CH274827A - Verfahren zur Herstellung von ringförmigen Käselaiben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ringförmigen Käselaiben.

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CH274827A
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CH
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cheese
ring
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shaped
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Osterwalder Sen Jakob
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Osterwalder Sen Jakob
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00—Cheese-making
    • A01J25/12—Forming the cheese
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    • A01J25/12—Forming the cheese
    • A01J25/13—Moulds therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von ringförmigen   Käselaiben.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von ringförmigen   Käselaiben.    Ferner betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur Durchführung die, ges Verfahrens.



   Gemäss der Erfindung wird bei der Herstellung von ringförmigen   Käselaiben,    z. B.



     Weieh-und    Halbweiehkäselaiben, so verfahren, dass man zur Aufnahme des Bruches eine Form mit im Zentrum l¯sbar   angebrach-    tem Kern verwendet, und dass man die   Käse-    masse, nachdem sie sich hierzu genügend verfestigt hat, senkrecht zur R.

   ingachse in mindestens zwei ringförmige   Käselaibe      zer-    schneidet, welche, je mit einem kürzeren, losen Kern versehen und in ein Tuch eingewickelt,  bereinander mit dazwischengelegten Zwisehenlagen aus härterem Material als der KÏse in eine   kernlose Form    eingelegt und mehrmals nacheinander in zeitliehen Abständen wieder herausgenommen und zwecks gleichmässiger Pressung in ver  tauschter    Reihenfolge von neuem eingelegt werden, worauf die   Käseringe    mit   Rinden-    behandlungsmitteln behandelt werden.



   Die Einrichtung gemäss der Erfindung zur Durchf hrung dieses Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Form mit im Zentrum l¯sbar angebrachtem Kern, durch mehrere kürzere Kerne und durch Zwischenlagen aus einem Material härter als KÏse.



   An Hand der beiliegenden Zeichnung sei im   folgenden eine beispielsweise Ausfüh-      rungsform    des erfindungsgemässen   Verfah-    rens nÏher erläutert.



   Fig.   1    zeigt im Schnitt eine Form.



   Fig. 2 zeigt im Schnitt einen in die Form einsetzbaren Kern.



   Fig. 3 zeigt einen kleineren, losen Kern.



   Fig. 4 zeigt eine   e Zwischenlage.   



   Fig. 5 zeigt eine   kernlose    Form, in welche mehrere   Käselaibe eingelegt    sind.



   Bei der Herstellung eines ringförmigen   Halbweichkäses wird zunächst in    die Form 1, in welcher im Zentrum ein als Hohlzylinder ausgebildeter Kern 2 losbar angebracht ist, der Bruch eingefüllt. Der Kern 2 weist am einen Ende einen Steg 3 mit einem   Schrau-    benbolzen 4 auf, weleher durch das Loch 5 im Boden der Form m 1 gesteckt und mittels einer   Flügelmutter    festgezogen werden kann.



  Am andern Ende weist der Kern 2 einen Dekkel 7 auf, welcher verhindert, dass beim Einfüllen der Bruch in das Kerninnere gelangt.



  Die Form   1    sowie der Kern 2 weisen Locher 6 auf, um der Molke den Abfluss zu ermöglichen.



   Nachdem sich der Bruch etwas gesetzt hat, z. B. bis auf etwa die halbe H¯he der Form   1,    wird er auf ein   ausgebreitetes    Tuch gest rzt. Bei dieser Operation ist der Deckel   7    abgenommen, damit die Masse am Deckelrand nicht hängen bleibt bzw. damit der Deckel beim   Abheben der gestürzten Form    nicht im zentralen Loch des Ringes zurückbleibt.



  Nach dem Abheben der Form wird in die zentrale Offnung der noch sehr weichen ring förmigen Masse ein kürzerer, loser Kern eingesetzt, der Ring samt diesem Kern in das Tuch eingewickelt und in eine Form   1    geleg. t, aus welcher der Kern 2 entfernt ist.



  Diese ringförmige Masse wird dann noch einige Male aus der Form herausgenommen, gewendet und wieder eingelegt, bis sie sich noch weiter gesetzt und genügend verfestigt hat, um senkrecht zur Ringachse in zwei   Käselaibe    10 zersehnitten werden zu. können.



  Es können aber auch mehr als zwei Käselaibe gebildet   wer, den. Der-Kern    kann auch Locher 6 aufweisen, um noch austretender Molke den Abflu¯' zu enleichtern.



   Die beiden durch Zerschneiden gebildeten   Käselaibe    10 und ein weiterer, auf gleiche Weise gebildeter Laib 10 werden je mit einem Kern 8 versehen und in ein Tuch gewickelt und  bereinander, mit dazwischengelegten, ringförmigen Zwischenlagen 9 aus einem Material hÏrter als der Käse, z. B.



  Holz, in eine   kernlose    Form 1 gelegt, wie es aus Fig. 5 ersichtlich ist. Die Tücher sind der Klarheit halber in dieser Figur nicht dargestellt. Es können auch gleichzeitig Käseringe verschiedenen Reifgrades eingelegt werden.



   Die   Holzringe    9 passen auf die Kerne 8   und    dienen zu deren Führung und bewirken ferner, da¯ die Käselaibe 10 gleichmässig ebene Oberflächen erhalten. Es sind   zweckmä-    ssig   Holzringe    9 verschiedener Dieke vorgesehen, damit der Abstand zwischen den einzelnen Laiben 10 entsprechend der H¯he der Kerne 8, die grösser ist als die H¯he der Laibe, eingestellt werden kann. Es können aber auch Kerne verwendet werden, die gleich hoch sind wie die Laibe 10, in welchem Palle als Zwischenlagen volle Scheiben gebraucht werden können. Das andere Verfahren hat aber den Vorteil, dass für das Behandeln des   Käseringes. nach    der Entfernung aus der ersten Form und vor dem Zerschneiden gleiche Kerne 8 verwendbar sind wie nach dem Zerschneiden.



   Die in Fig. 5 dargestellten untern Laibe 10 werden naturgemäss stärker gepresst als der oberste Laib 10. Um eine gleichmässige Pressung zu erzielen, werden. die Laibe 10 von Zeit zu Zeit aus der Form   1    heraus genommen und in   vertauschter Reihenfolge    von neuem eingelegt. Dies wird so lange be trieben, bis die Käseringe gen gend verfestigt sind, um zur   Rindenbehandlung    und d Lagerung übergehen zu können, die auf iibliche Weise durchgeführt wird. Hierzu sind die Kerne 8 nicht mehr notwendig.



   Die Lösbarkeit des Kernes 2 hat nicht nur den Vorteil, dass die Form   1    mit und ohne Kern verwendbar ist, sondern ist   erfor-      derlich,    um die Form gründlich reinigen zu   lionne.    Ebenso ist der Deckel   7    des Kernes 2 zur Ermöglichung einer gründlichen Reinigung desselben abnehmbar.



   Es ist möglich, auf die beschriebene Weise kreisringförmige, ovale oder vieleckige   Käse-    ringe zu erzeugen. Die Ringform des KÏses hat den Vorteil, dass infolge der relativ gro ssen Oberfläche die während der Rindenbehandlung angewendeten Behandlungsmittel den Käse besser durchdringen und für den Detailverkauf gefÏllige Scheiben geschnitten werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von ringförmigen Käselaiben, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Aufnahme des Bruches eine e Form mit im Zentrum l¯sba angebrachtem Kern verwendet, und dass man die KÏsemasse, nachdem sie sich hierzu genügend verfestigt hat, senkrecht zur Ringachse in mindestens zwei ringförmige Käselaibe zerschneidet, welche, je mit einem kürzeren, losen Kern versehen und in ein Tuch eingewiekelt,
    bereinander mit dazwischengelegten Zwi sehenlagen aus härterem Material als der Kase in eine kernlose Form eingelegt und mehrmals nacheinander in zeitliehen Abstän- den wieder herausgenommen und zweeks gleichmässiger Pressung in vertauschter Rei henfolge von neuem eingelegt werden, worauf die Käseringe mit Rindenbehandlungsmitteln behandelt werden.
    II. Einrichtung zur Durchfiihrung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zei, chnet durch eine Form mit im Zentrum l¯sbar angebrachtem Kern, durch mehrere kürzere Kerne und durch Zwischenlagen aus einem Material härter als Käse.
    III. Käselaib, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
    UNTERANSPBÜCHE : I.. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in die kernlose F'orm gleiehzeitig ringförmige Käselaibe verschiedenen Reifgrades eingelegt werden.
    2. Verfahren nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeiehnet, dass der Eruch, nachdem er sich in der Form etwas gesetzt hat, auf ein ausgebreitetes Tuch gestiirzt wird und in die zentrale Öffnung der ringf¯rmigen Masse ein kürzerer, loser Kern eingesetzt und der Ring samt seinem Kern in das Tuch eingewickelt und in eine kernlose Form eingelegt wird, und dass erst nach weiterer Verfestigung die Masse in mehrere ringförmige Käselaibe zerschnitten wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der losbare Kern als Hohizylinder ausgebildet ist, der einerends eine Vorrichtung zum Befestigen am Bo. den der Form und anderends einen abnehmbaren Deckel aufweist.
    4. Einrichtung nach Patentansp. rueh II, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenlagen versehiedener Dicke vorgescher-sirid.
    5. Einrichtung nach. Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwisehenlagen als Ringe ausgebildet sind, in deren zentrale Offnung die kürzeren Kerne passen.
CH274827D 1950-12-18 1950-12-18 Verfahren zur Herstellung von ringförmigen Käselaiben. CH274827A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2213018A1 (de) * 1973-01-09 1974-08-02 Champagne Fromagerie
FR2429555A1 (fr) * 1978-06-26 1980-01-25 Mino Gaillard Sa A Moules multiples perfectionnes pour l'egouttage de la pate a fromage
EP0052409A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Jacob Pieter Huisman Halbharter oder Hartkäse mit einer zentralen Öffnung, Herstellungsverfahren sowie Vorrichtung und Käseform zur Durchführung des Verfahrens
ITLI20080014A1 (it) * 2008-12-15 2010-06-16 Fabrizio Fanelli Nuovo sistema produttivo nel settore caseario.

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EP0052409A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Jacob Pieter Huisman Halbharter oder Hartkäse mit einer zentralen Öffnung, Herstellungsverfahren sowie Vorrichtung und Käseform zur Durchführung des Verfahrens
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