CH275961A - Klammer zum Festhalten von zahnärztlichen Prothesen. - Google Patents
Klammer zum Festhalten von zahnärztlichen Prothesen.Info
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Description
Klammer zum Festhalten von zahnärztlichen Prothesen.
Die Erfindung betrifft eine Klammer zum Festhalten von zahnärztlichen Prothesen. Um diese am Gebiss festzuhalten, benutzt man K Jammern, welche an der Prothese angebraeht sind und einen der im Munde vorhandenen Zähne umfassen. Die Klammern sind in das Material der Prothese eingebettet und besitzen zu diesem Zweeke einen verbreiterten Fuss. Alle bisher bekannten, diesem Zweeke dienenden Gebilde sind so geformt, dass man aus ihrer Gestalt und Anordnung und aus der Art, wie sie den Zahn umfassen, sofort erkennen muss, dass es sich um eine Klammer handelt, die eine Prothese hÏlt. Dies ist un schön, wei) dadurch sofort das Vorhandensein einer Prothese erkennbar wird.
I) ttreh die Erfindung wird dieser Mangel behoben, indem erfindungsgemäss das vordere Ende der Klammer die Umrissform einer Zahnfüllung aufweist, so dass von vornherein gar nient der Eindruek hervorgerufen wird, (laf. es sieh um die Befestigung einer Prothese handelt. Eine solehe Klammer kann als Inlayklammer ausgebildet und fabrikmässig hergestellt sein. Je nachdem, ob sie f r die VorderzÏhne oder die Molaren oder Prämolaren Anwendung findet, kann sie grosser oder klei- ner sein. Sie kann auch doppelseitig ausgebil elet und verwendbar sein.
Der Erfindungsgegenstand wird nachste- bend an Hand der beiliegenden Zeiehnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Oberkiefers mit eingesetzter Zahnprothese,
Fig. 2 eine Vorderansicht in gegenüber Fig. l vergrössertem Massstabe von Schneidezähnen,
Fig. 3 eine perspektivische, gegenüber Fig. 1 vergrösserte Ansicht der erfindungsgemässen Klammer,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie a-b in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie c-d in Fig. 2,
Fig. 6 einen Sehnitt durch eine andere Ausführungsform der Klammer,
Fig. 7 eine erfindungsgemässe Klammer von ihrer Verarbeitung durch den Zahntech- niker,
Fig.
8 einen Schnitt nach der Linie e-f in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie g-h in Fig. 7 und Fig. 10 und 11 Darstellungen f r die versehiedene Anwendungsweise der Klammer.
Vom Oberkiefer 1 wird beispielsweise eine Zahnprothese 2 getragen, die mit den künstlichen Zähnen 3 versehen ist. Gehalten wird die Prothese von den natürlichen Zähnen 4 und 5. Zum Festhalten dieser Prothese 2 gelangen Klammern zur. Anwendung, die fabrikmässig hergestellt und nach Art einer Inlayklammer ausgebildet sind. Der Vorderteil der Klammer ist so ausgebildet, dass der @ einer Zahnfüllung hervorgerufen wird, wie es beispielsweise Fig. 2 deutlich erkennen lässt.
Die Klammer, die in ihrer grundsätzliehen Eorm in Fig. 3 dargestellt ist, besteht im wesentlichen aus einem dünnen Bügel 6, der den Zahn umfasst und in eine sich auf die Vor- derseite des Zahnes auflegende Platte 7 übergeht, deren Umri¯form die Form einer Zahn fiillung aufweist. Der Bügel 6 kann je nach Bedar@ an seinem nach innen reichenden Ende mehrfach gekrümmt oder mit einem Befestigungslappen 8 aus Blech, Gaze oder derglei- chen versehen sein, die es gestatten, die Klammer ordnungsgemäss im Material der Prothese zu befestigen.
Wie die Sehnittdarstellungen nach den Fig. 4 und 5 erkennen lassen, ist die Platte 7 auf ihrer Innenseite ausgekehlt bzw. nach allen Seiten hohl, so dal3 sie sich genau der Zahnform anpasst. Hierdurch wird ein schäd- liches Abschaben des gesunden Zahnes 4 ver mieden. Auf ihrer Oberseite hingegen ist die Platte 7, wie es die Darstellungen nach Fig. 3 und 6 erkennen lassen, mit einem Facette- schliff versehen, der ebenfalls der Rundung der Zahnform bzw. der Rundung des Gebisses angepasst ist, so dass durch die mit Hilfe des Facetteschliffes hervorgerufenen Lichtreflexe der Eindruck, dass es sich nicht um eine Klammer, sondern um eine Füllung handelt, noch verstärkt wird.
Bei der Ausbildungsform der Klammer nach Fig. 6 ist die Platte 7 auf ihrer an dem gesunden Zahn anliegenden Seite noch mit einem Überzug 9 aus elastischem Material versehen, der dazu dient, die Reibung zwi- schen dem Material der Klammer und dem Zahn völlig auszuschalten. Der Überzug kann durch einen Aufstrich oder durch eine Auf- schwei¯ung, Aufklebung oder ähnliches gebildet sein.
Die Klammer gemäss Fig. 7 bis 11 besteht im wesentlichen aus einem Metallstüek 9, das entsprechend geformt ist. Diese Klammer ist doppelseitig ausgebildet und als Doppelklammer verwendbar mit an beiden Enden ver schiedenen Inlayformen. An der einen Seite ist der Metallstreifen 9 mit einem verbreiter- ten Ende 10 ausgestattet, in dem eine Durchbrechung 11 vorgesehen ist. Das andere Ende 12 des Streifens 9 bildet in seiner Umrissform die Form eines Inlays.
Wie die Schnittdarstellungen der Fig. 8 und 9 deutlich erkennen lassen, sind die Enden 10 und 12 der Klammer mit einer Auskehlung 13 bzw. 14 versehen, die sich der Zahnform bei Benutzung der Klammer anpassen. Auf ihrer Aussenseite sind die Enden 10 und 12 der Klammer mit dem Facette- sehliff 15 bzw. 18 ausgestattet, die der Klam mer das Aussehen eines Inlays verstärken, das hei@ die Klammer nach vorn verjüngen und nach r ckwÏrts verdicken.
Wird die Klammer so verwendet, dass sie mit dem Teil. 12 nach au¯en zeigt, also beispielsweise bei den Siehlleide-und Eckzähnen 16, so ergibt die Durchbrechung 11 im andern Ende 10 eine gute Befestigungsmoglichkeit im Material der Prothese. Wird die Klammer dagegen so verwendet,wiees in Fig. 10 angedeutet ist, also beispielsweise bei den Molaren oder PrÏmolaren 17, so ergibt die kantige vorspringende Ausbildung des Teils 12 eine gute Sicherung der Klammer im Prothesenmaterial.
Die beschriebene Klammer kann aus ver scliiedenen Materialien bestehen und in der einen oder ändern Lage verwendet werden.
Die Auskehlungen 13 und 14 sowohl als auch der Facetteschliff 15 bzw. 18 sind von vornherein fabrikationsmϯig mit vorgesehen, so dass der Zahntechniker eine fertige Klammer verwenden kann, die er nur noch entsprechend dem Zahnmodell zurechtzubiegen und in das Material der Prothese einzubetten braueht.
In der gleichen Weise wie die dargestellte Klammer kann die Klammer aber aneth als Auflegeklammer ausgebildet sein mit einem weiteren, sich auf den Zahn auflegenden Teil.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Klammer zum Festhalten von zahnärzt- lichen Prothesen, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende der Klammer die Umrissform einer Zahnfüllung aufweist.UNTERANSPR¯CHE : 1. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer als Inlayklammer ausgebildet und fabrikmässig hergestellt ist.2. Klammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende der Klammer auf der dem Zahn zugekehrten Fläche mit einem sich der Zahnform anpassenden Hohlsehliff versehen ist.3. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Seite der Klammer mit einem Facetteschliff versehen ist, der der Klammer das Aussehen einer Füllung gibt.4. Klammer nach Patentanspruch und Un teransprüchen l und 3, dadurch gekennzeich- net, dass die Klammer auf der dem Zahn zugekehrten Seite eine Auskleidung aus nach giebigem Material aufweist.5. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer bei fabrik lllässiger Herstellung doppelseitig ausgebildet und verwendbar ist, wobei die Enden der lilammern als verschiedene Inlayformen ausgebildet sind.6. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer als Auf- legeklammer ausgebildet ist.7. Klammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Klammer versehiedenartige Ausgestaltung aufweisen, wobei das eine Ende die Form einer Inlayklammer bildet, die bei Sehneide-und Eckzähnen, und das andere Ende eine Klammer darstellt, die bei den Molaren und Prämolaren zur Anwendung kommt.8. Klammer nach Patentanspruch und Un teransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelseitig ausgebildete Klammer an ihren Enden auf der Aussenseite mit einem Facetteschliff ausgestattet ist, der die Klammer nach vorn verjüngt und nach r ckwÏrts verdict, so dass der Anschein eines Inlays verstärkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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