CH275431A - Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen.

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CH275431A
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    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00—Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14—Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means

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Description


  Verfahren zur Umwandlung von     Kohlenwasserstoffen.       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfah  ren zur praktisch vollständigen Umwandlung  von zwischen 50 und     :100     C siedenden flüs  sigen Kohlenwasserstoffgemischen, die ganz  oder vorwiegend aus nichtaromatischen Ver  bindungen bestehen, in     olefinhaltige    Gase und  aromatische     Kohlenwasserstoffe.    Es sind be  reits Verfahren bekannt zur Herstellung von  aromatischen     Kohlenwasserstoffen    zusammen  mit.

       olefinhaltigen    Gasen aus zwischen 50 und       -100"    C siedenden mineralischen sowie andern       Kohlenwasserstoffen,    bei welchen das Aus  gangsmaterial in Dampfform durch Reaktions  gefässe geleitet wird, in welchen sich zur Hy  drierung und     Dehydrierung    geeignete Kataly  satoren befinden. Hierbei werden metallische  Katalysatoren bei Temperaturen ungefähr  zwischen 500 und 800" C verwendet; es wird  ungefähr bei atmosphärischem Druck gearbei  tet und mit     Durchflussgeschwindigkeiten     zwischen 0,05 und 0,50 Liter flüssigem Aus  gangsmaterial je Liter des aktiven     Kataly-          satorvolumens    je Stunde.  



  Ferner     wurden    ähnliche Verfahren be  schrieben, welche mit einem erheblich höheren  Druck als Atmosphärendruck arbeiten. Die  bereits bekannten Verfahren liefern befrie  digende Ergebnisse, doch hat sieh herausge  stellt, dass, obwohl die     Kohlebildung    verhält  nismässig gering ist, die     Kohleablagerung    auf  dem Katalysator doch an Mächtigkeit zu  nimmt und demzufolge nach einer längeren  Betriebsperiode ein beträchtlicher Rückdruck    sieh entwickelt. und die Notwendigkeit be  steht, den Betrieb zu unterbrechen und die  abgelagerte Kohle abzubrennen.

   Das Abbren  nen der     Kohleablagerung    verursacht eine Re  duktion der     Katalysatoroberfläehe,    welche Re  duktion durch die zugeführten Kohlenwasser  stoffe bei der     Wideraufnahme    des     Betriebes     bewirkt werden kann. Krach einer Anzahl  solcher     OYydations-    und Reduktionsbehand  lungen erhält der Katalysator die     Neigung,     zu einem Pulver zu zerfallen, wodurch der  Durchgang durch das Reaktionsgefäss allmäh  lich blockiert wird. Ist dies erfolgt, so muss  der Katalysator entfernt und ersetzt werden.

    Bei einigen metallischen Katalysatoren besteht  ferner die nachteilige Tendenz, dass die Kohle  ablagerung schneller erfolgt, nachdem der Ka  talysator einer Mehrzahl von     OYydations-    und  Reduktionsbehandlungen unterworfen wurde.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass die als Ausgangs  material verwendeten     Kohlenw        asserstoffe    ver  dampft und durch ein Reaktionsgefäss ge  leitet werden, welches mit     praktisch    nicht  absorbierenden Füllkörpern gepackt ist,  welche aus nichtmetallischem und bei Tem  peraturen im Bereich von 1000  C hitzebestän  digen Material bestehen, und zwar bei einer  Temperatur zwischen 600 und 800  C, unter  einem Druck zwischen etwa Atmosphären  druck und 5     Atm.        Manometerdruck,    und mit  einer     Durchflussgeschwindigkeit    zwischen 0,05  und 0,60 Liter (als Flüssigkeit gemessen)

   des      Ausgangsmaterials je Stunde pro Liter des       Reaktionsgefässvolumens.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird  vorzugsweise bei einem     Manometerdruck    von  etwa 3     Atm.    und einer     Arbeitstemperatur    von  650 bis 750 C durchgeführt. Die zweck  mässige     Durchflussgeschwindigkeit    beträgt zwi  schen 0,2 bis 0,6 Liter des flüssigen Ausgangs  materials je Stunde pro Liter des     Reaktions-          gefässvolumens.     



  Um festzustellen, ob Füllkörper als prak  tisch nichtabsorbierend gelten können und für  das erfindungsgemässe Verfahren geeignet  sind, kann folgendermassen bestimmt werden:  Eine Anzahl von Probekörpern, die ein  typisches Muster der zu verwendenden Füll  körper darstellen, werden bei einer Tempera  tur von wenigstens 120  C getrocknet bis kein  weiterer Gewichtsverlust eintritt. Die     trok-          kenen    Stücke werden in kaltes destilliertes  Wasser geschüttet und die Temperatur auf  den Siedepunkt erhöht. Nachdem das Wasser  während einer Stunde auf dem Siedepunkt  gehalten wurde, lässt man es abkühlen und  entfernt die Probekörper. Sie     werden    sorg  fältig mit einem trockenen Tuch abgewischt  und sodann nochmals gewogen.

   Körper,  welche nicht. mehr als 50 mg Wasser je     ein'     Material absorbieren, werden als angenähert  nichtabsorptionsfähig betrachtet. Es ist jedoch  vorzuziehen, solche Körper zu verwenden,  welche nicht mehr als 10 mg Wasser je     cm,     Material aufnehmen.  



  Wie bereits erwähnt, müssen die Füll  körper aus einem Material bestehen, welche  bei Temperaturen im Bereich von 1000"     C.     hitzebeständig ist. Es darf bei der     erwähnten     Temperatur weder weich werden, noch zer  bröckeln, noch brennen. Ferner muss es fähig  sein, eine grosse Anzahl von     Oxvdations-          behandlungen    zum Abbrennen der abgelager  ten Kohle     zu    vertragen, und zudem eine hohe  mechanische Festigkeit besitzen.  



  Die erfindungsgemäss verwendeten Füll  körper können vorteilhaft in Form von     Brok-          ken,    Kugeln, Perlen, starkwandigen Ringen  usw. als Packmaterial dienen. Besonders ge  eignet sind solche Körper aus keramischem    Material, z. B. Hartporzellan oder Steingut.  Ferner können auch Körper aus Quarz,     ge-          sehmolzener    Kieselerde und     Carborundum    ver  wendet werden.  



  Bei Verwendung von Füllkörpern aus har  tem Porzellan oder     Steingut    wurde festge  stellt, dass die Bildung von Kohlenablagerun  gen langsamer stattfindet als bei den früher  vorgeschlagenen metallischen     Katalysatoren.     Dies hat den Vorteil, dass das Abbrennen der       Kohleablagerungen    nach einer beträchtlich län  geren Arbeitsperiode     vorgenommen    werden  muss. Zudem muss die Temperatur während  des     Abbrennens    nicht. so genau geregelt wer  den wie bei metallischen Katalysatoren, da die       keramischen    Körper nicht die gleiche     Neigung:     haben, bei hohen Temperaturen zu erweichen  oder zu schmelzen.

   Obwohl mit, den erwähn  ten bereits bekannten Verfahren auch aroma  tische     Kohlenwasserstoffe    hergestellt werden  können unter Verwendung einer Packung     aus     absorbierenden Füllkörpern aus einem nicht  metallischen hitzebeständigen Material, so be  steht dabei der Nachteil, dass bei     einem    absor  bierenden     Paekmaterial    die     Kohleablagerung     sehr rasch fortschreitet und demzufolge die  Betriebsperioden notwendigerweise kürzer sind  und die Beseitigung der     Kohleablagerungen     schwieriger ist als beim erfindungsgemässen  Verfahren.  



  Die     wiehtigsten        Ausgan;-smaterialien    für  das erfindungsgemässe Verfahren sind Erdöl  destillate, welche zwischen 50 und     -100     C sie  den und insbesondere die     Fraktionen    zwischen  90 und 300  C. Andere flüssige     nieht.aroma-          tische        Kohlenwasserstoffe,    beispielsweise Pro  dukte des     Kraekens    und     Regenerierens    von       natürliehen        ltlineralölen    oder ihrer Frak  tionen, sowie durch synthetische Verfahren,  z.

   B. nach     Fiseher-Tropseh,    erhaltene flüssige       Kohlenwasserstoffe    können ebenfalls als Aus  gangsmaterial dienen.  



  Bei Anwendung des erfindungsgemässen  Verfahrens auf ein Destillat mit einem Siede  punkt unterhalb 300" C, welches aus     paraffi-          nischen    oder     naphthenisehen    Rohölen gewon  nen wurde, ist. die Ausbeute an gasförmigen  und flüssigen Produkten gewichtsmässig an-      nähernd gleich gross. Das flüssige Produkt.  besteht fast. vollständig aus reinen aroma  tischen     Kohlenwasserstoffen    von Benzol bis zu  polyzyklischen Verbindungen. Das gasför  mige Produkt enthält die gesamten Paraffine  und     Olefine    vom Methan zum Butan und zu  den     Butenen    sowie Wasserstoff.

   Insbesondere       entlält    es wertvolle     Olefine    in erheblicher  Menge. Im folgenden sind typische Resultate  der Anwendung des erfindungsgemässen Ver  fahrens auf unterhalb 300  C siedende Erd  öldestillate zusammengestellt:  <I>1.</I>     Gasförmige   <I>Produkte:</I> Gesamtausbeute  45 bis 63     Gew.o/o    vom Ausgangsmaterial  
EMI0003.0008     
  
    Ausbeute <SEP> in <SEP> Gew.%
<tb>  <I>der <SEP> Charge:

  </I>
<tb>  Wasserstoff <SEP> 0,5- <SEP> 1,0
<tb>  Methan <SEP> 13,0-94,0
<tb>  Athan <SEP> 6,0-10,0
<tb>  Äthylen <SEP> 7,0-13,0
<tb>  Propan <SEP> 1,5- <SEP> 2,0
<tb>  Propylen <SEP> 9,0-11,0
<tb>  Butane <SEP> <B>0,5-</B> <SEP> 1,0
<tb>  Butadien <SEP> und <SEP> Butene <SEP> 4,0- <SEP> 5,0       2.     Flüssige   <I>Produkte:</I> Gesamtausbeute 36  bis 54     CTew.o/o    vom Ausgangsmaterial.

    
EMI0003.0011     
  
    <I>Ausbeute <SEP> in <SEP> Gew.%</I>
<tb>  <I>der</I> <SEP> Charge:
<tb>  Vorlauf <SEP> 0,5- <SEP> <B>1,0</B>
<tb>  Benzol <SEP> 6,0-11,0
<tb>  Toluol <SEP> 6,0-l1,0
<tb>  Xylole <SEP> 5,0- <SEP> 8,0
<tb>  Alkylbenzole <SEP> und <SEP> Indenharze <SEP> 3,0- <SEP> 9,0
<tb>  Naphthalin <SEP> 1,2- <SEP> 2,3
<tb>  Alkylnaphthalin <SEP> 3,0- <SEP> 4,0
<tb>  Anthracenfraktion <SEP> 2,3- <SEP> 2,7
<tb>  Chrysenfraktion <SEP> 1,6- <SEP> 2,6
<tb>  Pech <SEP> (Rückstand) <SEP> 4,0- <SEP> 7,5
<tb>  Reine <SEP> kristalline <SEP> @polycyeli  sehe <SEP> Verbindungen, <SEP> ein  schliesslich <SEP> Naphthalin,
<tb>  Anthracen, <SEP> Phenanthren,
<tb>  Chrysen, <SEP> Pyren <SEP> 1,9- <SEP> 3,5       <I>3.</I>     Verluste:   <I>1</I> bis 3     Gew.o/o    des Ausgangs  materials.  



  Das Verhältnis von gasförmigen zu flüs  sigen Produkten ist hauptsächlich von der    Art des verfügbaren Ausgangsmaterials ab  hängig, doch kann es in gewissen     Grenzen     verändert werden. Im allgemeinen wurde ge  funden, dass je     paraffinischer    das verarbeitete  Material ist, umso grösser die Ausbeute an  gasförmigen Produkten wird. Anderseits lie  fert eine mehr     naphthenische    oder aromatische  Charge eine höhere Ausbeute an flüssigen  Produkten. Auch die Siedegrenzen des Aus  gangsmaterials beeinflussen das Verhältnis  zwischen gasförmigen und flüssigen Produk  ten. Eine niedrig siedende Charge liefert  mehr gasförmige Produkte und eine hoch  siedende Charge mehr flüssige Produkte.  



  Bei Verarbeitung eines     Fiseher-Tropsch-          Öls    vom     spez.    Gewicht 0,732 und den Siede  grenzen 90 bis 200  C war die Ausbeute an  gasförmigen Produkten höher als 73,5     Gew.o/o     der Charge und die Ausbeute an flüssigen       Produkten    entsprechend geringer. Das Ver  hältnis zwischen gasförmigen und flüssigen  Produkten ist beim genannten Ausgangs  material etwas verschieden von demjenigen  für Petroleumdestillate; die Bestandteile sind  jedoch dieselben.  



  Zur Durchführung des erfindungsgemässen       Verfahrens    wird     zw        eekmässig    das im britischen  Patent Nr. 575383 beschriebene     Reaktions-efäss     verwendet, welches aus dem Eingangsteil mit  einem grossen Verhältnis von     Oberfläehe:    Vo  lumen und einem. nachfolgenden Teil mit  einem kleinen Verhältnis von Oberfläche : Vo  lumen besteht.  



  Wie in dem genannten Patent bereits be  schrieben, besteht der erfindungsgemässe Um  wandlungsprozess im wesentlichen aus     zwei     aufeinanderfolgenden Hauptreaktionen, und  zwar aus einem     Kracken    unter einem grossen  Wärmeaufwand und der nachfolgenden  Aro  matisierung , welche praktisch ohne Wärme  verbrauch erfolgt. Bis zu einem gewissen  Grade greifen diese beiden Reaktionen inein  ander.  



       Beispiel:     Es wurde ein     Reaktionsgefäss    verwendet,       welehes    aus einem Rohr von etwa 6 m Länge  und 76 mm     Innendurchmesser    und einem  nachfolgenden Rohr von 1,37 m Länge und      228 mm Innendurchmesser bestand. Beide  Rohre wurden mit Füllkörpern aus hartem  Porzellan gepackt. Diese Körper wurden  durch Zerkleinern von Hochspannungsisola  toren auf eine Stückgrösse von etwa 12,7 mm  Dicke und etwa 19 mm in der Länge und in  der Breite gewonnen. Dieses Packmaterial  absorbierte 4,2 mg Wasser je     cm3    Material.

    In den mit Füllkörpern gepackten Rohren     ver-          blieb        ungefähr        50%        des        Gesamtvolumens        an     freiem Raum. Im nachfolgenden wird das enge  Rohr als     Krackabschnitt    und das weite Rohr  als Saugabschnitt bezeichnet. Die beiden  Rohre bestanden aus einem 18/8 rostfreien       Chromnickelstahl.     



  Die Resultate der beiden     Durchläiüe    durch    das beschriebene Reaktionsgefäss, der eine mit  Petroleum     aus    dem Mittleren Osten und der  andere mit Naphtha aus Texas, sind in der  folgenden Tabelle     zusammengestellt.    In beiden  Fällen wurde das Ausgangsmaterial durch  einen Verdampfer     geführt.    und der hierbei  erzeugte Dampf von etwa     500     C dem     Kraek-          abschnitt    des Reaktionsgefässes zugeführt,  worauf die Reaktionsprodukte durch den  Saugabschnitt geleitet wurden.

   Die aus die  sem Abschnitt,     austretenden    Produkte wurden  mit eingespritztem Wasser gekühlt und sodann  durch einen erhitzten Teertopf     zu    einem Kon  densator und weiter in eine Vorlage geleitet,  in welcher die flüssigen von den gasförmigen  Produkten abgetrennt wurden.

    
EMI0004.0020     
  
    1. <SEP> Petroleum <SEP> aus <SEP> dem <SEP> 2. <SEP> Naphtha
<tb>  mittleren <SEP> Osten <SEP> aus <SEP> Texas
<tb>  Siedebereich <SEP> des <SEP> Ausgangsmaterials <SEP> 175 <SEP> bis <SEP> 265  <SEP> C'. <SEP> 97 <SEP> bis <SEP> 248" <SEP> C
<tb>  Verarbeitete <SEP> Menge <SEP> 1225 <SEP> kg <SEP> 1530 <SEP> kg
<tb>  Spezifisches <SEP> Gewicht <SEP> des <SEP> Ausgangsmaterials <SEP> 0,796 <SEP> 0,79.1
<tb>  Zeitdauer <SEP> des <SEP> Durchlaufes <SEP> <B>44</B> <SEP> h <SEP> 60 <SEP> h
<tb>  Arbeitsdruck <SEP> 1,75 <SEP> kg/cm21 <SEP> 2,1 <SEP> kg/cm2
<tb>  Durchflussgeschwindigkeit <SEP> pro <SEP> Liter <SEP> Reaktions  gefässvolumen <SEP> 0,42 <SEP> L/h <SEP> 0,

  38 <SEP> L/h
<tb>  Durchschnittstemperatur <SEP> Krackabsehnitt <SEP> 685" <SEP> C <SEP> <B>690</B> <SEP>   <SEP> C
<tb>  Durehschnittstemperatur <SEP> Saugabschnitt <SEP> 685  <SEP> C <SEP> 695 <SEP> " <SEP> C
<tb>  Gewicht <SEP> der <SEP> abgelagerten <SEP> Kohle <SEP> 2,09 <SEP> kg <SEP> 5,54 <SEP> kg
<tb>  <I>Flüssiges <SEP> Produkt</I>
<tb>  Unter <SEP> 200  <SEP> C <SEP> destillierend <SEP> 319 <SEP> kg <SEP> 485 <SEP> kg
<tb>  Über <SEP> 200  <SEP> C <SEP> destillierend <SEP> 263 <SEP> kg <SEP> 239 <SEP> kg
<tb>  Zusammen <SEP> 58'_' <SEP> h" <SEP> 724 <SEP> kg
<tb>  <I>Gasförmiges <SEP> Produkt</I>
<tb>  Wasserstoff <SEP> 4 <SEP> kg <SEP> 4 <SEP> kg
<tb>  Methan <SEP> 197 <SEP> k- <SEP> 289 <SEP> kg
<tb>  Olefine <SEP> u.

   <SEP> Paraffine <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 4 <SEP> C-Atomen <SEP> 132 <SEP> kg <SEP> -190 <SEP> kg
<tb>  Gesamtmenge <SEP> 633 <SEP> kg <SEP> 783 <SEP> kg            Bemerkung.        Über        90%        des        gesamten        flüssigen        Produktes        bestand        aus        aromatisehen        Ver-          bindungen.       Beide     Durchläufe    wurden abgebrochen, bevor  der     Rüekdruck    dies notwendig machte.

   Es ist       anzunehmen,    dass unter ähnlichen Bedingun  gen in einer Apparatur genannter Art Be  triebsperioden von mehr als 100 Stunden    durchführbar sind. Auch nach längerem Ge  brauch und wiederholten Abbrennen der       Kohleablagerung    trat kein Zerfall der Füll  körper ein.  



  Bei den obigen Beispielen wurde die Menge      der abgelagerten Kohle durch Abbrennen mit  Luft und Bestimmung der erzeugten Mengen  von Kohlenoxyden festgestellt.  



  Als Vergleich wurden ähnliche     Durchläufe     mit metallischen Packungen und     rnit    absor  bierenden nichtmetallischen Packungen, die  eine     Wasseraufnahme    von 207 bis 217 mg  je ein' hatten, durchgeführt:. Mit den metalli  schen Packungen betrug die     Kohleablagerung     nahezu das dreifache und mit den absorbie  renden nichtmetallischen Packungen fast das       vierfache,    wie beim     erfindungsgemässen    Ver  fahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur praktisch vollständigen Um- wandlun- von zwischen 50 bis 400" C sieden den flüssigen Kohlenwasserstoffgemischen, welche ganz oder vorwiegend aus nichtaroma tischen Kohlenwasserstoffen bestehen, in olefin- haltige Gase und aromatische Kohlenwasser stoffe durch Erhitzung des Ausgangsmaterials, dadurch gekennzeichnet, dass man das als Aus gangsmaterial verwendete verdampfte Koh- lenwasserstoffgemisch durch ein Reaktions gefäss leitet,
    welches mit praktisch nichtabsor bierenden Füllkörpern gepackt ist, welche aus nichtmetallischem und bei Temperaturen im Bereich von 1000 C hitzebeständigem Ma terial bestehen, und zwar bei einer Tempera tur zwischen 600 und 800 C, unter einem Druck zwischen etwa Atmosphärendruck und 5 Atm. Manometerdruck, und mit einer Durch flussgeschwindigkeit zwischen 0,05 und 0,60 Liter (als Flüssigkeit gemessen) des Aus gangsmaterials je Stunde pro Liter des Re aktionsgefäss-Volumens. UNTERANSPRÜCHE. 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durchflussge- schwindigkeit zwischen 0,20 und 0,60 Liter (als Flüssigkeit gemessen) des Ausgangs- Inaterials je Stunde pro Liter des Reaktions- gefäss-Volumens beträgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeitsdruck zwischen 1 und 3 Atm. Manometerdruck be trägt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur der durch das Reaktionsgefäss strömenden Dämpfe zwischen 650 und 750 C liegt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass solche praktisch nichtabsorbierende Füllkörper verwendet wer den, welche aus einem glasierten keramischen Material bestehen. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass Füllkörper aus hartem Porzellan verwendet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass solche praktisch nichtabsorbierende Füllkörper verwendet wer den, welche nicht mehr als 10 mg Wasser pro cm3 Material aufnehmen. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Reaktionsgefäss verwendet wird, welches einen Eingangsteil mit einem grossen Verhältnis von Oberfläche zu Volumen und einen anschliessenden Teil mit einem kleinen Verhältnis von Oberfläche zu Volumen aufweist.
CH275431D 1948-04-12 1949-04-09 Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen. CH275431A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058490B (de) * 1953-10-26 1959-06-04 Exxon Research Engineering Co Verfahren zur Herstellung von Naphthalin durch thermisches Dehydrieren tetrahydronaphthalinhaltiger Kohlen-wasserstoffe in Gegenwart von Wasserstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1058490B (de) * 1953-10-26 1959-06-04 Exxon Research Engineering Co Verfahren zur Herstellung von Naphthalin durch thermisches Dehydrieren tetrahydronaphthalinhaltiger Kohlen-wasserstoffe in Gegenwart von Wasserstoff

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