CH274822A - Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh, hergestellt nach dem Verfahren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh, hergestellt nach dem Verfahren.

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G Keferstein Charles
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G Keferstein Charles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/14Platform shoes

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh, hergestellt nach dem Verfahren.    Die vorliegende Erfindung (Erfinder F.  L. Ayers) bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung eines Schuhes und einen Schuh,  hergestellt nach dem Verfahren.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht  darin, dass es die randseitige Befestigung einer  Brandsohle am Futter eines     Schuhoberteils     umfasst, dessen Oberleder mit einem an dessen  Rand festgenähten Streifen versehen ist, fer  ner das Einleisten, alsdann das Darüberziehen  des Oberleders, so dass der Streifen wenig  stens teilweise unter die Brandsohle zu liegen  kommt, und schliesslich     das    Fertigstellen des  Schuhes.  



  Der nach dem Verfahren     hergestellte     Schuh kennzeichnet sich durch einen an den  Rändern des Oberleders des genannten Schuh  oberteils befestigten Streifen sowie durch eine  an dem Streifen und an der Brandsohle be  festigte Laufsohle.  



  An Hand beiliegender Zeichnung, die  einige     beispielsweise    Ausführungsformen des  Schuhes nach der Erfindung veranschaulicht,  wird auch das Verfahren zur Herstellung des  Schuhes beispielsweise erläutert. Es zeigt:  Fig, 1 eine Draufsicht auf die Schuhteile  in zwickbereitem Zustand,  Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie  II--II in Fig.1,  Fig.3 einen Schnitt wie Fig.2 mit ein  gefügtem Leisten,  Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 3, aber mit       festgemachter    äusserer Sohle,    Fig. 5 und 6 sind Schnitte wie Fig. 2 bzw.  3, zeigen aber eine abgeänderte Form,       Fig.    7 und 8 sind Schnitte wie     Fig.    5 bzw.

    6, zeigen aber eine abgeänderte Form,       Fig.    9 ist ein Schnitt wie     Fig.    2 und 5,  zeigt aber noch eine weitere abgeänderte Form.       Fig.    10 ist ein Schnitt, wie     Fig.    9  zeigt aber den Schuh in weiter vorgeschrit  tenem Zustand, nämlich nach dem     Zwickvor-          gang.     



  In     Fig.1    bis 4 wird eine biegsame     Br        and-          soble    1     randseitig    am Futter 2 eines gefütter  ten     Schuhoberteils    durch Stiche 3 befestigt.  Am Randteil     des    Oberleders, welches noch  nicht an der Brandsohle     befestigt        ist,    wurde  vorher     ein    Streifen 4 angebracht, der als Rah  menstreifen dient.

   Wie in     Fig.    2 gezeigt, ist  die Aussenseite des Streifens 4 gegen die       Aussenseite    des Oberleders 5     gekehrt    und  durch eine Naht 6 an dem Oberleder befestigt.  Nachdem die Ränder     des    Futters sowie der  Brandsohle aneinander     befestigt    worden sind,  wird der Schuh     eingeleistet;    der Leisten ist.  in     Fig.    3 und 4 mit 7 bezeichnet. Hierauf wird  das Oberleder über den Leisten gezogen, z. B.  mit Zangen, wodurch der .Streifen 4 unter die  Brandsohle 1 parallel dazu zu liegen kommt  und sein Aussenrand über die Kante des  Oberleders 5, wie in     Fig.    3 gezeigt, vorragt.

    Falls erwünscht, können nach dem Anspan  nen des Oberleders durch den     Rahmenstreifen     und das Oberleder geeignete Klammern nach  dem bekannten, für Rahmenarbeit angewand-      ten Zwickverfahren eingeschlagen werden.  Währenddem das Oberleder in diesem Zu  stande gehalten wird, das heisst entweder  durch Festkleben des nach innen gekehrten  Randteils 10 des Oberleders oder durch Zwick  stifte, kann Füllmaterial 11 auf die untere  Seite der Brandsohle 1 aufgebracht werden,  so dass die Aussenfläche der Sohle in die  Horizontalebene der untern Fläche des Strei  fens 4 gebracht wird, worauf eine äussere  Sohle 12 angebracht und durch Aussensohlen  stiche 14 am Rahmenstreifen 4 befestigt wird.

    Diese Konstruktion ergibt einen Schuh, der  gleich aussieht wie ein Rahmenschuh, der aber  das Einleisten des Schuhes nach dem Zusam  mennähen von Futter und Brandsohle und       das    Spannen des Oberleders auf den Leisten  gestattet.  



  Anstatt den am Oberleder angebrachten  Streifen     als    Rahmenstreifen auszubilden, kann  man ihn, wie z. B. in Fig. 5 bis 10 veranschau  licht, anders ausbilden. In Fig. 5 und 6 kann  an Stelle des Streifens 4 ein dünner, bieg       samer    Streifen 20 verwendet werden, der       ebenfalls    durch eine Naht 21 am Randteil des  Oberleders befestigt wird. Beim Überziehen  des Oberleders wird der freie Randteil dieses  Streifens 20 herumgebogen, so dass er die Naht  21 und den Rand des Oberleders einfasst, wie  in Fig. 6 gezeigt ist, und nach einwärts so ein  gebogen, dass er einen Randstreifen der Brand  sohle 1     überdeckt,    an welchem er dann fest  geklebt wird, wie in Fig. 6 gezeigt. Dies ver  leiht dem untern Rand des Oberleders einen  Wulsteffekt.

   Am nach innen gekehrten Rand  teil des Streifens 20 kann alsdann eine Lauf  sohle angebracht werden, wobei, falls er  wünscht oder erforderlich, Füllmasse zwischen  der Laufsohle und der Brandsohle eingefügt  werden kann.  



  In Fig. 7 und 8 wird durch eine Naht 23  ein Streifen 22     aus    Segeltuch oder ähnlichem  Stoff am untern Rand des Oberleders 5 be  festigt. Vorzugsweise besteht dieser Streifen  aus mehr oder weniger porösem Material, wie  z. B. Segeltuch, an welchem das Klebemittel  ohne weiteres haftet, ohne dass dessen     Ober-          fläehe    zuerst aufgerauht werden muss, wie    dies bei der Behandlung der Narbenseite von  Leder zum Kleben gewöhnlich notwendig ist.  Dieser Streifen 22 bildet im wesentlichen eine  als Zwickzugabe dienende Fortsetzung des  Oberleders und kann mit der Zange oder  jedem andern geeigneten Werkzeug angefasst  werden, um das Oberleder über den Leisten  zu spannen.

   Der Streifen 22 wird dann gegen  die Brandsohle 1 gelegt, wo er, wie in Fig. 8  dargestellt, festgeklebt wird. Diese Konstruk  tion ermöglicht das Schneiden des Oberleders  ohne     Zwickzugabe    und bietet eine Fläche zur  Aufnahme des Klebemittels, welche nicht ge  rauht werden muss, was bei     Zwickzugabe    an  den für den Schuhoberteil verwendeten Ma  terialien erforderlich wäre. Die äussere Sohle  kann alsdann an der Brandsohle und dem  Streifen 22 mit oder ohne Fülleinlage, je nach  der Stärke des Streifens 22, befestigt werden.  



  In     Fig.    9 und 10     ist    eine weitere Möglich  keit zur Verwendung eines Streifens am Ober  leder veranschaulicht. In diesen Figuren wird  das Oberleder 5a mit einer     Zwickzugabe    dar  gestellt, und an dessen Rand wird durch eine  Naht 25 ein schmaler Randstreifen 26 be  festigt. Soll nun das Oberleder über den Lei  sten gezogen werden, so     wird    eine biegsame,  nichtdehnbare Schnur bzw. ein solcher Draht.

    27 (siehe     Fig.10)    zwischen dem Streifen 26  und dem Aussenleder     5a    ausserhalb der Naht  25 eingeführt, so dass beim Anziehen der En  den dieses Drahtes bzw. dieser Schnur 27 das  Oberleder um das Futter und die Brandsohle  herum in die in     Fig.    10 veranschaulichte       Zwicklage    nach innen gezogen wird, worauf  die     Zwickzugabe    des Oberleders gegen den  Aussenrand der Brandsohle eingebogen werden  kann.

   Die     Zwickzugabe    kann mit ihrer     In-          nenfläehe    in     dieser    Lage mit einem Kitt an  der Brandsohle festgeklebt werden, worauf  der Draht bzw. die Schnur 27 entfernt -wer  den kann. Die Narbenseite des umgebogenen       Zwickstreifens    des Oberleders     5a    kann nun  mehr in normaler Art und Weise     aufgerauht     werden, wobei auch der Streifen 26, der seinen  Zweck in der Erleichterung des Anspannens  des Oberleders erfüllt hat, entfernt wird.

    Nachdem die Teile auf diese Weise zusam-      mengefügt sind, wird eine Laufsohle auf den  Zwickrand des Oberleders und die Brand  sohle geklebt, wobei je nach     Wunsch    eine  Fülleinlage     zwischen    die Laufsohle und die  Brandsohle eingefügt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung eines Schu hes, umfassend die randseitige Befestigung einer Brandsohle am Futter eines Schuhober teils, dessen Oberleder mit einem an dessen Rand festgenähten Streifen versehen ist, fer ner das Einleisten, alsdann das Darüberziehen des Oberleders, so dass der Streifen wenig stens teilweise unter die Brandsohle zu liegen kommt, und schliesslich das Fertigstellen des Schuhes. II.
    Schuh, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, mit einer Brandsohle, einem gefütterten Schuhoberteil, wobei das Futter des Schuhoberteils randseitig an der Brandsohle befestigt ist, gekennzeichnet durch einen an den Rändern des Oberleders des ge nannten Schuhoberteils befestigten Streifen sowie durch eine an dem Streifen und an der Brandsohle befestigte Laufsohle. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Schuhes gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der am Schuhoberteil angenähte S treifen (20, 22) an der Brandsohle befestigt. und mit einer Aussensohle überdeckt wird. 2.
    Verfahren zur Herstellung eines Schuhes gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Streifen (20) so gebogen wird, dass er mit der Brandsohle parallel läuft zwecks Ermöglichung der Befestigung einer Laufsohle an demselben. 3. Verfahren zur Herstellung eines Schu hes gemäss Patentanspruch I und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Rand des Streifens (20) so umgebogen wird, dass er die Naht (21), mittels welcher der Streifen (20) und das Oberleder verbun den sind, einfasst, worauf der umgebogene Streifen auf die Brandsohle geklebt wird. 4.
    Verfahren zur Herstelhmg eines Schuhes gemäss Patentanspruch I, .dadurch gekenn zeichnet, dass ein Streifen eines Segeltuches verwendet wird, der eine als Zwiekzugabe die- nende Fortsetzung des Oberleders bildet. 5.
    Verfahren zur Herstellung- eines Schuhes gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Darüberziehen des Ober leders über den Leisten ein biegsames, nicht ausdehnbares Zugorgan in eine zwischen Ober leder und dem angenähten Streifen gebildete Kehle eingelegt wird und die Endteile 'des Zugorganes angezogen werden, worauf nach Befestigung des über den Leisten gezogenen Oberlederrandteils an der Brandsohle das Zugorgan und der Streifen entfernt werden. 6.
    Schuh nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen am Rande des Ober leders befestigten und an der Brandsohle fest geklebten Streifen (20, 22) sowie eine an dem Streifen und der Brandsohle befestigte Lauf sohle. 7. Schuh nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen am Rande des Ober leders mit einer Naht (21) befestigten Streifen (20), der diese Naht verdeckend an der Brand sohle festgeklebt ist, sowie eine Aussensohle, die an dem Streifen (20) und der Brandsohle . befestigt ist.
CH274822D 1946-03-23 1948-02-26 Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh, hergestellt nach dem Verfahren. CH274822A (de)

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