben 16 hingegen sind so stark  bemessen, dass eine Verdrehung der     Entsper-          rungsscheiben    gegenüber der zugehörigen  Einstellscheibe nur unter     Zuhilfenahme    eines  Werkzeuges möglich ist.  



  Die Scheiben 15,     15a,    15b weisen je eine       Ausnehmung    18 auf. Die in     Umfangsrichtiuig     dieser Scheiben gemessene Breite der Ein  trittsöffnung der     Ausnehmungen,18    soll ein    Vielfaches der in gleicher Richtung gemes  senen Zahnteilung dieser Scheiben sein.

   An  einem Bolzen 19 ist im Innern des Gehäuses  11 ein Winkelhebel 20     schwenkbar    gelagert,  an dessen einem Hebelarm eine Nase 21 vor  handen ist, die in die     Ausnehmung    18 der  Scheibe 15 eingreifen kann, während der an  dere Hebelarm einen     Mitnehmerstift    22 trägt,  der durch eine     Durehbrechung    des Gehäuses  hindurch in den Führungsschlitz 10,     10a    der  Steuerscheibe 9 hineinragt.

   Ein zweiarmiger  Hebel 23 ist um einen Bolzen 24     schwenkbar     im Gehäuse 11 angeordnet und an jedem He  belarm mit einer Nase 25 bzw. 26 versehen,  die in die     Ausnehmung    18 der Scheibe     15a     bzw.     15b    eingreifen kann. Der zweiarmige  Hebel 23 trägt ferner zwei Ansätze 27 und  28, die mit dem Ende des die Nase 21 auf  weisenden Hebelarmes zusammenarbeiten,  derart, dass die beiden Hebel 20     und    23 mit  einander in     Bewegungsverbindung    stehen.

    Eine Zugfeder 29 greift einerseits am Hebel  23 und anderseits an einem am Gehäuse 11  befestigten Stift 30 an und ist bestrebt, den  Hebel 23 stets so zu     schwenken,    dass die Nasen  25 und 26 an dem Umfang der Scheiben     15a     und 15b anliegen oder bei richtiger Stellung  dieser Scheiben in deren     Ausnehmungen    ein  fallen. Mittels des Ansatzes 27 überträgt sich  die Federkraft auch auf den Winkelhebel 20,  der sich infolgedessen ebenfalls     stets    so       schwenken    will, dass die Nase 21 an dem       Umfang\der    Scheibe 15 anliegt oder in ihre       Ausnehmung    18 einfällt.  



  Jede der an den Hebeln 20 und 23 vor  handenen Nasen 21, 25 und 26 trägt zwei  an einander gegenüberliegenden Rändern der  Nase angeordnete Zähne 31, welche zwischen  die Zähne der     Entsperrungsscheiben    hinein  passen, wobei der gegenseitige Abstand der  beiden Zähne ein Vielfaches der Zahnteilung  der     Entsperrungsscheiben    beträgt.  



  Die Wirkungsweise und Handhabung  des beschriebenen Kombinationsschlosses ist  wie folgt  Ist das Schloss in Sperrstellung, so liegen  die Nasen 25 und 26 des zweiarmigen Hebels  23 und die Nase 21 des Winkelhebels 20 auf      dem gezahnten Umfang der zugehörigen     Ent-          sperrungsscheibe    auf, welche Scheiben sich in  irgendeiner Lage befinden, so dass die Aus  nehmungen 18 nicht den Nasen gegenüber  stehen.

   Der     Mitnehmerstift    22 am einen Arm  des Winkelhebels 20 ist dadurch in annähernd  radialer Richtung in bezug auf den zentralen  Bolzen 7 nach     aussen    geschoben und befindet  sich deshalb, da er in den Führungsschlitz  10,     10a    der Steuerscheibe 9     eingreift,    gemäss       Fig.    3 in einer solchen Lage, dass die Deck  scheibe 8 mit den mit ihr drehverbundenen       eheiben    5 und 9 nur ein kleines Stück     ge-          S   <B>S</B>  dreht werden kann, nämlich so weit, bis der  Stift 22 entweder am in     Fig.    3 oben befind  lichen Ende des Führungsschlitzes 10,

       10a     oder an der Ecke     9a        desselben    zum Anschlag  kommt. Es ist demzufolge unmöglich, die  Scheiben derart zu drehen, dass die Riegel 2  die     zum    Öffnen des verschlossenen Behälters  notwendige Bewegung ausführen.  



  Wünscht man das Schloss zu entriegeln, so  ist zuerst die Deckscheibe 8 an ihrem gerif  felten Rand von Hand noch weiter in Schliess  richtung zu drehen, so dass der     Mitnehmer-          stift    22 am in     Fig.    3 oben befindlichen Ende  des Führungsschlitzes 10,     10a    zum Anschlag  kommt.

   Der dabei vom Stift 22 durchlaufene  Teil des Schlitzes 10,     10a    ist derart geformt,  dass bei der entsprechenden Drehbewegung  der Steuerscheibe 9 der Stift 22 etwas in  radialer Richtung nach aussen gedrückt wird,  so dass der Winkelhebel 20 eine leichte       Sehwenkung    ausführt, bei welcher sich die  Nase 21 von der Scheibe 15 abhebt und die  selbe zum Einstellen der richtigen Zahl der  Kombination freigibt. Über den Ansatz 27  wird die Schwenkbewegung auch auf den  zweiarmigen Hebel 23 übertragen, der daher  ebenfalls eine solche     Schwenkbewegung    aus  führt, dass die Scheiben 15a und 15b von den  gezahnten Nasen 25 und 26 freigegeben wer  den.

   Durch diese zur Ermöglichung des Ein  stellens der Einstellscheiben nötige Drehung  der Deckscheibe 8 kommen gleichzeitig auch  drei     Durchbrechungen        8a    der Deckscheibe vor  entsprechende Löcher in der Vorderwand des  Gehäuses 11 zu liegen, durch welche     min    die    Zahlen der drei Einstellscheiben 13,     13a,    13b  sichtbar werden. Bei einem Loslassen der ;  Deckscheibe 8 dreht sich dieselbe stets selbst  tätig wieder etwas zurück, so dass die Zahlen  verdeckt sind, da die Wirkung der Feder 29  sich auf den     Mitnehmerstift    22 überträgt, der  der Scheibe 8 wegen der beschriebenen Form ;  des Schlitzes 10,     10a    eine Drehbewegung er  teilt.  



  Wenn die Scheiben 15,     15a    und 15b wäh  rend des     Abhebens    der Nasen dem Kombina  tionsgeheimnis entsprechend richtig einge  stellt sind, so     können    die Nasen in die ent  sprechenden     Ausnehmungen    dieser Scheiben  einfallen, wodurch sich der     Mitnehmerstift     22 in annähernd radialer Richtung etwas  gegen den zentralen Bolzen 7 bewegen und  dadurch in eine solche Lage gelangen kann,       da.ss    er in den kreisbogenförmigen Teil 10a  des Führungsschlitzes 10,     10a    hineingleiten  kann.

   Dadurch ist eine Drehung der Steuer  seheibe 9 und der damit drehverbundenen     a     Scheibe 5 um etwa     1.800    möglich, wobei die  Riegel 2 gegeneinander bewegt werden und  der Behälter entsichert wird. Der Winkel  hebel 20 kann aber nur dann in die zum Öff  nen erforderliche Lage schwenken, wenn  nicht nur die     Ausnehmung    18 der Scheibe 15  der Nase 21 gegenübersteht, sondern dasselbe  auch bei den andern     Entsperrungsscheiben     der- Fall ist, da der Ansatz 28 den Winkel  hebel 20 so lange am Schwenken verhindert,     i     als der zweiarmige Hebel 23 nicht auch die  notwendige Schwenkbewegung ausgeführt  hat.  



  Zum erneuten Schliessen des Schlosses  wird die Deckplatte 8 zuerst wieder in die     j     Sperrlage gedreht, bis sich die Nasen der  Hebelarme aus den Ausschnitten heraus  heben, worauf die drei     Entsperrungsschei-          ben    mittels der Einstellscheiben in eine belie  bige Lage verdreht werden. Beim Loslassen  der Deckscheibe 8 kommen die Nasen unter  dem Einfluss der Feder 29 auf den     Entsper-          rungsscheiben        zum    Aufliegen, und die Zähne  der Nasen greifen zwischen die Zähne dieser  Scheiben hinein, welche dadurch nicht mehr  gedreht werden können.

             Eine        Änderung    des Kombinationsgeheim  nisses kann dann vorgenommen werden, wenn  die Nasen in die entsprechende     Ausnehmung     der     Entsperrungsscheiben    eingefallen sind,  wenn sich das Schloss also in der Öffnungs  stellung befindet, indem mit Hilfe eines nicht  näher erläuterten     Werkzeuges    die Einstell  scheiben gegenüber den     Entsperr-Luigsschei-          ben        Letter    Überwindung der starken Rutsch  kupplung, die durch die Federscheibe 16 er  zielt ist, verstellt werden.

   Da diese Verstel  lung     um    ,jeden beliebigen Winkel erfolgen  kann, so ist es möglich, bedeutend mehr Kom  binationsmöglichkeiten zu erreichen, als dies  durch die Zahlen 0 bis 9 der drei Einstell  scheiben sonst gegeben wäre, weil die Einstell  scheiben auch so gedreht werden können, dass  für die richtige Stellung der     Entsperrungs-          scheiben    die Zahlen nicht in der Mitte der       Durchbrechungen    8a der Deckscheibe erschei  nen müssen, sondern     zum    Beispiel links oder  rechts in der     Durchbrechung.     



  Das     Ausfindigmachen    des Kombinations  geheimnisses durch eine unberufene Person  ist dadurch äusserst erschwert, dass die Nasen  der Hebelarme mit Zähnen versehen sind, die  in Zähne der     Entsperrungsscheiben    eingrei  fen, sofern sie nicht davon abgehoben sind.  Ein Suchen der     Ausnehmungen    18 durch     Ab-          fühlen    ist dadurch sehr erschwert, da die       Entsperrungsscheiben    nicht gedreht werden  können; wenn die     Zähne    in dieselben greifen,       und    da keine Fühlung stattfinden kann, wenn  die Nasen abgehoben sind.

   Selbst wenn sich  die Nase in     unmittelbarer    Nähe der zeigehöri  gen     Ausnehmung    befindet, ist von aussen rein  nichts feststellbar,     weil    der eine oder der an  dere Zahn der Nase immer noch in die Zähne  der     Entsperrungsscheibe    eingreift, auch wenn  der andere Zahn schon über der     Ausneh-          mung    schwebt. Erst bei völliger Übereinstim  mung von     Ausnehmung        Lind    Nase ist die zum  Öffnen nötige Schwenkung des betreffenden  Hebelarmes möglich, vorausgesetzt, dass die  andern beiden Einstellscheiben ebenfalls  richtig gedreht sind.  



  Die in     Fig.    6 und 7 gezeigte zweite Aus  bildungsform des Kombinationsschlosses im.-         terscheidet    sich von der beschriebenen da  durch, dass dasselbe mit einem Bügel 32 ver  sehen ist, der an einem seiner Enden um  einen Zapfen 33 schwenkbar im Gehäuse 11  des Schlosses befestigt ist, während das an  dere Bügelende durch einen Ausschnitt 34  des Gehäuses     hineinsteckbar    und in der ein  gesteckten Lage     verriegelbar    ist.

   Zu diesem  Zwecke ist an Stelle eines Winkelhebels 20  des ersten Beispiels ein Hebel     20a    vorhanden,  der einen konzentrisch um die Schwenkachse  19 gebogenen Riegel 35 besitzt, der bei der  Sperrlage des Hebels     20a    in eine     Ausneh-          mung    36 des einen Bügelendes eingreift und  den Bügel dadurch gegen Schwenken ver  riegelt.  



  Das in     Fig.6    und 7 dargestellte Kombi  nationsschloss hat gegenüber dem ersten Bei  spiel noch den Unterschied, dass die Scheiben  5 und 9 sowie die Riegel 2 fehlen,     wdgegen     gemäss     Fig.7    die Führung 10 an der Deck  scheibe 9 vorhanden ist. Der in die Führung  10 eingreifende     Mitnehmerstift    23 ist demzu  folge am Hebel 20a derart angeordnet, dass er  durch eine     Durchbrechung    der Vorderwand  des Gehäuses 11     hindurchragt.    Die Führung  selbst hat eine analoge Form wie beim ersten  Beispiel, jedoch fehlt die kreisbogenförmige  Verlängerung, da eine Drehung der Deck  scheibe 8 um einen grösseren Winkel nicht  benötigt wird.

   Die Scheibe ist aber auch hier  so weit rückwärts drehbar,     da.ss    der     Mitneh-          nierstift    22 mit Hilfe der Führung 10 etwas  nach aussen gedrückt werden kann, so     däss     sich die Nasen zur Ermöglichung des Ein  stellens der Einstellscheiben von den     Ent-          sperrungsscheiben    abheben.  



  Die übrige Wirkungsweise     Lind    Hand  habung ist gleich,     wie    vorher beschrieben  wurde.  



  Dieses zweite Ausführungsbeispiel des  Kombinationsschlosses ist zum Abschliessen  von Postsäcken, Koffern usw. gedacht, bei  welchen Behältnissen mit Hilfe des Bügels 32  zwei oder mehr mit Ösen versehene Teile     züi-          sammengehalten    werden sollen. Auch das     Se-          ehern    von Fahrrädern oder andern Gegen-      ständen ist mit diesem Schloss möglich, wenn  dasselbe als Schliessglied einer Kette oder       eines    Riemens gebraucht wird.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in       Fig.8    dargestellt. Das eigentliche Schloss ist  beispielsweise an der Klappe einer Akten  mappe befestigt, derart, dass die     Abdeck-          seheibe    8 bei geschlossener Mappe von vorn  sichtbar ist. An der Vorderwand der Mappe  ist ein Beschlag 37 festgemacht, der einen  senkrecht abstehenden Bolzen 38 aufweist  und so an der Mappe angeordnet ist, dass der  Bolzen beim Schliessen der Klappe zentrisch  unter das Schloss zu liegen kommt und in  Richtung seiner Achse, senkrecht zur Schwenk  ebene der Hebelarme, in eine zentrale Füh  rung des Gehäuses eingeschoben werden kann,  wie dies in     Fig.    8 dargestellt ist.

   Die Deck  seheibe 8 ist     mit    Hilfe einer Büchse 39 dreh  bar am Gehäuse befestigt, welche Büchse von  der Innenseite her hohl gebohrt ist und zur  Aufnahme des freien Endes des Bolzens 38  dient. Letzterer besitzt eine Eindrehung 40,  in welche ein Teil des Ansatzes 28 des zwei  armigen Hebels 23 hineingeschwenkt ist, wenn  das Schloss gesperrt ist und die Nasen nicht  in die     Ausnehmungen    der     Entsperrungs-          seheiben    eingefallen sind. Auf diese Weise  wird ein axiales Herausgleiten des Bolzens 38  aus dem Schloss verhindert, wodurch die Ak  tenmappe für Uneingeweihte nicht zugäng  lich ist. Erst nach dem Einstellen des rich  tigen Kombinationsgeheimnisses wird der  Bolzen 38 freigegeben.  



  Diese Ausführungsform des Kombina  tionsschlosses ist auch für Briefordner, Al  bums usw. verwendbar und hat den grossen  Vorteil, dass es sehr flach ist und demzufolge  wenig aufträgt.  



  Da der Sperrmechanismus des Schlosses  bei allen beschriebenen Ausführungsbeispie  len bis auf Einzelheiten genau gleich ist, lässt  sich das Kombinationsschloss vorteilhaft her  stellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinationsschloss, bei welchem minde- 3tens zwei drehbare, Merkzeichen tragende Einstellscheiben mit Entsperrungsscheiben ge kuppelt sind, die je eine Ausnehmung auf weisen und mit schwenkbaren, miteinander bewegungsverbundenen Hebelarmen zusam menarbeiten, wobei an jedem Hebelarm eine Nase vorhanden ist, die bei dem richtig ein gestellten Kombinationsgeheimnis in die Aus- nehmung der entsprechenden Entsperrungs- scheibe eingreifen kann,
    um ein Verriege- lungsorgan für seine Öffnungsbewegung frei zugeben, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen der Hebelarme je mindestens einen Zahn aufweisen, der bei gesperrtem Schloss unter dem Einfluss einer wenigstens an einem der miteinander bewegungsverbundenen He belarme angreifenden Feder zwischen Zähne der entsprechenden Entsperrungsscheibe hin eingreift, um diese am Drehen zu hindern, und dass Mittel vorhanden sind, um mir Er möglichung der Betätigung der Einstell scheiben die Hebelarme von den Entsper- rungsscheiben abzuheben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnteilung der Entsperrungsseheiben kleiner ist als die in Richtung der Zahnteilung ge messene Breite der Eintrittsöffnung der Aus- nehmungen. 2. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Breite der genannten Eintrittsöffnung ein Vielfaches der Zahntei lung der Entsperrungsscheiben ist. 3. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Nasen der Hebelarme je zwei Zähne aufweisen, die je an einem von zwei einander gegenüberliegenden Rändern der Nasen angeordnet sind. 4.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einstellscheibe mit der zugehörigen Entsper- rungsscheibe so gekuppelt ist, dass sie mit Hilfe eines Werkzeuges um beliebige Winkel drehbar ist, um das Kombinationsgeheimnis ändern zu können. 5. Kombinationsschloss nach Patentan spruch i-nd Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Einstellscheibe mit der zugehörigen Entsperrungsscheibe auf einer gemeinsamen Achse drehbar lagert und mit Hilfe einer zwischengeschalteten Federscheibe durch Reibinnig gekuppelt ist.
    6. Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abheben der Hebelarme von den Entsper- rungsscheiben an einem drehbaren Organ eine Führung vorhanden ist, in welche ein mit einem der Hebelarme verbundener Mitneh- merstift eingreift, das Ganze derart, dass durch Drehen jenes Organes um einen be stimmten Winkel die Nasen der miteinander verbundenen Hebelarme entgegen der Wir kung der Feder von den Entsperrungsschei- ben weggeschwenkt werden können.
    7. Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine von Hand drehbare Deckscheibe mit Durchbre- chungen versehen ist, durch welche die Merk zeichen der Einstellscheiben in mindestens einer bestimmten Stellung der Deckscheibe sichtbar sind. B. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass bei Drehung der Deckscheibe auch die Führung gedreht wird. 9.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass die Durchbre- chungen der Deckscheibe derart angeordnet sind, dass die Merkzeichen der Einstellschei ben dann sichtbar sind, wenn die Nasen der Hebelarme durch entsprechende Drehung der Deckscheibe von den Entsperrungsscheiben abgehoben sind. 10. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung an der Deckscheibe selbst angeordnet ist.
    11. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass die Führung an einer mit der Deckscheibe drehverbundenen Steuerscheibe angeordnet ist. 12. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass als Verriegelungsorgan des Schlosses mindestens ein in seiner Längsrich tung verschiebbar geführter Riegel vorban den ist, der mit einem Zapfen in einen spi ralförmigen Schlitz einer Riegelbetätigungs- seheibe eingreift, welche mit der von Hand drehbaren ' Deckscheibe in Drehverbindung steht und durch deren Drehung der Riegel in die wirksame bzw.
    unwirksame Lage be wegbar ist. 13. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 bis 8 und 11, 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Steuerscheibe zur Ermöglichung einer ge nügenden Drehung der Riegelbetätigungs- scheibe nach einer Seite kreisbogenförmig ver längert ist. 14.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 bis 8 und 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der kreisbogenförmig verlängerte Teil der Füh rung einen solchen Krümmungsradius auf weist, dass der in die Führung eingreifende Mitnehmerstift erst in den kreisbogenförmi gen Teil der Führung hineingleiten kann, wenn die Nasen der Hebelarme in die Aus nehmungen der Entsperrungsscheiben einge rückt sind. 15.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ver- riegelungsorgan des Schlosses ein an einem Ende schwenkbar am Schloss befestigter Bü gel vorhanden ist, dessen anderes Ende eine Ausnehmung besitzt, in welche zum Sperren des Bügels ein mit einem der Hebelarme ver bundener Riegel eingreift. 16.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ver- riegelungsorgan mindestens ein in Richtung seiner Achse in das Schloss hineinführbarer Bolzen vorhanden ist, der eine Ausnehmung aufweist, in welche zum Sperren des Bolzens ein Teil eines der Hebelarme hineinschwen- ken kann. 17. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteraüspriieh 16, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Bolzen senkrecht zu der Schwenkebene der Hebelarme in das Sehloss einiührbar ist. 13.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass drei Einstellscheiben mit den zugehörigen Ent- sperrungsseheiben derart angeordnet sind, dass ihre Achsen in den Ecken eines gleich schenkligen Dreieckes liegen. 19. Kombinationsschloss nach Patentan- sprueh und Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu zwei Entsperrungs- seheiben gehörenden Hebelarme an einem ge meinsamen Hebel vorhanden sind, der zwei mit dem Hebelarm der dritten Entsperrungs- seheibe zusammenarbeitende Ansätze besitzt. 20.
    Kombinationsschloss nach Patentan- sprueh und Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass dasselbe ein flaehzylindri- sches Gehäuse aufweist, dessen Mantel Schlitze besitzt, durch welche die Einstell scheiben teilweise herausragen. 21. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 18 und 20, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellschei ben einen gerauhten Rand haben. 22. Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 7, 18 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckscheibe an einer der Stirnseiten des Gehäuses ange ordnet ist. 23.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch und Unteransprüchen 16 bis 20, da durch gekennzeichnet, dass der Bolzen zen trisch in das Gehäuse einfuhrbar ist und im verriegelten Zustand durch einen Teil einer der genannten Ansätze gegen axiale Verschie bung gesichert ist.
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