CH276301A - Verkürzbarer Schirm. - Google Patents

Verkürzbarer Schirm.

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CH276301A
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Haupt Hans
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Haupt Hans
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

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  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description


      Verkürzbarer    Schirm.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen       verkürzbaren    Schirm mit     fernrohrartig        inein-          anderschiebbaren    Stock- und Dachstangen  teilen, mit an     Daehstangenteilen        angelenkten     Streben und mit. zum Ausziehen und Ab  stützen des Dachgestelles dienenden Hilfs  streben. Bei Schirmen dieser Art besteht der  Nachteil, dass sieh bei der     Aufspannbewegung,     also beim     Heraufschieben    des Schiebers am.  Stock, die Dachstangen leicht zusammenschie  ben, statt sieh vom Stock abzuspreizen.

   Dieser  Nachteil wird erfindungsgemäss behoben durch  mindestens eine an einer Dachstange angeord  nete und das gegenseitige Verschieben der       Daehstangenteile    hemmende Feder und durch  eine Vorrichtung, die die Streben bei ausge  zogenem Schirmgestell und aufgespanntem  Schirm in einer Spreizstellung zum     Stock    hält.  



  Ohne diese Vorrichtung würde zwar bei  beginnendem Aufspannen des Schirmes das  Zusammenschieben der Dachstangen durch  die Feder auch gehemmt. Wenn aber hierzu  in üblicher Weise der Schirm zunächst unge  fähr waagrecht gehalten würde, würden die  oberhalb des Stockes befindlichen Dachstan  gen und Streben sich unter ihrem Gewicht  und dem Gewicht des Bezuges eng an den  Stock anlegen. Dies würde dazu führen, dass  die betreffenden Dachstangen und Streben  parallel oder wenigstens annähernd parallel  zueinander liegen würden. Bei einer solchen  Stellung der Strebe zur Dachstange wäre  natürlich durch den Druck der Strebe das    Abspreizen der Dachstange vom Stock gar  nicht bzw. nur dann zu erreichen, wenn die  Hemmung an den Dachstangen sehr gross sein  würde.

   Eine so starke Hemmung würde aber  das Ausziehen und Verkürzen des Schirmes  zu sehr erschweren, weshalb zur sicheren Er  reichung des gewünschten Zweckes die beiden  erwähnten Massnahmen stets gleichzeitig anzu  wenden sind.  



  Zur Bildung der Spreizvorrichtung dienen  vorteilhaft die aus federndem Material beste  henden Hilfsstreben, die hierzu mit einem  Knick versehen werden können, der beim Ent  spannen des Schirmes das Anlegen der Strebe  an die Hilfsstrebe begrenzt und somit für die  Spreizstellung der Strebe sorgt. Diese bei  ausgezogenem und entspanntem Schirm künst  lich geschaffene Spreizstellung der Strebe   besonders, wenn diese Spreizstellung verhält  nismässig gross gewählt sein sollte - darf nun  aber zweckmässig nicht. zur Vergrösserung des  Durchmessers des verkürzten Schirmes führen.  Um dies zu vermeiden, sind die zur     Spreiz-          vorrichtung    benutzten federnden Hilfsstreben.

    vorteilhaft so ausgebildet, so dass sie trotz ihres  Knicks ein weiteres Anlegen der Strebe an die  Hilfsstrebe zulassen, wenn beim Verkürzen  des Schirmes durch das     Heranlegen    der Dach  stange an den Stock auf die Strebe ein stär  kerer Druck ausgeübt wird.  



  Das Zusammenschieben des Schirmes wird  durch die vorgesehene Spreizstellung der  Streben praktisch nicht erschwert, zumal      wenn nur eine geringe Spreizung vorgesehen  wird. Um auch das Ausziehen des Schirmes  zu ermöglichen, während sich dabei schon die  Streben und Dachstangen vom Stock etwas  abspreizen, kann der Schirm in an sich be  kannter Weise so beschaffen sein, dass beim  Ausziehen des Stockes die untere     Stoekfeder     in der Rast des Schirmschiebers liegt, so dass  hierdurch eine Kupplung zwischen Stock und  Dachgestell stattfindet und infolgedessen ein  Zug am Griff genügt, um mit den Stock  teilen zugleich die vom Stock etwas abge  spreizten Dachstangen     mitausziehen    zu kön  nen. Die     Dachstangenspitzen    brauchen hier  bei nicht. umfasst zu werden.  



  Zur Hemmung der verschiebbaren Dach  stangenteile kann vorteilhaft eine aus Stahl  draht oder Stahlband bestehende Feder verwen  det werden, die zur Vermeidung einer     Besehädi-          gung    des Bezuges in einen als     Hohlsehiene    aus  gebildeten     Dachstangenteil        eingelegt    sein und  sieh an den Gelenkbolzen der Strebe abstützen  kann. Der Gelenkbolzen kann hierbei mit dem  andern     Daehstangenteil    verbunden sein, so       da.ss    die Feder bei einem Verschieben der bei  den     Dachstangenteile    gegeneinander in der  Hohlschiene gleitet.

   Bei der unmittelbaren  oder auch mittelbaren Abstützung der Feder  an dem Gelenkbolzen bleibt. die Spannung der  Feder stets dieselbe; sie ist also nicht etwa  von der     Schwenkbewegung    der Strebe abhän  gig, so dass sie infolge häufiger Spannungs  änderungen erlahmen könnte.  



  Wenn bei dem Schirm alle Hilfsstreben  an einen gemeinsamen Schieber     angelenkt     sind, nehmen bekanntlich     zwangw    eise alle       Daehstangen    stets die gleichen     Spreizstellrin-          gen    zum     Stock    ein und können infolgedessen  alle mit den Streben verbundenen     Dachstan-          genteile    sieh nur gleichzeitig verschieben. In  diesem Falle braucht man daher die Hemm  feder nur an einigen Dachstangen. anzuord  nen, um die Hemmungen an allen Dachstan  gen wirksam werden zu lassen.  



  Man kann jedoch auch dem obern Ende  der einzelnen Hilfsstrebe anstatt am     Stock    an  der zugehörigen Dachstange eine Führung  geben, wobei dann eben zweckmässig an jeder    einzelnen     Daehstange    eine     Hemmung    vorge  sehen wird. Bei dieser Bauart besteht die       Schwierigkeit,    das Führungsglied am obern  Ende der Hilfsstrebe so auszubilden, dass bei  dem Gleiten an der sehr biegsamen Dach  stange keine     Verkantungen    entstehen, da sonst  die Dachstange unter dem Druck der Hilfs  strebe brechen würde.

   Um dies zu vermeiden,  kann als Führungsglied ein die Dachstange  umfassende, zum Beispiel aus Draht beste  hende Bügel vorgesehen sein, der mit der  Hilfsstrebe starr, also gelenklos, verbunden  ist, so dass der Bügel die     Sehwenkbewegungen     der Hilfsstrebe mitmacht. Ein Verkanten des  Bügels ist, infolge seiner starren Verbindung  mit der Hilfsstrebe dann nicht möglich.

   Auch  braucht die Weite des Bügels zur Vermei  dung von     Ilemmungen    nicht etwa sehr viel  grösser zu sein als der Durchmesser der Dach  stange, weil beim Aufspannen oder Schliessen  des     Schirmes    die Dachstange und die an der  Dachstange geführte Hilfsstrebe ja zum gro  ssen Teil     gemeinsam    die     Schwenkbewegungen     ausführen und infolgedessen die relative  Schwenkbewegung der Hilfsstrebe, also auch  des Führungsbügels zur     Dachstange    nur ver  hältnismässig gering bleibt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine     Teilansieht    des ausgezogenen       Sehirmgestelles    bei entspanntem Schirm,       Fig.        \.3    die gleiche Ansieht des verkürzten  Schirmgestelles,       Fig.    3 einen     Längsschnitt    durch den mitt  leren Abschnitt.

   einer     Daehstange,          Fig.    4 die Hemmfeder in Seitenansicht,       Fig.    5 eine     Teilansieht    einer zweiten Aus  führungsform des     Sehirmgestelles    im ersten  Teil der     Aufspannbewegung    und in     abge-          gesetzten        Striehen    im letzten Teil der Auf  spannbewegung und       Fig.    6 die Ansieht eines Teilstückes.  



  Der Stock des     Schirmes    nach     Fig.    1 bis 4  besteht     aus    den beiden zusammenschiebbaren  Teilen 1. und     \?.    Der obere Teil 1     trägi    die  Schirmkrone 3, an der die Dachstangen an  gelenkt sind,     Lind    eine Feder 4, die den      Schirmschieber 5 beim aufgespannten Schirm  festhält. Der Stockteil 2 trägt den Griff 6  und eine Feder 7, die den Schieber 5 beim  entspannten Schirm festlegt. Die Dachstangen  bestehen aus den beiden zusammenschiebbaren  Teilen 8 und 9. Das innere Ende des äussern  Teils 9 ist mit der Strebe 10 mittels eines  Gelenkbolzens 11 verbunden, während das  innere Ende der Strebe an den Schieber 5  angeschlossen ist.

   An der Strebe ist bei 12  eine Hilfsstrebe 13 gelenkig angeordnet, die  mit ihrem obern Ende an einem Hilfsschieber  14     angelenkt    ist. Die beiden Dachstangen  teile werden durch zwei Hülsen     aneinander-          geführt,    von denen die Hülse 15 am äussern  Ende des Teils 8 befestigt ist, während die  andere Hülse 16 an dem Gelenkbolzen 11 an  geordnet und auf dem als Hohlschiene ausge  bildeten     Dachstangenteil    8 verschiebbar ist.  



  Um das Verschieben der     Dachstangenteile     zu hemmen, ist die eine Schlaufe bildende       Stahldrahtfeder    17 mit einem Sehenkel 19 in  den Hohlraum des     Daehstangenteils    8     (Fig.    3)  eingelegt. Die Feder stützt sich mit dem  andern Schenkel mittels einer Öse 18 an dem  Gelenkbolzen 11 ab, während der erstgenannte  Schenkel 19 gegen den Boden des hohlen       Daehstangenteils    8 gepresst wird und bei den  Verschiebungen an diesem     Dachstangenteil     gleitet. und dabei hemmend wirkt.

   Damit die  Feder die     Anbringung    des Gelenkbolzens 11  nicht. behindert, ist die Öse 18 der Feder mit  einer Öffnung 20     (Fig.    4) versehen, die es zur  Vereinfachung der Montage ermöglicht, dass  die Öse nach     Anbringung    des Gelenkbolzens  an diesem eingehängt, die Feder also nach  träglich eingesetzt werden kann.    Um nun ferner beim beginnenden Auf  spannen des Schirmes für die nötige     Spreiz-          stellung    der Strebe 10 zu sorgen, ist zur Er  sparung einer Anordnung weiterer Federn die  aus federndem Material bestehende Hilfs  strebe 13 mit einem Knick 21 versehen, der  beim Entspannen des Schirmes das Anlegen  der Strebe 10     (Fig.1)    an den Stock begrenzt.

    Die Spreizstellung der Strebe wird jedoch  aufgehoben, wenn beim Verkürzen des    Schirmes, wie     Fig.    2 zeigt, die an den  Stock näher     herangelegte    Dachstange 8,  auf die Strebe 10 einen Druck ausübt,  wobei die durch die Hilfsstrebe 13 gebil  dete Feder gespannt wird. Damit aber die  Spannung dieser Feder 13 das Ausziehen des  Schirmes nicht erschwert, ist beim Ausziehen,  wie     Fig.    2 zeigt, der Schieber 5 durch die  untere Stockfeder 7 mit dem Stock gekuppelt,  so dass durch das Ausziehen des Stockes zu  gleich das Ausziehen der Dachstangen 8, 9 be  wirkt wird, die hierbei also nicht umfasst zu  werden brauchen und sich infolgedessen  zwanglos vom Stock etwas abspreizen können.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5 und 6  unterscheidet sich im wesentlichen von dem  geschriebenen Ausführungsbeispiel nur da  durch, dass die Hilfsstrebe 22 mit ihrem obern  Ende anstatt am Stock an dem obern Dach  stangenteil 8 geführt wird. Hierbei dient als  Führungsglied ein Drahtbügel. 23     (Fig.    6),  der die Dachstange umfasst und mit der Hilfs  strebe 22 starr verbunden ist, so dass er also  die Schwenkbewegungen der Hilfsstrebe mit  macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verkürzbarer Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstan- genteilen, mit an Dachstangenteilen ange- lenkten Streben und mit zum Ausziehen und Abstützen des Dachgestelles dienenden Hilfs streben, gekennzeichnet durch mindestens eine an einer Dachstange angeordnete und das gegenseitige Verschieben der Dachstangenteile (8, 9) hemmende Feder (17) und durch eine Vorrichtung, die die Streben (l.0)
    bei ausge zogenem Schirmgestell und entspanntem Schirm in einer Spreizstellung zum Stock hält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schirm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, die die Streben (10) in der erwähnten Spreizstellung hält, durch federnd ausgebildete Hilfsstreben (13 bzw. 22) gebildet wird. 2. Schirm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Spreizstel- lung der Streben (10) bei verkürztem Schirm durch das Anlegen der Dachstangen (8, 9) an den Stock aufgehoben ist. 3.
    Schirm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Hemmfeder (17) eine aus Stahl bestehende Feder dient, die mit einem Federschenkel (19) gleitend in einen als Hohlschiene ausgebildeten Dachstangen teil (8) eingelegt ist und sich mit dem andern Schenkel an dem Gelenkbolzen (11) der Strebe abstützt. 4. Schirm nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemmfeder (17) durch den Gelenkbolzen mit dem ändern Dachstangenteil (9) verbunden ist und mit dem Federschenkel (19) auf den erstgenann ten Dachstangenteil (8) drückt. und dadurch die Gleitbewegung hemmt. 5.
    Schirm nach Unteranspruch .1, da durch gekennzeichnet, dass die sehlaufenför- mig ausgebildete Hemmfeder (17) mittels einer offenen Öse (18) den Gelenkbolzen (11<B>)</B> der Strebe umfasst, so dass die Öse zur An bringung der Feder an dem Gelenkbolzen ein gehängt werden kann. 6. Schirm nach Unteranspruch 5, bei dem alle Hilfsstreben (13) an einem gemeinsamen Hilfsschieber (14) angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass nur einige der Dachstan gen (8, 9) mit den Hemmfedern (17<B>)</B> ausge rüstet sind. 7.
    Schirm nach U nteransprueh 5, bei dem die Hilfsstreben (??) an den zugehörigen Dachstangen verschiebbar angeordnet, sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung je einer Hilfsstrebe (22) an der entsprechenden Dachstange (8, 9) ein Bügel (23) dient, der die Dachstange umfasst und mit der Hilfs strebe (22) starr verbunden ist. B.
    Schirm nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ausziehen des Stok- kes aus der verkürzten Lage des Schirmes die untere Stoekfeder (7) in der Rast des Schirm sehiebers (5) angeordnet ist, so dass infolge dieser Kupplung beim Ausziehen des Stockes die Dachstangen (8, 9) mitausgezogen wer den und diese hierbei zwanglos die Spreiz- stellung einnehmen können, die sieh aus den Einwirkungen der federnden Hilfsstreben (13 bzw. 22) und der Hemmfeder (17) ergibt.
CH276301D 1949-08-03 1949-08-18 Verkürzbarer Schirm. CH276301A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113067B (de) * 1955-04-27 1961-08-24 Bremshey & Co Verkuerzbarer Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Dachstangen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113067B (de) * 1955-04-27 1961-08-24 Bremshey & Co Verkuerzbarer Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Dachstangen

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