CH275593A - Hochspannungsschalter mit die Spannungsverteilung steuernden Mitteln. - Google Patents
Hochspannungsschalter mit die Spannungsverteilung steuernden Mitteln.Info
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/24—Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring
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- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
Hochspannungsschalter mit die Spannungsverteilung steuernden Mitteln. Es ist bekannt, bei Hoehspannungssclial- tern mit Vielfaehunterbreehung die Span nungsverteilung auf die einzelnen Unter brechungsstrecken oder Teillichtbögen mittels Kondensatoren oder Widerständen zu steuern, damit jede einzelne Trennstrecke elektrisch möglichst gleich beansprucht wird. Eine solche Steuerung verhindert. jedoch nicht, dass die Spannungsverteilung längs einer einzelnen Unterbrechungsstrecke bei einem sieh öffnenden oder geöffneten Schalter ungleicliiiiässig ausfällt. Aus konstruktiven Gründen ist. es in den seltensten Fällen mög lich, zwischen den offenen Schalterkontakten ein homogenes Feld zu erreichen. Bei den meisten Sehaltern oder Trennern für Hoch spannung ist während der Schaltbewegung oder ini geöffneten Zustande das Spannungs gefälle längs der Unterbrechungsstrecke sehr ungleich verteilt. Dadurch wird bei Lei stungsschaltern eine allfällige Rüekziindung beim Erscheinen der wiederkehrenden Span nung nach dem Löschvorgang begünstigt und die endgültige Liehtbogenlösehitng erschwert.. Dieser Mangel kann bei Hoehspannungs- sehaltern finit mindestens einer Unterbre chungsstrecke pro Pol erfindungsgemäss da durch behoben werden, dass Mittel vorgesehen sind, welche die Spannungsverteilung längs der Unterbrechungsstrecke steuern. In der Zeichnung sind drei Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1, 2 und 3 sind schematische Längsschnitte durch verschiedene Ausführungsformen eines Schal- terpols, und Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den in Fig. 3 gezeichneten Schalterpol. In Fig.1 ist 1 die Schaltkammer einer Unterbrechungsstrecke eines Hochspannungs- sehalterpols, welche an ihren Enden durch die Metallfassungen ? und 3 ganz oder auch nur teilweise abgeschlossen ist. Im Innern der Kammer befinden sieh die mit den Metallfas sungen in elektrischer Verbindung stehenden festen Kontakte 4- und 5, welche bei geschlos senem Schalter durch den beweglichen Kon taktstift 6 verbunden sind. Bei geöffnetem Schalter tritt die Spannungsdifferenz längs der Unterbrechungsstrecke, das heisst zwiscben der Fassung ? und dem Kontaktstift 6 einer seits und der Fassung 3 mit. dem Kontakt 5 anderseits auf. Die Spannungsverteilung längs der Unter brechungsstrecke wird erfindungsgemäss ge steuert, was beispielsweise mit1Iilfe der Steuer kondensatoren<I>7(c</I> bis 7n, erreicht werden kann, wie es in der Zeichnung schematisch darge stellt ist. Diese Kondensatoren können ausser halb der eigentlichen Schaltkammer 1 längs der Unterbreehungsstreeke angeordnet sein, wobei zweckmässigerweise jeder einzelne Steuerkondensator 7a bis 7n, mit einer ihm zugehörigen ringförmigen Steuerelektrode 8a bis 8n-1 elektrisch verbunden ist, um eine gleichmässige Feldverteilung im Sehaltkam- merinnern zu erreichen. In manchen Fällen kann es aber auch vor teilhafter sein, die Steuermittel in eine isolie rende Sehaltkammerwandung hinein zu ver- legen und symmetrisch um. die Unterbre chungsstrecke anzuordnen. Fig. ? zeigt ein Beispiel dieser Ausführungsart, bei welcher die einzelnen hondensatorbeläge 9a. bis 9n von der Form konzentrischer Zylinder in die Kam merwandung 10 koaxial eingebettet und trep penförmig gegeneinander axial verschoben sind. Bei dieser Konstruktion erübrigen sich. besondere, über die Sehaltkammerwandung verteilte Steuerelektroden. Die räumliche Ver schiebung der einzelnen Kondensatorbeläge kann einfach oder mehrfach treppenförmig angeordnet sein, wobei die Kapazitätswerte der einzelnen Beläge im Sinne der gewünsch ten Spannungssteuerung gewählt. werden. Statt Kondensatoren können aber auch Widerstände metallischer, nichtmetallischer oder spannungsabhängiger Natur verwendet werden, welche die Spannungsverteilung über nehmen. Auch können Kondensatoren kombi niert mit Widerständen verschiedener Art zum gleichen Zwecke angewendet werden. Bei Schaltern, deren Unterbrechtings- strecke aus konstruktiven Gründen durch zwei oder mehrere Mäntel gegen aussen isoliert ist, kann es zweckmässiger sein, die spannungs steuernden Mittel, das heisst die Kondensato ren oder Widerstände, im ringförmigen Raume zwischen den isolierenden Mänteln unterzu bringen, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Der innere Mantel, der in diesem Beispiel gleichzeitig die Schaltkammerwandung 11 ist., wird von einem zweiten Mantel 12 umhüllt. Die spannungssteuernden Mittel, z. B. Kon densatoren, sind als zylindrische Körper 13a, 13b,<B>13e</B> usw. dargestellt und finden im Raume zwischen den Mänteln 11 und 12 Platz. In diesem Falle ist es zweckmässig, die Mäntel 11 und 12 exzentrisch zueinander an zuordnen, wie es deutlich aus dem Querschnitt Fig.4 hervorgeht, wo die die Spannungs verteilung steuernden Mittel an der weitesten Stelle des ringförmigen Raumes untergebracht sind. Bei manchen Schaltern ist es wünsehens- w ert, auch während der Schaltbewegung des Kontaktstiftes die Spannungssteuerung mög lichst aufrechtzuerhalten. Beim Vordringen des Kontaktstiftes wird nämlich das gesteuerte Feld zunehmend verzerrt, so dass z. B. in einer Zwischenstellung des Kontaktstiftes das Span nungsfeld nicht, mehr gleichmässig über die Unterbrechungsstrecke verteilt ist. Wie es beispielsweise auch die Fig. 3 und 4 zeigen, kann durch den Einbau einer Zwischenelektrode 11 in die Unter- brechungSstreclze der erwähnte Nachteil dadurch bedeutend gemildert werden, dass der Kontaktstift 6 bei der Ausführung der Einschaltbewegung nach einem gewissen zu rückgelegten Weg mit der Zwischenelektrode 11 in Kontaktberührung kommt und die Steuermittel 13a und 13b kurzschliesst. Von diesem Moment an wird die ganze Spannungs steuerung nur von den restlichen Steilermit- teln <B>13e,</B> bis 13,11, übernommen, die dementspre chend die ganze Spannung während einer ge wissen Zeit aushalten können müssen. Es ist dabei von besonderem Vorteil, die im Schalterinnern vorgesehene Zwischenelektrode 14 an derjenigen Stelle der Unterbrechungs strecke anzubringen, an welcher sieh das freie Ende des beweglieben Kontaktstiftes 6 im Augenblick der Löschung des Ausschaltlicht bogens befindet. Statt nur einer Zwischenelektrode können auch deren mehrere sinngemäss vorgesehen werden, und zwar unter Verwendung von Kondensatoren oder Widerständen oder auch von beiden kombiniert als Steuermittel und gleichgültig, ob die Steuermittel ausserhalb der eigentlichen Schaltkammer oder in die Schaltkammerwandung selbst eingebaut sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hochspannungsschalter mit. mindestens einer Unterbrechungsstrecke pro Pol, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, welche die Spannungsverteilung längs der Unterbrechungsstrecke steuern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochspannungsschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes die Spannungsverteilung steuernde Mittel mit einer ihm zugehörigen, rings um die Un terbrechungsstrecke angeordneten Steuerelek trode verbunden ist.. 2.Hochspannungsschalter nach Patentan- spruelx, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spannungsverteilung steuernden Mittel längs der Unterbrechungsstrecke so angeordnet sind, dass sie ohne Vorhandensein von von den übrigen steuernden Mitteln körperlich ge trennten Elektroden die Spannungsvertei lung direkt steuern. 3. I3oehspannungssehalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spannungsverteilung steuernden Mittel Kon densatoren sind.-t. 1=Ioehspannungssehalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Beläge der Kondensatoren in der Sehaltkammerwand ein gebettet sind. >. Iloehspannungssehalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2, 3 und -I, da durch gekennzeichnet, dass die Kondensator beläge zylindrische Norm haben und in der Sehaltkammerwand koaxial eingebettet und treppenförmig gegeneinander axial verschoben sind.6. lloehspannungsschalter nach Patentan- spruelx, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spannungsverteilung steuernden Mittel Wi derstände sind. 7. rIoehspannungssehalter nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spannungsverteilung steuernden Mittel aus einer Kombination von Kondensatoren und Widerständen bestehen. B. Hoehspannungssehalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 und 7, da- durch gekennzeichnet, dass die die Spannungs verteilung steuernden Widerstände span nungsabhängig sind. 9.Hochspannungsschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spannungsverteilung steuernden Mittel im Raume zwischen mindestens zwei die Unter- breehungsstreeke umhüllenden isolierenden Mänteln untergebracht sind. 10. Hochspannungsschalter nach Patentan spruch und Unteranspruclx 9, dadureh ge kennzeichnet, dass die die Spannungsvertei lung steuernden Mittel an der weitesten Stelle des ringförmigen Raumes untergebracht sind, der zwischen zwei exzentrisch angeordneten, die Unterbrechungsstelle umhüllenden, isolie renden Mänteln vorhanden ist. 11.Hochspannungsschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spannungsverteilung steuernden Mittel mit wenigstens einer im Schaltkammerinnern be findlichen Zwischenelektrode verbunden sind, welche in der Weise angeordnet ist, dass der Kontaktstift bei der Ausführung der Ein schaltbewegung mit der Zwischenelektrode in elektrische Kontaktberührung kommt und sieh die ganze Spannung auf die vom Kontaktstift noch nicht überbrückte Strecke der Schalt kammer verteilt. 12.Hochspannungsschalter nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die im Sehaltkammerinnern vorgesehene Zwischenelektrode an derjenigen Stelle der Unterbreehxlngsstreeke angebracht ist, an welcher sich das freie Ende des be- wegliehen Kontaktstiftes im Augenblick der Löschung des Ausschaltlichtbogens befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT275593X | 1947-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH275593A true CH275593A (de) | 1951-05-31 |
Family
ID=3670623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH275593D CH275593A (de) | 1947-11-06 | 1948-11-02 | Hochspannungsschalter mit die Spannungsverteilung steuernden Mitteln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH275593A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997025732A1 (de) * | 1996-01-05 | 1997-07-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Freiluft-hochspannungs-leistungsschalter |
-
1948
- 1948-11-02 CH CH275593D patent/CH275593A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997025732A1 (de) * | 1996-01-05 | 1997-07-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Freiluft-hochspannungs-leistungsschalter |
| US6091040A (en) * | 1996-01-05 | 2000-07-18 | Siemens Ag | Outdoor high-voltage power circuit breaker |
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