CH275886A - Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von Tempermitteln. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von Tempermitteln.

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CH275886A
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Aktiengesellschaft Geo Fischer
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Fischer Ag Georg
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D5/00Heat treatments of cast-iron
    • C21D5/04Heat treatments of cast-iron of white cast-iron
    • C21D5/06Malleabilising
    • C21D5/08Malleabilising with oxidation of carbon
    • C21D5/12Malleabilising with oxidation of carbon in solid agents
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined

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Description


  Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von     Tempermitteln.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Einrichtung zur     Regene-          rierting    von an Sauerstoff verarmten, festen       Tenipermitteln    durch     Oxydation,    wobei das  zu regenerierende     Tempermittel    in einer ro  tierenden Trommel von einem Sauerstoff ent  haltenden Gas, z. B. Luft, durchströmt wird.       Hierbei    braucht eine     Wärmezufuhr    nur bei  der Inbetriebsetzung zu erfolgen, wenn die  Wärme, die für den Betrieb notwendig ist,  bei der Oxydation selber erzeugt wird.  



  Das Verfahren gemäss vorliegender Erfin  dung besteht darin, dass das Sauerstoff ent  haltende Gas durch die Mantelfläche des Fut  ters der rotierenden Trommel mit einer Ge  schwindigkeit     hinrlureligepresst        wird,    welche  mindestens so gross ist. wie die     Fallgeschwin-          digkeit    der Partikel des     Tempermittels.     



  Die zur Durchführung des Verfahrens vor  geschlagene Einrichtung unterscheidet sieh  von bisherigen Ausführungsformen durch eine  rotierende Trommel, deren     lIantelfläche    des  Futters aus für das einzuleitende Gas durch  lässigen Formsteinen zusammengesetzt. ist.  



  Die Zeichnung zeigt in       Fi;.1    einen Längsschnitt durch eine     Aus-          führungsform    einer     Regeneriertrommel,          Fin.    2 einen     Querschnitt.    nach der Linie       II-II        der        Fig.    1,

         Fig.    3 einen Längsschnitt durch eine zweite       Ausführung#sform    einer     Regeneriertrommel     und       Fig.        4-    einen Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.3.       Die     Fig.1        und    2 zeigen die Trommel 1  mit der festen Auskleidung 2. Die Tragrollen  3 dienen zur drehbaren Lagerung der Trom  mel 1, die in     Fig.    1 horizontal     angeordnet    ist:  sie kann jedoch auch geneigt angeordnet wer  den.

   Der Antrieb der rotierenden Trommel 1  erfolgt durch ein in     Fig.    1 und 2 nicht dar  gestelltes Getriebe. Das     Einlaufrohr    4 für  das     Tempermittel    6 führt durch die zentrale       Öffnung    5 der Trommel 1 und     ist    so ange  ordnet, dass die Füllung des     Tempermittels    6  in .der Trommel 1 konstant bleibt. Im Aus  lauftrichter 7 befindet. sich die     Luft.zufuhr-          leitung    8, die Luft aus einem in den     Fig.l     und 2 nicht dargestellten Ventilator erhält.

    Durch die     Verteilleitungen    9 und die am Um  fange der Trommel 1 verteilten Kanäle 10 ge  langt die Luft in den Ringkanal 11. Der  durch Stützen 29 gehaltene Mantel 28, der       atis    Formsteinen besteht, ist mit. Bohrungen  12 versehen. Zur Aufnahme des regenerierten       Tempermittels    6 dient der Behälter 14.  



  Bei der zweiten     Ausführungsform    einer       Regeneriertrommel    nach den     Fig.    3 und 4 zeigt  15 die Trommel mit der     feuerfesten    Ausklei  dung 17. Im dargestellten Beispiel ist die  Trommel 15     geneigt    angeordnet und auf den  Tragrollen 16 drehbar gelagert. Der     Antrieb     der Trommel 15     ist    in     deri        Fig.    3 und 4 nicht  dargestellt und die Trommel 15 kann auch       waagrecht    gelagert sein.

   Durch die zentrale  Öffnung 18 der Trommel führt das Zufuhr  rohr 19 das     Tempermittel    20; das Rohr 19  ist so angeordnet,     dass    die     Füllung    der Trom-           mel    15 mit     Tempermittel    20 konstant bleibt.  Nach der Regenerierung gelangt das     Teniper-          mittel    20 durch den Auslauftrichter 26 in  den Behälter 27.

   Aus einem in den     Fig.3          und    4 nicht dargestellten Ventilator gelangt  Luft in die     Zufuhrleitung    21 und durch das       Verteilstück    22 und die am Umfange der  Trommel 15 verteilten Kanäle 23 in den Ring  kanal 24. In die feuerfeste     Auskleidung    17  ist ein Futter 25 aus porösen     Segmentsteinen     eingebaut, die durch die Stützen 30 gehalten  werden.  



  Die     Wirkungsweise    der     Regeneriereinrieh-          tung    nach den     Fig.    1 und 2 ist die folgende:  Das beim Glühfrischen an     Sauerstoff        v    er  arnite     Tempermittel    6 gelangt durch das Ein  laufrohr 4 in den Innenraum<B>1.3</B> der sich  drehenden Trommel 1, wo eine konstante Füll  höhe des     Tempermittels    6 aufrechterhalten  wird.

   Zur     Inbetriebsetzung    wird durch die zen  trale Öffnung 5 in der Trommel 1 ein in den       Fig.1    und 2 nicht dargestellter Gasbrenner  eingeführt, um das in der Trommel 1 befind  liche     Tempermittel    6 so stark aufzuheizen, dass  die Oxydation mit der für den Weiterbetrieb  notwendigen eigenen     Wärmeerzeugung    in  Fluss kommt. Gleichzeitig gelangt Luft aus  dem Ringkanal 11 am ganzen Umfange durch  die Bohrungen 12 in der Mantelfläche des  Futters 28 in den Innenraum 13 der Trommel  1.     Nach    dem Erreichen der notwendigen Tem  peratur kann der Gasbrenner abgestellt wer  den, weil die bei der     Regenerierung    erzeugte  Wärme für den Weiterbetrieb ausreicht.

   Der  Druck im     Luftzufuhrsystem    und somit im  Ringkanal 11     wird    so hoch gehalten, dass die       Luftgeschwindigkeit    in den Bohrungen 12  mindestens so gross ist wie die Fallgeschwin  digkeit derjenigen Partikel des     Tempermittels,           -eiehe    in die Bohrungen 12 der Formsteine  28 noch einzudringen vermögen.  



  Die Wirkungsweise der     zweiten        Ausfüh-          rungsform    der     Regeneriereinriehtung        nach          clen        Fig.    3 und 4 ist die folgende: Durch das       Zufuhrrohr    19 gelangt das beim     Glühfrischen     an Sauerstoff verarmte     Tempermittel    20 in  den Innenraum 31 der auf den Tragrollen 16  sieh drehenden Trommel 15 mit der feuer-    festen Auskleidung 17.

   Durch geeignete An  ordnung des     Zufuhrrobres        7.9    wird eine kon  stante Füllhöhe des     Tenipermittels    20 im In  nenraum 31 der Trommel 15 gewährleistet.  Zur Inbetriebsetzung der     Einrielitung    wird  durch die zentrale     Öffnung    18 der Trommel  15 ein in den     Fig.    3 und     4-    nicht dargestellter       Cxasbrenner        eingeführt,        womit    das in der  Trommel 15 befindliche     Tempermittel    20 so  stark erhitzt wird,

   dass die     Oxydation    mit der  für den Weiterbetrieb notwendigen eigenen       Wärmeerzeugung    in Fluss kommt. Gleichzeitig       gelangt    aus einem in den     Fig.    3 und 4 nicht  dargestellten Ventilator Sauerstoff enthalten  des Gas, beispielsweise Luft, durch die Zu  fuhrleitung 21, durch das     Verteilstüek    22 und  durch die am     Umfanl-e    der     Trommel    15 ver  teilten Kanäle 23 in den Ringkanal 24.

   Ist die  notwendige     Oxydationstemperatur    erreicht, so  wird der Gasbrenner entfernt, weil die durch  die     Oxydation    erzeugte Wärme für den Wei  terbetrieb der     Anlagre        a.usreieht.    Während des  Betriebes der Einrichtung steht der Ring  kanal 24 dauernd unter einem Druck, der so  hoch gehalten wird, dass die Geschwindigkeit  der durch die porösen Formsteine 25     gepress-          ten    Luft mindestens so gross ist, dass keine  Partikel des     Tempermittels    in die Poren der  Formsteine 25 eindringen können.

   Nach     Be-          ,ging    des     Regeneriervorganges        gelangt    das       endig          Tempermittel    20     durch    den Auslauftrichter 26  in den Behälter 27.  



  In beiden Fällen     entsteht    demnach durch  das durch die     ?@Ian.telfläelie    des Trommelfut  ters eintretende,     Sauerstoff        enthaltende    Gas  im Innenraum der Trommel eine ähnliche  physikalische     )A'irkung,    wie sie     zustande     kommt im     _Nadelboden    eines Konverters.  



  Es war nicht.     nabeliegend,    durchlässige  Formsteine für die     1Iantelfläehe    des Trom  melfutters zu verwenden, weil die Gefahr der  Verstopfung der     Formsteine    durch Staub und  feinste Körner des     Tenipermittels    besteht.

       ES          bedurfte    der Kombination der     konstruktiven          Crestaltunm    der     Iiantelfläelie    aus     durehlässi-          gen    Formsteinen mit der erhöhten     Geschwin-          digkeit    des     durch    die Formsteine hindurch  gepressten, Sauerstoff enthaltenden Gases, um      diese technische Wirkung zu erreichen.

   Ört  liche     überhitzungen    des     Tempermittels    an den       Lufteintrittsstellen,    wie diese bei bekannten  Ausführungsarten von     Regeneriertrommeln     auftreten, sind bei der erfindungsgemässen  Ausführung weniger möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Regenerierung von an Sauerstoff verarmten, festen Tempermitteln durch Oxydation, wobei das zu regenerierende Tempermittel in einer rotierenden Trommel von einem Sauerstoff enthaltenden Gas durch strömt wird, dadurch gekennzeichnet, dass (las Sauerstoff enthaltende Gas durch die Mantel- fläelie des Futters der rotierenden Trommel mit einer Geschwindigkeit hindurchgepresst wird,
    welche mindestens so gross ist wie die Fallgeschwindigkeit der Partikel des Temper n- mittels. II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentansprueh I, gekennzeieh- net durch eine rotierende Trommel, deren Mantelfläche des Futters aus für das einzulei tende Gas durchlässigen Formsteinen zusam mengesetzt ist. UN TERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässij keit der Formsteine des Trommelfutters durch Bohrungen gebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässig- keit der Formsteine des Trommelfutters durch eine poröse Masse gebildet ist.
CH275886D 1949-02-14 1949-02-14 Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von Tempermitteln. CH275886A (de)

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DE3208701A1 (de) * 1982-03-11 1983-09-22 Metallgesellschaft Ag, 6000 Frankfurt Verfahren zur direktreduktion von eisenoxidhaltigen materialien zu eisenschwamm im drehrohrofen

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DE832906C (de) 1952-03-03
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