CH275287A - Spannungsvergleichsvorrichtung. - Google Patents

Spannungsvergleichsvorrichtung.

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CH275287A
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tubes
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N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken
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Philips Nv
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
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    • H04Q1/18Electrical details

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  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description


      Spannungsvergleichsvorrichtung.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung zum Vergleich zweier  Spannungen, z. B. zur Ermittlung der Gleich  heit dieser Spannungen oder zur Prüfung,  welche dieser Spannungen die höhere ist.  



  Solche     Spannungsvergleichsvorrichtungen     finden unter anderem bei selbsttätigen Signal  systemen, z. B. selbsttätigen     Telephoniesyste-          men,    Anwendung, bei denen     Anrufsucher    oder  Wähler unter der Steuerung eines Registers  durch ein Spannungsvergleichsverfahren ein  gestellt werden.  



  In einem System dieser Art wird ein Kon  takt jedes Ausganges des Wählers mittels  eines aus Widerständen bestehenden     Span-          nungsteilers    von einer Gleichspannung be  stimmten Wertes markiert. Während der Be  wegung des Wählers vergleicht die Span  nungsvergleichsvorrichtung das     Markierpoten-          tial    der aufeinanderfolgenden Ausgänge mit  einem im Register entsprechend der zu wäh  lenden Nummer eingestellten Vergleichspoten  tial, welches gleichfalls einem Spannungsteiler  entnommen ist.

   Sobald ein Ausgang erreicht  wird, dessen     Markierpotential    dem Vergleichs  potential im Register entspricht, wird die       Spannungsvergleichsvorrichtung    betätigt, und  es wird, gegebenenfalls unter der Steuerung  eines Relais, der Drehmagnet des Wählers ent  magnetisiert und der Wähler zum Stillstand  gebracht.  



  Eine     Spannungsvergleichsvorrichtung    muss  verschiedenen Anforderungen entsprechen.    Infolge der Abweichung in den Werten der  verwendeten Widerstände werden in der Pra  xis die miteinander zu vergleichenden Span  nungen bei  Spannungsgleichgewicht  ein  ander nicht völlig gleich sein.  



  Die Vorrichtung     wird    daher eine be  stimmte Schwelle besitzen müssen, in der  Weise, dass die Vorrichtung anspricht, wenn  der Unterschied zwischen den zu vergleichen  den Potentialen einen bestimmten Schwellwert  unterschreitet.  



  Um zu vermeiden, dass unerwünschte Ver  bindungen hergestellt werden könnten, darf  die Vorrichtung nicht in Wirkung treten,  wenn der Spannungsunterschied den Schwel  lenwert überschreitet.  



  Es ist     erwünscht,    dass eine scharf definierte  Grenze zwischen den beiden Bereichen besteht.  Bei     überschreitung    des     Schwellwertes    des  Spannungsunterschiedes muss der eine Wick  lung eines von der Vorrichtung zu steuernden  Relais oder Haltemagneten durchfliessende  Strom eine grosse Änderung erfahren. Auch  muss die Vorrichtung schnell ansprechen; so  dass ein schnellaufender Wähler nicht auf  einem falschen Ausgang anhält. Ferner ist  es von Bedeutung, dass der Schwellenwert so-,  wohl von dem Wert der Vergleichsspannung,  der sich z. B. beim erwähnten System über  einen Bereich zwischen 0 und - 60 V ändern  kann, als auch von dem Wert der Speisespan  nungen praktisch unabhängig ist. Die Schwelle  soll vorzugsweise einstellbar sein.

        Um die miteinander zu vergleichenden  Potentiale nicht zu stören, muss ferner der  Eingangswiderstand der Vergleichsvorrich  tung einen hohen Wert aufweisen.  



  Die     Spannungsvergleichsvorrichtung    nach  der Erfindung weist das Kennzeichen auf,  dass die zu vergleichenden Spannungen  Steuerelektroden zweier Entladungsröhren       zugeführt    werden, in deren     gemeinsamen          Kathodenkreis    eine dritte Entladungsröhre  mit hohem innerem Widerstand liegt, wobei  die Anoden der beiden ersten Röhren über  Widerstände gespeist werden und ein Aus  gangskreis wenigstens einer dieser Röhren  über einen Gleichrichter mit einer Steuer  elektrode einer vierten Entladungsröhre ge  koppelt ist, in der Weise,

   dass bei Abnahme  des Spannungsunterschiedes wenigstens in  einer     Richtung    und innerhalb bestimmter       Grenzen    der Strom durch die vierte Röhre  abnimmt, wobei diese Röhre derart mit der  dritten Röhre gekoppelt ist, dass der Strom  durch die dritte Röhre zunimmt.  



  Im folgenden wird an Hand der beiliegen  den Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der  Vorrichtung nach der Erfindung näher er  läutert.  



  Die zu vergleichenden Spannungen wer  den über die Punkte 1 und 2 den Steuer  gittern zweier Entladungsröhren     Bi    und     B2     zugeführt. Im gemeinsamen     Kathodenkreis     dieser Röhren liegt eine Röhre     B3    mit einem  hohen     innern    Widerstand, z. B. eine     Pentode,     deren Kathode über den Widerstand     R5    mit  der negativen Klemme der Speisequelle ver  bunden ist. Der Widerstand     R15,    dessen  Zweck noch näher erläutert wird, muss vor  läufig als kurzgeschlossen gedacht werden.  



  Die     Schirmgitter    von     B3,        Bi    und     B2    und  die Anoden von     Bi    und     B2    werden über  Widerstände     Ri,        R2,        R3    und R4 gespeist.  Infolge des Widerstandes     Rs    im Kathoden  kreis von     B3    tritt eine     Stromgegenkopplung     auf. Wenn z.

   B. infolge einer     Erhöhung    des  Potentials der Anode von     Ba        (Punkt    5) der  Strom durch     B3    zunimmt, steigt der Span  nungsabfall an dem Widerstand     R5,    so dass  das Potential des Steuergitters von     B3,    das    über den Widerstand     Rs    mit der negativen  Klemme der Speisequelle verbunden ist, ge  genüber der Kathode dieser Röhre negativer  wird so dass der     StromänderLtng    entgegen  gewirkt wird.  



  Die Röhre     Ba    bildet daher einen sehr ho  hen Widerstand im gemeinsamen Kathoden  kreis der Röhren     Bi    und     B2,    der z. B. von  der Grössenordnung von 10     Megohm    sein kann.  



  Hierdurch ist der     Gesamtemissionsstrom     von     Bi    und     Bz    von dem Wert der zu ver  gleichenden Spannungen nahezu unabhängig,  so dass bei Spannungsgleichgewicht zwischen  den Punkten 1 und 2 die Potentiale der  Anoden von     Bi    und Bz sich praktisch nicht  ändern, wenn die Potentiale der Steuergitter  von     B,    und     B.-    zwischen 0 und - 60 V ge  ändert werden.  



  Die Widerstände     R3    und R4 werden vor  zugsweise einander gleich gemacht, so dass bei  Gleichheit der Potentiale der Punkte 1 und 2  auch die Anodenpotentiale der Röhren     Bi    und       B2    einander gleich sind. Es ist aber auch mög  lich, die Widerstände     R3    und R4 so verschie  den     zu    wählen, dass die Anodenpotentiale bei  einem bestimmten Potentialunterschied zwi  schen den Steuergittern gleich sind.  



  Wird das Potential des Steuergitters der  Röhre     B2    herabgesetzt, so nimmt der Strom  durch     B2    ab und der Strom durch     Bi    nimmt.  um einen gleichen Wert zu. Hierdurch nimmt  das Potential der Anode von     Bi        (Punkt    3)  ab und das Potential der Anode von     B2    nimmt  zu. Wird     B2    völlig gesperrt, so wird der An  odenstrom von     B3    völlig durch die Röhre     Bi     geleitet.  



  Der Anodenstrom von     Ba    ist derart ein  gestellt, dass die Röhren     Bi    und     B2    je den  ganzen Strom aufnehmen können, ohne einen  Gitterstrom zu ziehen, so dass die Vorrichtung  für die mit den Klemmen 1 und 2 verbundene  Schaltung keine Belastung bildet.

   Um zu  vermeiden, dass die Anodenspannung der am  meisten stromführenden Röhre in zu hohem  Masse abnehmen würde, wobei verschiedene       unerwünschte    Effekte auftreten könnten, sind  die Anoden von     Bi    und     B2    über Gleichrichter       gs        und        g'4,    welche z: B. aus     Selenzellen    be-      stehen können, mit der     Anzapfung    12 an  einem von den Widerständen     R11    bis     R15     gebildeten, zwischen den Klemmen der Speise  quelle liegenden Spannungsteiler verbunden.  



  Die Gleichrichter sind derart gepolt, dass  ausserhalb des Spannungsgleichgewichtes die  Anodenpotentiale nach unten begrenzt werden.  Bei Spannungsgleichgewicht sind sie gesperrt.  



  Die Anoden von     Bi    und     B2    sind ferner  über die     Gleichrichter        gi    und     g2    mit dem  Punkt 6 an einem zweiten, von dem     Potentio-          meter        R6    und dein Widerstand     R7    gebildeten       Spannungsteiler    verbunden. Das Ruhepoten  tial des Punktes 6 kann mittels des     Potentio-          ineters        R6    geändert und z.

   B. derart eingestellt  werden, dass dieses Potential -das Potential  der Punkte 3 und 4 bei Spannungsgleich  gewicht um 15 V     überschreitet.    Die Gleich  richter     gi    und     g2    sind dann     gesperrt.     



  Mit einer zweiten     Anzapfung    9 des     Span-          nungsteilers        R"        R7    ist das Steuergitter einer  vierten Röhre     B4    verbunden. Das Schirmgitter  und die Kathode dieser Röhre sind mit geeig  net gewählten     Anzapfungen    13 und 14 des       Spannungsteilers        R1,    bis     R"    verbunden.  



  Solange die Gleichrichter     cgl    und     g2    ge  sperrt sind, hat der Punkt 9 ein solches nega  tives Potential gegenüber der Kathode von  R4,     dass    diese Röhre gerade nicht stromfüh  rend ist.  



  Die Anode von     B4    wird aus der gemein  samen Speisequelle über den Widerstand Rio  in Reihe mit der Wicklung     S    eines Relais oder  Haltemagneten gespeist. Das Steuergitter der  Röhre B3     ist    mit der     Anzapfung    10 eines     Span-          nungsteilers        Ra,        Ra    verbunden, der zwi  schen der Anode von     B4    und der negativen  Klemme der Speisequelle liegt.  



  Nimmt der Strom von     B4    zu, so nimmt das       Potential    der Anode (Punkt 11) und gleich  falls das Potential des Steuergitters der Röhre       B3    (Punkt 10) ab. Die Röhre     B3        ist    somit der  art mit     B4    gekoppelt, dass bei Zunahme des  Stromes durch     B4    der Strom durch B3 ab  nimmt und     umgekehrt.    Die     _Anzapfung    10  ist     derart    gewählt,     .dass,    wenn     B4    maximal  stromführend ist, der Strom durch die Röhre       B3    nicht gesperrt wird, sondern z.

   B. um 20 0/0    niedriger ist, als wenn B4     gesperrt    ist,     denn     bei Sperrung von B3 würden die Röhren     Bi     und     B2    ebensowenig stromführend sein und  die Steuergitter von     Bi    und     B2    würden keine       Steuerwirkung    mehr ausüben     können.     



  Der erwähnte Effekt kann auch durch An  bringung     eines    gemeinsamen     Widerstandes          R15    in den     Kathodenkreisen    der Röhren B3  und B4     erreicht    werden. Bei Zunahme des       Emissionsstromes    der Röhre     B4    nimmt das  Potential des Punktes 15 gegenüber der negati  ven Klemme der Speisequelle zu.  



  Hierdurch wird das Potential des Steuer  gitters von B3 negativer gegenüber der Ka  thode (Punkt 15), und ,der Emissionsstrom  von B3 nimmt ab.  



  Die     Wirkungsweise    der Schaltung ist wie  folgt  Wird das Potential des Eingangs 2 gegen  über demjenigen des Punktes 1 herabgemin  dert, so nimmt das Potential der Anode der  Röhre     B2    (Punkt 4) zu. Wenn umgekehrt das  Potential des Punktes 2 zunimmt, so erhöht       sich,das    Potential des     Punktes    3. Überschreitet  der     Spannungsunterschied        zwischen    den Ein  gängen 1     und    2 einen     bestimmten        Grenzwert,     so steigt in Abhängigkeit von der Richtung  des     Spannungsunterschiedes,    das Potential des  Punktes 3 bzw.

   des     Punktes    4 über das Ruhe  potential des     Punktes    6. Der Gleichrichter     gi          bzw.        g2    wird sodann stromführend, so     tlass          das    Potential der Punkte 6 und 9 erhöht wird.  Die Röhre     B4    wird stromführend und der  Strom durch     B3    nimmt, wie im vorstehenden  beschrieben, ab.

   Hierdurch nehmen auch die  Ströme durch     Bi    und     B2    ab, so dass ;das Poten  tial des     Punktes    3 bzw. 4 noch weiter erhöht  wird und der Effekt des Spannungsunter  schiedes zwischen den Eingangsklemmen 1 und  2 daher     verstärkt    wird. Die Röhre     B4    wird  sodann     völlig    geöffnet. Bei einer sehr geringen  Zunahme des     Absolutwertes    -des Potential  unterschiedes zwischen den Eingangsklemmen  der Vorrichtung     bis    über einen bestimmten  Schwellenwert geht die Röhre 4 daher plötz  lich von dem nichtleitenden Zustand in den  völlig geöffneten Zustand über.

   Die Schwel-           lenbreite    ist durch Verschiebung der     Anzap-          fung        des        Potentiometers        R6    veränderlich.  



  Wird die Vorrichtung zur Einstellung  eines     Wählschalters        mittels        eines        Spannungs-          vergleicbsverfa,hrens    verwendet, so können  die zu vergleichenden     Spannungen    z. B. einer       Prüfbürste    des Schalters bzw. einer     entspre-          chend    der     zu    wählenden Nummer     eingestellten          Verglreichsspannung    in     einem        Register    ent  nommen sein.  



  Beim Einschalten der     Vorrichtung    wird  der     Haltermagnet    S des Schalters     in,den        An-          odenkreis    der Röhre B4 geschaltet. Ist der  Schalter in     .diesem    Augenblick nicht auf einen       gewünschten        Ausgang        eingestellt,    so ist der       Spannungsunterschied        zwischen    den Punkten  1 und 2 so gross,

   dass     B4    geöffnet     und    der  Haltemagnet erregt     wird.    Die Bürsten     des     Schalters bewegen     sieh,    und die Vorrichtung  vergleicht     die        Spannungen    der aufeinander  folgenden Ausgänge mit oder Spannung im  Register. Sobald     ein        gewünschter    Ausgang  erreicht     wird,    wird die Röhre     B4        gesperrt    und  die     Bewegung    des 'Schalters beendet.

   Hierbei       vollzieht    sich der Vorgang in einer Reihen  folge umgekehrt zu derjenigen bei der Zu  nahme     des        Potentialunterschiedes.    Infolge der  Abnahme des     Potentials,des        Punktes    3 bzw. 4  fällt das Potential des Punktes 9 herab, und       B°    wird in     geringerem    Masse stromfüh  rend.

   Hierdurch erhöht     sich-das    Potential     des     Punktes 10 und auch der Strom durch     Bs,    so  dass das Potential 'der     Anoden    von     Bi    und     B2     weiter abnimmt und der Vorgang beschleunigt  wird.  



  Auch -in diesem Falle ändert sich -der  Strom durch die Röhre B4, und die Potentiale  verschiedener Punkte der Schaltung ändern  sich sehr steil bei einer kleinen Änderung  der Eingangsspannung.  



  Der Potentialunterschied     zwischen    den  Punkten 1 und 2,     bei,dem    bei Abnahme des       Potentialunterschiedes    die Röhre     B4        plötzlich          gesperrt    wird,     ist    im     allgemeinen        etwas    nied  riger     als    der     Potentialunterschied,    bei     dessen          Zunahme    die Röhre     B4    plötzlich geöffnet wird,  mit andern Worten,

   bei     Zunahmedes    Poten-         tialunterschiedes    ist der Schwellenwert nicht  gleich demjenigen bei Abnahme.  



  Durch eine geeignete     Bemessung    hat es sich  aber     als    möglich     erwiesen,    den     Unterschied          zwischen    den beiden     .Schwellenwerten    sehr  klein, z. B. gleich 25     mV,    zu wählen. Ferner  ist     es    möglich, die Schwellenbreite in     erster     Annäherung von dem Wert der Speisespan  nungen unabhängig zu machen. Die Schwellen  breite wird durch die Potentiale der Punkte 3  und 4 bei Spannungsgleichheit und das Ruhe  potential     des        Punktes    6 bedingt.

   Es muss  daher dafür gesorgt werden, dass bei Änderung  der     Speisespannung    .das Potential     des    Punktes  6     sich    in gleichem Masse     ändert    wie :das Poten  tial, der Punkte 3 und 4.  



  Beträgt die     Änderung,der    Speisespannung  A V, so können     idie    Änderungen der Potentiale  der Punkte 6 und 10, welche durch die Stelle  der     Anzapfung    der     Spannungsteiler        Rg,        R7     und     S,        Rlo,        R8,        Rfl    bedingt werden, durch       nz.    d V und     n.    d V wiedergegeben     werden.     Die Röhre     B4        ist    gesperrt und hat auf die  Potentiale keinen Einfluss.  



  Ist die Steilheit von     Bs    gleich     S3    und ist  der Widerstand     Ris        kurzgeschlossen,    so lässt  sich die     Anodenstromänderung    von     B3    durch  
EMI0004.0110     
    wiedergeben.    Die     Anodenstromänderung    jeder Röhre ist  etwa gleich
EMI0004.0112  
   der     Änderung    des Emissions  stromes, so dass die Änderung der Potentiale so  der Punkte 3 und 4 etwa gleich  
EMI0004.0114     
    ist.    Diese Änderung muss gleich der Potential  änderung des     Punktes    6 sein, daher  
EMI0004.0116     
    In einem praktischen Falle     ist    diese Be  dingung z.

   B. erfüllt, wenn      <I>m = 4 , n = 0,</I><B>83</B> = 6     mAJV,        B3    = 20 000     .2,        B5    = 630<I>Q.</I>    Wenn die Potentiale der     Markierkontakte     des Schalters nicht systematisch in zunehmen  dem oder abnehmendem Sinne geordnet sind,  kann es vorkommen, dass beim Übergang der  Bürsten von einem Kontakt atü den nächsten  der     Potent.iälunterschied    zwischen 1 und 2  sieh von einem positiven in einen negativen  Wert ändert. Das Potential passiert hierbei,  wenn auch sehr schnell, den Wert 0. Das Po  tential des Punktes 6 fällt von einem hohen  Wert auf das Ruhepotential herab und nimmt.  darauf wieder zu.

   Da die Schaltung besonders  schnell     anspricht,    besteht die Gefahr, dass der  Wähler infolge der Sperrung der Röhre     B4     zum Stillstand gebracht werden könnte. Um  diese Schwierigkeit zu vermeiden, ist der  Punkt 6 über einen Kondensator C mit einem  Punkt konstanten Potentials, z. B. Erde, ver  bunden, so dass das hohe Potential des Punktes  6 beim Übergang der Bürste auf den nächsten       Kontakt.        zeitweise    aufrechterhalten wird.  



  In der dargestellten     Schaltung    liegt die  Wicklung     S    des von der Vorrichtung zu  steuernden Relais in Reihe mit dem Wider  stand Rio im Anodenkreis der Röhre     B4.    Das  plötzliche Öffnen oder Sperren der Röhre  kann zu     unerwünschten    Schwingungserschei  nungen im     Anodenkreis    führen, welche über  die Röhre     B3    auf .das Steuergitter von     B4          zurückwirken.    Auch ist     es    häufig weniger er  wünscht, dass die Wicklung des Relais ein  hohes positives Potential gegenüber Erde auf  weist.  



  Es     ist    daher zweckmässig,     die    Wicklung  des Relais oder den Haltemagneten in einem       Ausgangskreis    einer getrennten Röhre einzu  schalten und die Steuerspannung dieser Röhre  in     geeigneter    Weise unmittelbar oder mittel  bar einem der Punkte der Schaltung, z. B.  der Anode oder dem Steuergitter von     B4,    zu  entnehmen. Die Schaltung wird geeignet ge  macht zu prüfen,     welches    der beiden zu ver  gleichenden Potentiale das höhere ist, indem  einer der Gleichrichter     g1    und g2, z. B.     cgi,     entfernt oder ausgeschaltet wird.

      Die Vorrichtung besitzt dann nur eine  einzige Schwelle, welche durch Verschiebung  der     Anzapfung    am     Potentiometer        R6    derart  einstellbar ist, dass, wenn das Potential des  Punktes 2 dasjenige des Punktes 1 unter  schreitet, die Röhre     B4    stromführend ist und  diese Röhre gesperrt wird, sobald das Poten  tial des Punktes 2     .dasjenige    des     Punktes    1  überschreitet. Es ist aber     möglich,    das Ruhe  potential des Punktes 6 derart einzustellen,  dass die Schwelle bei einem     bestimmten    posi  tiven oder negativen Spannungsunterschied  zwischen den Punkten 1 und 2 liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannungsvergleichsvorrichtung, insbeson dere für ein selbsttätiges Signalsystem, z. B. ein selbsttätiges Telephoniesystem, .dadurch gekennzeichnet, dass die zu vergleichenden Spannungen Steuerelektroden zweier Ent ladungsröhren zugeführt werden, in deren gemeinsamen Kathodenkreis eine dritte Ent ladungsröhre mit einem hohen innern. Wider stand liegt, wobei die Anoden der ersten bei den Röhren über Widerstände gespeist wer den,
    und ein Ausgangskreis wenigstens einer dieser Röhren über einen Gleichrichter mit einer Steuerelektrode einer vierten Röhre ge koppelt ist, in der Weise,<B>da ss</B> bei Abnahme des Spannungsunterschiedes wenigstens in einer Richtung und innerhalb bestimmter Grenzen der Strom durch die vierte Röhre ab nimmt, wobei diese Röhre -derart mit der drit ten Röhre gekoppelt ist, dass der Strom durch die dritte Röhre zunimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter bzw. die Gleichrichter mit einer Anzapfung eines über die Speisequelle liegenden Span- nungsteilers verbunden ist bzw. sind, wobei das Potential der Anzapfung derart gewählt ist, dass bei Gleichheit der zu vergleichenden Spannungen der Gleichrichter bzw. die Gleich- richter gesperrt ist bzw.
    sind, - und dass die Steuerelektrode der vierten Röhre mit einer zweiten AnzapfLln.g des Spannungsteilers ver binden ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine Steuerelek trode der dritten Röhre mit einem Ausgangs kreis der vierten Röhre verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass in -den Kathoden kreisen der dritten und vierten Röhre ein ge meinsamer Widerstand liegt. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Elemente der Schaltung derart gewählt sind, dass bei Gleich- heit der zu vergleichenden Spannungen bei einer Änderung der Speisespannung der Po tentialunterschied zwischen der ersten An- zapfimg des Spannungsteilers und den An oden,der beiden ersten Röhren sich praktisch nicht ändert. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden der beiden ersten Entladungsröhren je über einen zweiten Gleichrichter mit einer Anzapfung eines zweiten über die Speisequelle liegenden Spannungsteilers verbunden sind, in der Weise, dass bei Ungleichheit der zu ver gleichenden Spannungen das Potential der Anoden nach unten begrenzt wird.
CH275287D 1948-09-10 1949-09-08 Spannungsvergleichsvorrichtung. CH275287A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL142271A NL82252C (nl) 1948-09-10 1948-09-10 Spanningsvergelijkingsinrichting

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