CH275400A - Elektrisches Gerät zum Erzeugen von Schwingunen in Flüssigkeiten, insbesondere für Waschzwecke. - Google Patents
Elektrisches Gerät zum Erzeugen von Schwingunen in Flüssigkeiten, insbesondere für Waschzwecke.Info
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Description
Elektrisches Gerät zum Erzeugen von Schwingungen in Flüssigkeiten, insbesondere für Waschzwecke. Es ist schon vorgeschlagen worden, Wasch gut, insbesondere Wäsche, dadurch zu reini gen, dass das Waschwasser, in dem das Wasch gut sieh befindet, durch eine in das Wasser eingetauchte Membran in rasche Schwingun gen versetzt wird, wodurch Schmutzteilchen, die dem Waschgut anhaften, losgelöst und weggeschwemmt werden sollen. Bei einer be kannten Waschvorrichtung dieser Art wird die Membran mittels eines Elektromagnetes, der an ein Wechselstromnetz angeschlossen wird, in rasche Schwingungen versetzt. Die Membran schwingt hier im wesentlichen frei und erzeugt unverzerrte, sinusförmige Schwin gungen mit der vom Erreger aufgedrückten Frequenz.
Es hat sich gezeigt, dass zur Reini gung mit solchen Geräten eine verhältnismässig lange Zeit erforderlich ist, weil diese Schwin gungen bei den üblichen Netzfrequenzen von 50 bzw. 60 Perioden nur einen schwachen Im puls auf die zu lösenden Schmutzteilchen des Waschgutes auszuüben vermögen.
Um die Nachteile dieser bekannten Ein richtung zu vermeiden, sind gemäss der Erfin dung die Bewegungen des Schwingungssystems mindestens in einer Richtung durch einen An schlag begrenzt und werden dadurch plötzlich unterbrochen. Auf diese Weise werden Schwingungen sehr hoher Frequenz mit sehr steilem Anstieg und Abfall erzeugt.
In der Zeichnung sind zehn für den Be trieb mit Wechselstrom geeignete Ausfüh- rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel mit einem einzigen Elek tromagneten und einer einzigen Membran, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das zweite Beispiel mit zwei Membranen, die von einem einzigen Elektromagnet erregt.
werden, Fig. 3 eine dritte Ausführungsform mit zwei Elektromagneten und zwei Membranen, ebenfalls im Längsschnitt, Fig. 4 die eierte Ausführungsform mit einem Oberwellenerreger in Form eines Schwingungsbalkens oder einer gewellten Iireisseheibe, wiederum im Längsschnitt, Fig. 5 eine Scheibe eines fünften, im übri gen mit dem Beispiel nach Fig. 4 gleichen Beispiels, Fig.6 die Anordnung eines Gerätes in einem Waschbehälter in schematischer Dar stellung,
Fig. 7 ein sechstes Ausführungsbeispiel eines Gerätes mit einer Vorrichtung zum Aus gleichen von Druckunterschieden im Innern des Gerätes, teilweise im Längsschnitt, Fig. 8 einen Längsschnitt durch einen Teil des Gerätes nach Fig. 7, Fig. 9 ein siebentes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, Fig. 10 ein Teil einer achten, im übrigen mit. dem Beispiel nach Fig. 9 gleichen Aus führungsform, Fig. 11 ein neuntes Ausführungsbeispiel ebenfalls im Längsschnitt und Fig. 12 ein zehntes Ausführungsbeispiel wiederum im Längsschnitt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Gerät ist 10 eine den Schwingungskörper bildende Mem bran aus Metall in Form einer Kreisscheibe. In der Mlitte der Scheibe ist ein Bolzen 11 befestigt, mit dem ein lamellierter Eisenkörper 12 als Anker eines Elektromagneten 13 fest verbunden ist. Der Elektromagnet und der Anker bilden das Antriebssystem. Der Kern 14 des Magnetes mit der Spule 15 ist an dem Gehäuseteil 16 des Gerätes wasserdicht be festigt. Die Membran 10 ist zwischen dem Rand des Gehäuseteils 16 und einem Schutz gitter 17 eingespannt. Die Membran deckt das Gehäuse nach aussen wasserdicht ab, wodurch das elektromagnetische Antriebssystem in ein wasserdichtes Gehäuse eingebaut ist, welches aus den Teilen 16 und 10 besteht. Der Bolzen 11 ist an dem von der Membran abgelegenen Ende in einer an dem Gehäuse eingespann ten Feder 18 geführt.
An dem Gehäuse ist in Verlängerung der Magnetachse ein Rohr 19 angebracht, in dem die Zuleitung zu der Ma gnetspule geführt ist und das zum Halten des Gerätes dient.
Beim Betrieb des Gerätes zieht der Elek tromagnet seinen Anker 12 periodisch im Rhythmus des Wechselstromes gegen den Ma gnetkern 15 und lässt ihn wieder los. Die Bewegung des Ankers wird auf die Mem bran 10 übertragen und dieser eine Schwin gung entsprechend der doppelten Netzfrequenz aufgezwungen. Der volle Schwingungsweg, den die Membran beim Anzug des Ankers zu rücklegen möchte, wird aber nicht ausgenutzt. Die Bewegung des Ankers bzw. der Membran in Richtung auf den Magnetkern wird viel mehr dadurch plötzlich unterbrochen, dass der Anker 12 auf dem Magnetkern 14 aufschlägt, welcher als Anschlag wirkt.
Durch diesen Auf schlag wird die Membran erschüttert, das heisst die Gestalt der Schwingungskurve der Membran wird in der Weise beeinflusst, dass der Grundschwingung der Membran Ober- sclhwingungen sehr hoher Frequenz mnit sehr steilem Anstieg und Abfall überlagert werden.
Die Wirkungsweise des Gerätes besteht darin, dass durch die Schwingungen der Memn- bran die Moleküle der die Membran umgeben den Flüssigkeit beschleunigt werden. Die stark beschleunigten Wasserteilehen sind besonders geeignet und befälhigt, Sclhmutzteilehen, die bereits durch die Wasehmnittel gelockert sind, von der Wäschefaser loszureissen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind zwei gleiehachsig angeordnete Membranen 25 und 26 aus steifem Stoff vorgesehen, die an demn Rand eines Ringes 27 zusammen fmnit zwei Schutzgittern 28 und 29 eingespannt sind und einen Teil des wasserdichten Gehäuses bil det, in den das Antriebssystem eingebaut ist. Die beiden Membranen sind mnit dem Antriebs system in der Weise verbunden, dass mit der Membran 25 der Magnetkern 14 und mit der Membran 26 der Anker 1.2 des Elektro- magnetes fest verbunden ist. Beide Membra nen werden daher von diesem einzigen Elek tromagnet bewegt. Das Tragrohr 19 ist in ein Loch 30 des Ringes 27 eingelassen und darin befestigt. Der Kern 14 des Elektro magnetes dient als Anschlag für den Anker 12.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unter scheidet sich von dem nach Fig.2 dadurch, dass die beiden Membranen 31 und 32 je mit einem Anker 33 bzw. 3.1 eines von zwei Elek tromagneten verbunden sind, deren Kerne 35 und 36 auf einer mit dem Ringgehäuse 37 des Gerätes fest. vei-bunden.en Platte 38 be festigt sind. Die Membranen liegen parallel zueinander und bilden die seitlichen Ab- sehlusswände eines trommelförmigen Raumes.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem nach Fig. i nur dadurch, dass an dein an der -Membran 10 befestigten, den Anker 12 tragenden Bolzen 39 ein zusätzlicher Schwingungskörper 40 an geordnet ist, der eine Eigenschwingungszahl hat, die weit über derjenigen der -Membran liegt. Der in seiner -Mitte aufgehängte Schwin gungskörper hat die Gestalt eines Balkens, der sich gegen seine Enden z.i verjüngt.
Er kann aber auch als Kreisscheibe ausgebildet sein, die, wie dies Fig. 5 zeigt, mit Ringwellen versehen ist. Solche zusätzlichen Schwingungs körper sind besonders geeignet, beim Auf schlag des Ankers auf den Magnetkern den Grundschwingungen der Membran starke Oberschwingungen zu überlagern.
Der Gebrauch des Gerätes ist ausserordent- liclh einfach. Nachdem sieh im Kessel 55 (Fig. 6) das mit den üblichen Waschmitteln versehene heisse, möglichst kochende Wasch wasser sowie die Wäsche befinden und das Gerät so in den Kessel eingehängt ist, dass sein ganzes Gehäuse unter den Wasserspiegel getaucht ist, wird der elektrische Wechsel strom eingeschaltet. Zum Einstellender Tauch tiefe des Gerätes kann beispielsweise an dem Einführungsrohr 19 ein verstellbarer Ring 56 mit einer Feststellschraube angebracht sein, der zugleich die Öffnung 57 im Deckel 58 des Waschkessels zudeckt. Zweckmässigerweise wird das Gerät über einen Transformator mit dem Netz verbunden, der die Spannung auf einen für Körperberührung ungefährlichen Wert heruntersetzt.
Wenn man eine Unter brechereinrichtung nach Art eines Wagner sehen Hammers in das Gerät einbaut und ge gebenenfalls für diese auch einen Kondensator vorsieht, so kann das Gerät mit Gleichstrom betrieben werden.
Der in Fig. 7 dargestellte Schwingungs erzeuger hat grundsätzlich denselben Aufbau wie das Gerät nach Fig.1. Er besteht aus einer kreisscheibenförmigen Metallmembran 10, die an ihrem Aussenrand auf dem Ge häuse 16 festgespannt und mittels eines Dich tungsringes 120 luftdicht mit dem Gehäuse verbunden ist. An der Membran ist in ihrer Mitte der lamellierte Ankerkörper 12 eines Elektromagnetes 13 mittels eines Bolzens 11 befestigt.
Die Öffnung 160 für den Bolzen ist durch eine Dichtungsscheibe 170 luftdicht verschlos sen. Der Eisenkern 14 des Elektromagneten mit der Erregerwicklung 15 sitzt auf einem Steg 20, der am Boden des Gehäuses fest gemacht ist. In dem Boden des Gehäuses ist ein Rohr 19 eingelassen, und zweckmässig mit diesem dicht verschweisst. Am freien Ende des Roh res ist ein Rückschlagventil 220 vorgesehen, um den Zutritt der Aussenluft zu denn Innen raum des Guehäuses 16 zu verhindern. Das Ventil (Fig. 8) hat einen Ventilteller 230 mit kegelförmiger Auflagefläche 240, die auf einer entsprechend ausgebildeten Sitzfläche am Rohrende sitzt und gegen diese Fläche durch eine Feder 250 gedrückt wird. Diese stützt sich gegen eine auf das Rohr aufgeschraubte Überwurfmutter 260 ab, die mit einer Öffnung 270 für den Durchtritt der Luft versehen ist.
Auf diese Weise ist der ganze von der Mem- br an und dem Gehäuse 16 mit dem Rohr 19 eingeschlossene Raum, in dem das Antriebs system sitzt, gegen den Zutritt von feuchter Aussenluft abgeschlossen. Das Zuleitungskabel 280 für die Erreger spule 15 ist in dem Rohr 19 verlegt und durch eine seitliche Bohrung 290 des Rohres luft dicht hindurchgeführt. In die Bohrung ist ein Nippel 300 eingeschraubt. Zwischen dem Nippel und dem Rohr 19 liegt ein Diehtungs- ring 310.
Am äussern Ende hat. der Nippel eine trichterförmige Sitzfläche 320 für einen kegeligen Gummiring 330, der mittels einer f"berwlrfmutter 340 gegen die Sitzfläche und das durch ihn hindurchgeführte Kabel 280 l;e- presst wird.
Wenn beim Betrieb des Gerätes z. B. im heissen Wasser die in seinem Gehäuse einge schlossene Luft durch das Wasser von aussen und durch die elektrischen Verluste des An triebssystems von innen her stark erwärmt wird, öffnet der dadurch hervorgerufene Über druck das Rückschlagventil, wodurch der Druekuntersehied in dem Gehäuse gegenüber der Aussenluft ausg,ebliehen wird. Nach Be endigung des Ausgleichsvorganges schliesst das Ventil den Innenraum gegen den Zutritt von Aussenluft wieder ab.
Solange nun das Gerät im Betrieb bleibt, wer den keine Druckunterschiede zwischen dem Ge häuseinnern und der Aussenluft entstehen, die ausreichend wären, den ordnungsmässigen Be- trieb zu stören. Sobald aber das Gerät in kal tem Wasser Weiterbetrieben oder ausgeschal tet aus demn heissen Wasser herausgenommen und an einem kühlen Ort abgestellt wird, kann bei völlig luftdichter Abkapselung ein Unter druck im Gehäuseinnern entstehen, der gross genug ist, um das richtige Arbeiten der Mem bran mindestens so lange zu verhindern, bis das Gerät wieder genügend erwärmt ist. Es hat sich aber gezeigt, dass eine derart dichte Abkapselung mit einfachen Mitteln nicht zu erreichen ist.
Im Lauf der Zeit findet ein Druckausgleich statt, sei es über die Kabel seelen oder die Kabeldurchführung bzw. über das Ventil.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 9 ist kein Ventil wie beim Beispiel nach Fig. 7 und 8 angewendet, sondern es wird durch geeignete Mittel dafür gesorgt, dass der von dem Gehäuse 16 und der Membran 10 ein geschlossene Raum sich jeder Änderung des Druckes der darin befindlichen Luft anpassen kann, ohne dass dabei der Unterschied zvi- sehen dem Druck im Gehäuse und der Aussen luft ein Ausmass einnimmt, das die Wirkung des Gerätes stören könnte.
Zu diesem Zweck sind beispielsweise auf der Innenseite der Ge häusewand nachgiebige Hohlkörper 400 an gebracht, die in dem Ausführungsbeispiel durch einen Balg 410 aus dünnem Blech ge bildet werden, der gegen das Innere des Ge häuses zu durch einen Deckel 420 luftdicht verschlossen ist, während das andere Ende des Balges an der Gehäusewand angelötet oder ge schweisst ist. Die Gehäusewand hat an den von den Bälgen umschlossenen Stellen Löcher 430.
An Stelle solcher Blechkapseln könnten auch blasenartige Hohlkörper aus Gummi oder ähnlichen Stoffen angebracht werden. In Fig. 10 ist ein solcher Hohlkörper 400a darge stellt. Er ist mit einem kurzen Rohrstück 400b versehen, das durch die Öffnung 430 der Ge häusewand hindurchgeht. Das Rohrstück hat einen Flansch 400e, der gegen die Gehäuse wand mittels eines Überwurfringes 400d an gepresst wird. Beim Ansteigen des Luftdruckes im Ge häuse werden die Bälge zusammengedrückt und somit der Innenraum in dem Gehäuse vergrössert. Dadurch wird der Überdruck auf ein der Wirkung des Schwingungserzeugers unschädliches Mass beschränkt.
Auch das in Fig.11 dargestellte Ausfüh rungsbeispiel ist im wesentlichen wie das Ge rät nach Fig. 1 aufgebaut. Das elektromagne tische Antriebssystem 13 ist in ein topfartiges, wasserdichtes Gehäuse .I50 eingeschlossen, das durch eine Deckplatte .160 luftdicht ver schlossen ist. Die Deckplatte weist in der Mitte eine Öffnung 470 auf, durch die ein Bolzen 480 aus dem Innern des Gehäuses her ausragt. In dem Ringraum zwischen dem Bol zen und dem innern Rand der Deckplatte ist ein elastischer Biegekörper in Form einer ge wellten Membran 490 angeordnet, die mit dem Bolzen und der Deckplatte luftdicht verbun den ist, z. B. durch Löten.
Der Biegekörper ist gerade so bemessen, dass der Bolzen die beim Betrieb des Antriebssystems erforderliche Längsbewegung ausführen kann.
An dem innern Ende des Bolzens ist der lamellierte Ankerkörper 12 des Elektromagne tes 13 und am äussern Ende ein Schwingungs körper in Gestalt einer Metallmembran 10 be festigt. Die Membran ist am äussern Rand an einem Ring 500 befestigt, der durch einige Stege 510 mit dem Gehäuse 450 fest, verbun den ist.
Hier wird die Wirkung eines im Gehäuse entstandenen Überdruckes dadureh unschäd lich gemacht, dass die Fläche, an welcher der Überdruck angreifen und auf die beweglichen Teile des Antriebssystems wirken kann, mög lichst klein ist. Die gesamte Angriffsfläche für die Druckkraft setzt sieh hier zusammen aus der Fläche der Membran 490 und der Querschnittsfläche des Bolzens 480.
In der Fig.12 ist halbsehematiseh noch eine weitere Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt. Hier ist das eigentliche, den Elektromagnet 13 umschlie ssende Gehäuse 520 so klein gehalten, wie es die Abmessungen des Elektromagnetes gestat- ten, damit der von dem Gehäuse und der Membran 10 eingeschlossene Raum möglichst klein ist. Vorzugsweise ist der das Antriebs system unngebende Raum kleiner als der von dem System beanspruchte Raum. An dem Bo den des Gehäuses ist wie bei den andern Aus führungsbeispielen ein Rohr 19 angeschlossen, durch das die Stromzuleitung 280 des Gerätes zu dem Elektromagnet hindurchgeführt ist.
Das Rohr ist am freien Ende zu einer Kam mer 530 erweitert, an einer Stelle also, die von dem Gehäuse 520 möglichst weit entfernt ist und die nicht in das heisse Wasser ein taucht. Der Rauminhalt der Kammer über trifft denjenigen des Gehäuses 520 in dem dargestellten Beispiel um ein Vielfaches. Zweckmässig ist er mindestens doppelt so gross auszuführen. Zweck dieser Massnahme ist ebenfalls, den in dem Gehäuse 520 beim Erwärmen der darin befindlichen Luft ent stehenden Überdruck niedrig zu halten. Es wird das, wie erwähnt, dadurch erreicht, dass das heim Betrieb des Gerätes im heissen Was ser befindliche Gehäuse 520 einen viel klei neren Rauminhalt für die Luft hat als die Kammer 530, die wesentlich kälter bleibt als das Gehäuse, weil sie sieh ausserhalb des Wasserbehälters befindet.
Wenn sich die in dem Gehäuse 520 eingeschlossene Luft infolge Erwärmung ausdehnt, wird sie sich mit der kühleren Luft in dem Rohr 13 und der Kam mer 530 mischen und eine mittlere Übertem peratur gegenüber der Aussenluft annehmen, entsprechend den Volumen- und Temperatur verhältnissen der beiden Luftmengen, die wesentlich tiefer liegt als die Übertemperatur, welche die Luft im Gehäuse 520 annehmen würde, wenn die Kammer 530 nicht vorhan den wäre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisches Gerät zum Erzeugen von Schwingungen mittels eines Schwingungskör pers in Flüssigkeiten, insbesondere für Wasch zwecke, welcher Schwingungskörper durch ein elektromagnetisches System angetrieben wird. (ladurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen des Schwingungssystems mindestens in einer Richtung durch einen Anschlag begrenzt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens das elektromagnetische Antriebssystem in ein wasserdichtes Gehäuse eingebaut ist, das den Schwingungskörper trägt. 2.Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schwingungskörper dem An triebssystem benachbart angeordnet, ist. 3. Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schwingungskörper einen Teil des das Antriebssystem abdichtenden Ge häuses bildet. 4. Elektrisches Gerät nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass als Schwingungskörper min destens eine Membranscheibe aus steifem Stoff dient. 5. Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran mit dem beweglichen Anker des Elektromagneten ver bunden und ein Anschlag für den Anker vor gesehen ist. 6.Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern des Elek tromagnetes den Anschlag für den Anker bildet. 7. Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, gekennzeich net durch zwei Membranen, die von einem ein zigen Elektromagnet bewegt werden und einen Anschlag für den Anker des Elektro magnetes. B. Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4 lind 7, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Membran mit dem Anker, die andere mit. dem Kern des Elektromagnetes verbunden ist.. 9.Elektrisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1, 3, 4 und 5, gekenn zeichnet durch zwei Membranen, die jede für sich von einem besonderen Elektromagnet be wegt werden und parallel zueinander liegend die seitlichen Abschlusswände eines trommel- förmigen Raumes bilden. 10. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Mem bran noch mindestens ein zusätzlicher Schwin gungskörper vorgesehen ist, dessen Eigen schwingungszahl höher liegt als diejenige der Membran. 11. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und U nteransprüchen 1, 3, 4, 5, 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätz liche Schwingungskörper ein Schwingungs balken ist. 12.Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3, 4, 5, 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätz liche Schwingungskörper eine gewellte Schwin gungsscheibe ist. 13. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Antriebssystem gegen Zu tritt feuchter Luft geschützt ist und Mittel angewendet sind, die verhindern, dass im Innenraum des Gehäuses infolge von Tem peraturänderungen Druckunterschiede gegen über der Aussenluft entstehen. 14. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 13, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Antriebssystems durch die Membran abge schlossen und nur über ein Rücksehlagventil mit der Aussenluft verbunden ist. 15.Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlag ventil an dem Ende eines mit dem Gehäuse verbundenen Rohres angeordnet ist. 16. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 13, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die elektri sche Zuleitung zu dem Antriebssystem in dem Rohr verlegt und durch dessen Wand luft dicht hindurchgeführt ist. 17. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 13, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein anderer Teil der Wandung nachgiebiger als die Membran ausgebildet ist. 18.Elektrisches Gerät nach Patentan- spruclh und Unteransprüchen 1, 13 und 17, da durch gekennzeichnet, dass der nachgiebige Teil der Guehäusewancdung von einem Balg aus Blech gebildet ist. 19. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 13 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass der nachgiebige Teil der Gehäusewandung von einem blasen artigen Hohlkörper aus einem elastischen Stoff gebildet ist. 20.Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse des Antriebs systems gegen die Aussenluft abgeschlossen und das Verbindungsglied von dem beweg lichen Teil des Antriebssv stems zu der Mem bran luftdicht durch die Wandung des Ge häuses hindurchgeführt ist. 21. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und U nteransprüehen 1 und 20, da durch .gekennzeichnet, dass die Durchführung des Verbindungsgliedes mittels eines Biege körpers abgedichtet ist. 22.Elektrisches Gerät nach Pat.entan- sprueh und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Antriebssystem umgebende Raum mit, einem zusätzlichen Raum verbunden ist, der so angeordnet ist, dass er sieh beim Betrieb des Gerätes ausser halb der Flüssigkeit befindet. 23. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 22, da durch gelzennzeiehnet, dass der zusätzliche Raum grösser ist, als der das Antriebssy steht umgebende Innenraum. 24.Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 22 und 23, dadurch gekennzeichnet., dass der das An triebssystem umgebende Innenraum kleiner ist als der von dem Antriebssystem eingenom mene Raum. 25. Elektrisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüelien 1, 22, 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Raum mindestens doppelt so gross ist wie der hohle Raum des das Antriebssystem umschlie ssenden Gehäuses. 26.Elektrisches Gerät nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen 1 und 22, da durch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse des Antriebssystems ein Rohr und an dessen Ende eine Kammer angebracht ist, deren Rauminhalt um ein Vielfaches grösser ist als derjenige des Gehäuses.
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