Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 266085. Schieber für das Öffnen und Schliessen von zwei z. B. aus Gummi bestehenden biegsamen Verachlu & streifen. Vorliegende Erfindung betrifft eine Ver besserung des Schiebers für das Öffnen und Schliessen von zwei z. B. aus Gummi bestehen den biegsamen Verschlussstreifen nach dem Hauptpatent Nr. 266085 und bezweckt, den Schieber so zu gestalten, dass er billiger her gestellt werden kann.
Der erfindungsgemässe Schieber dient zum Ineinanderfügen von Ver- schlussstreifen, von denen der eine ein Anker profil und der andere ein Zangenprofil hat, letzteres mit hakenförmig umgebogenen Schen kelenden, die zum Einhängen in die Haken des Ankerprofils dienen.
Ein erster Teil des Schiebers besitzt zwei Führungen für die bei den zu vereinigenden biegsamen Verschluss streifen und ist dazu bestimmt, während des Schliessvorganges die Zangenschenkel des Zan genprofils zu öffnen und sie offenzuhalten, ferner das Ankerprofil dem Zangenprofil zu nähern und es zwischen die Zangenschenkel einzuführen, sowie während des Öffnungsvor ganges die entgegengesetzte gegenseitige Ver schiebung der beiden Profile zu bewirken, während ein zweiter Teil des Schiebers, der dasjenige Ende des Schiebers bildet, das je weils dem geschlossenen Teil des Verschlusses zugekehrt ist, dazu bestimmt ist, auf die bei den Zangenschenkel von aussen her zu drük- ken und damit das Zangenprofil mit dem Ankerprofil noch im Innern des Schiebers zum Einhaken zu bringen.
Die Erfindung besteht darin, dass der Schieber aus einer konisch geformten Hülse mit zwei u-förmig umgebogenen Wänden ge bildet ist, welche Wände nur an einem Ende durch einen Dorn miteinander derart ver bunden sind, dass zwei Schlitze frei bleiben, von denen der eine zum Einführen des Ver- schlussstreifens mit dem Zangenprofil dient, während der gegenüberliegende Sehlitz mit. einem Schlitz des Dornes korrespondiert, der in eine Längsrinne desselben mündet, welche zur Aufnahme des Ankerprofils des andern Verschlussstreifens dient.
Der Schieber kann aus drei Teilen, dem Dorn und zwei Hülsen teilen, hergestellt sein, die beispielsweise durch Schweissen oder Löten miteinander verbunden sind. Er kann jedoch auch aus einem Stück gegossen oder gepresst sein.
In beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht. Es zeigt: Fig.1 einen Querschnitt durch die Profile von zwei durch den Sehieber zu verbindenden Verschlussstreifen, Fig. 2 eine Seitenansicht des Schiebers, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Schnitt linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 bis 9 zeigen Querschnitte nach den Schnittlinien IV-IX in Fig. 2, Fig.10 einen Querschnitt des Ankerfüh- rungsstückes nach der Schnittlinie VII-VII mit eingezeichnetem Ankerprofil in grösserem Massstab.
Der Teil B des Schiebers (Fig.3) weist zwei Führungen für die beiden zu vereinigen- den biegsamen Verschlussstreifen auf, von denen die eine durch die Wandung der Rinne 5 und die andere durch den Rücken 3 des Körpers 2, in welchem die Rinne 5 verläuft. gebildet wird. Diese Führungen fügen beim Schliessvorgang die beiden Profile ineinander und verursachen während des Öffnungsvor ganges die entgegengesetzte gegenseitige Ver schiebung der beiden Profile. An den Teil B des Schiebers schliesst sich ein zweiter Teil C an. Die Zone C ist dasjenige Ende des Schiebers, das jeweils dem geschlossenen Teil des Verschlusses zugekehrt ist.
Dieser Teil ist mit zwei Rollen 1 und 1' versehen, welche beim Schliessvorgang auf die beiden Zangen schenkel von aussen her drücken und damit das Zangenprofil mit dem Ankerprofil noch im Innern des Schiebers zum Einhaken brin gen.
Wie die Fig. 2 bis 9 zeigen, ist der Sehie- her aus einer konischen Hülse mit zwei C-för- mig umgebogenen Wänden 7 und 7' gebildet, die auf gegenüberliegenden Längsseiten des Sehiebers durch Schlitze getrennt sind; durch den einen Schlitz 7e wird der Streifen Z mit dem Zangenprofil eingeführt. Die C-förmigen. Hülsenteile 7, 7' sind an einem Ende mittels eines Dornes 2 verbunden, der eine Längs rinne 5 aufweist, in die das Ankerprofil des Streifens .1 eingeführt wird.
Der Dorn 2 ist von den beiden C-förmigen, eine konisehe Hülse bildenden Teilen 7 und 7' umschlossen. Der Hülsenteil 7 ist mit einem Bügel 7e ver sehen, an dem das Zugorgan 7d befestigt ist. Der Dorn 2 und die Hülsen 7 und 7' haben die in den Fig. 4 bis 7 gezeichneten Quer schnittsformen. Am vordern Ende E ist der Dorn 2 starr mit den Hülsenteilen 7 und 7' verbunden, wie aus den Fig. 4 und 5 ersicht lich ist, während er bzw. seine Verlängerung anschliessend (Fug. 6 und 7) frei in den durch die Hülsenteile 7, 7' begrenzten Raum hineinragt.
Der Längsschlitz 7f korrespon diert mit dem Schlitz 4 des Dornes 2, welcher Schlitz 4 in die Längsrinne 5 des Dornes mündet, die dazu bestimmt ist, das Anker profil des Streifens A aufzunehmen, der durch den Schlitz 7f und den Schlitz 4 des Dornes 2 eingeführt wird. Der Rücken 3 des Dornes 2 ist, wie in den Fig.4, 5 und 6 ersichtlich, derart geformt., dass er die Zangen 11 und 11' des Streifens Z, der durch den Schlitz 7e ein geführt wird, öffnet und offenhält.
Die Längsrinne 5 des Dornes 2 nähert sieh durch die Sehrägstellung des Dornes bzw. seiner Verlängerung zu den Hülsen 7 und 7' nach und naeh der Lä.ngsnlltte des Schiebers, wo durch der Anker des Streifens A beim Schliessvorgang zwischen die geöffneten Zan gen 11 und l1' des Streifens Z eingeführt wird. Der Schieber kann ans drei Teilen zu sammengesetzt sein, den C-förmigen Hülsen teilen, wie in Fig. 4 und 5 strichpunktiert ge zeichnet, und dem sie verbindenden Dorn 2.
Wird jedoch der Schieber aus Pressstoff oder Spritzguss hergestellt, dann bestehen die Hül senteile 7 und 7' und der Dorn 2 aus einem Stüek. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, reicht der Dorn 2 nur über die Zone B, während die Hülsenteile die Län-,-e der Zonen B und C haben und am Ende Rollen 1, 1' aufweisen, die den Zweck haben, die Zangen 11 und 11a des Streifens Z ganz in den Anker des Strei fens A einzuhaken.
Der Dorn und die Hül senteile 7, 7' sind bei 6 daehförmig ange- schrägt, damit die Streifen leichter in den Schieber eintreten.
Wie aus Fig. 10 hervorgeht, ist die Form der um"ebo-enen Ränder S und S' des Dor- nes 2 derart, dass diese Ränder auf die Flan ken der beiden Höhlungen 9 und 9' des Ankerprofils wirken, ohne dabei die Kanten 10, 10' der Haken ziu berühren. Auf diese Weise wird das Ankerprofil im Dorn 2 ge führt, ohne da.ss sieh die Ränder der Haken des Ankerprofils abnützet, die sonst, bald ver- sehleisst würden.