CH275285A - Kreuzstangenschalter für selbsttätige Telephonanlagen. - Google Patents

Kreuzstangenschalter für selbsttätige Telephonanlagen.

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CH275285A
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CH
Switzerland
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wires
switch
contact
pair
magnet
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Publication of CH275285A publication Critical patent/CH275285A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description


      Kreuzstangenschalter    für selbsttätige     Teleghonanlagen.       Bei     Kreuzstangenschaltern    für selbsttä  tige     Telephonanlagen,    deren Gruppen von       Elementarschaltern    aus     Kontaktfedersätzen     bestehen, ist es üblich, doppelte Kontakt  punkte zu verwenden. Dies trägt zur     Zuver-          lässigkeit    der Schalter bei und verhütet       Schiefziehen    des Federsatzes bei geschlosse  nen Kontakten.  



  Es sind     Kreuzstangenschalter    bekannt,  bei denen die festen Kontaktkörper der Ele  mentarschalter aus Gittern paralleler, den  Schalter durchlaufender Metalldrähte beste  hen. Diese Drähte, über welche die Kontakt  stellen regelmässig verteilt sind, arbeiten mit  Reihen von meist miteinander verbundenen  bewegbaren     Kontaktkörpern    zusammen. Diese  Reihen liegenden Gittern gegenüber in einer  Richtung quer zu derjenigen der festen Kon  taktdrähte.  



  Bei den bekannten     Kreuzstangenschaltern     von dieser letztgenannten Art haben die Ele  mentarschalter, -die durch einen festen Kon  taktdraht und einen beweglichen Kontaktteil       gebildet    werden, nur einen einzigen Kontakt  punkt. Man kann aber manchmal durch dop  pelte Anordnung der festen Kontaktdrähte,       entsprechend    den Saiten einer Mandoline,  auch hierbei :den Vorzug eines Doppelkon  taktes erzielen.  



  Die     vorliegende        Erfindung    bezieht sich  nun auf einen     Kreuzstangensehalter    für  selbsttätige     Telephonanlagen,    bei dem die       festen    Kontaktorgane     aus        wenigstens    ein ebe-         nes    Gitter bildenden parallelen doppelten  Kontaktdrähten, die den Schalter durchlau  fen, bestehen.  



  Nach     ,der    Erfindung sind bei     wenigstens     einem Gitter feste Kontaktdrähte, die zum  gleichen Paar gehören, voneinander isoliert       und    gesondert mit je einem Anschluss für  einen Zuführungsleiter versehen. Dies hat  den Vorteil,     ,dass    man die Kontaktdrähte in  einen     Stromkreis    aufnehmen     kann,    der durch       Berührung        des    bewegbaren Kontaktteils mit  den beiden Drähten     geschlossen        werden    kann,  wobei     dann    :der Strom vom einen Draht über  den bewegbaren Kontaktteil zum andern  Draht fliesst.  



  Bei einer vorteilhaften     Ausführungsform     sind bei einem Gitter, dessen feste, zum glei  chen Paar gehörende Kontaktdrähte vonein  ander     isoliert    sind,     diese    Drähte mit j e einem  Ende der Spule des     entsprechenden    Stangen  magnets verbunden, so dass diese Spule kurz  geschlossen und der Magnet infolgedessen  ausser Tätigkeit gesetzt     wird,    wenn von einer  der Brücken des     Kreuzstangenachalters    der  Kanal, dem     dieser    Magnet zugeordnet ist, be  legt     worden    ist.  



  Bei einer     .andern.    Ausführungsform sind  diese Drähte in .den Erregerstromkreis eines       Relais    geschaltet, das einen Schalter mit  Ruhekontakt betätigt, der die Spule des  Stangenmagnets des     nächstfolgenden        Kanals     überbrückt, damit die Kanäle in richtiger  Reihenfolge belegt werden.      Bei einer weiteren     beispielsweisen    Aus  führungsform -des erfindungsgemässen Kreuz  stangenschalters werden die doppelten Kon  taktdrähte in einen Stromkreis aufgenommen,  der bei Besetzung sämtlicher Kanäle des       Kreuzstangenschalters    geschlossen wird. Die  ser Stromkreis kann z.

   B. dazu dienen, durch  ein Signal erkennbar zu machen, dass der       Kreuzstangenschalter    besetzt ist. Auch kann  er dazu benutzt werden, die zum vollbesetzten  Schalter führenden Kanäle zu sperren und  dadurch eine weitere     Verbindung    selbsttätig  über einen Kanal zu führen, der an einem  ändern, noch nicht ganz belegten Schalter an  geschlossen ist.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an  Hand der in beiliegender Zeichnung darge  stellten     Ausführungsbeispiele    näher erläu  tert, und zwar zeigt:       Fig.    1 schaubildlich ,die Lage der festen  Kontaktdrähte in einem Kreuzstangen  schalter,       Fig.    2 schematisch einen Schnitt     eines          entsprechend        Fig.    1     ausgebildeten        Kreuz-          stangenschalters    in einer Ebene parallel zum  Gitter,

         Fig.    3 ein Schaltbild eines Beispiels der  Schaltung eines     Kreuzstangenschalters    nach  der Erfindung,       Fig.    4 eine etwas abgeänderte Form der  in     Fig.    3 dargestellten Schaltung,       Fig.    5, wie in einer     Telephonzentrale    mit  einer Anzahl     Kreuzstangenschalter,    an de  ren Brücken die Teilnehmer     angeschlossen     sind, die Kanäle dieser     Kreuzstangenschalter     mit Kupplungsschaltern verbunden sind,  und       Fig.    6, wie bei derartigen Kupplungs  schaltern ein Gitter dazu verwendet werden  kann, wenn der Kupplungsschalter vollbelegt  ist,

   die mit ihm verbundenen Kanäle zu sper  ren.  



  In     Fig.    1 ist ein Kasten .oder Rahmen  werk, in dem der     Kreuzstangenschalter    unter  gebracht     ist,    mit 1 bezeichnet. Dieser Kasten  ist als ein Quader ausgebildet. Die     Koordi-          natenrichtungen        :der    Kanten sind mit X, Y  und Z bezeichnet. Die letztgenannte Richtung    wird     einfachheitshalber    als senkrecht ange  nommen, aber es kann der Kasten selbstver  ständlich auch anders     aufgestellt    werden.  



  In Richtung X erstrecken sich die festen,  den Kastendurchlaufenden Kontaktdrähte 2.  Diese kommen jeweils je zwei und zwei vor  und bilden sechs waagrechte Gitter überein  ander. Die sechs Paare     übereinanderliegender     fester Kontaktdrähte sind einem und dem  selben Kanal     zugeordnet..    Ihre Anzahl kann  grösser oder kleiner sein, entsprechend der  Anzahl von Drähten, aus denen sich jeder  Kanal zusammensetzt. Es gibt den Sprech  strom führende Drähte und andere zur Signa  lisierung,     Prüfung    oder zu schalttechnischen  Zwecken dienende Drähte. An die aus der  Wand 13 hervorragenden Enden 3 können  Zuführungsleiter     angeschlossen    werden.  



  In jedem Gitter :sind sechs Paare fester  Kontaktdrähte dargestellt. Die beweglichen  Kontaktkörper sind in     Fig.    1 nicht abgebil  det. Sie liegen in Reihen in Richtung Y  einem jeden Gitter gegenüber. In jeder die  ser Reihen können sie miteinander verbunden  sein.  



  In     Fig.    2 sind wieder der Kasten mit 1  und die festen Kontaktdrähte mit 2 bezeich  net. Die Drahtpaare 2, von denen nur zwei  der sechs Paare     dargestellt    sind, werden von       Zwischenwänden    4 gehalten. Zwischen     diesen          Zwischenwänden    liegt jeweils eine Kontakt  stelle. Die Zwischenwände bestehen aus     Iso-          lierstoffstreifen    in Richtung Y mit Ein  schnitten, in denen die beweglichen Kontakt  körper liegen. Die Streifen der Zwischen  wände 4 sind durch senkrechte Kämme 5 aus  dem gleichen Material (z. B. Kunstharz) mit  einander verbunden.  



  Die bewegbaren Kontaktkörper bestehen  ebenfalls aus Metalldrähten, von denen einer       dargestellt    und mit 6 bezeichnet ist. Die  Drähte 6 sind     mäanderförmig    gebogen. Sie  weisen Bügel 7 und 8 auf, die miteinander       abwechseln.    Die Bügel 7 dienen zur     Befesti-          giuig    an den Kämmen 5; die Bügel 8 bilden  die eigentlichen Kontaktkörper. Sämtliche       übereinanderliegende    Kontaktbügel sind ein  und demselben Kanal zugeordnet und wer-      den von einem gemeinsamen Mutnehmer 9  betätigt.

   Dieser kann     mittels    eines Magnets  10 oder einer von letzterem gespannten Fe  der heruntergezogen werden, wodurch die  Kontaktbügel     herabfedern    und je mit einem  Paar fester Kontaktdrähte 2 in Berührung  kommen. Ein aus einer Reihe von     Elemen-          tarsehaltern,    welche     Schalter    mittels ein  und desselben     Elektromagnets    geschlossen  und geöffnet werden, den entsprechenden       Aktnehmern,    dem Magnet sowie dem An  triebsteil, mit     idem    auf die Mutnehmer die  Bewegung des Magnetankers übertragen  wird, bestehender Block wird Brücke ge  nannt.

   Der gemeinsame Magnet 10 wird       Brückenmagnet    genannt. Der Teil,     ,durch    den  die Mutnehmer mit dem Antriebsteil der  Brücke gekuppelt werden, wird Stange, und  der Magnet, der     diesen    Teil betätigt, Stangen  magnet genannt.  



  Beim in     Fig.    2 dargestellten     Kreuzstan-          genschalter    :erstrecken sich die festen Kon  taktdrähte in Richtung .der Stangenreihen,  und die beweglichen Kontaktkörper der       Brücken    sind miteinander verbunden. Als  Ausführungsbeispiel hätte jedoch auch ein       Kreuzstangenschalter    beschrieben werden  können, bei dem sich die festen Kontakt  drähte in Richtung der Brücken erstrecken.  



  Angenommen wird weiter, dass beim be  schriebenen Ausführungsbeispiel die Ein  gangsleitungen an die bezüglichen Kontakte  (Brücken) angeschlossen werden. An die  festen Kontakte (Stangenreihen) können Lei  tungen angeschlossen sein, die vom     Kreuz-          st.angenscha.lter    weiter in die     Telephonzen-          trale    führen. Wird der     Kreuzstangenschalter     zur Kupplung zweier anderer verwendet., so  werden     mit,den    festen Kontaktdrähten in der  Regel keine     Sprechstromdrähte    verbunden.  



  Meist     übersteigt    die Anzahl Eingangslei  tungen (im beschriebenen Ausführungsbei  spiel also die     Brückenzahl)    die Zahl Aus  gangsleitungen oder Kupplungsleitungen.  Das Verhältnis .dieser Zahlen ist von der zu  erwartenden     Verkehrsstärke    und dem Zweck  abhängig, für den der     Kreuzstangenschalter     bestimmt ist. Der dargestellte Kreuzstangen-    sehalter hat sechs Stangenreihen und sieben  Brücken, .aber diese     letztgenannte    Zahl ist  im     Verhältnis    zur     erstgenannten    kleiner als  üblich.

   Es können über     diese    Kreuzstangen  schalter     höchstens    sechs Gespräche geführt  werden. Durch elektromagnetische Verriege  lung wird bewirkt, dass von jeder Eingangs  leitung in     niemals    mehr     .als    einer Gruppe die  Elementarschalter geschlossen     sind.     



  Die nach links .aus dem Kasten hervorra  genden Enden 3 .der festen     Kontaktdrähte    2  sind in     Kontaktbüchsen    11 gesteckt, an denen  Zuführungsdrähte 12 befestigt     sind.    Diese  Büchsen sind in der Wand 13 :des Kastens  befestigt, aber sie können     :auch    in einer     ge-          sonderten    Kontaktdose untergebracht sein.  



  Das rechte Ende der festen Kontakt  drähte 2 ist in einer Zugplatte befestigt, die       aus    Schichten 14 von Isolierstoff und einer  metallenen     Abdeckplatte    15 besteht, die mit  einem Handgriff 16 versehen ist. Mittels die  ser Zugplatte können sämtliche     festen    Kon  taktdrähte zugleich     aus,dem        Kasten    1     hbraus-          gezogen    werden,     wenn    dies zur     Prüfung    oder  für Reparaturen erforderlich     ist.     



  Jeder Kontaktbügel 8 stützt sich bei .der  Kontaktgabe auf zwei feste Kontaktdrähte.  Diese     können    an der     Seite,der    Zugplatte mit  einander     verbunden    sein, wie bei 17 darge  stellt ist., und     also    ein Ganzes bilden. Jedoch  sind in     einem    oder mehreren Gittern die bei  den Drähte     eines    solchen Paares voneinander  isoliert, wie es für ein Paar bei 18 darge  stellt ist.

   Um auch das Ausziehen dieser  Drähte     mittels    einer Zugplatte     zu    erlauben,  sind sie mit einem Wulst versehen, der     ,sich     nicht     :durch    die Öffnungen in der ersten der  Isolierplatten 14     hindurchzubewegen    vermag.  Bei diesen Drähten sind am freien Ende zwei  gesonderte Kontaktbüchsen 11 vorgesehen,  die je     einen    Zuführungsdraht haben. Bei den  miteinander     verbundenen    Drähten können die  Kontaktbüchsen der beiden Drähte des Paa  res     zusammen    aus einem Stück     bestehen    und  mit einem einzigen     Zuführungsdraht    ver  sehen sein.

   Dieser Unterschied erhellt aus  der Zeichnung.      Die Bedeutung der verschiedenen Teile  des in     Fig.    3 dargestellten Schaltbildes wird  in der folgenden Erläuterung der Wirkungs  weise     dex    Anlage     erörtert.    Das Schaltbild, in  dem die Anlage in Ruhelage dargestellt ist,  bezieht     sich    auf einen     Kreuzstangenschalter,     dessen Gitter je vier Paare fester Kontakt  drähte besitzen. Das Schaltbild kann aber  beliebig für eine grössere Anzahl Kanäle aus  gedehnt werden. Dies gilt     ebenfalls    in bezug  auf     ,die    Brücken, von denen in der Zeich  nung auch nur vier abgebildet sind.  



  Die festen Kontaktkörper von vier Schal  tern 19, 20, 21 und 22 sind mittels eines Lei  ters 23 mit dem     -I-    Pol einer nicht darge  stellten     Gleichstromquelle    verbunden. Jeder  dieser Schalter ist einer Brücke     zugeordnet.     Ihre beweglichen Kontaktkörper sind mit  einem der     Zuführungsleiter    24, 25, 26 und 27  der     Spule        entsprechender    Brückenmagnete  28, 29, 30 und 31 verbunden. Diese     Magnete     sind den Sätzen der beweglichen Kontakt  drähte     zugeordnet    und in     Fig.    2 mit 10 be  zeichnet.

   Die andern     Zuführungsleiter    32,  33, 34 und 35     der,Spulen    der Brückenmagnete  können, wie aus folgendem hervorgeht,     über     Schalter 36, 37, 38 und.39     mit    dem<B>--</B>Pol der  Stromquelle verbunden werden.  



  Die beweglichen Kontaktkörper der Schal  ter 19 bis 22 sind ausserdem mit den beweg  lichen     Kontaktkörpern    der Schalter 40, 41, 42  -und 43 verbunden, deren feste Kontaktkörper  durch eine Leitung 44 miteinander verbunden  sind.  



  Die     Teilnehmergeräte    sind mit .den beweg  lichen Kontaktkörpern des Kreuzstangen  schalters     (Drähte    6 in     Fig.    2) verbunden, so  dass jeder der Schalter 19 bis 22 einem die  ser Geräte zugeordnet ist.     Wenn    ein Teil  nehmer eine Verbindung     wünscht,    indem er  den Hörer abhebt, wird von :einem Relais (in  der Zeichnung nicht dargestellt) sein Schal  ter     geschlossen.    Es wird angenommen, dass       dies    der Schalter 19 ist.

   Der Pluspol der       Stromquelle        wird        dann,    über diesen Schalter       mit    dem Leiter 24 und infolgedessen über den       Schalter    40 mit dem Leiter 44 verbunden.  Von da     an    kann jetzt Strom fliessen über    einen Kondensator 45 und .drei Schalter 46, 47  und 48, über die Spule eines Elektromagnets  49,     .der    dadurch erregt wird, und weiter über  einen Leiter 53 zum Minuspol der Strom  quelle.

     Während der Kondensator 45 geladen  wird,     beginnt    auch durch die Spule eines  Elektromagnets 54 Strom zu fliessen, der  parallel zum     Kondensator        geschaltet    ist und       also    allmählich ebenfalls erregt wird.  



  Der Magnet 49     ist    der dem ersten Satz  fester Kontaktdrähte zugeordnete Stangen  magnet und dient also dazu, die     Mitnehmer     der ersten Stangenreihe mit. den Antriebs  organen der Brücken zu kuppeln. Ausser dem  Stangenmagnet 49 weist das Schaltbild drei  weitere Stangenmagnete 50, 51 und 52 auf,  aber diese sind über Schalter 46, 47 und 48       kurzgeschlossen    und also ausser Tätigkeit.  Man kann sich zwischen den Stangenmagneten  49 und 50 und zwischen den Stangenmagneten  51 und 52 eine weitere Anzahl Stangen  inagnete denken, die auf die gleiche Art und  Weise geschaltet sind. Bei einer in der Pra  xis sehr geeigneten Ausbildung kann der Aus  gang z. B. 10 Kanäle und demnach zehn       Stangenmagnete    haben.  



  Die Stangen werden zur Kupplung des       Antriebsorganes    der Brückenmagnete mit den       Mitnehmern    vom Magnet 54 bewegt, sind je  doch in der Ruhelage nicht mit. dem Antriebs  organ dieses Magnets gekuppelt. Zu diesem  Zweck muss zunächst der entsprechende Stan  genmagnet 49, 50, 51 oder 52 erregt sein. Die  Schaltung ist nun derart eingerichtet, dass       niemals    zwei oder mehrere dieser Stangen  magnete zugleich erregt und infolgedessen  niemals zwei oder mehrere Stangen zugleich  vom Magnet 54 bewegt werden.  



  Da der Stangenmagnet 49 erregt wird,  wird -die mit der ersten Gruppe fester Kon  taktdrähte (erster Kanal) zusammenarbei  tende Stange mechanisch mit dem Antriebs  organ des     Magnets    54 gekuppelt. Das Vor  handensein des     Kondensators    45 macht., dass  der Stangenmagnet 49 eher     als    der Antriebs  magnet 54 erregt ist. Zunächst wird die vom       Magneten    49 betätigte Stange, die einfachheits-      halber Stange 49 genannt wird, obwohl sie  nicht dargestellt ist, mit :dem Antriebsorgan  des     'Magnets    54 gekuppelt.

   Wenn danach auch  der letztgenannte Magnet hinreichend erregt  ist,     bringt    er diese Stange 49 in der Lage, in  der sie ihrerseits das Antriebsorgan des       Brü:ekenm.agnets    28 mit dem     Mitnehmer    im  ersten Kanal kuppelt.  



  Der Magnet 54 dient nicht nur als     An-          iriebsmagnet,    sondern ist auch als Relais aus  gebildet und betätigt den Schalter 55. Dieser  ist. in einem Leiter 56 angeordnet, der den  Minuspol. der Stromquelle bei jedem der  Schalter 36 bis 39 mit einem .der Wechsel  kontaktteile verbindet, d. h. mit demjenigen,  der in der Ruhelage dieser Schalter mit dem  beweglichen Kontaktteil in Berührung .steht.  Durch das Schliessendes Schalters 55 infolge  der Erregung des Antriebsmagnets 54 wird       e:n    Stromkreis geschlossen vom     Pluspol    über  den Schalter 19, den Leiter 24, die Brücken  magnetspule 28, den Leiter 32, den Schalter  36, den Leiter 56 und den Schalter 55 zum  Minuspol.  



  Der Strom in diesem Kreis erregt den  Brückenmagnet 28. Dieser kann nun den Mit  nehmer 9 bewegen, der durch die Stange 49  mit, dem Antriebsorgan des     Magnets    28 ge  kuppelt ist. Die andern     Mitnehmer,    die der  gleichen Brücke zugeordnet sind, sind nicht  mit einer Stange gekuppelt und bleiben also  in Ruhe. Durch die Wirkung der Magnets 28  werden die auf dem angezogenen     Mitnehmer     ruhenden Kontaktbügel mit den festen Kon  taktdrähten 2 in Berührung gebracht und  wird die Verbindung, soweit diese sich über  den     Kreuzstangenschalter    erstreckt, her  gestellt.  



  Die Kupplungen zwischen     Mitnehmer    und  Antriebsteil des Brückenmagnets sind derart  ausgebildet, dass sie nicht unterbrochen wer  den, solange der     Mitnehmer    angezogen ist,  auch wenn die Stange wieder in ihre unwirk  same Lage geführt wird. Der Erregerstrom  der Magnete 49 und 54 darf also jetzt aus  geschaltet werden. Dies     bewirkt    der Brücken  magnet 28, der ja den Schalter 40 betätigt.  Durch Erregung des     Magnets    28 wird dieser    Schalter geöffnet und infolgedessen der  Strom, der den Magnet 54 erregte, unter  brochen.  



  Die Tatsache,     !dass    der Magnet 54,     nachdem     der Kondensator 45 sieh über seine Spule ent  laden hat, den Schalter 55 öffnet, darf nicht  zur Folge haben, dass ,der Erregerstrom des  Brückenmagnets 28 unterbrochen wird, denn  in diesem Fall     ivür    de die gerade hergestellte       telephonische    Verbindung wieder     verloren-          ,gehen.    Umletzteres zu verhüten, sind     die;Schal-          ter    36-39 vorgesehen.     Diese    werden von den       entsprechenden        Brückenmagneten    betätigt.

    Wenn der Brückenmagnet 28 betätigt wird,  öffnet er nicht nur den Schalter 40, sondern  legt zugleich den bewegbaren     Kontaktkörper     dies .Schalters 36     tun.    Dieser ist ein Schalter  mit stetigem Wechselkontakt,     d.    h. dass der eine  Kontakt nicht unterbrochen wird, bevor der  bewegbare Kontaktkörper mit dem zweiten  festen Kontaktkörper in Berührung     gekom-          inen    ist.. Durch Umlegen dieses bewegbaren  Kontaktkörpers wird der Leiter 32 unmittel  bar mit dem Minuspol der Stromquelle ver  bunden.

   Der Magnet 28.     verliert    also durch das  Öffnen des Schalters 55 nicht. seine Erregung  und die Verbindung wird nur ausgelöst, wenn  der Teilnehmer seinen Hörer auflegt und  infolgedessen den Schalter 19 öffnet. Da, die       Erregung    es     Magnets    54 durch den auf  geladenen Kondensator 45 verzögert- ver  schwindet, wird die Verbindung zwischen dem  Leiter 32 und dem Minuspol über den Schal  ter 36 vor der Öffnung des Schalters 55 her  gestellt.  



  Wenn nun ein zweiter der an die Schalter  19 bis 22 angeschlossenen Teilnehmer zu     tele-          phonieren    wünscht, darf er nicht mit dem  gleichen Kanal des     Kreuzstangenschalters,     sondern soll er mit einer freien Leitung ver  bunden werden. Nicht der Stangenmagnet 49  darf also dem Anruf dieses zweiten Teilneh  mers Folge leisten, sondern ein anderer Stan  genmagnet soll dies machen. Um dieser zwei  ten     Bedingung    zu     entsprechen,    wird ein Git  ter fester Kontaktdrähte des Kreuzstangen  schalters verwendet, wobei die Drähte eines  jeden Paares isoliert voneinander angeordnet      sind.     Dieses    Gitter wird nicht zur Führung  der Sprechströme verwendet.

   Der eine Draht  dieser im Schaltbild mit 57, 58 und 59 be  zeichneten Paare ist mittels eines Leiters 61,  62 und 63 mit dem einen Ende der Spule  eines Hilfsrelais 64, 65 und 66 verbunden,       dessen    anderes Ende mit :dem Leiter 23, also  mit dem Pluspol der Stromquelle verbunden  ist. Jedem Stangenmagnet ist ein solches  Hilfsrelais zugeordnet, ausgenommen dem  letzten.  



  Der andere Draht des Paares 57 ist mit  dem negativen Ende der Spule des entspre  chenden     Stangenmagnets        verbunden.    Dies  trifft auch bei den Drahtpaaren 58, 59  und 60 zu, nur ist bei letztgenannten der  Aussendraht nicht verbunden, da der Kanal  des Paares 60 kein Hilfsrelais enthält. Die  ser Draht ist im vorliegenden Fall also nicht  wirksam.  



  Die Erregung der Spule 28 hat also nicht  nur zur Folge .gehabt, dass der mit der  Stange 49 gekuppelte     Mitnehmer    die den  Sprechstrom führenden Kontaktbügel auf  ihre festen Kontaktdrähte niedergelassen hat,  sondern auch, dass der Kontaktbügel 67, der  mit dein Paar fester Kontaktdrähte 57 zusam  menarbeitet, :den Erregerstrom ,des Hilfsrelais  64 schliesst. Dieses Hilfsrelais arbeitet mit  dem Schalter 48     zusammen,    der bisher die  Spule des     Stangenmagnets    50 des     benamh-          barten    Kanals kurzgeschlossen hielt.

   Durch  Erregung des     Hilfsrelais    64 wird dieser     Kura-          schluss    der Spule 50     aufgehoben.    Trotzdem  wird die Spule noch nicht erregt, denn da der  Brückenmagnet 28 den Schalter 40 .geöffnet  hat, ist der zuvor über den Schalter 48 flie  ssende Strom unterbrochen. Es wird bloss die  Spule 50 für das nächstfolgende Gespräch  freigegeben.  



  Angenommen wird, dass ein zweiter     Teil-          ilehmer,    dessen Gerät an ,die Brücke ange  schlossen     ist,    :dem der     Brückenmagnet    30 an  geordnet ist, seinen Hörer abhebt. Dieser  Teilnehmer schliesst infolgedessen den Schal  ter 21. Es fliesst dann Strom vom Pluspol der  Stromquelle über den Leiter 23, die Schalter  21 und 42 zum Kondensator 45 und zur Spule    54 und weiter über Schalter 46 und 47. Wei  ter durchfliesst der Strom :die jetzt nicht  mehr kurzgeschlossene Spule .des Stangen  magnets 50, der also zur     Verfügan:g    des  erwähnten zweiten Teilnehmers kommt.  



  Wie bereits gesagt, darf dieser Strom nicht  auch den     Stangemnagnerten    49 erregen. Um     dies     zu verhüten, wird die Kombination einer der  festen Kontaktdrähte des Paares 57 und der  mit :diesem Paar zusammenarbeitenden beweg  baren Kontaktkörper, von denen nur der Kör  per 67 in den     Fig.    3 und 4 angegeben ist, als  Schalter zur     Kurzschliessung    .des Stangen  inagnets 49 benutzt. Dazu sind sämtliche mit  dem     Drähtepaar    57 zusammenarbeitenden  bewegbaren Kontaktkörper der vom Drähte  paar durchlaufenen     Elementarschaltergrup-          pen    miteinander verbunden und in einem den  Stangenmagneten 49 überbrückenden Strom  kreis aufgenommen.

   Hierdurch wird der  ersten der vorerwähnten. Bedingungen     ent:          sprochen.     



  Die zweite Verbindung wird nun weiter  hergestellt, wie bereits in bezug auf die erst  genannte beschrieben, wurde.  



  Auch heben, auf ähnliche Weise wie oben  geschildert, .die     andern-Hilfsrelais    65 und 66  die Sperrung der benachbarten Stangen  magnete auf und sperren die bewegbaren  Kontaktkörper 68, 69 und 70 die Stangen  magnete des Kanals, dem sie selbst zugeord  net sind.  



  Die beiden Drähte der Paare 57 bis 60  können auch mit. den Enden der Spulen 49  bis 52 und die bewegbaren Kontaktkörper mit  den     Spulen    der     Hilfsrelais    verbunden sein.  Dies erhellt aus     Fig.    4.  



  Wenn :die zuerst hergestellte Verbindung  ausgelöst wird, kommt der bewegbare Kon  taktkörper 67 wieder frei von .den Drähten 57  zu liegen. Der Erregerstrom des Hilfsrelais  64 wird infolgedessen ausgeschaltet und der  Schalter 48 wieder geschlossen. Der Erreger  strom der Hilfsrelais 65 und 66 fliesst aber  auch über den bewegbaren Kontaktkörper 67.  Durch Unterbrechung des Kontaktes     zwischen     dem bewegbaren     Kontaktkörper    67 und     deti     Drähten 57 könnte die Spule 49 also in Reihe      mit der Spule eines dieser Hilfsrelais und  sogar mit zwei oder mehreren parallelgeschal  teten Spulen dieser Relais zu liegen kommen.

    Um dies zu verhüten, ist im Erregerstrom  dieser Relais ein Schalter mit Arbeitskontakt  (71, 72) angeordnet, der ebenso wie die     Über-          briiekungsschalter    46, 47 und 48 vom Hilfs  relais des vorangehenden Kanals betätigt  wird. Es betätigt z. B. das Hilfsrelais 64 .den  Sehalter 71 im Erregerstromkreis des Hilfs  relais 65 und dieses     wieder    den Schalter 72 in  demjenigen des Hilfsrelais 66. Wenn der erst  genannte Kanal frei wird, kommen     also    mit  dem Hilfsrelais 64 die Hilfsrelais sämtlicher  belegter Kanäle zur     Aberregung,    wonach       sämtliehe    Stangenmagnete bis auf den Stan  genmagneten 49 gesperrt sind.

   Beim     näelLStfol-          genden    Anruf wird also letzterer aufs neue  wirksam.  



  In     Fig.    5 ist das Schaltbild einer Anlage  dargestellt mit vier     Kreuzstangenschaltern    73,  74, 75 und 76, an jeden derselben 20 Teilneh  mer angeschlossen sind und die je einen An.  sehluss an zehn Leitungen erlauben. Die Ver  bindung     zwischen    diesen Leitungen unter  sich führt über zwei andere     Kreuzstangen-          sehalter    77 und 78, die wegen ihrer Funktion       Kupplungsschalter    genannt werden. Die an  dern werden Teilnehmerschalter genannt.

   Die  Ausgangsleitungen der     Teilnehmersehalter     sind mit den Brücken der Kupplungsschalter       verbunden.    An     die    festen Kontaktdrähte der       Kupplungssehälter    können Drähte von     Signal-          oder    Prüfungssystemen angeschlossen werden  sowie Leiter, ,die den Gleichstrom von der zen  tralen Stromquelle den Sprechkanälen zufüh  ren. Diese festen Kontaktdrähte dienen weiter  zur gegenseitigen Verbindung der Teilneh  mergeräte.  



  Damit jeder der angeschlossenen 80     Teil-          r:ehmer    mit einem beliebigen .der übrigen 79  verbunden werden kann, ist -die eine Hälfte  der     Ausgangsleitungen    der Teilnehmerschalter  an den     Kupplungsschalter    7 7 und die andere  Hälfte an den     Kupplungsschalter    78     an-          gesehlossen.     



  Die Bündel von je 20 Eingangsleitungen  der Teilnehmerschalter, die an die Brücken    von Schaltern 73 bis 76 angeschlossen sind,  sind mit 79, 80, 81 und 82 bezeichnet.  



  Vom     Kreumtangenschalter    73 ist ein Bün  del 83 von fünf Leitungen     mit    Brücken des  Kupplungsschalters 77 verbunden; ein     zweites     Bündel 84 enthält die übrigen     fünf    Leitun  gen, die mit dem Kupplungsschalter 78 ver  bunden sind.  



  Es kann vorkommen, dass .die fünf Lei  tungen des Bündels 83 nicht     älle    belegt sind,  während der     Kupplungsschalter    77, durch  Teilnehmer über zwei oder mehrere der an  dern     Teilnehmerschalter        verteilt,    vollbelegt  ist. Wenn dann ein an den Schalter 73 ange  schlossener Teilnehmer .eine Verbindung su  chen würde,     würde    er über einen freien Ka  nal, des Bündels 83 an den belegten Kupp  lungsschalter 77 gelangen,     dort    keinen freien  Stangenmagneten finden     Lund    das     Besetztsignal     hören.

   Auf dem andern Kupplungsschalter 78  gibt es zwar noch Platz, aber da bei einem  System nach     Fig.    3 immer der erste freie  Stangenmagnet gewählt wird, kommen die  Kanäle des Bündels 84 ohne weitere Hilfs  mittel nicht dran.  



  Dem kann :dadurch beigekommen werden,  dass im Kupplungsschalter 77 eines der Gitter  fester, voneinander     isolierter    und gesondert  mit einem     Anschluss    versehenen Kontakt  drähte zum Sperren der Leitungen des Bün  dels 83 bestimmt wird.  



       Fig.    6 zeigt dieses Gitter. Die Paare     fester     Kontaktdrähte sind mit 101 bis 110 nume  riert. Durch die Leiter 85 ist jeder Draht mit  einem Draht des nebenliegenden Paares ver  bunden. Ein Draht des Paares 101 ist auf  diese Weise mit einem Draht des Paares 102,  der andere Draht des Paares 102 mit einem  Draht des Paares 103 verbunden usw. Der  erste Draht 86 des Paares 101 und der letzte  87 des Paares 110 sind nicht mit einem Draht  eines andern Paares verbunden. Der Draht  86 ist mit einem der Pole der zentralen       Gleichstromquelle    verbunden, z.     h.    mit dem  positiven.

   Der Draht 87 ist mit einem Ende  der Spule eines     Relais    88 verbunden, von der  das andere Ende mit dem zweiten Pol der  zentralen Stromquelle verbunden ist.      Solange der Kupplungsschalter nicht voll  belegt ist, ist der Erregerstromkreis des Re  lais 88 nicht geschlossen. In der Figur ist  aber dargestellt, dass der Schalter vollbelegt  ist. Auf jedem Paar fester Kontaktdrähte ist  nämlich ein Kontaktbügel angeordnet, das  die beiden Drähte des Paares verbindet. Es  verbindet z. B. der Kontaktbügel 89 die  Drähte des Paares 101, der Kontaktbügel 90  in einer andern Brücke die Drähte des Paa  res 102     usw.    Die zwanzig Brücken sind durch  gestrichelte Linien 91 dargestellt.  



  Von dem einen Pol der zentralen Gleich  stromquelle kann also der Erregerstrom .des  Relais 88 über den Draht 86 zum Kontakt  bügel 89 und weiter über den zweiten Draht  des Paares 101 und die Verbindung 85     zwi-          s;ehen    diesem Draht zum einen Draht des Paa  res 102, Kontaktbügel 90 und wieder über  den andern Draht des Paares 102 usw. sämt  licher fester Kontaktdrähte 103 bis<B>110</B> flie  ssen und schliesslich über den Draht 87 die  Spule des Relais 88     erreichen:_@ieses    Relais  betätigt einen Schalter, der sämtliche den Ka  nälen des Bündels 83 zugeordnete Stangen  magnete sperrt. Dieser Schalter ist in     Fig.    6  nicht dargestellt.

   Er kann durch den ersten  Ü     berbrüclulngsschalter    der Gruppe 84 gebil  det werden, d. h. in     Fig.    3 vom Schalter 47.  Dieser ist zu diesem Zweck     als        .ein    Schalter  mit Umschaltkontakten     auwebildet.    Er ist mit  einem zweiten, festen Kontaktkörper versehen,  der mit dem negativen Ende der Spule 49  verbunden ist, wie durch die gestrichelte Linie  92 in     Fig.    3 dargestellt     ist.    Die Stangen  magnete 49 und 50 muss man sich hierbei als  dem Bündel 83 zugeordnet vorstellen und die  Stangenmagnete 51 und 52     als,dem    Bündel 84  zugeordnet.

   Dass in     Fig.    3 nur insgesamt vier  Kanäle statt zehn dargestellt sind, bildet  keinen ,grundsätzlichen Unterschied gegenüber  der Einrichtung nach     Fig.    5. Wie     bereits    be  merkt, können zwischen den Stangenmagneten  49 und 50 und zwischen den Stangenmagneten  51 und 52 eine beliebige Anzahl anderer Stan  genmagnete vorgesehen sein.  



  Wird der Schalter 47 nach     Fig.    - 3 vom  Relais 88 in     Fig.    6 umgelegt, so sind die Stan-         genmagnete    50 und 49 und sämtliche gegebe  nenfalls dazwischenliegenden gesperrt. Der  Strom, der über einen der Schalter 19     bis    22  von einem Teilnehmer geschlossen wird, wird  also seinen Weg unmittelbar über den     Sehal-          ter    47 und Leiter 92 nehmen, und nicht. eine  der Spulen der Stangenmagnete des Kanals  83 erregen.  



  Damit dieser Strom hingegen einen der  Stangenmagnete, die einem Kanal des Bün  deln     8-1.    zugeordnet sind, zu erregen vermag,  ist. der Schalter 47 als ein Schalter mit Um  schaltkontakten ausgebildet. Er     ist    derart  verbunden, dass er in seiner einen Lage  (Ruhelage) die Spule 51,     .d.    h. den ersten       Stangenmagneten    des Bündels 84, und in seiner  andern Lage die Spulen 49 und 50,     d.    h. die       Stangenmagnete    des Bündels 83,     überbriickt.     Wenn der Schalter 47, entweder durch Erre  gung :

  des     Relais,    88 oder durch Erregung des  Hilfsrelais 65, umgelegt wird, wird bei nächst  folgendem Gespräch ein Kanal des Kupp  lungsschalters 78 belegt: In diesem Kanal  wird dann auf ähnliche Weise, wie beim Teil  nehmerschalter erläutert, ein freier Stangen  magnet betätigt.  



  Was hier in bezug auf das Bündel 83 des  Schalters 73 erwähnt ist, gilt ebenfalls für die  Bündel der andern Teilnehmerschalter, die  an dem Kupplungsschalter 77 angeschlossen  sind. Wären eines oder mehrere     dieser    Bündel.  zufällig bereits besetzt, so hat die     überbrük-          kung    der Spulen ihrer Stangenmagnete keine  weitere Auswirkung, da diese doch bereits  kurzgeschlossen waren. Sie verursacht eben  sowenig :eine Störung, -denn wenn einer dieser  Kanäle frei wird, bedeutet dies, dass der  Kupplungsschalter 77 nicht weiter vollbelegt  ist und dass also auch die Überbrückung  ,durch .den Schalter 47 der Spulen der Stan  genmagnete, die dem an diesem Kupplungs  schalter angeschlossenen Bündel zugeordnet  sind, verschwindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreuzstangenschalter für selbsttätige Te- lephonanlagen, bei dem die festen Kontakt organe aus wenigstens ein ebenes Gitter bil- elenden parallelen doppelten Kontaktdrähten, die .den Schalter durchlaufen, bestehen, da durch gekennzeichnet, dass bei mindestens einem Gitter feste, dem gleichen Paar zuge hörige Kontaktdrähte voneinander isoliert lind gesondert mit je einem Anschluss für einen Zuführungsleiter versehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kreuzstangenschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Gitter, von dem feste, zum gleichen Paar gehörige Kontaktdrähte voneinander isoliert sind, diese Drähte mit je einem Ende der Spule des entsprechenden Stangenmagnets verbunden sind. 2. Kreuzstangenschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Gitter, von dem feste, zum .gleichen Paar gehörige Kontaktdrähte voneinander isoliert sind, .diese Drähte in den Erreger- stromkreis eines Relais geschaltet sind, das mit einem Schalter mit Ruhekontakt zusam menarbeitet, der die Spule des Stangen magnets des nächstfolgenden Kanals über brückt.
    3. Kreuzstangenschalter nach Patentai.- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Gitter, von dem feste, zum gleichen Paar gehörige Kontaktdrähte, voneinander isoliert sind jeder Draht eines Paares mit einem der Drähte des benachbarten Paares verbunden ist, derart, dass bei Belegung sämtlicher Ka näle auch die äussersten festen Kontaktdrähte leitend miteinander verbunden sind.
    4, Kreuzstangenschalter nach Unteran spruch 3, welcher in einer selbsttätigen Fern sprechanlage mit mehreren Kreuzstangen schaltern die Verbindung zwischen wenig stens zwei andern Kreuzstangenschaltern der Anlage bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter, bei :
    dem jeder Draht eines festen Kontaktdrahtpaares mit einem der Drähte des benachbarten Paares verbunden ist, in den Erregerstromkreis eines Relais mit Arbeits kontakt geschaltet ist, welcher Arbeitskon takt bei Vollbesetzung ,des Kreuzstangen schalters die Stangenmagnete sämtlicher am Kreuzstangenschalter angeschlossenen Sprech kanäle der andern Kreuzstangenschalter überbrückt und infolgedessen ausser Tätig keit setzt.
CH275285D 1948-03-03 1949-03-03 Kreuzstangenschalter für selbsttätige Telephonanlagen. CH275285A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971474C (de) * 1953-01-06 1959-02-05 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE971474C (de) * 1953-01-06 1959-02-05 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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