CH275284A - Kreuzstangenwähler für selbsttätige Fernsprechanlagen. - Google Patents

Kreuzstangenwähler für selbsttätige Fernsprechanlagen.

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CH275284A
CH275284A CH275284DA CH275284A CH 275284 A CH275284 A CH 275284A CH 275284D A CH275284D A CH 275284DA CH 275284 A CH275284 A CH 275284A
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CH
Switzerland
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movement
magnet
rod
bar
driver
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Electromagnets (AREA)

Description


      Kreuzstangenwähler    für selbsttätige Fernsprechanlagen.    Bei einem     Kreuzstangenwähler    für selbst  tätige Fernsprechanlagen mit in Reihen an  geordneten     Elementarschaltergruppen    bilden  die     Elementarschaltergruppen    Reihen, die in  zwei verschiedenen Richtungen laufen. Jeder  Reihe in der einen Richtung (Richtung X)  ist eine Stange und jeder Reihe der andern  Richtung (Y) ein Bewegungsorgan zugeord  net, welche Stange bzw. Bewegungsorgane  von einem Stangenmagnet bzw. einem     Brük-          kenmagnet    bewegt werden.

   Die Schliessung  einer     Elementarschaltergruppe    kommt durch  das Zusammenwirken der .Stange und des       Bewegungsorgans,    die     dieser    Gruppe zuge  ordnet sind, zustande. Durch die     Bewegung     der Stange wird die Übertragung :der Bewe  gung des von dem Brückenmagneten beweg  ten     Bewegungsorgans    auf den     Mitnehmer,     welcher einer jeden Schaltergruppe zugeord  net ist und mit. dem die     beweglichen    Kon  taktorgane in der Gruppe betrieben werden,  vorbereitet.     Mitnehmer    und Bewegungsorgane  können je eine unwirksame und eine wirksame  Lage einnehmen.  



  Mit der wirksamen Stellung eines Mit  nehmers wird diejenige Stellung gemeint, in  der die Elementarschalter seiner Gruppe ge  schlossen sind, und mit der unwirksamen  Stellung diejenige, in der sie geöffnet sind.  Die wirksame Lage des     Bewegungsorgans        ist     diejenige, in welche dieses Organ zum Schlie  ssen der     Elementarschaltergruppen    gelangen  muss, und die unwirksame Lage diejenige,    in welche es zum Öffnen der Schaltergruppen  gebracht werden     muss.     



  Die Erfindung bezieht sich auf einen       K        reuzstangenwähler    für selbsttätige Fern  sprechanlagen, mit in Reihe angeordneten       Elementarschaltergruppen,    bei dem sowohl  durch Stangenmagnete bewegliche Stangen  als auch durch Brückenmagnete mittels Be  wegungsorganen bewegliche     Mitnehmer    der  Schaltergruppen und die     Bewegungsorgane     eine wirksame und eine     unwirksame    Lage  einnehmen können und die Stangen dazu  dienen, die Übertragung der Bewegungsorgane  auf die     Mitnehmer    zu ermöglichen oder nicht,       dessen    Bedienung eine wesentlich geringere       Energiemenge    erfordert,

   als die von bisher be  kannten     Kreuzstangenwählern    beanspruchte,  da im Gegensatz zu letzteren die dem erfin  dungsgemässen     Kreuzstangenwähler    zugeord  neten Brückenmagnete nicht während der       ganzen    Dauer der Verbindung erregt zu blei  ben brauchen.

   Der erfindungsgemässe Wäh  ler ist derart eingerichtet, dass eine durch  eine Erregung und darauffolgende     Aberre-          gung    eines Stangenmagneten und     eines        Brük-          kenmagneten    geschlossene Schaltergruppe ge  schlossen bleibt, bis einer der beiden Magnete  von neuem erregt und     darauffolgend        aberregt     wird.  



  Der     Kreuzstangenwähler    kann derart ein  gerichtet sein, dass infolge .der Betätigung des  Brückenmagneten die     .Schaltergruppe    geöff  net wird. Es     isst    auch eine solche     Bauart    mög-      lieh, -dass nicht der Brückenmagnet, sondern  der Stangenmagnet zur Öffnung des Schal  ters betätigt werden muss.  



  In .den beiden Fällen kann sowohl zum  Schliessen als ,auch zur Unterbrechung der  Schaltergruppe nur eine kurzzeitige Erregung  erforderlich sein.  



  Die geringere erforderliche Energiemenge  ist besonders von Bedeutung bei kleineren  Fernsprechämtern, die ihre elektrische Energie  von     anderswo    zugeführt bekommen. In diesem  Falle wird für die Speisung bisweilen eine  Ader des     Telephonkabels    benutzt, aber es ist  einleuchtend, dass dies nur     beschränkte   <B>Mög-</B>  lichkeiten zulässt. Die     Erfindung    ermöglicht  die     Verwendung    dieser     Speisungsweise    in  grösserem Massstab.  



  Auch     können    Magnete, .die nur während  einer     im    Verhältnis zur     @durchgchnittlichen     Dauer eines     Telephongespräches    kurzen Zeit  erregt zu werden brauchen, kleinere Abmes  sungen aufweisen     als    Magnete, deren Strom  während des Gespräches dauernd eingeschal  tet bleiben muss. Bei einer kürzeren Bela  stungsdauer ist ja eine schnellere Steigung  der Temperatur     zulässig.     



  Es wurde festgestellt, dass es bei der  ersterwähnten Ausführungsform günstig ist,       wenn,das        Bewegungsorgan    durch Federkraft  in seine wirksame und vom Brückenmagneten  in seine     unwirksame    Lage geführt wird. Bei  -den bisher bekannten     Kreuzstangenwählern     war gerade das Umgekehrte der Fall.  



  Bei     einem,aiü    die zweite Weise ausgebil  deten     Kreuzstangenwähler    nach der     Erfin-          dung    wird, wie es bisher üblich war, das     Be-          w        ägungsorgan    durch Erregung     des        Brücken-          magneten    in seine     wirksame    Lage geführt.  Hierbei ist an der Stange ein Sperrorgan be  festigt, welches je nach der Lage der Stange  die Bewegung eines Mutnehmers verhütet oder  zulässt.

   Das     Bewegungsorgan    kann daher den  Mutnehmer sowohl zum .Schliessen als auch  zum Öffnen der     Elementarschaltergruppe    nur  bewegen, wenn die Stange ihre     wirksame    Lage       einnimmt,    das heisst, wenn :der zugeordnete  Stangenmagnet erregt ist.    Die Erfindung wird an Hand der beilie  genden schematischen Zeichnungen beispiels  weise näher erläutert, in denen zwei Au-"       führungsbeispiele    eines erfindungsgemässen       Kreuzstangenwählers    teilweise dargestellt  sind.  



       Fig.    1 bezieht sich auf einen .auf die erste       Weise        ausgeführten        Kreuzstangenwähler,    und  die       Fig.    2 und 3 zeigen zwei Projektionen  eines auf die zweite     Weise    eingerichteten       Kreuzstangenwählers.     



  Inder     Fig.    1 ist eine Reihe von     Elemen-          tarschaltergruppen    in .der Richtung senkrecht  zum Zeichenblatt dargestellt. In dieser     Figur     ist nur ein Mutnehmer, mit 1 bezeichnet, an  gegeben. Hintereinander, das heisst in der  Richtung der Projektion, sind eine Zahl  dieser Mutnehmer gleich der Zahl der Linien  angeordnet, ,die von dem Kreuzstangen  wähler weiter in das     Telephonamt    führen.  Nebeneinander, das heisst in der     X-Rich-          tung,    sind eine Zahl von Elementar  schaltergruppen mit Mutnehmern gleich  der von den Teilnehmern herkommenden  Linienzahl angeordnet.

   Der dargestellte Mut  nehmer hat die Form eines flachen Streifens  aus Isoliermaterial, mit Einschnitten 2 und  3. In dem Einschnitt 2 liegt das Ende einer  Feder 4, welche die Richtkraft liefert. In den  Einschnitten 3 liegen die Enden der Federn  5, welche die beweglichen Kontaktkörper der  Elementarschalter bilden. Die festen Kon  taktkörper sind in der Figur nicht .dargestellt.  Diese können     die    Form von geraden Parallel  drähten haben, welche sich     in    der Richtung  der Stangen erstrecken. Die     Richtfeder    4  einerseits und die Kontaktfedern 5 anderseits  sind derart gespannt,     idass    sie auf den Mut  nehmer 1     entgegengesetzte    Kräfte ausüben.

    Die Richtkraft ist aber stärker als die Kraft  der Kontaktfedern, welche den Kontaktdruck  liefert.  



  Hinter den Mutnehmern     liegt,der    Brücken  magnet 6,     dessen    Joch mit 7 bezeichnet     ist.    Der  bewegliche Anker dieses Magneten bildet mit  dem Bewegungsorgan 8 ein Ganzes. Dieses  Organ     hat,die    Form einer flachen Platte, die      längs einer Seite mit Aussparungen versehen  ist, in denen die     Mitnehmer    1 liegen, und       längs    der andern Seite um eine Welle 9 dreh  bar ist.  



  Der Anker wird von dem Magneten durch  die Schraubenfeder 10 entfernt gehalten,  welche die Schliesskraft für :die -Schaltergrup  pen liefert. Wird der Magnet 6 erregt, so  wird das     Bewegungsorgian    8 entgegen der  Zugkraft der Schliessfeder 10 um die Welle  9 gedreht. Es nimmt dann seine     unwirksame     Lage ein. Wenn darauf die Erregung des  Magneten aufhört, bewegt die Schliessfeder 10  das Bewegungsorgan 8 in die dargestellte  Lage zurück. Dies ist .die wirksame Lage.  



  An dem     Mitnehmer    1 ist ein federnder  Draht 11 befestigt, welcher     Idas        Kupplung,     Organ darstellt. Er ist an seinem freien Ende  rechtwinklig umgebogen. Der umgebogene  Teil ist der eigentliche Kupplungsstift, der  in der Richtung des Bewegungsorgans 8, also       -enkrecht    zur Zeichnungsfläche liegt und  durch eine Nut 12 des     Mitnehmers    reicht.  



  Längs des     Mitnehmers    1 liegt eine beweg  liche Stange 13. Sie     kann;    von einem (nicht  dargestellten) Stangenmagneten in Richtung       des        Pfeils    nach links gezogen werden, wobei  sie ihre wirksame Lage einnimmt. Bei Be  endigung der     Erregung    des Stabmagneten       wird    die Stange von einer Feder 14 in ihre       unwirksame    Lage zurückgezogen.  



  An der Rückseite ist die Stange 13 mit  Aussparungen versehen, in welchen die  Drähte 11 liegen: In der Figur sind die  Wände der Aussparung, in welcher der dar  gestellte Draht 11 liegt, durch gestrichelte  Linien angedeutet.  



  Wird der Stangenmagnet erregt, so kommt  eine der Wände der     Aussparung    mit dem  Draht 11 in Berührung, und letzterer wird  von der Stange mitgenommen. Der Kupp  lungsstift bewegt sich dann zum andern Ende  der Nut 12. Ist nun vorher der Brücken  magnet 6 ,erregt worden, so kommt der Kupp  lungsstift unter das Bewegungsorgan 8 zu  liegen. Zur Herstellung einer Verbindung ist  es erforderlich,     @dass    der Erregungsstrom des  Brückenmagneten ausgeschaltet wird, wäh-         rend    der     Stangenmagnet    noch erregt ist. Mit  dem Bewegungsorgan 8 wird dann der Kupp  lungsstift von der Feder 10 mitgezogen.

   Da  sich der Kupplungsstift in der Bewegungs  richtung des     Bewegungsorgans    nicht gegen  über dem     Mitnehmer    verschieben kann, wird  hierbei auch der     Mitnehmer    1 entgegen der  Kraft der Richtfeder 4 bewegt und die Kon  taktfedern 5 können an den festen Kontakt  körpern zur Anlage kommen. Die Elementar  schaltergruppe     ist    dann geschlossen. Die  Spannung der Feder 10 muss daher diejenige  der Richtfeder 4 übersteigen.  



  Wird darauf der Erregungsstrom des  Stangenmagneten unterbrochen, so kehrt die  Stange 13 in ihre unwirksame Lage zurück.  Der Kupplungsstift bleibt hierbei zwischen  der Unterseite des     Bewegungsorgans    8 und  der untern Wand der Nut 12 eingeklemmt.  Ausserdem wird infolge     des    hakenförmigen  Randes 15 des Bewegungsorgans 8 ein     Web     gleiten des Kupplungsstiftes verhütet. Die  Verbindung wird daher aufrechterhalten.  Erst bei erneuter Erregung des Brücken  magneten 6 wird die Verbindung unterbro  chen. Sodann führt der Magnet 6 das Bewe  gungsorgan 8 in .die gestrichelt dargestellte  Lage.

   Folglich kann die Richtfeder 4 den       Mitnehmer    1 aus der wirksamen Lage in die       unwirksame    Lage führen, wobei dieser die       Kontaktfedern    5 von den festen     Kontakt,          körpern    hebt und mit einem     Anschlag-    16 an  einer festen Wand 17 zur Anlage kommt,  die gleichzeitig zur Abstützung der     draht-          förmigen,    festen Kontaktkörper und der  Kontaktfedern der benachbarten Gruppe  dient.  



  Da der Hub des     Bewegungsorgans    8 grö  sser ist als derjenige des     Mitnehmers    1,  schiebt der Rand 15 von dem Kupplungsstift  hinweg, worauf der Draht 11 infolge seiner  Spannkraft aus dem Weg     -des    Bewegungs  organs gezogen und zum andern Ende der  Nut 12 geführt wird. Der     Mitnehmer    und     das     Bewegungsorgan sind dann wieder entkup  pelt. Wenn     mm.    die Erregung des Brücken  magneten 6 von neuem aufhört und die  Schliessfeder 10 das     Bewegungsorgan    8 zu-           rückzieht,    folgt der     Mitnehmer    der Bewegung  des     Bewegungsorgans    nicht.

   Die verschiede  nen Teile nehmen die Lage ein, in der sie  in der     Fig.    1 dargestellt sind.  



  Bei     diesem    Wähler ist es daher zur Her  stellung einer Verbindung erforderlich, dass  nacheinander ein Brückenmagnet und ein       Stangenmagnet        erregt    werden und darauf  der Erregungsstrom     .des    Brückenmagneten  ausgeschaltet wird. Darauf darf auch die  Irregung des Stangenmagneten beendet wer  den.  



  Zur Behebung einer Verbindung muss der  Brückenmagnet erregt werden. Es ist er  wünscht, dass diese     Erregung    nur kurzzeitig  ist, um die     Gelegenheit    zur erneuten Herstel  lung einer Verbindung zu geben.  



  Beim     Kreuzstangenwähler    nach den     Fig.    2  und 3 ist ebenfalls zur     Herstellung,    einer  Verbindung die     Erregung    mit     darauffolgen-          der        Aberregung        eines    Stangenmagneten und  eines Brückenmagneten erforderlich. Die Er  regung des Brückenmagneten darf erst     abge.-          schaltet    werden,     wenn    :die Erregung des       Stangenmagneten    wieder     unterbunden    ist.

   Es  ist     erwünscht,    dass     :dies    sofort nach der Her  stellung :der Verbindung stattfindet, um die  Herstellung einer Verbindung in einer andern       Reihe    in Zusammenwirkung mit einer andern  Stange zu ermöglichen. Zur Unterbrechung  einer Verbindung ist es hingegen erforder  lich, dass der Stangenmagnet erregt wird,  und hinreichend, dass diese Erregung kurz  zeitig ist.  



  Beim     Kreuzstangenwähler    nach den     Fig.    2  und 3 bestehen die Stangen     aus:    sich in der  Richtung X erstreckenden Wellen. Der Schal  ter besitzt zehn Stangen, von :denen in der       Fig.    2 sechs     dargestellt        und    mit 21 bis 26  bezeichnet sind.

   In der     Fig.    3, welche :die Pro  jektion darstellt, in der diese Stangen     hinter-          einandertliegen    und in der daher nur eine       Stange    ersichtlich wäre, ist von den in der       Fig.    2 dargestellten Stangen je ein solches  Stück     entfernt,    dass sie auch in dieser Figur  alle teilweise sichtbar sind. Die Stangen sind  in den Wänden 27 und 28 des Kastens oder  des Rahmens des Wählers drehbar abgestützt.    Der     Kreuzstangenwähler        besitzt    zehn Be  wegungsorgane, die auch von drehbaren  Wellen gebildet werden. Sechs     dieser    Wellen  sind dargestellt und mit 29 bis 34 bezeichnet.

    Sie erstrecken sich in der Richtung Y und  sind in der     Fig.    3 im     Querschnitt    dargestellt.       Diese    Brückenwellen sind in den Wänden 35  und 36 des Kastens oder des Rahmens des  Wählers :drehbar abgestützt.  



  Zum Drehen der Stangen dienen die Stan  genmagnete 37 und zum Drehen der     Brük-          kenwellen    dienen die     Brückenmagnete    38.  Jede Brücke besitzt zehn Elementarschalter  gruppen. Es gibt daher insgesamt hundert  Gruppen. Sie bestehen, wie gewöhnlich, je  aus einem Paket 39, das von     Metallfedern    und  dazwischenliegenden Streifen aus Isoliermate  rial gebildet wird. Die Federn tragen an  einem ihrer Enden Kontakte und sind am  andern Ende mit Lötzungen versehen.  



  Für jedes Paket ist ein     Mitnehmer    vor  gesehen, der aus einem Ring 40, der lose auf  der Brückenwelle sitzt, und einer Kurbel 41       besteht.    Wird diese Kurbel 41 gegen das zuge  ordnete Federpaket 39     gedrüekt,    so werden  die Federn gespannt, . und die Elementar  schaltergruppe wird geschlossen. Wenn die  Kurbel nicht mit dem Federpaket in     Berühr          rung    ist, sind :die Kontaktfedern     entspannt          und    die Sehalter sind geöffnet. Der Ring 40  liegt zwischen zwei Stellringen 42 und 43,  welche auf der Welle durch Schrauben 44  fixiert sind. Der Ring 40 ist daher um die  Welle drehbar, nicht aber über dieselbe ver  schiebbar.

   In ,den Stellringen 42 ist eine  Blattfeder 45 befestigt. Das freie Ende dieser  Feder liegt     zwischen    zwei Stiften 46, die aus  der Kurbel 41 hervorragen.  



  An der :der Kurbel abgekehrten Seite be  sitzt der Ring 40 einen     Anschlag    47, der mit  einem an einem Ring 49 befestigten Nocken  48     zusammenwirkt.    Die Ringe 49 befinden  sich auf den Stangen und sind auf ihnen mit  tels einer Schraube 50 fixiert, so     .dass    der  Nocken 48 den Bewegungen :der     ,Stangen    fol  gen muss.  



  Zur Verdeutlichung der     Wirkung    des in  den     Fig.    2 und 3 dargestellten Stangenwäh-           lers    werden     nachstehend    die     verschienenen    da  bei möglichen Lagen besprochen werden. Ange  nommen wird, dass die Magnete der Stange  21 und der Brückenwelle 29 nicht erregt  sind, so dass beide die unwirksame Lage ein  nehmen. Der     Mitnehmer    51 befindet sich  ebenfalls in seiner unwirksamen Lage, was  bedeutet,     dass    seine Kurbel 41 mit dem Feder  paket 39 nicht in Berührung steht.  



  Der Brückenmagnet der Brückenwelle 30  wird     als    erregt angenommen, so dass die  Brückenwelle ihre wirksame Lage einnimmt.  Trotzdem steht die Kurbel des     Mitnehmers    52  nicht mit seinem Federpaket in Berührung,  denn der Magnet der Stange 22, mit dem  der     Mitnehmer    zusammenwirkt, ist     unerregt,     so dass das von dem Nocken 48 gebildete  Sperrorgan .den Anschlag 47 des     Mitnehmers     52 festhält.

   Dieser Umstand verhütet die  Drehung der Welle 30 nicht, denn die nach  giebige Verbindung 45, welche die Kurbel 41  mit der Welle 30 kuppelt, kann sich krümmen  und nimmt bei dem     Mitnehmer    52 die ge  krümmte Stellung an, in der sie in der     Fig.    3  dargestellt ist.  



  Von der Stange 23 ist der Magnet erregt.  Dieser Magnet hat die Stange, entgegen der       Wirkung    einer nicht dargestellten Feder, in  solchem Masse gegenüber den vorigen erwähn  ten Stangen gedreht,     @dass    der mit dem     Mit-          nehmer    53 zusammenwirkende Nocken 48 aus  dem Weg des Anschlages dieses     Mitnehmers     geraten ist. Da aber .der Magnet der diesen       Mitnehmer    tragenden Welle 31 nicht erregt  ist, steht auch die Kurbel     dieses        Mitnehmers     nicht mit seinem Federpaket in Berührung.  



  Die Welle 32 hat, infolge der     Erregung     ihres Magneten, ihre wirksame Lage einge  nommen, und da die Stange 24 eine -Lage  einnimmt     gleich,derjenigen,,in    .der die Stange  23 dargestellt ist, hat die Welle 32 mittels  der Feder 45, die zu diesem Zweck hinrei  chend steif sein muss, den     Mitnehmer    54 be  wegen und die Kurbel 52 dieses     Mitnehmers     gegen sein Federpaket drücken können. Die  von dem     Mitnehmer    54 bediente Schalter  gruppe ist daher geschlossen.

      Auf der Brückenwelle 33 ist .der     Mitneh-          mer    55     dargestellt,    der infolge der Erregung  des Magneten :dieser Welle in seine wirksame  Lage gebracht wurde, als der Magnet der  Stange 25, mit dem er zusammenwirkt, erregt  war. Nun hat aber die Erregung des Stan  genmagneten aufgehört, und     das    auf die  Stangen infolge einer äussern Kraft ausge  übte Moment hat die Stange 25 in ihre un  wirksame Lage zurückgeführt.  



  Das gleiche ist der Fall .bei dem     Mitneh-          mer    56 auf der Welle 34, der mit     der    Stange  26 zusammenwirkt; aber hierbei     ist    nicht nur  der Erregungsstrom des Stangenmagneten,  sondern auch derjenige des Brückenmagneten  ausgeschaltet. Die Brückenwelle, die mittels  einer nicht dargestellten Feder in ihre un  wirksame Lage gebracht ist, sucht     mittels    der  Kupplungsfeder 45 die     Mitnehmerkurbel    von  dem Federpaket zu ziehen, aber, dies wird  verhütet, indem der Anschlag 47 mit seiner  Oberfläche gegen das     ,Sperrorgan,    den Nocken  48 der Stange stösst.

   Die Elementarschalter  gruppe bleibt daher     geschlossen.    Dies hat eine       Rückkehr    der Brückenwelle 34 in ihre un  wirksame Lage nicht verhütet, denn die Feder  45 ist genügend weich, um eine relative Be  wegung des Bewegungsorgans gegenüber dem       Mitnehmer    zu ermöglichen.     Diese    Feder,  deren freies Ende durch die Stifte 46 fest  gehalten     wird,    krümmt sich unter dem Ein  fluss des Momentes, welches     infolge    einer  äussern Federkraft auf die Brückenwellen  ausgeübt wird und welches sie Welle 34 in  ihre unwirksame Lage zurückführt.  



  Die von dem     Mitnehmer    56 bediente       Schaltergruppe    bleibt so lange geschlossen, bis  der zugeordnete Stangenmagnet erregt wird,  wodurch sich der Nocken 48 von dem An  schlag 47     hinwegschiebt    und letzterer passie  ren kann. Die Feder 45 kann sich dann wie  der entspannen und den     Mitnehmer    in seine  unwirksame Lage führen. Die Federn der  Elementarschalter entspannen sich dann  gleichfalls und die Verbindung wird unter  brochen.  



  Es muss vermieden werden,     dass    mit einer  ankommenden oder abgehenden Linie     zwei         oder mehr     Verbindungen    gleichzeitig     herge..     stellt werden. Zu diesem Zweck muss die die  Steuerströme der Magnete 37 und 38 schlie  ssende und unterbrechende Schaltervorrich  tung .derart ausgebildet sein,     dass    bei Erre  gung eines der Brückenmagnete nie zwei  oder mehr Stangenmagnete gleichzeitig er  regt sind und bei Erregung eines der Stan  genmagnete nie zwei oder mehr Brücken  magnete .gleichzeitig erregt sind.

   Die Lage,  in welcher der Schalter in den     Fig.    2 und 3  dargestellt ist und in der zwei Stangenmagnete  und :drei Brückenmagnete als erregt an  genommen werden, tritt daher in Wirklich       keit    nicht auf.     Diese    Schaltvorrichtung wird,  da die bekannten     Schaltvorrichtungen    zur  Bedienung von     Kreuzstangenwählern    im all  gemeinen solchen Anforderungen entspre  chen, nicht näher besprochen.  



  Es können mit dem     Kreuzstangenwähler     nach den     Fig.    2 und 3 höchstens zehn Ver  bindungen gleichzeitig hergestellt werden.  Zur Erhöhung dieser Zahl ist eine Erhöhung  sowohl der Brückenzahl als auch der Stan  genzahl     erforderlich.    Durch eine Erhöhung  der Zahl nur eines dieser Teile wird nur die  Wahl erweitert.  



  Auch bei dem     Kreuzstangenwähler    nach  den     Fig.    2 und 3 können .die Bewegungs  magnete durch Schaltmagnete ersetzt wer  den, die     jeweils    bei der Herstellung     bzw.    Un  terbrechung einer Verbindung den zu bewe  genden Teil kurzzeitig mit einer zentralen       Bewegungsquelle        koppeln.    Hierbei könnte  auch     mittels-    einer     mechanisch,    anstatt  elektrisch wirkenden     Voxiriehtungdafür     Sorge getragen werden, dass nie zwei oder  mehr Stangen oder Brückenwellen gleich  zeitig in ihre wirksame Lage gebracht wer  den, und dann dürfen allerdings zwei oder  mehr Schaltmagnete ,

  der gleichen Art gleich  zeitig erregt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreuzstangenwähler für selbsttätige Fern sprechanlagen mit in Reihen angeordneten Elementarachaltergruppen, bei dem sowohl durch .Stangenmagnete bewegliche Stangen als auch durch Brückenmagnete mittels Be wegungsorganen bewegliche Mutnehmer der Sehaltergruppen und die Bewegungsorgane eine wirksame und eine unwirksame Lage ein nehmen können und .die Stangen dazu dienen, die Übertragung der Bewegungsorgane auf die Mutnehmer zu ermögliehen oder nicht, da durch gekennzeichnet,
    dass eine dureh Erre gung und darauffolgende Aberregung eines Stangenmagneten und eines Brückenmagne ten geschlossene Schaltergruppe geschlossen bleibt, bis einer,der beiden Magnete aufs neue erregt und darauffolgend aberregt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kreuzstangenwähler nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass das Be wegungsorgan durch eine Erregung des Brückenmagneten in seine unwirksame Lage und durch Federkraft in seine wirksame Lage a-ebracht wird und dass, nachdem bei erreg tem Brückenmagneten die zugeordnete Stange infolge der Erregung ihres Stangenmagneten in ihre wirksame Lage gebracht ist und folg lich das Bewegungsorgan mittels eines von der Stange bewegten Kupplungsorgans mit dem Mutnehmer der Elementarsehaltergruppe gekuppelt ist,
    beim Aufhören der Erregixng des Brückenmagneten diese Schaltergruppe infolge der Schliesskraft geschlossen wird und dadurch, dass -das Bewegungsorgan das Kupp lungsorgan festhält, auch bei Beendigung der Erregung des Stangenmagneten geschlossen bleibt, bis der Brückenmagnet von neuem erregt wird, wobei die Schaltergruppe infolge einer auf den Mutnehmer wirkenden Feder kraft geöffnet wird und gleichzeitig ,das Kupplungsorgan losgelassen wird.
    2. Kreuzstangenwähler nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .das Kupplungsorgan aus einem federnden und daher beweglich am Mutnehmer befestigten Stift besteht, der von der Stange, wenn .diese ihre wirksame Lage einnimmt, in den Weg des Bewegungsorgans gebracht wird, und beim Aufhören der Erregung des Brücken magneten von diesem Organ unter dem Ein fluss der Schliesskraft in der Schliessrichtung der E'lementarschaltergruppe verschoben wird, in welcher Richtung der Stift gegenüber dem Mitnehmer nicht beweglich ist.
    3. Kreuzstangenwähler nach Patentan spruch, bei dem das Bewegungsorgan infolge einer Erregung des Brückenmagneten in seine wirksame Lage gebracht wird, dadurch ge kennzeichnet, dass ein an der Stange befestig tes Sperrorgan die Bewegung des Mitnehmers verhütet, wenn die Stange ihre unwirksame Lage einnimmt, so dass das Bewegungsorgan den Mitnehmer sowohl zum Schliessen als auch zum Öffnen der Blementarschalter- gruppe nur bei erregtem - Stangenmagneten bewegen kann.
    a. Kreuzstangenwähler nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer mit dem Bewegungsorgan mittels einer nachgiebigen Verbindung gelnippelt sind, die so weich ist, dass sie trotz der Sper rung der Mitnehmer die Bewegung des Be wegungsorgans nicht verhindert, aber eine hinreichende Starrheit aufweist, um bei einem nicht gesperrten Mitnehmer diese Bewegung auf den Mitnehmer und auf die von ihm zu betätigende Blementarschaltergruppe über tragen zu können.
    5. Kreuzstangenwähler nach Unteran spruch 4, dadurch .gekennzeichnet, dass sowohl die Stangen als auch die Bewegungsorgane drehbare Wellen sind, und die um diese Or gane drehbaren, aber infolge der nachgiebigen Verbindung mit ihnen gekuppelten Mitneh- mer mit einem Anschlag versehen sind, der mit einem auf der ,Stange vorhandenen Nocken zusammenwirkt, der, wenn die Stange ihre unwirksame Lage einnimmt, im Weg des Anschlages liegt, an einer oder an der andern Seite des Anschlages, je nachdem der Mit nehmer seine wirksame oder seine unwirksame Lage einnimmt,
    aber weggedreht ist und den Anschlag! passieren lässt, wenn die Stange ihre wirksame Lage einnimmt. 6. Kreuzstangenwähler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Stangen als auch .die Bewegungsorgane von einer zentralen Bewegungsquelle bewegt werden, mit der sie beim Anfang und beim Ende einer Verbindung durch Schaltmagnete gekuppelt werden können.
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