CH275810A - Verfahren zur Herstellung von Tallöl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Tallöl.Info
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- C09F—NATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
- C09F1/00—Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins
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Description
Verfahren zur Herstellung von Tallöl. Bei der Gewinnung von Zellstoff durch alkalischen Holzaufsehluss scheidet sieh auf der Oberfläche der anfallenden Schwarzlauge ein Schaum ab, der aus den aussalzbaren Na tronsalzen der im Holz enthaltenen Fette und Harze besteht und auf geeignete Weise ge= wonnen wird. Die Fettsäuren werden durch Behandlung der Seifen mit Säure in der Wärme gewonnen und diese stellen das so genannte Tallöl des Handels dar. Bei der Zer legung der Sulfatseife macht sich die Gegen wart von Verunreinigungen, wie Faserstoffe.
Reste von in der Schwarzlauge befindlichen Ligninsubstanzen und auch der beim Ab säuren entstehende Schlamm, unangenehm bemerkbar. Abgesehen von der nur langsam erfolgenden Trennung, reissen diese Verunrei nigungen relativ grosse Mengen von Tallöl mit sieh und halten es sehr fest, so dass nur ge ringe Ausbeuten an Fettsäuren erhalten wer den. Ausserdem sind die erhaltenen Fettsäuren meist in einem solchen Masse verunreinigt, class sie einer Nachbehandlung bedürfen. Die Gewinnung des Tallöls wird vereinfacht und wirtschaftlicher gestaltet, wenn man durch geeignete Massnahmen das Absetzen der Ver unreinigungen beschleunigt und das Fest halten der Fettsäuren. durch sie verhindert.
Erfindungsgemäss wird der gewünschte Effekt dadurch erreicht, dass man zur Er leichterung der Abtrennung der Verunreini- gungen spätestens bei der Zerlegung der Seife mit Säuren solche Salze zusetzt, die in Was ser und in den Säuren löslich, aber im Tallöl unlöslich sind. Hierdurch kann das spezifische Gewicht der Verunreinigungen, wie Faser stoffe, Schlamm usw., erhöht werden, wodurch das eingeschlossene Tallöl verdrängt wird. Die meisten dieser Salze wirken zu gleicher Zeit wasserentziehend und bewirken auf diese Weise eine Reinigung des Tallöls von dem von diesem aufgenommenen Wasser und beschleu nigen die Trennung.
Der Effekt konnte noch verbessert und die zur Umsetzung erforderliche Zeit verrin gert werden, wenn man vor, während oder nach dem Zusatz der Säure feinverteilte Luft oder andere feinverteilte Gase durch die Masse durchpresst. Hierdurch werden die Verunreinigungen leichter mit der spezifisch schweren Lösung der Salze abgetrennt.
Wird vor der Säuerung Kohlensäure durchgeleitet, so kann man mit geringen Men gen Mineralsäure das Auslaugen finden. Nach Entfernung der Unterlauge und des Sehlam mes kann das gewonnene Tallöl in der glei chen Apparatur einer Weiterbehandlung unterzogen werden oder einer Oxydation, welche dann besonders rasch erfolgt, wenn man geringe Mengen Sauerstoffüberträger zu setzt und in der Wärme Luft durchleitet. <I>Beispiele:</I> 1. 1000 kg Tallseife werden mit 1.00 kg Wasser erwärmt und gegebenenfalls Kohlen säure durchgeblasen, worauf man langsam 150 kg Natriumsulfat zusetzt.
Unter gleichzei tigem Durchleiten von Luft lässt man hier auf die erforderliche Menge Schwefelsäure langsam einlaufen. Die Rührung bzw. das Durchleiten der Luft wird noch einige Zeit fortgesetzt, worauf man den isolierten Kessel in der Wärme der Ruhe überlässt. Auf diese Weise werden ungefähr 600 kg Fettsäure ge wonnen, die von klarer, braunblanker Be schaffenheit sind und keiner weiteren Nach behandlung bedürfen. Unter den Fettsäuren setzt sich ein grobkörniger Schlamm ab, der die Fasern und andere Verunreinigungen ent hält. Die unterste Schicht bildet eine konzen trierte oder übersättigte Natriumsulfatlösung. Der Schlamm kann anderweitige Verwendung finden, während das Natriumsulfat entweder im Kreislauf angewendet wird oder zur Na tron- oder Sulfat-Zellstoffherstellung heran gezogen werden kann.
2. 1.000 kg Tallseife werden mit 50 kg Was ser erwärmt und 120 kg Natriumehlorid ein getragen, worauf man langsam mit Salzsäure absäuert. Nach Zerlegung der Seifen wird einige Zeit langsam intensiv Luft durehgebla- sen und sodann der Rulie überlassen. Das Er gebnis ist. ähnlich wie bei Beispiel 1.
3. 1.000 kg Tallseife und 150 kg Na_SO, werden mit 100 kg Wasser erwärmt und schweflige Säure enthaltende Glase der Sulfit- zellstofferzeugung gemeinsam mit Luft durch geblasen, worauf mit Schwefelsäure endgültig abgesäuert wird. Iss wird weiterhin einige Zeit Luft dureligeleitet und sodann der Ruhe überlassen. Die so erhaltenen Fettsäuren sind etwas heller als die nach Beispiel 1 und erhaltenen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Tallöl aus der bei dem alkalischen Holzaufschluss anfal lenden Seife, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erleichterung der Abtrennung der Verunreinigungen spätestens bei der Zer legung der Seife mit Säuren solche Salze zu setzt, die in Wasser und in den Säuren lös lich, aber im Tallöl unlöslieli sind.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentansprtteh, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Beschleunigung der Trennung des Tallöls von den Begleit- stoffen ein CTas unter Druck und in feinver teilter Form durch die Masse leitet.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CS275810X | 1948-04-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH275810D CH275810A (de) | 1948-04-16 | 1949-04-14 | Verfahren zur Herstellung von Tallöl. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH275810A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671096A1 (fr) * | 1990-12-28 | 1992-07-03 | Veitsiluoto Oy | Production d'huile de tall. |
-
1949
- 1949-04-14 CH CH275810D patent/CH275810A/de unknown
Cited By (2)
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| ES2054541A1 (es) * | 1990-12-28 | 1994-08-01 | Veitsiluoto Oy | Procedimiento para producir aceite de resina a partir de jabon blando de aceite de resina. |
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