CH275886A - Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von Tempermitteln. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von Tempermitteln.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Regenerierung von Tempermitteln. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Regene- rierting von an Sauerstoff verarmten, festen Tenipermitteln durch Oxydation, wobei das zu regenerierende Tempermittel in einer ro tierenden Trommel von einem Sauerstoff ent haltenden Gas, z. B. Luft, durchströmt wird. Hierbei braucht eine Wärmezufuhr nur bei der Inbetriebsetzung zu erfolgen, wenn die Wärme, die für den Betrieb notwendig ist, bei der Oxydation selber erzeugt wird.
Das Verfahren gemäss vorliegender Erfin dung besteht darin, dass das Sauerstoff ent haltende Gas durch die Mantelfläche des Fut ters der rotierenden Trommel mit einer Ge schwindigkeit hinrlureligepresst wird, welche mindestens so gross ist. wie die Fallgeschwin- digkeit der Partikel des Tempermittels.
Die zur Durchführung des Verfahrens vor geschlagene Einrichtung unterscheidet sieh von bisherigen Ausführungsformen durch eine rotierende Trommel, deren lIantelfläche des Futters aus für das einzuleitende Gas durch lässigen Formsteinen zusammengesetzt. ist.
Die Zeichnung zeigt in Fi;.1 einen Längsschnitt durch eine Aus- führungsform einer Regeneriertrommel, Fin. 2 einen Querschnitt. nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführung#sform einer Regeneriertrommel und Fig. 4- einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig.3. Die Fig.1 und 2 zeigen die Trommel 1 mit der festen Auskleidung 2. Die Tragrollen 3 dienen zur drehbaren Lagerung der Trom mel 1, die in Fig. 1 horizontal angeordnet ist: sie kann jedoch auch geneigt angeordnet wer den.
Der Antrieb der rotierenden Trommel 1 erfolgt durch ein in Fig. 1 und 2 nicht dar gestelltes Getriebe. Das Einlaufrohr 4 für das Tempermittel 6 führt durch die zentrale Öffnung 5 der Trommel 1 und ist so ange ordnet, dass die Füllung des Tempermittels 6 in .der Trommel 1 konstant bleibt. Im Aus lauftrichter 7 befindet. sich die Luft.zufuhr- leitung 8, die Luft aus einem in den Fig.l und 2 nicht dargestellten Ventilator erhält.
Durch die Verteilleitungen 9 und die am Um fange der Trommel 1 verteilten Kanäle 10 ge langt die Luft in den Ringkanal 11. Der durch Stützen 29 gehaltene Mantel 28, der atis Formsteinen besteht, ist mit. Bohrungen 12 versehen. Zur Aufnahme des regenerierten Tempermittels 6 dient der Behälter 14.
Bei der zweiten Ausführungsform einer Regeneriertrommel nach den Fig. 3 und 4 zeigt 15 die Trommel mit der feuerfesten Ausklei dung 17. Im dargestellten Beispiel ist die Trommel 15 geneigt angeordnet und auf den Tragrollen 16 drehbar gelagert. Der Antrieb der Trommel 15 ist in deri Fig. 3 und 4 nicht dargestellt und die Trommel 15 kann auch waagrecht gelagert sein.
Durch die zentrale Öffnung 18 der Trommel führt das Zufuhr rohr 19 das Tempermittel 20; das Rohr 19 ist so angeordnet, dass die Füllung der Trom- mel 15 mit Tempermittel 20 konstant bleibt. Nach der Regenerierung gelangt das Teniper- mittel 20 durch den Auslauftrichter 26 in den Behälter 27.
Aus einem in den Fig.3 und 4 nicht dargestellten Ventilator gelangt Luft in die Zufuhrleitung 21 und durch das Verteilstück 22 und die am Umfange der Trommel 15 verteilten Kanäle 23 in den Ring kanal 24. In die feuerfeste Auskleidung 17 ist ein Futter 25 aus porösen Segmentsteinen eingebaut, die durch die Stützen 30 gehalten werden.
Die Wirkungsweise der Regeneriereinrieh- tung nach den Fig. 1 und 2 ist die folgende: Das beim Glühfrischen an Sauerstoff v er arnite Tempermittel 6 gelangt durch das Ein laufrohr 4 in den Innenraum<B>1.3</B> der sich drehenden Trommel 1, wo eine konstante Füll höhe des Tempermittels 6 aufrechterhalten wird.
Zur Inbetriebsetzung wird durch die zen trale Öffnung 5 in der Trommel 1 ein in den Fig.1 und 2 nicht dargestellter Gasbrenner eingeführt, um das in der Trommel 1 befind liche Tempermittel 6 so stark aufzuheizen, dass die Oxydation mit der für den Weiterbetrieb notwendigen eigenen Wärmeerzeugung in Fluss kommt. Gleichzeitig gelangt Luft aus dem Ringkanal 11 am ganzen Umfange durch die Bohrungen 12 in der Mantelfläche des Futters 28 in den Innenraum 13 der Trommel 1. Nach dem Erreichen der notwendigen Tem peratur kann der Gasbrenner abgestellt wer den, weil die bei der Regenerierung erzeugte Wärme für den Weiterbetrieb ausreicht.
Der Druck im Luftzufuhrsystem und somit im Ringkanal 11 wird so hoch gehalten, dass die Luftgeschwindigkeit in den Bohrungen 12 mindestens so gross ist wie die Fallgeschwin digkeit derjenigen Partikel des Tempermittels, -eiehe in die Bohrungen 12 der Formsteine 28 noch einzudringen vermögen.
Die Wirkungsweise der zweiten Ausfüh- rungsform der Regeneriereinriehtung nach clen Fig. 3 und 4 ist die folgende: Durch das Zufuhrrohr 19 gelangt das beim Glühfrischen an Sauerstoff verarmte Tempermittel 20 in den Innenraum 31 der auf den Tragrollen 16 sieh drehenden Trommel 15 mit der feuer- festen Auskleidung 17.
Durch geeignete An ordnung des Zufuhrrobres 7.9 wird eine kon stante Füllhöhe des Tenipermittels 20 im In nenraum 31 der Trommel 15 gewährleistet. Zur Inbetriebsetzung der Einrielitung wird durch die zentrale Öffnung 18 der Trommel 15 ein in den Fig. 3 und 4- nicht dargestellter Cxasbrenner eingeführt, womit das in der Trommel 15 befindliche Tempermittel 20 so stark erhitzt wird,
dass die Oxydation mit der für den Weiterbetrieb notwendigen eigenen Wärmeerzeugung in Fluss kommt. Gleichzeitig gelangt aus einem in den Fig. 3 und 4 nicht dargestellten Ventilator Sauerstoff enthalten des Gas, beispielsweise Luft, durch die Zu fuhrleitung 21, durch das Verteilstüek 22 und durch die am Umfanl-e der Trommel 15 ver teilten Kanäle 23 in den Ringkanal 24.
Ist die notwendige Oxydationstemperatur erreicht, so wird der Gasbrenner entfernt, weil die durch die Oxydation erzeugte Wärme für den Wei terbetrieb der Anlagre a.usreieht. Während des Betriebes der Einrichtung steht der Ring kanal 24 dauernd unter einem Druck, der so hoch gehalten wird, dass die Geschwindigkeit der durch die porösen Formsteine 25 gepress- ten Luft mindestens so gross ist, dass keine Partikel des Tempermittels in die Poren der Formsteine 25 eindringen können.
Nach Be- ,ging des Regeneriervorganges gelangt das endig Tempermittel 20 durch den Auslauftrichter 26 in den Behälter 27.
In beiden Fällen entsteht demnach durch das durch die ?@Ian.telfläelie des Trommelfut ters eintretende, Sauerstoff enthaltende Gas im Innenraum der Trommel eine ähnliche physikalische )A'irkung, wie sie zustande kommt im _Nadelboden eines Konverters.
Es war nicht. nabeliegend, durchlässige Formsteine für die 1Iantelfläehe des Trom melfutters zu verwenden, weil die Gefahr der Verstopfung der Formsteine durch Staub und feinste Körner des Tenipermittels besteht.
ES bedurfte der Kombination der konstruktiven Crestaltunm der Iiantelfläelie aus durehlässi- gen Formsteinen mit der erhöhten Geschwin- digkeit des durch die Formsteine hindurch gepressten, Sauerstoff enthaltenden Gases, um diese technische Wirkung zu erreichen.
Ört liche überhitzungen des Tempermittels an den Lufteintrittsstellen, wie diese bei bekannten Ausführungsarten von Regeneriertrommeln auftreten, sind bei der erfindungsgemässen Ausführung weniger möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Regenerierung von an Sauerstoff verarmten, festen Tempermitteln durch Oxydation, wobei das zu regenerierende Tempermittel in einer rotierenden Trommel von einem Sauerstoff enthaltenden Gas durch strömt wird, dadurch gekennzeichnet, dass (las Sauerstoff enthaltende Gas durch die Mantel- fläelie des Futters der rotierenden Trommel mit einer Geschwindigkeit hindurchgepresst wird,welche mindestens so gross ist wie die Fallgeschwindigkeit der Partikel des Temper n- mittels. II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentansprueh I, gekennzeieh- net durch eine rotierende Trommel, deren Mantelfläche des Futters aus für das einzulei tende Gas durchlässigen Formsteinen zusam mengesetzt ist. UN TERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässij keit der Formsteine des Trommelfutters durch Bohrungen gebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässig- keit der Formsteine des Trommelfutters durch eine poröse Masse gebildet ist.
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