CH276397A - Regeleinrichtung für Walzenstuhlspeisung. - Google Patents

Regeleinrichtung für Walzenstuhlspeisung.

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CH276397A
CH276397A CH276397DA CH276397A CH 276397 A CH276397 A CH 276397A CH 276397D A CH276397D A CH 276397DA CH 276397 A CH276397 A CH 276397A
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CH
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monitoring device
auxiliary motor
feed
piston
control device
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English (en)
Inventor
Buehler Gebrueder
Original Assignee
Buehler Ag Geb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/286Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


  Regeleinrichtung<B>für</B>     Walzenstuhlspeisung.       Bei allen bisher bekannten Einrichtungen,  die mit Hilfe einer im Speiseraum des Walzen  stuhles befindlichen Überwachungsvorrich  tung und einem von dieser gesteuerten Hilfs  motor den Zulauf des Mahlgutes auf die       Mahl-%valzen    selbsttätig regeln, indem sie ent  weder auf das Speisesegment oder auf die       Umlaufszahl    der Speisewalzen einwirken, ist  der durch ein Druckmittel betätigte Hilfs  motor aussen am Walzenstuhl angebracht.

   Da  durch ist eine längere     Gestän-e-    und Hebel  verbindung einerseits     zwischen    der     Über-          @vaehtingsvorrichtung    im Speiseraum und der       Vorsteuerung    des Hilfsmotors, anderseits       zwisehen    letzterem und dem Speisesegment im  Speiseraum erforderlich. Infolgedessen ent  stehen Reibungsverluste und Ungenauigkeiten  bei der     'Übertragung,    möglicherweise auch  Verstopfung durch Hängenbleiben von Mahl  gut oder Fremdkörpern im Hebelgestänge,  und auch höhere Kosten bei der Ausführung.

    Schliesslich ist es mit Schwierigkeiten ver  bunden, an älteren bereits im Betrieb befind  lichen Stühlen verschiedener Konstruktionen  eine solche selbsttätige     Regelung    nachträglich  einzubauen, indem in der Regel dann grössere       Veränderungen    im Speiseraum und bei der  Hebelübertragung auf das Speisesegment er  forderlich sind und das     Walzenstuhlgehäuse     angebohrt werden muss, um die Hebelwellen       lündurchzuführen    usw.  



  Alle diese Mängel sollen gemäss vorliegen  der Erfindung, die eine Regeleinrichtung für       Walzenstuhlspeisung    mit einer im 1Vlahlgut-         zulauf    befindlichen Ü     bexwvachungsvorrichtung     und einem von dieser mit Hilfe eines Druck  mittels gesteuerten Hilfsmotor betrifft, da  durch vermieden werden, dass die Überwa  chungsvorrichtung und der Hilfsmotor ohne       Ilebelübertragung    zu einer unmittelbar im       Hahlgutzulauf    untergebrachten Einheit zu  sammengebaut sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist auf  der linken Hälfte der     Fig.    1 eine bisher be  kannte mechanische     Regeleinriehtung    für die       Walzenstuhlspeisung    und auf der rechten  Hälfte der     Fig.1    und in der     Fig.    2 eine Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, wobei       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  einen Walzenstuhl und       Fig.    2 einen Schnitt durch die Überwa  chungsvorrichtung und den Hilfsmotor zeigt.  In     Fig.    1 sind die Mahlwalzen mit 1 und  die Speisewalzen mit 2 bezeichnet.

   Bei dem  auf der linken Hälfte der     Fig.1    gezeigten  Walzenstuhl ohne selbsttätige Regelung des       111ahlgutzulaufes    ist das Speisesegment 3 bei d  drehbar gelagert und mit einem Hebel 5 ver  bunden, mit welchem ein Hebel 7 zusammen  wirkt, der durch die     Abschlusswand    8 des  Speiseraumes hindurchgeht und auf einer  Welle 9 befestigt ist, auf welcher eine Blech  klappe 6 sitzt, die in diesem Fall eine Über  wachungsvorrichtung bildet und angenähert  gleich lang ist wie die Speisewalzen 2.

   Das  Mahlgut im Speiseraum belastet die Blech  klappe 6, welche den     Zulaufquerschnitt    10 auf      der ganzen Stuhllänge verengt und über die  Hebel 7 und 5 auf das     Speisesegment    3  drückt, das durch sein Eigengewicht im  Gleichgewicht zu dem Druck des Mahlgutes  gehalten wird, wobei erforderlichenfalls zum  Druckausgleich noch eine Feder zu Hilfe ge  nommen werden kann. Je mehr Mahlgut zu  läuft, um so mehr ist die Klappe 6 belastet,  und um so mehr ist auch das Segment. 3  geöffnet.  



  Bei dem auf der rechten Hälfte der     Fig.1     dargestellten Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes sind das Speisesegment 3,  die Hebel 5, 7 und die     Absehlusswand    8 gleich  ausgebildet wie auf der linken Hälfte. Da  gegen ist hier statt der die     überwaehungsvor-          riehtung    bildenden Blechklappe 6 ein schma  ler Hebel 6' vorhanden, der aus einem Flach  eisen bestehen kann. Mit diesem Hebel 6' wirkt  eine Rolle 11 eines Hilfsmotors 12 zusammen,  welcher mittels eines Halters 13 an der Mittel  wand des     Walzenstuhlgehäuses    höhenverstell  bar befestigt ist. Der Hilfsmotor 12 wird mit  tels Druckluft betrieben, die durch eine dünne  Leitung 14 zugeführt wird.

   Mit dem Hilfs  motor 12 ist eine     Überwachungsvorrichtung    15  zu einer unmittelbar im     Mahlgutzulauf    unter  gebrachten Einheit derart zusammengebaut,       da.ss    die Achse und die Bewegungsrichtung  des Kolbens des Hilfsmotors mit der Achse  und der Bewegungsrichtung der Überwa  ehungsvorrichtung zusammenfallen und keine  Hebelübertragung zwischen der Überwachungs  vorrichtung und dem Hilfsmotor vorhanden  ist.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist, befindet sieh  im Zylinder 16 des Hilfsmotors 12 ein Kolben       1-   <B>7</B> mit Kolbendichtung 18. Auf den Kolben 17  wirkt eine Feder 19 ein, welche bestrebt ist,  den Kolben 17 aufwärts gegen eine Deckhülse  20 zu drücken. Die mit dem Hebel. 6'     zusam-          n!enwirkende    Rolle<B>11</B> ist am untern Ende  des Kolbens 7.7 gelagert. In den obern Teil des  Kolbens 17 ist eine Führungsbüchse 21 ein  geschraubt, die eine mit einem Steuerstift 23  der Überwachungsvorrichtung 15 zusammen  wirkende Öffnung 22 besitzt.

   Wenn sich der  Steuerstift 23 in der dargestellten Lage befin-         det,    in welcher die     Überwachungsvorrichtung     nicht belastet ist, so tritt die durch die Lei  tung 14 in den Zylinder 16 eintretende Druck  luft durch die Öffnung 22 und die Löcher 24,  25 und 26 im Kolben 17 nach aussen ins  Freie. Der Kolben 17 verbleibt in diesem Falle  in seiner obersten Lage, und das Speisesegment  3 ist geschlossen. Wird dagegen die über  wachungsv     orrichtung    belastet, so wird der       Steuertift    23 abwärts bewegt und verschliesst  die Öffnung 22. Die durch die Leitung 14  eintretende Druckluft verschiebt nun den Kol  ben 17 abwärts, und mittels der Rolle 11 und  der Hebel 6', 7 und 5 wird das Speisesegment  3 entsprechend geöffnet.  



  Am untern Ende des Kolbens 17 befindet  sich ein Stellring 27 mit. einem Faltenbalg 28,  der eine Dichtung zur Verhinderung des Ein  dringens von Speisegut in den Servomotor 12  bildet. Für denselben Zweck ist zwischen dem  Hilfsmotor 12 und der     rberwachungsvorrich-          tung    1.5 ein Faltenbalg 29 vorhanden.  



  Die Überwachungsvorrichtung 15 weist  eine oben verstärkte Hülse 30 mit     christbaum-          a.rtig    angeordneten     CTiebelblechen    31 auf. Am  obern Ende der Hülse 30 ist ein Schrauben  bolzen 32 befestigt, der ein Kugelende 33 be  sitzt, über das eine     Büeh:se    34 greift, die mit  einem Kupplungsstift 35 verbunden ist, wel  cher auf diese Weise gelenkig mit dem     Selirau-          benbol.zen    32 und dadurch mit der Hülse 30  verbunden ist. Am untern Ende trägt der  Kupplungsstift 35 eine Büchse 36, in welcher  das obere kugelförmige Ende 37 des Steuer  stiftes 23 gelagert ist.

   In die Deckhülse 20 des       Servomotorzylinders    16 ist ein Gasrohr 38  eingesteckt, das mit Aussengewinde versehen  ist und eine Mutter 39 trägt, die für die Ein  stellung der Spannung einer Feder 40 dient.  Bei Zuführung von spezifisch leichterem Mahl  gut wird die Mutter 39 abwärts geschraubt,  wodurch die Federspannung geringer wird.       Umgekehrt.    wird beim Aufwärtsschrauben der  Mutter 39 die Federspannung grösser, und sie  ist dann zur Zuführung von schwererem Mahl  gut eingestellt.  



  Wenn die Überwachungsvorrichtung 15 im  Speiseraum durch das Mahlgut nicht belastet      wird, so befindet sieh der Kolben 17 mit der       Führungsbüchse    21 infolge des Druckes der  Feder 19 in seiner obersten Lage, in welcher  die Büchse 21 gegen die     Deckhülse    20     an-          sehlägt.    Die durch die Leitung 14 eintretende  Druckluft. entweicht durch die Löcher 22,  24, 25 und 26 im Kolben 17 nach aussen.  



  Wird dagegen die Überwachungsvorrich  tung 15 durch Mahlgut belastet, so wird  durch die Giebelbleche 31 die Hülse 30 ent  gegen der Wirkung der Feder 40 abwärts be  wegt, wobei der Steuerstift 23 mitgenommen  wird und die kleine Bohrung 22 abschliesst.  Die durch die Leitung 14 eintretende Druck  luft wirkt nun auf den Kolben 17 und bewegt  diesen abwärts, wobei über die Rolle 11 und  die Hebel 6', 7, 5 das Speisesegment 3 geöff  net wird. Bei Vergrösserung der Mahlgut  zufuhr wird das Speisesegment noch mehr ge  öffnet, und bei Verkleinerung der Zufuhr  wird es noch etwas geschlossen.

   Bei normalem  Betrieb schliesst der Steuerstift 23 die     Bolx-          x-ung    22 stets nahezu ganz, und zwar so lange,  bis der Kolben 17 oben an der Deckhülse 20  anstösst und die     Druckluft    ins Freie aus  strömt.  



  Die beschriebene selbsttätige Regeleinrich  tung ist an allen Walzenstühlen, auch an sol  chen älteren Systems, fast ohne Veränderung  der bisherigen Regelteile des     Mahlgutzulaufes     leicht anzubringen. Auch ist es möglich, ohne  dass ausser der     Druckmittelzuleitiing    14 eine  zweite Leitung nach dem Stuhlinnern be  nötigt wird, mit dieser Anordnung auch das    Ein- und     Ausschalten    der Mahl- und Speise  walzen zu besorgen, wobei der diese Bewegung  ausführende Kraftzylinder unmittelbar am  Handschalthebel des Walzenstuhles anzubrin  gen ist.

   Bei der Regelung des     Mahlgutzulau-          fes    durch Verstellung der Drehzahl der  Speisewalzen bietet die beschriebene Anord  nung Vorteile, weil auch hier das Gestänge  von der Überwachungsvorrichtung zur Vor  steuerung fortfällt. Das Gestänge vom Hilfs  inotor zum Drehzahlregler wird durch das  Mahlgut im Speiseraum nicht so leicht gestört,  denn dem Hilfsmotor stehen bedeutende  Kräfte zur Verfügung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für Walzenstuhlspeisung mit einer im Mahlgutzulauf befindlichen Überwachungsvorrichtung und einem von die ser mit Hilfe eines Druckmittels gesteuerten Hilfsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtung und der Hilfsmotor ohne Hebelübertragung zu einer unmittelbar im Mahlgutzulauf untergebrachten Einheit zusammengebaut sind. UNTERANSPRUCH: Regeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achse des Kolbens des Hilfsmotors mit der Achse der Überwachungsvorrichtung übereinstimmt, so dass die Bewegungsrichtung der Achse des Hilfsmotors in der Bewegungsrichtung der Überwachungsvorrichtung liegt.
CH276397D 1949-04-14 1949-04-14 Regeleinrichtung für Walzenstuhlspeisung. CH276397A (de)

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CH276397D CH276397A (de) 1949-04-14 1949-04-14 Regeleinrichtung für Walzenstuhlspeisung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019011626A1 (de) * 2017-07-14 2019-01-17 Maschinenfabrik Köppern Gmbh & Co. Kg Walzenpresse und verfahren zur bestimmung des füllstandes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2019011626A1 (de) * 2017-07-14 2019-01-17 Maschinenfabrik Köppern Gmbh & Co. Kg Walzenpresse und verfahren zur bestimmung des füllstandes

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