CH275263A - Einrichtung zum Zünden von Mutatoren. - Google Patents
Einrichtung zum Zünden von Mutatoren.Info
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Description
Einrichtung zum zünden von Mutatoren. Es sind Einriehtungen zum Zünden von Mutatoren bekannt, die eine mit einem Wider standszünder verbundene, mit Gleichstrom ge speiste Erregeranode und eine im Zünd-Erre- gerkreis liegende Drosselspule besitzen und hei welchen züm Zünden Spann,Lingsänderun- gen an der Drossel ausgenutzt sind.
Zündein- richtungen anderer Art verwenden meist zwei Gleichspannungsquellen, von welchen die eine mit kleinerer Spannung den Erreger strom und die andere mit grösserer Spannung den Zündimpuls liefert. Diese letzteren Zünd- einrichtungen sind nicht nur kompliziert, sondern sie weisen auch den Mangel auf, dass der Strom in der Drosselspule im Zünd moment noch fast Null ist und erst allmäh lich anwächst, was für .das Einsetzen der Er regung ungünstig ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung zum Zünden von Mutatoren, die eine mit einem Widerstandszünder verbun dene Erregeranode aufweisen und bei wel chen der Zünd-Erregerkreis mit Gleichstrom gespeist wird, wobei im Zünd-Erregerkreis in Reibe mit der Gleichstromquelle eine Drossel- spule liegt und ein Schaltmittel zum Einlei ten der Zündung vorgesehen ist, bei welcher erfindungsgemäss das Schaltmittel derart zwi schen die Gleichstromleiter geschaltet ist,
dass es einen Gleichstromnebenschlusskreis zum Zünd-Erregerkreis in Abhängigkeit von der Spannung an den Klemmen (los Zünd-Erre- ,erkreises schliesst. und öffnet, wobei mit dem Öffnen des Xlebensehlusskreises der Zündstoss ausgelöst und die Erregung eingeleitet wird.
Auf diese Weise ist erreicht, dass Zündung und Erregung mit der gleichen Stromquelle durchgeführt wird und dass im Zündmoment ein die Zündung sichernder Zündimpuls zur Verfügung steht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung in Fig. 1 schematisch dargestellt, Fig. 2 zeigt den zeitlichen Ver lauf einiger Spannungen und Ströme.
Mit 1 ist das Gefäss eines M_utators be zeichnet, der in üblicher Weise mit Anode, Quecksilberkathode, Steuergitter, Widerstands zünder 2 und Erregeranode 3 ausgerüstet ist. Widerstandszünder und Erregeranode sind zweckmässig zu einem Konstruktionsteil ver einigt. Die kombinierte Zünd-Erregeranode wird mit Gleichstrom gespeist, der von den Ventilen 4 in Graetz- oder Doppelwegschal- tung geliefert wird, die über den Tr ansfor- mator 5 und Schalter 6 aus der Stromquelle 7 gespeist werden.
Im Zünd"Erregerkreis liegt in Reihe mit den Ventilen 4 die Drossel spule B. Mit 9 ist ein Relais bezeichnet, das auf die Spannung ug. an den Klemmen des Zünd Erregerkreises anspricht und dessen Arbeits kontakte Ki einen Gleichstromnebenschluss- kreis zum Zünd-Erregerkreis schliessen,
wel- eher den Zünder überbrückt. Die Arbeits spule des Relais 9 ist unter Vorschaltung des Widerstandes Ri zwischen die Gleichstrom leiter des Zünd-Erregerkreises geschaltet. Das Relais 9 besitzt ausserdem Hilfskontakte K2, durch welche ein Widerstand R2 der Arbeits spule des Relais parallelgeschaltet wird.
Die Wirkung der Einrichtung ist folgende Im Ruhezustand der Einrichtung sind die Relaiskontakte K1, K2 offen. Nach Schliessen der Schalter 6 fliesst Gleichstrom aus den Ventilen 4 einerseits durch die Drossel 8 über den Widerstandszünder 2 und anderseits durch den Widerstand R1 und. die mit ihm in Serie liegende Arbeitsspule des Relais 9.
An den Sekundärklemmen des Transforma tors 5 und an den Klemmen des Zünd-Erre- gerkreises herrscht praktisch Leerlaufspan- nung. Der Widerstand R1 und die Arbeits spule des Relais 9 sind so gewählt, dass das Relais sofort nach dem Schliessen der Schal ter 6 zum Ansprechen kommt. Mit dem Schlie ssen der Kontakte K1 des Relais ist ein Neben schlusskreis zum Zünd-Erregerkreis herge stellt, in welchem ein Kurzschlussstrom über die Drossel 8 sich ausbilden kann.
Gleichzeitig mit K1 schliessen auch die Kontakte K2 des Relais 9, wodurch der Widerstand R2 der Ar beitsspule des Relais 9 parallelgeschaltet ist. Der Kurzsehlussstrom über die Drossel wird zweckmässig .durch Wahl der Kurzschluss- spannimg des Transformators auf einen Wert begrenzt, der wenig oberhalb des Nennstromes der Einrichtung liegt. Die Ströme und Span nungen im Zünd-Erregerkreis ergeben sich aus dem Diagramm Fig. 2.
Der ausgezogene Linienzug gibt den zeitlichen Verlauf des Stromes-, -Lind der strichpunktierte Linienzug den Spannungsverlauf während des Zünd- vorganges wieder, der gestrichelte Linienzug zeigt die Spannung an der Spule des Relais 9. Der nach dem Schliessen der Kontakte K1 im Zeitpunkt a einsetzende Kurzschlussstroin magnetisiert die Drossel 8; er erreicht im Zeitpunkt ,, seinen Endwert.
Mit dem Anstei gen des Kurzschlussstromes sinkt infolge der steilen Strom-Spannungsch-arakteristik der Gleichstromquelle die Spannung u6 im Zünd Erregerkreis. Die,Spannung an :der Spule des Relais 9 wird zufolge des Parallelwiderstan des R2 so weit verringert, dass es im Zeit punkt y abfällt und die Kontakte K1, K2 öffnet.
Damit ist "der Nebenschlusskreis unter- brochen, und es entsteht ein Zündimpuls, worauf der Kathodenfleck gezündet, sowie der Strom in der Drossel 8 auf den Betriebs wert und damit. die Spannung im Zünd-Erre- gerkreis auf .die Bogenspanniuig sinken. So bald der Kathodenfleck entstanden ist, setzt der Erregerlichtbogen ein, und der Erreger strom fliesst über die Erregerelektrode 3 zur Kathode des Mutators 1.
Nach erfolgter Zündung bleiben die Kon takte K1, K2 des Relais 9 offen. Wird jedoeh der Erregerstrom aus irgendeinem Grunde unterbrochen, so steigt die Spannung im Zünd-Erregerkreis sofort wieder auf den Leerlaufwert an und leitet. einen neuen Zünd- vorgang ein.
Die Zeit zwischen Schliessen und öffnen des Nebenschlusskreises durch das Relais 9 bestimmt sich aus der Grösse der Gleichspan nung, der Induktivität des Zünd-Erreger- kreises, der Widerstände R1, R2 und schliess lich .den mechanischen und elektrischen Grö ssen des Relais.
Durch die Wahl der Wider standswerte R1, R2 lässt sich erreichen, dass das Relais 9 erst abfällt, wenn der Kurz schlussstrom im Zünd-Erregerkreis seihten Endwert erreicht hat, so dass eine sichere Zündung gewährleistet ist..
Die im Ausführungsbeispiel verwendete Gleichstromquelle mit steil abfallender Strom Spannungscharakteristik kann ersetzt werden durch eine Gleichstromquelle, deren Strom- Spannungscharakteristik nicht steil abfällt, oder eine solche, die sogar ansteigt. Wesent lich für die Wahl der Gleichstromquelle ist die Erfüllung der Bedingung, dass an den Klemmen des Zünd-Erregerkreises eine Diffe renz zwischen der Leerlauf- und der Betriebs spannung vorhanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Zünden von Mutatoren, die eine mit einem Widerstandszünder ver bundene Erregeranode aufweisen -Lind bei welchen der Zünd-Erregerkreis mit Gleich strom gespeist. wird, wobei im Zünd-Erreger- kreis in Reihe mit.der Gleichstromquelle eine Drosselspule liegt und ein Schaltmittel zum Einleiten der Zündung vorgesehen ist, da durch gekennzeichnet, dass .das Schaltmittel derart zwischen .die Gleichstromleiter geschal tet ist, dass es einen Gleichstromnebenschluss- kreis zum Zünd-Eregerkreis in Abhängigkeit von der Spannung an .den Klemmen des Zünd-Erregerkreises schliesst und öffnet, wo bei mit dem Öffnen des Nebenschlusskreises der Zündstoss ausgelöst und .die Erregung eingeleitet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gleichstrom einer Stromquelle mit steil abfallender Strom Spannungscharakteristik entnommen wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schaltmittel mit Zeitverzögerung für .die Öffnung des Nebensehlusskreises versehen ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zeit zwischen Schliessen und Öffnen :des Nebenschlusskreises durch das Schaltmittel sich aus der Grösse der Gleichspannung, der Induktivität des Zünd-Erregerkreises, der Widerstände sowie den mechanischen und elektrischen Grössen des Relais bestimmt. 4.Einrichtung nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltmittel ein Relais mit Arbeitskontakten und einem der Arbeitsspule vorgeschalteten Widerstand ist, welches durch Hilfskon takte der Arbeitsspule einen andern Wider stand parallel schaltet, so dass beide Wider stände in Reihe .der Drossel parallel liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH275263T | 1949-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH275263A true CH275263A (de) | 1951-05-15 |
Family
ID=4480144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH275263D CH275263A (de) | 1949-10-12 | 1949-10-12 | Einrichtung zum Zünden von Mutatoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH275263A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3287619A (en) * | 1962-08-14 | 1966-11-22 | Elci Products Corp | Permanent magnet generator output control |
-
1949
- 1949-10-12 CH CH275263D patent/CH275263A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3287619A (en) * | 1962-08-14 | 1966-11-22 | Elci Products Corp | Permanent magnet generator output control |
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