CH274880A - Verfahren zur graphischen Darstellung gegebener Zahlenreihen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur graphischen Darstellung gegebener Zahlenreihen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH274880A
CH274880A CH274880DA CH274880A CH 274880 A CH274880 A CH 274880A CH 274880D A CH274880D A CH 274880DA CH 274880 A CH274880 A CH 274880A
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Mueller Alice
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Mueller Alice
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism

Description


  Verfahren zur graphischen Darstellung gegebener Zahlenreihen und Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahrens.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur graphischen Darstellung  gegebener Zahlenreihen und auf eine     Vor-          riehtung    zur Durchführung des Verfahrens.  



  Die Erfindung hat zum Zweck, gegebene  Zahlenreihen auf mechanischem Wege gra  phisch auf einem Träger so darzustellen, dass  sie voneinander deutlich unterschieden wer  den können.  



  Gemäss dein Verfahren nach der     Erfin-          dung    erfolgt dies dadurch, dass die einzelnen  Werte jeder vorgesehenen Zahlenreihe durch  ein mindestens ein Schreibrad aufweisendes  Schreiborgan auf einen Träger übertragen  werden, wobei zur unterschiedlichen Markie  rung der Zahlenwerte verschiedener Zahlen  reihen auf dem Träger zwischen dem     Sehreib-          organ    und dem Träger angeordnete, verschie  dene Farbe abgebende Organe, z. B. Farb  bänder, verwendet werden.  



  Die Vorrichtung zur Durchführung dieses  Verfahrens weist mindestens einen zur Auf  nahme der     graphischen        Darstellung    die  nenden Träger und einen dem Träger als  Unterlage dienenden Tisch auf und ist da  durch     gekennzeichnet,    dass ein mindestens ein  Schreibrad aufweisendes Schreiborgan vorge  sehen ist, dessen Schreibrad durch eine in  einem beweglichen Führungselement vorge  sehene     Aussparung    geführt ist, wobei am  Führungselement angeordnete, bewegliche,  längs Skalen einstellbare     Anschläge    vorge  sehen sind,

   welche den Weg .des Schreib-         organes    längs des     Führungsedementes    begren  zen und wobei zwischen dem Schreibrad und  dein Träger verschiedene Farbe abgebende  Organe derart angeordnet sind, dass sie wahl  weise unter das Schreibrad gebracht werden  können.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist ein     Aus-          führungsbeispiel    einer Vorrichtung zur       Durchführung    des Verfahrens gemäss .der Er  findung     dargestellt,    und zwar zeigt:

         Fig.    1 eine Draufsicht,       Fig.    2 eine Vorderansicht,       Fig.    3 eine Seitenansicht der Vorrichtung,       Fig.    4 eine     Detailvariante    im     Aatalschnitt     und grösserem Massstab,       Fig.    5 eine Seitenansicht zu     Fig.    4 und       Fig.    6 eine weitere Detailvariante im       Axialschnitt.     



  Die Vorrichtung weist ein Gehäuse 1 auf,  dessen obere     Abachlussplatte    als Tisch 2 zur  Aufnahme eines Trägers T (Papierblatt, Pa  pierstreifen und dergleichen) dient:, auf wel  chen die graphische Darstellung aufgezeich  net werden soll. Der Boden 3 und .die beiden  Seitenwände 4 des     Gehäuses    sind über die  obere Längsfläche der     Abschlussplatte    2       hinatLs    verlängert, wobei die Verlängerungen  der Seitenwände 4 je einen Ausschnitt 5 auf  weisen. In den Verlängerungen ist eine  Schraubenspindel 6, die parallel zur     Längs-          riChtlnlg    des Gehäuses verläuft und eine  Handkurbel 7     trägt,    drehbar gelagert.

   Die       Sehraubenspindel    6 durchsetzt eine     Bohrung         in einem Block 8, dessen Oberseite Bohrun  gen 9 enthält. Eine Schraube 10 mit '     ran-          deriertem    Kopf gestattet das     Ineingriffbrin-          gen    eines im Block 8 verstellbar angeordneten       Gewindesegmentes    mit der Schraubenspindel  6, so dass der Block 8 zu -Wandermutter     wird.     



  Mittels Stiften 11, die in drei der Boh  rungen 9 der Wandermutter 8 einsetzbar sind  und.     mittels    einer Schraube 12     festgek        .lemmt     werden können, ist als Führungselement ein       Querarm    13 .lösbar mit der Wandermutter 8  verbunden. Der Querarm 13 erstreckt sich  senkrecht zur Längsrichtung des Tisches 2  in     konstantem    Abstand über das Gehäuse 1       hinweg    und ist aufklappbar. An dem der  Schraubenspindel 6 abgekehrten Ende ist der  Querarm 13 mittels Rollen 14     (Fig.    3) auf  dein     Tisch    2 abgestützt. An den beiden En  den des Querarmes ist je ein Gehäuse 15  bzw. 16 befestigt.

   Beidseits eines mittleren       Längsschlitzes    17 im Querarm 13 sind Ska  len 18 angebracht, längs welchen,     durch          Stangen    19 geführt, Anschläge 20 verstellbar  sind. Diese Anschläge 20     sind    an Hülsen 21       befestigt,    die     mittels    Schrauben 22 auf den  Stangen 19     festklenunbar    sind.

   Beidseits des       Längsschlitzes    17 verlaufen V-förmige Rinnen  23, welche als Rollbahn für Kugeln 24 die  nen, die in einem Kugelkäfig 25 gehalten  sind, der seinerseits einen     längs    des Quer  armes     und        zwischen    den     Anschlägen    20 ver  stellbaren Schlitten 26 trägt. Ein Fenster 27  im     .Schlitten    26 gestattet das Einsetzen eines  Schreibgerätes mit einem Schreibrad zum  Herstellen eines Bild- oder     Schriftzeichens     auf dem Träger T.  



  Zum Festklemmen des Trägers T auf  dem     Tisch    2 sind längs !des Randes dieses  Tisches Klemmleisten 28 angeordnet, welche  mit Skalen 29     versehen        sind    und durch Boh  rungen im Tisch nach unten ragende Füh  rungsstifte 30 tragen. Auf diese Stifte wir  ken     Druckfedern    31, welche bestrebt sind, die  Klemmleisten 28 mit dem     darunterliegenden     Rand     .des    Trägers T an den Tisch 2 anzu  pressen. Exzenter 32, die auf in den Gehäuse  seitenwänden 4 drehbar gelagerten Wellen 33  sitzen, gestatten     das    Anheben der Klemm-    leisten 28 entgegen der Wirkung der Federn  31. Zum Drehen der Wellen 33 dienen Hand  kurbeln 34.

   Es kann auch nur eine einzige       Kleininleiste        vorhanden    sein.  



  Auf den     Wellen    35, die in .den Gehäusen  15 und 16     beiderends    befestigt sind, sind  Wellen mit einem glatten Teil 36 und einem  Gewindeteil 37 axial verschiebbar angeord  net. Nicht dargestellte Mittel verhindern eine  Drehung .dieser     Wellen    36, 37 auf den Wel  len     35..    Auf dem     Gewindeteil    37 ist ein  Schneckenrad 38 .axial     unverschiebbar    ange  ordnet, das über eine Schnecke 39 auf der  Welle 40 mittels einer Kurbel 41 gedreht  werden kann, wobei die zweiteiligen     Wellen     36, 37 auf den Wellen 35 axial verstellt wer  den.

   Auf dem glatten Teil 36 der Wellen 36,  37 sind     Farbband.rollen    42 für Farbbänder  verschiedener Farben drehbar angeordnet.  Durch axiales Verschieben der Welle 36, 37  in der     beseh.riebenen    Weise können die ver  schiedenfarbigen Farbbänder wahlweise vor  das     Fernster    27 im Schlitten 26 eingestellt  werden.  



  Um, ein unbeabsichtigtes Drehen der       Farbbandrallen    42 zu verhindern, ist für  jede     Rolle-42    ein     Bremsklotz    43 vorgesehen,  der auf je einer an der Wand des Gehäuses  15 befestigten Blattfeder 44 angebracht ist       (Fig.    3).  



  Mittels Exzenter 45 auf drehbar in den  Gehäusen 15 und 16 gelagerten Wellen 46  können alle Blattfedern 44 gleichzeitig so  verstellt werden, dass deren Bremsklötze 43  von den     Farbbandrollen    abgehoben werden.  Zum Drehen der Wellen 46 dienen Kurbeln  47, 48, von denen die erstere mit einem  Handgriff 49 versehen ist. und über eine       Verbindungsstange    50 mit der zweiten ver  bunden ist. Zum axialen Verschieben der       Farbbandrollen    42 werden .alle Bremsklötze  43 abgehoben.  



  Ein im Gehäuse 16 schwenkbar gelagerter  Hebel 51 gestattet     ausserdem,    diejenige  Blattfeder 44 mit ihrem Bremsklotz 43 von  der     Farbbandrolle    42     abzuheben,    deren  Farbband sich im Fenster 27     des        Schlittens         26 befindet, so dass ein Umspulen des Farb  bandes möglich ist.  



  Zum     Straffhalten    der Farbbänder     zwi-          sehen    den beiden     Farbbandrollen    42 bzw.       zum    Bremsen dieser Rollen kann eine Ein  richtung nach     Fig.    4 und 5     vorgesehen    sein.  



  Bei     dieser    Bremseinrichtung     ist    die     Parb-          bandrolle    42' auf einem     Nabenteil    58     gela-          gert,    welcher auf dem glatten Wellenteil 36       drehbar,    aber axial     unverschiebbar    ange  bracht ist, z. B. mittels einer in den Naben  teil eingeschraubten, in eine Ringnute im  Wellenteil 36 ragenden Schraube.

   Der Naben  teil. 58 besitzt einen Flansch 59 mit einer       Zahnung        .am        Umfang,    mittels welcher der       Nabenteil    vom     Ritzel    55     (Fig.        '?)    aus auf  dem Wellenteil 36 gedreht werden kann. In  einer     Ausnehmung    60 der     Rolle    42' ist eine  Spiralfeder 61 angeordnet, deren     eines    Ende  an der Rolle 42' und deren anderes Ende am       Nabenteil    58 befestigt ist.

   Ein in der     Spu-          lenseitenwand    angebrachter Stift 62 ragt in  einen Schlitz 63 des     Nabenteils    58, wobei die  ser Schlitz 63     konzentrisch    zum Wellenteil 36  verläuft und sich über etwa 300 Winkel  grade erstreckt. Der     Nabenteil    58 ist auf dem  Wellenteil 36     gebremst,    z. B. mittels einer  konkaven Federscheibe, wie eine solche nach  stehend in bezug auf     Fig.    6 beschrieben  wird.  



  Die Feder 61 ist bestrebt, den Stift 62  stets am einen Ende     des    Schlitzes zu halten.  Beim Umspulen des Farbbandes durch Dre  hen des     Ritzels    55 wird der Flansch 58 ent  gegen der Wirkung der Bremse gedreht, wo  bei     zuerst    der Stift 62 im Schlitz 63 unter  Spannen der Feder 61 sich vom einen Ende  des Schlitzes 63 gegen das andere Ende zu       bewegt,    bis die     Spule    42'     mitgedreht    und so  das Farbband von der Spule 42' auf der     hin-          tern    Welle abgewickelt     und    auf die in Um  drehung versetzte vordere Spule aufgewickelt  wird.  



  Bei der     Bremseinrichtung    nach     Fig.    6  sind die     Fa,rbbandspulen    42 mittels Stell  schrauben 64, die, in Ringnuten 64' des Wel  lenteils 36 ragen, gegen axiale Verschiebung  gesichert. Der Rand einer     konkaven    Feder-    Scheibe 65 drückt gegen den einen Spulen  flansch. Die Federscheibe 65     ist    mittels eines  Ringes 66 auf dem Wellenteil 36 befestigt,  und der Federdruck,     mit    dem der Scheiben  rand am     Spulenflansch    anliegt, ist mittels  einer Schraube 67 regelbar, welche in den  Ring 66 eingeschraubt ist und mit dem Kopf  auf die Federscheibe drückt.  



  Ein in nicht dargestellter Weise mit den       Farbbandrollen    42 verbundener Zeiger 53  läuft über Farbfelder 54 an der Vorderwand  des     Gehäiuses    16 und zeigt so die Farbe des       unter    dem Fenster 27 eingestellten Farb  bandes an.  



  Die     Farbbandrollen    42 sind, wie bereits  erwähnt wurde, an ihrem Umfang mit einer  Zahnung versehen und mit     :dieser        Zahnung     steht ein     Ritzel    55 in Eingriff, welches auf  einer Welle 56 sitzt. Zur Drehung der Welle  56, die zwei     Kardangelenke    enthält, dient :die  Handkurbel 57. Durch das Drehen der Hand  kurbel 57 können die Farbbänder umgespult  werden. Statt nur eines Querarmes 13 könn  ten auch zwei oder mehr als zwei solcher  Arme vorgesehen sein.  



  Der Träger Z' kann aus     undurchsichtigem     oder     durchsichtigem    Material bestellen und  ist. mindestens gleich breit wie der Tisch der  Vorrichtung; der Träger kann aber auch  breiter sein, damit er nachgeschoben werden  kann.     _     Die     Rückseite    des Trägers und die Fläche  des Tisches 2 oder alle beide können     mit     einem     elastischen        adhäsionsfähigen        12aterial     belegt sein. An Stelle der Farbbänder könn  ten als farbgebende Organe auch Papiere mit  übertragbarer Farbschicht verwendet werden.  



  Der Träger T kann auch aus mehreren  Papierlagen bestehen mit zwischengeschalte  ten     Kopie(Kohle-)papieren.     



  In das Fenster 27     des    Schlittens 26 ist,  wie bereits erwähnt wurde, ein nicht gezeich  neter Schreibgriffel einsetzbar, welcher auf  das Farbband     und    mit diesem auf den Träger  gedrückt     wird.    Der Griffel weist ein Schreib  rad auf, dessen Umfang mit unter sich gleich  artigen Schriftzeichen versehen ist. Es kön  nen mehrere dieser Griffel mit verschiedenen           Schriftzeichen    vorgesehen sein oder an einem  Griffel     können    revolverartig     mindestens    zwei  Schreibräder angebracht sein, wobei die  Schriftzeichen auf dem einen Rad von den  jenigen des andern verschieden     sind.     



  Um ein Ausweichen     des    Trägers zu ver  hindern, kann mindestens ein Rand     des    Trä  gers mit     regelmässig    angeordneten     Ausspa-          rungen        versehen    sein, mit welchen entspre  chende Organe am Tisch in     Eingriff    bring  bar     sind.     



       Der    Träger kann auch mit einem Vor  druck versehen sein, welcher das Lesen .der  bildlichen     Darstellung        erleichtert.     



  Der     Querarm    könnte auch an einem     Ge-          lenkparallelogrammsy        stem    befestigt sein,       welches    eine     Verstellung        dieses    Querarmes  längs und quer über die     ganze        Tischfläche          hinweg    gestattet.  



  Die     Gebrauchsweise    der beschriebenen       Vorrichtung    ist die folgende:  Es     soll        beispielsweise    eine graphische Dar  stellung in Säulenform über die monatlichen  Umsätze     eines        bestimmten    Artikels für :das  Jahr 1949 erstellt werden. Die betreffenden       Umsätze    sollen betragen: Januar Fr. 18 000,  Februar     Fx,    27 000, März Fr. 54 000,     April          Fr.    25 000 usw.  



  Die Herstellung der graphischen     Daratel-          lung        mittels    der beschriebenen Vorrichtung  erfolgt so; dass in der     Richtung    .der     Ordi-          natenachse    die     Umsätze    so eingetragen wer  den, dass     die    Höhe der Säule dein betref  fenden     Zablenwert        entspricht,    währenddem  in der Richtung der     Abszissenachse    die einzel  nen Monate gleichmässig verteilt aufgetragen  werden.  



  Bevor mit dem     Auftragen    der     säi-lenför-          migen        Ordinaten    begonnen werden kann, ist  der     aizawendende    Massstab zu bestimmen.  Der in der Richtung der     Ordinatenachse    auf  dem Papier (Träger T) zur Verfügung ste  hende freie     Rahm    beträgt     beispielsweise    etwa  <B>180</B> bis max. 190     Millimeter.    Der Massstab ist  nun so zu wählen, dass auch die grösste Zahl  der aufzutragenden     Zahlenreihe        in,der    Rich  tung der     Ordinatenachse-Platz    findet.

   Wenn  wir     .annehmen,    dass     im    vorliegenden Fall der         lIärzunLsatz    von Fr. 54 000 den höchsten Um  satz im Jahre 1949     .darstellt,    so     würde    sich  ein Massstab ergeben, bei dem einem Milli  meter Säulenhöhe ein Umsatz von Fr. 300  entspricht.  



  Die     Ordinatensäulen    werden nun wie folgt       ausgeführt:    Zuerst wird das Papier (Träger  T), das einen für graphische Darstellungen  geeigneten bekannten Vordruck aufweist,       mittels    .der Klemmleisten 28     auf,dem    Tisch 3  befestigt. Darauf wird der Querarm 13 mit  tels der Handkurbel 7 in der     Abszissenachse     so lange verschoben,     bis    die Mittellinie dieses  Armes     mit    der Ordinate des Monats Januar  zusammenfällt.

   Der untere     Anschlag    20 :des       Querarmes    13     ist        normalerweise    so einge  stellt,     dass    das im     Fenster    27     ,des        Schlittens     26 eingeführte Schreibgerät (Griffel) sich in  der Höhe der     Abszissenachse    befindet, wenn  der Schlitten an den untern Anschlägen an  liegt. Der obere Anschlag 20     wird    mittels der  Skala 18 dem aufzuzeichnenden Zahlenwert       entsprechend    eingestellt.

   Im vorliegenden  Fall     beträgt    dieser     Wert    für den Monat Ja  nuar Fr. 18 000, die Säulenhöhe     also    60 mm.  Der Griffel wird nun in das     Fenster    27 ein  gebracht, nach     -unten    gedrückt, bis er auf  dem Papier     resp.    Farbband aufliegt, und zwi  schen dem obern     Lind    untern     Anschlag    20  hin- und hergeführt. Es zeichnet dadurch die  Januarsäule auf.  



  Um die Februarsäule     herzustellen,.    wird  der Querarm 13     mittels    der Handkurbel 7  so weit nach rechts     verschoben,    bis die Achse  des Querarmes 13 mit der     Februarordi-          natenachse        zusammenfällt.    Dann wird der  obere Anschlag 20, dem     Februarumsatz    von  Fr. 27 000 entsprechend, also auf 90 mm einge  stellt und mittels des     Griffels    die Säule her  gestellt.  



  In gleicher Weise werden auch die Säulen  für .die andern Monate aufgezeichnet.  Hernach werden vergleichsweise die Um  sätze von andern Jahren, andern     Artikeln     usw. unter     Benutzung    vorn     Farbbändern    ver  schiedener Farbe und eventuell von     Griffeln     verschiedener Form aufgezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur graphischen Darstellung gegebener Zahlenreihen, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Werte jeder vor gegebenen Zahlenreihe durch ein mindestens ein Schreibrad aufweisendes Schreiborgan auf einen Träger übertragen werden, wobei zur unterschiedlichen Markierung der Zahlen werte verschiedener Zahlenreihen auf dem Träger zwischen dem Schreiborgan und dem Träger angeordnete, verschiedene Farbe abge bende Organe verwendet werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, mit mindestens einem zur Aufnahme der graphi schen Darstellung dienenden Träger -und einem dem Träger als Unterlage dienenden Tisch, dadurch gekennzeichnet, dass ein min destens ein Schreibrad aufweisendes Schreib organ vorgesehen ist, dessen Schreibrad. durch eine in einem beweglichen Führungs element vorgesehene Aussparung geführt ist,
    wobei am Führungselement angeordnete, be wegliche, längs Skalen einstellbare Anschläge voir gesehen sind, welche den Weg des Schreibrades längs des Führungselementes begrenzen, wobei zwischen dem Schreibrad und dem Träger verschiedene Farbe abge bende Organe derart angeordnet sind"dass sie wahlweise unter das Schreibrad gebracht werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als farbabgebende Organe verschiedenfarbige Farbbänder ver wendet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als farbabgebende Organe Papiere mit übertragbarer Parb- sehicht verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Träger aus undurchsichtigem Material verwendet wird, dessen Breite mindestens der Breite des .dem Träger als Unterlage dienenden Tisches ent spricht. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, .da durch gekennzeichnet, dass ein Träger aus durchsichtigem Material verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger verwendet wird, dessen Breite grösser ist als die Breite des dem Träger als Unterlage dienenden Tisches. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Träger ver wendet wird, dessen Rückseite mit einer Schicht aus adhäsionsfähigem Material ver sehen ist.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Träger ver wendet wird, der aus mehreren durch dazwi schengelegte Kopierpapiere getrennten Pa pierbahnen besteht. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als farbabge- bende Organe verschiedenfarbige Farbbänder vorgesehen sind. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass jede Farbband spule mit einer Einrichtung zum Spannen des Bandes zwischen den Spulen versehen ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rand des Trägers regelmässig angeordnete Aussparungen besitzt. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet., dass der Träger einen das Lesen der .graphischen Darstellung erleichternden Vordruck besitzt. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Tisches mit einer Schicht aus elastischem, adhäsionsfähigem Material versehen ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der eine Rand des Tisches mit ziun Festhalten des Trägers bestimmten Organen versehen ist. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Längsränder ,des Tisches mit Skalen ver sehene, zum Festklemmen .der Längsseiten des Trägers dienende, vom Tisch abhebbare Klemmleisten aufweisen. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch TI, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungs element mindestens ein .auf die Zahlenweste einstellbarer, über die ganze Trägerbahn rei chender, mittels Spindel und Wandermutter längs .der Abszissenachse des Trägers ver schiebbarer Querarm vorgesehen ist.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Querarm mindestens zwei den Weg des Schreiborganes begrenzende Anschläge aufweist. 17.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, .dass der Querarm parallel zur Ordinatenachse des Trägers ver laufende Führungsrillen aufweist, in welchen in einem Kugellagerkäfig gehaltene, einen mit einer Aussparung versehenen Schlitten tra gende Kugeln geführt sind, auf dem das Sehreibo.rgan gelagert ist. 18. Vorrichtung nach Unter anspruch 17.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Querarm aufklappbar und lösbar an der auf der Ge windespindel laufenden Wandermutter ange ordnet und nach dem Lösen einer Stell schraube frei längs der Gewindespindel ver schiebbar ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Einstellung der Zahlenwerte dienende Quer arm mit einer Parallelführung verbunden ist. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreib organ revolverkopfartig ausgebildet ist und mindestens zwei Schreibräder aufweist, wobei die Schriftzeichen -auf dem einen Rad von denjenigen des andern verschieden sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2769244A (en) * 1954-12-29 1956-11-06 Craftsman Line Up Table Corp Match plate for line-up and register tables

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2769244A (en) * 1954-12-29 1956-11-06 Craftsman Line Up Table Corp Match plate for line-up and register tables

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