CH276465A - Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren. - Google Patents

Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren.

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CH276465A
CH276465A CH276465DA CH276465A CH 276465 A CH276465 A CH 276465A CH 276465D A CH276465D A CH 276465DA CH 276465 A CH276465 A CH 276465A
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/04Oscillators acting by spring tension

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Description


  Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Unruhe an Triebwerken, insbesondere für  Uhren. Dieselbe zeichnet sich durch zwei be  wegliche     Scli vungniassen    aus, deren eine über  ein     elastisches    Organ mit, einem     Fixpunkt        ver-          hundeil    ist     und    ihre     Schwinginigserregung          i,om    Triebwerk her erhält,

   während deren     all-           < lere    über ein elastisches Organ mit der ersten  in Verbindung steht und daher ihre     Schwin-          -ungserregung    von dieser erhält, das Ganze  derart, dass das erste     Schwingungsgebilde    auf  den (Tang des Triebwerkes einwirkt und das  zweite Schwingungsgebilde den Gang des       ersten    in regelndem     Sinne        beeinflusst.     



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsge  genstandes sind in der beigefügten     7,eielinung          scheinatiscli    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine     eiste        Ausführingsforin    der  Unruhe, teilweise im axialen Schnitt,       Fig.    2 eine zweite     Ausführungsform    der  Unruhe in     Ansicht    und       Fig.3    den     Schwingungsverlauf    der     zwei          Schwungmassen    für beide     Beispiele.     



  Bei dem in     Fig.    1     veransehauliehten    Aus  führungsbeispiel ist in Lagern 1 eines     Rall-          mens    2 mittels Achszapfen. 3 eine     Schwung-          masse    4 drehbar gelagert. Diese     Schwung-          masse    4 ist gehäuseartig ausgebildet und be  herbergt in ihrem Innern eine zweite     Schwung-          masse    5, die mit.

   Hilfe von Achszapfen 6 in       Spurlagern    7 drehbar gelagert ist, die kon  zentrisch zu den     Aelisza.pfen    3 an der äussern       Schwungmasse    4     allgeordnet    sind. Eine     Spi-          ralfeder    8 ist mit dem einen Ende     all    einem         Fixpunkt    9, im gezeichneten Beispiel des Rah  mens 2, verankert. und mit dem andern Ende       hei    10 an der     Schwungmasse    4 befestigt.

   Die       Schwungmasse    4 bildet zusammen mit der  Feder 8 ein Schwingungsgebilde, das seine  Erregung vom Triebwerk her bei 11 erhält,  beispielsweise mittels eines Getriebes auf     me-          ehanisehe    Art oder mit Hilfe einer Kontakt  einrichtung auf elektromagnetische Art. Die  Schwungmasse 4 regelt dadurch den Gang  des Triebwerkes, z. B. demjenigen einer Uhr,  wie es an sich bekannt ist.

   Eine zweite Spiral  feder 12 liegt im Innern der äussern     Schwung-          masse    4 und ist.     einerends    bei 13 mit der     in-          nern        Schwungmasse    5     und        anderends    bei 14  mit der äussern     Sehwungniasse    4 verbunden.  Diese Spiralfeder 12 bildet zusammen mit der  innern     Schwungmasse    5 ein     zweites    Schwin  gungsgebilde, das seine Erregung vom ersten  erhält..  



  Die eigene Schwingungsdauer des     zweiten          Sehwingimgsgebildes    stimmt. angenähert mit  der     gewünschten    Schwingungsdauer der ge  samten     Unruhe    überein. Des weitem sind die  Verhältnisse so getroffen, dass die Schwin  gungsdauer des gedachten, aus der Feder 8  einerseits     lind    der     aus    der Schwungmasse 4,  der Feder 12 und der     Schwungmasse    5  kombinierten     (blasse    anderseits bestehenden       SehwingLingssystems    in der Grössenordnung  der gewünschten Schwingungsdauer der gan  zen Unruhe ist.  



  Um die beschriebene Unruhe in (Tang zu  bringen, werden die beiden     Schwungmassen    4      und 5 gleichzeitig im gleichen Sinne angewor  fen. Die     Schwingungserreging    der äussern  Masse 4 wird in der Folge vom Triebwerk  her bei 11 aufrechterhalten, während die in  nere Schwungmasse 5 ihre Schwingungserre  gung in der Folge nur von der äussern Masse  erhält.

   Wenn die äussere Masse jeweils in  einem     Umkehrpunkt    anlangt,     besitzt    die in  nere     blasse    5 noch     kinetiselie    Energie     -Lind     schwingt unter Spannung der Feder 12 noch  etwas weiter, während die erste Masse 4 be  reits die     Rückwärtsbeweg        ing    antritt, was die  Bewegungsumkehr der     innern    Masse 5 zeitlich  vorschiebt.     Umgekehrt    bewirkt, das Weiter  sehwingen der innern Masse 5 über den Um  kehrpunkt der äussern Masse 4 hinaus durch  die Spannung der Feder 12 eine Verzögerung  des Umkehrens der     äussern    Masse 4.

   Wenn die  Unruhe den stationären     Schwingungsmustand     erreicht hat, ist der zeitliche     Sehwingungsv    er  lauf der beiden Massen 4 und 5 in bezug auf den  ruhenden Rahmen 2 etwa so, wie er in     Fig.    3  dargestellt     ist.    Die Kurve a veranschaulicht  die     Bewegung    der     äussern    Masse 4 und die  Kurve b diejenige der     innern    Masse 5, deren  Schwingungsamplitude beträchtlich grösser als  die der andern ist, wie sich aus dem Vorste  henden durch das     Überschwingen    der     innern          Masse    erklären lässt.

   Aus     Fig.    3 ist ersichtlich,  dass die innere Masse 5 in ihrer Schwingung  zeitlich stets etwas hinter der äussern Masse 4  nachläuft und dass die Umkehr der letzteren  gegenüber     sinusförmigem    Verlauf der     Schwin-          gung    ausgedehnt ist, das heisst dass die Masse  jeweils während einer längeren Zeitspanne  in der Gegend der     Umkehrpunkte    verweilt.

    Praktische Versuche haben ergeben, dass  die     Schwingungsdauer    der äussern Masse 4  bei der beschriebenen Unruhe beträchtlich  konstanter ist, als bei -der bisherigen,     ein-          faehen    Unruhe mit nur einer     Sehwungmasse.     Dies wirkt sieh insbesondere dann für die  Gangregelung eines Triebwerkes günstig     aus,     wenn die zur     Sehwingungserr        egung    dienende  Kraft, die z.

   B. von einer Triebfeder herrührt,  nicht während der gesamten     Laufzeit.    des  Triebwerkes konstant     ist.    Die regelnde     Wir-          kung    des     innern    Schwingungsgebildes kann    man sich dadurch erklären, dass dieses von  der Erregung der     äussern    Masse weit. weniger  abhängig ist als das äussere     Sehw        ingungsge-          bilde    selbst, da. eine     verhältnismässig-    lose  Kopplung über die Feder 12 besteht, während  dennoch eine geringe     Rüeli:

  wirkun-    des innern       Sehwingungsgebildes    auf das äussere in sta  bilisierendem Sinne erfolgt. Während das  äussere     Sehwingungsgebilde    bei 11 verhältnis  mässig fest. mit den zu seiner Erregung die  nenden Mitteln     gekoppelt    und daher in gewis  sem Masse von diesen abhängig ist, ist die  Kopplung des innern     Schwingungsgebildes     mit diesen selben Mitteln nur sehr lose,     -Lind     zwar über das erste     Sehwin;

  ungsgebilde.    Das  innere     Sehwingungsgebilde    kann daher prak  tisch frei und     ungedämpft    schwingen, woraus  die höhere Stabilität seiner     Schwingung    resul  tiert.  



  Eine gewisse     Abhängigkeit    der     Sehwin-          gungsdauer    des innern     Sehwin-ungsgebildes     vom     äussern    ist     selbstverständlieh    immer noch  vorhanden, sonst könnte     umgekehrt    auch keine  stabilisierende     Wirkung    auf das äussere statt  finden.

   Dies geht     mich    aus der Tatsache her  vor, dass die     Sehwingun;:sdauer    des ganzen       Systems    in     bestinixxiten        Grenzen        durch    Ver  schieben des     Fixpunktes    9 der der äussern       Schwungmasse    4     zugeordneten    Feder 8 vor  genommen werden kann, ähnlich, wie es bei  den bisher     gebräuchlichen        Unruhen        aueh    der  Fall ist..  



  Nach     Fig.    2 sind die beiden     Schwung-          xnassen    in axialer     Richtung    nebeneinander an  geordnet, und zwar in der Bleiehen Achse c.  Die Spiralfeder     ä    verbindet wieder die     Masse     4 elastisch mit dem feststehenden Rahmen 2,  während die Spiralfeder 12 zur Kopplung der  Masse 5 mit der Masse 4 verwendet     ist.    Die       @Virl:

  ungsweise    dieser     Ausbildung    ist genau       gleieli,    wie in     bezu-        auf    das erste     Ausfüh-          rungsbeispiel    beschrieben     wurde.     



  Ebenso wäre die     Wirkungsweise    für eine  nicht dargestellte     Ausführung    die gleiche, bei  welcher die beiden     Schwun-massen    nicht um  eine gemeinsame Achse rotieren, sondern sich  irgendwie anders     gleiehsinni\;-    bewegen kön  nen. Die Spiralfedern sind dann durch an-           fiere    elastische Organe ersetzt, deren eines die  beiden Massen miteinander koppelt und deren  anderes die eine     -Masse    mit. einem Fixpunkt.  verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren, gekennzeichnet durch zwei bewegliche chwtingmassen, deren eine über ein elasti- selies Organ mit einem Fixpunkt verbunden ist und ihre Sehwingtmgserregung vom Trieb werk her erhält, während deren andere über ein elastisches Organ mit der ersten in Ver bindung steht.
    und daher ihre Sehwingungs- erregung von dieser erhält, das Ganze derart, dass das erste Schwinb ingsgebilde auf den Gang des Triebwerkes einwirkt und das zweite Schwingungsgebilde den Gang des ersten in regelndem Sinne beeinflusst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Unruhe nach PatentansprLlch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwungmas sen um eine gemeinsame Achse drehbar sind. ?. Unruhe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe der beiden Schwin gungsgebilde Spiralfedern sind. 3.
    Unruhe nach PatentansprZch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwungmassen ineinander ange ordnet sind. 4. Unruhe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass die auf den Gang des Triebwerkes einwirkende Sehssolngmasse die andere ge häuseartig umgibt und die innere Schwung- masse in an der äussern angeordneten Spur lagern drehbar gelagert ist. 5.
    Unruhe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 1, dadurch gekennzeich net, dass die der innern Schwungmasse zuge ordnete Spiralfeder im Innern .der äussern Schwungmasse liegt.. 6. Unruhe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwungmassen in axialer Rich tung nebeneinander angeordnet. sind.
CH276465D 1948-04-07 1948-04-07 Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren. CH276465A (fr)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2141555A1 (de) * 2008-07-04 2010-01-06 The Swatch Group Research and Development Ltd. Gekoppelte Resonatoren für Uhr

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2141555A1 (de) * 2008-07-04 2010-01-06 The Swatch Group Research and Development Ltd. Gekoppelte Resonatoren für Uhr
JP2010014717A (ja) * 2008-07-04 2010-01-21 Swatch Group Research & Development Ltd 時計用の連結共振子
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