CH275351A - Elektrisches Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder. - Google Patents
Elektrisches Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder.Info
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Description
Elektrisches Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder. Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder, welches sich da durch auszeichnet, dass mindestens eine aus Widerstandsdraht bestehende Wendel in ge rader Linie durch in Abständen senkrecht zur Wendelachse stehende Isolierscheiben gehalten ist, welche an wenigstens einem parallel zur Wendelachse stehenden Tragholm befestigt sind. Die Drahtwendel kann durch ein Loch jeder Isolierscheibe hindurchgeführt sein, welches Loch vorteilhaft durch einen Schlitz von geringerer Breite als der Drahtdurch messer beträgt, von einem Rand der Scheibe her zugänglich ist, wobei die Isolierscheiben zur Ermöglichung des seitlichen Einführens durch die Schlitze aus einem elastisch bieg samen Material bestehen können. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt.: Fig. 1. einen teilweisen axialen Längsschnitt durch das Heizelement, Fig. 2 einen Querschnitt gemäss der Linie A-A in Fig.1. Fig. 3 einen Teil des Heizelementes im Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 2. In einem Rohr 1 von kreisförmigem Quer schnitt ist auf einer eingeschobenen Hülse 2 ein beispielsweise aus Porzellan bestehendes Isolierstück 3 angeordnet, durch welches zwei in der Längsrichtung des Rohres 1 verlau- fende, parallele Bolzen 4 ragen. Beide Enden dieser sich angenähert über die ganze Länge des Rohres 1 erstreckenden Bolzen 4 sind mit Gewinde versehen. Je das eine Ende der Bol zen ist durch Löcher des Isolierstückes 3 hin durchgesteckt und trägt eine als Anschluss klemme ausgebildete Mutter 5, in welche je eine Klemmschraube 6 hineingeschraubt und mit Hilfe einer Gegenmutter 7 gesichert ist. Die Bolzen 4 dienen als Tragholme für mehrere in Abständen senkrecht zur Längs richtung des Rohres 1 stehende Isolierscheiben 8 und 8a, welche passende Löcher besitzen und auf die Bolzen 4 aufgeschoben sind. Zwischen dem Isolierstück 3 und der ersten Scheibe 8a sowie zwischen sämtlichen benach barten Scheiben 8 und 8a befinden sich auf die Bolzen aufgeschobene Distanzhülsen 9cc und 9 und auf das vom Isolierstück 3 ent fernte Ende jedes Bolzens 4 sind Muttern 10 aufgeschraubt, mit deren Hilfe sämtliche Iso- lierscheiben und Distanzhülsen zusammen und gegen den Isolierteil 3 gepresst sind. Einzelne der Isolierscheiben - in der Zeichnung die mit 8a, bezeichneten - haben auf wenigstens einem Teil ihres Umfanges die Form des Rohr querschnittes (Fig. 2) und berühren die Innen wandung des Rohres je an mindestens zwei Stellen, um. dadurch die Tragholme der Iso- lierscheiben gegen ein seitliches Verschieben zu sichern. Alle Isolierscheiben 8 und 8a besitzen je zwei korrespondierende Löcher 11 (Fig. 2), die durch je einen Schlitz 12 mit einem Rand der betreffenden Scheibe verbunden sind. Der Durchmesser der Löcher 11 ist grösser be messen als die Breite der Schlitze 12. Letztere können vorzugsweise nur durch einen Schnitt ohne jegliche Breite gebildet sein. Eine Draht wendel 13 aus Widerstandsdraht ist von der Seite des Isolierstückes 3 durch die korrespon dierenden Löcher 11 aller Isolierscheiben ge führt, so dass die Wendelachse eine gerade Linie bildet, die parallel zur Richtung des Rohres 1 läuft. Bei der letzten Scheibe ist die Wendel 13 quer über die Scheibe zum andern Loch 11 mit einer zweiten Wendel 13c verbunden, die ebenfalls in einer geraden, zur Achse des Rohres 1 parallelen Linie durch die entsprechenden Löcher aller Isolierseheiben bis zum Isolierstück 3 zurückführt. Der Durchmesser der Löcher 11 ist. grösser als der Drahtdurchmesser, während die Breite der Schlitze 12 kleiner als der Drahtdurchmesser ist, damit. der durch die Löcher 11 geführte Draht. nicht herausgleiten kann. Das Einbringen der Wendeln 13 und 13a in die Durehführnngslöeher 11 der Isolier- scheiben 8 und 8a geschieht, durch die Schlitze 12, indem die aus einem elastisch biegsamen Material, z. B. aus Glimmer, hergestellten Iso- lierseheiben neben den Schlitzen 12 in ent gegengesetzter Richtung ausgebogen werden, wodurch sich die Schlitzkanten auseinander spreizen und das Durchführen des Drahtes ermöglichen. Zur Erleichterung dieser Arbeit. ist der Seheibenrand an der Mündungsstelle jedes Schlitzes mit einer kerbenartigen Aus nehmung 11- versehen. Die beiden Anschlussenden der Wendeln 13 und 13a sind nahe beim Isolierstück 3 mit je einem der Bolzen 4 elektrisch leitend verbun den, beispielsweise dadurch, dass die Draht enden durch Ausnehmungen 15 der Distanz hülsen 9a. hindurchgeführt und mittels Schrauben oder Kerbnägeln. 16 an den Bol zen 4 befestigt sind. Von den Ansehlussklemmen 5 führen Stromzuleitungsdrähte 17 eines Kabels 18 zentrisch zum Rohr 1 durch einen Überwurf deckel 19, der auf einen mit. dem Rohr 1 starr verbundenen Gewindering 20 aufgeschraubt ist. Ein weiterer Draht 21 ist mit der Hülse 2 und damit mit der Umhüllung 19, 20, 1, 22 des Heizelementes verbunden und dient zur Erdung dieser Metallteile. Das andere Ende des Rohres 1 ist durch einen fest aufgesetz ten Deckel 22 abgeschlossen. Zur Fixierung der im Innern des Rohres 1 untergebrachten Teile ist. am Isolierstück 3 mit Hilfe eines Gewindebolzens 23 ein Halteteil 2.1 befestigt, der durch eine innere Stufe 25 des Überwurfdeekels 19 gegen das betreffende Ende des Rohres 1 gepresst wer den kann. Nach einem Losschrauben des Überwurf deckels 19 vom Gewindestück 20 kann das ganze Rohr 1 von den innern Teilen 2 bis 13 usw. abgezogen werden, wodurch dieselben leicht zugänglieh werden. Das beschriebene Heizelement kann als Tauchsieder benützt werden und eine Länge bis zu einigen Metern aufweisen und kann zum Einbau in Radiatoren benützt werden, wobei in allen Fällen eine oder mehrere Wen deln auf die beschriebene Art durch die Iso- lierseheiben gehalten werden können. Bei Vor handensein mehrerer Wendeln können diesel ben ganz oder teilweise elektrisch in Reihe oder parallel geschaltet sein. In gewissen Fällen ist es von Vorteil, auf dem Isolierstück 3 separate Anschlussklemmen :5 anzubringen, die nicht mit den Tragholmen der Isolier- seheiben in leitender Verbindung stehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrisehes Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine aus Wider standsdraht bestehende Wendel in gerader Linie durch in Abständen senkrecht zur Wen- delaehse stehende Isolierseheiben gehalten ist, welche an wenigstens einem parallel zur Wen- delaehse stehenden Tragholm befestigt sind.UNTER AN SPRCCHE 1. Heizelement nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Drahtwendel durch ein Loch jeder Isolierseheibe hindurch- geführt. ist., welches Loch durch einen Schlitz von geringerer Breite als der Drahtdurchmes ser beträgt, von einem Rand der Scheibe her zugänglich ist, und dass die Isolierscheiben aus einem elastisch biegsamen Material be stehen. 2. Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem Scheibenrand zum Durch führungsloch jeder Isolierscheibe gehende Schlitz nur ein Schnitt ohne Breite ist. 3.Heizelement nach Patentansprueh und L'nteransprtich 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierscheiben an ihrem Rand wenigstens eine kerbenförmige Ausnehmung besitzen, von welcher der zu dem Durchführungsloch füh rende Schlitz ausgeht. Heizelement nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierseheiben aus Glimmer bestehen. 5.Heizelement, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Tragholm aus einem an den Enden mit Gewinden versehenen Bolzen besteht, der die Isolierscheiben durch stösst und auf welchen zwischen den einzelnen Scheiben Distanzhülsen aufgeschoben sind, wobei mittels auf die Bolzenenden aufge schraubter Muttern sämtliche Isolierscheiben und Distanzhülsen gegeneinandergepresst sind. 6.Heizelement nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Tragholm mit samt den daran befestigten Scheiben in ein Rohr hineingeschoben und dadurch gegen seit- liches Verschieben gesichert ist, dass wenig stens einzelne der Isolierscheiben mindestens teilweise die Form des Rohrquerschnittes auf weisen und die Innenwandung des Rohres wenigstens je an zwei Stellen berühren. 7. Ileizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens an einem Ende des Tragholmes ein Isolierstück be festigt ist, welches mit den Enden der Draht, Wendel elektrisch verbundene Anschlussklem- men zum Befestigen von Stromzuleitungs drähten aufweist. B.Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Tragholme vorhanden sind, von deren Enden je das eine als Anschluss klemme ausgebildet ist und welche selbst als Stromleiter von den Klemmen bis zu den En den der Drahtwendel dienen. 9. Heizelement nach Patentansprueh und. Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere parallel zueinander angeordnete Drahtwendeln vorhanden sind, die je durch getrennte Löcher der Isolierscheiben hindurch geführt sind. 10. Heizelement nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekenn zeichnet, da.ss wenigstens ein Teil der Draht wendeln elektrisch in Reihe geschaltet ist. 11.Heizelement nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens ein Teil der Draht wendeln elektrisch parallel geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (2)
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