CH275526A - Verfahren zum Imprägnieren von Holz gegen Fäulnis und tierische Schädlinge durch Osmose. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Holz gegen Fäulnis und tierische Schädlinge durch Osmose.

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CH275526A
CH275526A CH275526DA CH275526A CH 275526 A CH275526 A CH 275526A CH 275526D A CH275526D A CH 275526DA CH 275526 A CH275526 A CH 275526A
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CH
Switzerland
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paste
wood
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impregnating
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Inventor
Schmittutz Carl
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Schmittutz Carl
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/12Impregnating by coating the surface of the wood with an impregnating paste

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zum Imprägnieren von Holz gegen Fäulnis und tierische Schädlinge  durch Osmose.    Ein bekanntes     Osmose-Verfahren    besteht  darin, dass die waldfrischen Stämme, nach  dem sie entrindet und weiss geschnitzt sind,  mit einem wasserlöslichen Imprägniermittel  oder     -gemisch,    welches mit Wasser zu einer       pinselstrichigen    Paste angerührt wird, be  strichen wird, und dass diese Stämme alsdann  dicht gestapelt so lange liegen gelassen wer  den, bis der Aufstrich in das Holz     eingedrun-          gen    ist und sieh     tiefenmässig    ausgebreitet hat.  



  Wenn auch schon nach etwa 6 bis 10 Ta  gen der Aufstrich von der Oberfläche ver  schwunden, also in die äussern Holzzonen ein  gewandert und dem eventuellen Regen, wel  cher den Aufstrich abwaschen kann, entzogen  ist, so kann es doch vorkommen, dass schon  beim Aufstrich oder unmittelbar     anschliessend     die frei gelagerten Stämme vom Regen getrof  fen werden, wobei der Aufstrich ganz oder  teilweise abgewaschen werden kann.  



  Um dieser Gefahr vorzubeugen, hat man  bisher den so vorbereiteten Stapel     vorsorg-          licherweise    mit einem wasserdichten Stoff ab  gedeckt, was aber nach den gemachten Er  fahrungen grössere Geldaufwendungen erfor  derlich macht, zumal dieser Stoff infolge rei  nere starken     Beanspruchung,    z. B. durch  Wind usw., nur eine einmalige Benutzung  zuliess. Die Abdeckung des     Holzstapels        wurde     auch möglichst luftdicht vorgenommen, um  das Holz auf einen längeren Zeitraum feucht  zu halten.

      Nach der Erfindung     wird    angestrebt,  die Imprägnierung von Holz nach einem       Osmose-Verfahren    durchzuführen, wobei die  bisher verwendete     luft-    und wasserdichte Ab  deckung des Holzstapels in Fortfall kommen  kann und wobei trotzdem die Gefahr des     Ab-          waschens    der auf die Holzoberfläche aufge  brachten Imprägnierstoffe nicht besteht.

   Die ,  Erfindung strebt fernerhin eine neuartige  Anwendung des     Osmose-Verfahrens    insofern  an, als das     Osmose-Verfahren    nicht nur für  waldfeuchte oder nachträglich durchfeuch  tete, entrindete und weissgeschnitzte Stämme ,  in Betracht kommt, sondern auch für mehr  oder weniger trockenes     Holz    benutzt werden  kann.  



  Diese Erfindungsaufgaben     werden    dadurch  gelöst, dass man an dem Ort, an dem die .  Imprägnierung erfolgen soll, aus pulverför  migen,     wasserlöslichen    Imprägnierstoffen,  einem Öl und einem     Emulgator    in Gegenwart  von Wasser eine streichfertige Paste, die  1     bis        10%        Wasser        enthält,        bereitet        und        die     Paste mit einem Pinsel auf das Holz auf  streicht.

   Das Vorhandensein einer     gewissen     Menge von     Wasser    in der gebrauchsfertigen  Paste ist wesentlich, weil dieses Wasser     als     Lösungsmittel die im Öl enthaltenen Imprä  gnierstoffe in eine echte Lösung     überführt..     Wird     dieser    Wasserzusatz in der Ölpaste     zu     gross gewählt, dann besteht nach wie vor     die     Gefahr des     Abwaschens    der auf die Holzober  fläche aufgetragenen Imprägnierstoffe, genau      so wie bei der Paste, die ausschliesslich mit  Wasser zu einem Brei angerührt ist.

   Ange  stellte Versuche haben ergeben, dass ein Was  sergehalt von 1 bis 10 0/ö bei der im übrigen  mit Öl angerührten Paste die Voraussetzung  schafft, um eine ausreichende     Diffundierung     der Imprägnierstoffe in das Holz zu gewähr  leisten und anderseits ein     Auswaschen    der  Imprägnierstoffe zu verhindern, so dass eine  besondere wasserdichte Abdeckung des Holz  stapels vermieden werden kann. Die Höhe  des Prozentsatzes des Wasserzusatzes richtet  sich nach der Viskosität des     Öls.     



  Wenn man ein Öl zum     Anteigen    und An  rühren der Imprägnierpaste verwendet, -wel  ches an sich wasserhaltig ist, und zwar in  einem solchen     Aussmass,    dass der angegebene, in  Betracht kommende Wassergehalt in der       fertigen    Paste gesichert ist, dann ist ein be  sonderer Zusatz von Wasser zu der Paste über  flüssig. Es können hierbei beliebige Öle in  Betracht kommen,     hauptsächlich    jedoch Teer  öle.

   Sofern in der streichfertigen Paste der  jeweils erforderliche     Wassergehalt    von 1 bis       10        %        nicht        bereits        durch        den        Zusatz        des        Öls     erreicht wird, kann eine Nachregulierung  durch den Zusatz einer     entsprechenden    Was  sermenge vorgenommen werden.  



  Von Bedeutung ist ferner, dass in der  streichfertigen Pasta ein     Emulgator,    z. B.       Türkischrotöl,    vorhanden ist. Es genügt, für  den angestrebten Zweck eine geringe Menge       dieses        Emulgators,        die        etwa        bis        zu    2     %,        be-          zogen    auf die verwendete Ölmenge, betragen  kann. Für die anzurührende Paste werden       zweckmässigerweise    etwa gleich grosse Anteile  von pulverförmigen wasserlöslichen Imprä  gnierstoffen und Öl gewählt.

   Der     Emulgator     hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit., die aus  dem Holz beim Imprägniervorgang nach  aussen tritt und die als Lösungsmittel für die  noch nicht gelösten Imprägnierstoffe der  Paste dient, festzuhalten und dafür zu sorgen,  dass diese Feuchtigkeit nicht abtropft, und  dass sich überhaupt die ölige Paste auf die  feuchte Holzoberfläche mit dem Holz bindend  aufstreichen     lässt.       Die     Herstellungs-    und Verwendungsart  der angegebenen Paste sorgt im übrigen da  für, dass ein Abwaschen der aufgestrichenen  Paste von der Holzoberfläche nicht eintritt,  wobei eine gute     Anhaftung    der Paste an der  Holzoberfläche gegeben ist.

   Der hohe Ölanteil  in der Paste hält in wirksamer Weise die im  Holz befindliche Feuchtigkeit, und zwar für  einen grösseren Zeitraum als es bisher bei Ver  wendung einer mit Wasser angerührten Paste  und einer zusätzlichen luftdichten Abdeckung  des     Holzstapels    möglich war, zurück.  



  Zur Durchführung des Verfahrens kann       man        in        der        Weise        vorgehen,        dass        man        50        %     pulverförmige wasserlösliche pilzwidrige Im  prägnierstoffe, wie sie an sich bekannt sind,       mit        weiteren        50        %        Öl,        z.        B.        Teeröl,

          zu        einer     streichfähigen Paste anrührt., wobei bis zu  2     %        Türkischrotöl        oder        dergleichen,        bezogen     auf die Ölmenge, als     Emulgator    und     Disper-          gator    beigegeben werden. Dieses     Anteigen     und Anrühren der Paste erfolgt am Ge  brauchsort unmittelbar vor der Verwendung  der Paste, damit eine sonst eintretende Ent  mischung von Öl und Salz vermieden wird.

    Die zugesetzte Menge an     Emulgator    sichert  die Bindung des fertigen     Öl-Salzgemisches     mit der feuchten Holzoberfläche. Es ist hier  bei nur darauf zu achten, dass in der fertigen  Paste insgesamt 1 bis     1011/o        Wasser    enthal  ten sind. Zur Imprägnierung von 1 m3 Holz  wird man im allgemeinen etwa 8 kg Paste  verwenden.  



  Bei Benutzung einer in dieser Weise her  gestellten Imprägnierpaste nach dem     Osmose-          Verfahren,    bei dem z. B. diese Paste auf die  Oberfläche von saftfrischem oder waldfeuch  tem Holz aufgestrichen wird, wandern die Im  prägnierstoffe tief in das Holzinnere ein. Es  besteht keine Gefahr des     Abwaschens    der Im  prägnierstoffe. Sobald die Imprägniersalze  im gelösten Zustand in das Holz eingewan  dert sind, verbleibt auf der Holzoberfläche  ein Ölfilm, der in durchaus wünschenswerter  Weise einen zusätzlichen Schutz für das Holz  bietet. Im gleichen Sinne treten die ge  wünschten Wirkungen ein bei der Imprägnie  rung von nachträglich durchfeuchtetem Holz.

        Die nach dem Verfahren dieser Erfindung  angestellten Versuche haben darüber hinaus  ergeben, dass im     Gegensatz    zu dem bisherigen       Osmose-Verfahren    die hier in Betracht kom  mende Paste sich durchaus mit Erfolg bei  trockenem oder angetrocknetem Holz verwen  den lässt. Man kann in dieser Weise alles im  Freien verbaute     Holz,    wie z. B. Leitungsmaste  ausserhalb des Bodens, Funk- und Kühltürme,       Beschilderungspfähle,        Seilbahnträger,    Hop  fengerüste usw., erfindungsgemäss behandeln.  Das Wesentliche ist, dass die nach der Erfin  dung hergestellte Paste auch auf der Ober  fläche derartiger Hölzer anhaftet und auch  durch Regen nur wenig abwaschbar ist.

   Die  Kombination von Öl und wasserlöslichen Im  prägnierstoffen leitet den sofort einsetzenden  Oberflächenschutz in einen     Tiefenschutz    über,  wenn es sieh um Holzkonstruktionen oder  Hölzer handelt, die -der allgemeinen Luft  feuchtigkeit bzw. dem Regen     ausgesetzt    sind.  Das Öl, in welchem die     als    Imprägnierstoffe,  z. B. verwendeten Salze, eingebettet sind, haf  tet     unabwaschbar    an dem Holz und lässt die  Salze fast restlos durch den Diffusionsvorgang  in das Holz eindringen. Das Öl nimmt hierbei  einen     bestimmten    Anteil an Luftfeuchtigkeit  bzw. Regenwasser auf, welches auf die einge  betteten Salze lösend wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnieren von Holz gegen Fäulnis und tierische Schädlinge durch Osmose, dadurch gekennzeichnet, dass man an dem Ort, an dem die Imprägnierung erfolgen soll, aus pulverförmigen, wasserlöslichen Im prägnierstoffen, einem Öl und einem Emulga- tor in Gegenwart von Wasser eine streich- fertige Paste, die 1 bis 10 % Wasser enthält,
    bereitet und die Paste mit einem Pinsel auf das Holz aufstreicht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die anzurüh rende Paste etwa gleich grosse Anteile von pulverförmigen wasserlöslichen Imprägnier stoffen und Öl verwendet werden. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet, durch die Verwendung eines wasserhaltigen Öls. 3. Verfahren nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz des Emulgators bis zu 2 %, bezogen auf die verwendete Ölmenge, beträgt.
CH275526D 1949-05-27 1949-05-27 Verfahren zum Imprägnieren von Holz gegen Fäulnis und tierische Schädlinge durch Osmose. CH275526A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3817859A1 (de) * 1988-05-26 1989-11-30 Kalk Chemische Fabrik Gmbh Brandschutzmittel fuer bau- und grubenholz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3817859A1 (de) * 1988-05-26 1989-11-30 Kalk Chemische Fabrik Gmbh Brandschutzmittel fuer bau- und grubenholz

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