CH274999A - Aufhängeeinrichtung für selbstbackende Elektroden an einem elektrischen Lichtbogenofen. - Google Patents
Aufhängeeinrichtung für selbstbackende Elektroden an einem elektrischen Lichtbogenofen.Info
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Description
Aufhängeeinrichtung für selbstbackende Elektroden an einem elektrischen Lichtbogenofen. Die Erfindung betrifft eine Aafhängeein- rielitung für selbstbaekende (Soederberg-) Elektroden an einem elektrischen Lichtbogen- ofen, welche Elektroden einen äussern Mantel aufweisen.
Die Aufhängung solcher Elektroden ist schwierig, da sie nur am Mantel, welcher ge- wölinlieh eine Stäxke von nicht über 2 mm besitzt, gefasst werden können.
Die ersten Aufhängevorrichtungen benütz ten für das Tragen der Elektroden die glei- eheil Organe, durch die der elektrische Strom 7tigeführt wird. Diese Aufhängevorrichtun gen, die Baeken aus beweglichen Teilen ver wenden, weisen den Übelstand auf, dass die Elektrode so stark gedrückt wird, dass sie un zulässige Verformungen erfährt.
Die in vielen HinsieUten günstigere Auf- hängevorriehtung mittels Bändern erlaubt es nicht, das ganze Gewicht -der Elektroden allein den Bändern zu übertragen und erfordert daher noch zusätzliche Aufhängeelemente. ,ausserdem kann es hierbei leicht geschehen, dass wegen des unterschiedlichen Reibungs koeffizienten, der von versel-iiedenen Bedin gungen der Berührungsfläehe abhängt, eines der Bänder vor den übrigen abrutscht.
Alle gebräuchlichen Aufhängesysteme au sser jenen, bei denen ein grosser Kran ober halb des Ofens vorgesehen ist, lassen einen be quemen Rückzug der Elektmde nicht zu. Die AufhängeeinrichtLing gemäss der vor liegenden Erfindung vermeidet die genannten Übelstände dadurch, dass der Blechmantel der Elektrode an den Eingriffstellen der Trag organe durch an seiner Innenseite angeordnete 1'Vletallsehienen verstärkt ist, welche mit Aus- nehmungen versehen sind, die sich mit den Eingriffsöffnangen des Blechmantels, decken.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der bei liegenden Zeichnung schematisch dargestellt. In Fig. <B>1</B> ist die AufhängeeinrichtLing im senkrechten Schnitt nach der Linie A-B von PA ig. 2 gezeigt. In Fig. 2 ist die geiehe Auf- hängeeinrichtun#g im Grundriss dargestellt. Fig. <B>3</B> zeigt einen Teil der Elektrode.
In allen drei Figuren sind mit<B>1</B> flache Stahlschienen bezeichnet, die in der Elektrode <B>3</B> entlang dreier Erzeugen-den unter dem Bleehmantel angeordnet und an diesem an geschweisst sind; jede dieser Schienen hat eine Reihe von in gleicliem Abstand angeordneten Ausnehm-Lingen 2;
4 sind in einer zur Achse der Elektrode<B>1</B> senkrechten Ebene sternartig verteilte Zapfen, die an dem der Spitze zur Einführung in die Ausnehmungen 2 entgegen gesetzten Ende einen Griff<B>5</B> haben;<B>6</B> sind Schlitze in den Zapfen 4 von solchen Aus massen, dass Verschiebungen und Verstellun gen jedes Zapfens in bezug zu einer Mutter schraube<B>9</B> möglich sind, die ihn auf einer Stützplatte<B>7</B> festhält.<B>9'</B> sind weitere Mutter- sehrauben, die die Platte<B>7</B> durchsetzen und zusammen mit den Mutterschrauben<B>9</B> diese Platte auf einen Haltering<B>8</B> abstützen.
12 ist der übliche, durch Rollen<B>13</B> geführte Auf hängezylinder, auf dem der vorher besehrie- bene Aufbau unter ZWischenschaltung von starken Schraubenf edem <B>11</B> aufruht. Im Ausführangsbeispiel wird jede Elek trode<B>3</B> an drei gleich weit entfernten Punkten mittels ebensovielen Zapfen 4 gehalten, die mit ihren spitz zulaufenden Enden in die Ausnehmungen 2 der flachen Stahlschienen<B>1.</B> eingreifen.
Durch die Zapfen 4 wird das Ge wicht der Elektrode über die Stützplatte<B>7,</B> die Matterschrauben <B>9, 9',</B> den Aufhängering <B>8</B> und die Federn<B>11</B> auf den Tragzylinder 12 übertragen, der in bekannter Art von Auf hängeorganen getragen wird, die mit der Re gulierwinde der Elektrode in Verbindung stehen. Die Aufhängeeinrichtung erlaubt den ge regelten Vorsehub und Rückzug -der Elek trode.
Müssen die Zapf en 4 an einer andern Stelle der Elektrode in Eingriff gebracht wer den, stüt.zt man die Elektrode mit einer Hilfs aufhängung (.die in einer im wesentlichen gleichen Aufhängevorrichtung, wie der eben betrachteten, jedoch an anderer Stelle der Elektrode angebrachten Aufhängevorrich tung bestehen kann) undscliraubt die Mutter <B>10</B> der Schraube<B>9</B> auf, fasst die Griffe<B>5</B> und zieht die Zapfen 4 aus den entsprechenden Ausnehmungen 2 der Elektrode<B>3</B> heraus. Diese Verstellung der Zapfen 4 ist wegen der Schlitze<B>6</B> möglich.
Durch Betätigung -der Re gulierwinde kann man den Aufhängezylinder 12 mit allen von ihm get.ragenen Organen he ben oder senken,<B>je</B> nachdem, ob die Elektrode -weiter oben oder weiter unten gefasst werden soll. Um den Betrieb mit der Hauptaufhänge- einrichtung wieder aufzunehmen, bringt man den Aufhängezylinder 12 in die gewünsehte Stellung und führt die Spitzen der Zapfen 4 in die entsprechenden Ausnehmungen der fla- ehen Stahlschienen 2 ein.
Die genaue Einstel lung der Höhe der Zapfen 4 erfolgt durch die Schrauben<B>9</B> und<B>9'.</B> Die Sehraube 9a' ist starr mit dem waagTechten Teil des Trägers<B>8</B> ver bunden, so dass durch Drehen der dazuge hörigen Mutter 9b' diese sieh hebt und senkt, womit auch die darauf aufliegende Platte<B>7</B> gehoben bzw. gesenkt wird.
Bei der Schraube<B>9</B> ist die unterste Mutter 9a mit dem waagreehten Teil des Trägers<B>8</B> starr verbunden, währenid die darüberliegende Mutter<B>9b</B> mit dein 'Schaft der Schraube<B>9</B> selbst verschweisst ist, so dass diese Mutter beim Drehen- des Schraubenkopfes und nach vorangehender Lösung der Mutter<B>10</B> sich mit der Schraube selbst hebt und senkt und dabei den Träger<B>7</B> mitnimmt. Kleine Ver schiebungen in der horizontalen Ebene wer den durch Schlitze<B>6</B> ermöglicht. Beim Ent lasten der Hilfsaufhängung übernimmt die Hauptaufhängevorrichtung die Last und die Federn<B>11</B> gleichen etwaige Ungleichheiten in der Belastung der Zapfen 4 aus.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Axifhängeeinrichtung für von selbstbak- kende Elektroden an einem elektrischen Lieht- bogenofen, welche Elektroden einen äussern Mantel aufweisen, in den die Tragorgane ein greifen, dadurch gekennzeiehnet, dass der Blechmantel an den Eingriffstellen der Trag organe durch an seiner Innenseite angeord nete Metallschienen verstärkt ist, welche mit #usnehmi-mgen versehen sind,die sich mit den Eingrifföffnungen des Blechmantels dek- ken. <B>UNTERANSPRÜCHE -</B> <B>1.</B> Aufhängeeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- grifföffnung für die Halteorgane entlang mindestens zweier Erzeugenden des Elektro- denmantels vorgesehen sind.2<B>-</B> Aufhängeeinrichtung nach Patentan- Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane der Elektroden am Aufhänge zylinder unter Zwischenschaltung von Federn zum Ausgleich etwaiger ungleicher Gewichts belastung abgestützt sind, <B>3.</B> Aufhängeeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadureh ge- kennzeiehnet, dass die Halteorgane der Elek troden, in engen Grenzen horizontal und ver tikal verstellbar gelagert sind, um in ihrer Lage den Ausnehmungen, in die sie einge führt werden sollen, angepasst werden zu kön nen.
Applications Claiming Priority (1)
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| IT274999X | 1948-06-01 |
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ID=11221770
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|---|---|---|---|
| CH274999D CH274999A (de) | 1948-06-01 | 1949-04-26 | Aufhängeeinrichtung für selbstbackende Elektroden an einem elektrischen Lichtbogenofen. |
Country Status (2)
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1949
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| IT444618A (de) |
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