CH276465A - Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren. - Google Patents
Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren.Info
- Publication number
- CH276465A CH276465A CH276465DA CH276465A CH 276465 A CH276465 A CH 276465A CH 276465D A CH276465D A CH 276465DA CH 276465 A CH276465 A CH 276465A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- unrest
- oscillation
- sub
- visual
- mass
- Prior art date
Links
- 206010038743 Restlessness Diseases 0.000 title claims description 18
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 29
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 claims description 13
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 8
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 6
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 208000001431 Psychomotor Agitation Diseases 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B17/00—Mechanisms for stabilising frequency
- G04B17/04—Oscillators acting by spring tension
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren. Dieselbe zeichnet sich durch zwei be wegliche Scli vungniassen aus, deren eine über ein elastisches Organ mit, einem Fixpunkt ver- hundeil ist und ihre Schwinginigserregung i,om Triebwerk her erhält,
während deren all- < lere über ein elastisches Organ mit der ersten in Verbindung steht und daher ihre Schwin- -ungserregung von dieser erhält, das Ganze derart, dass das erste Schwingungsgebilde auf den (Tang des Triebwerkes einwirkt und das zweite Schwingungsgebilde den Gang des ersten in regelndem Sinne beeinflusst.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsge genstandes sind in der beigefügten 7,eielinung scheinatiscli dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine eiste Ausführingsforin der Unruhe, teilweise im axialen Schnitt, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Unruhe in Ansicht und Fig.3 den Schwingungsverlauf der zwei Schwungmassen für beide Beispiele.
Bei dem in Fig. 1 veransehauliehten Aus führungsbeispiel ist in Lagern 1 eines Rall- mens 2 mittels Achszapfen. 3 eine Schwung- masse 4 drehbar gelagert. Diese Schwung- masse 4 ist gehäuseartig ausgebildet und be herbergt in ihrem Innern eine zweite Schwung- masse 5, die mit.
Hilfe von Achszapfen 6 in Spurlagern 7 drehbar gelagert ist, die kon zentrisch zu den Aelisza.pfen 3 an der äussern Schwungmasse 4 allgeordnet sind. Eine Spi- ralfeder 8 ist mit dem einen Ende all einem Fixpunkt 9, im gezeichneten Beispiel des Rah mens 2, verankert. und mit dem andern Ende hei 10 an der Schwungmasse 4 befestigt.
Die Schwungmasse 4 bildet zusammen mit der Feder 8 ein Schwingungsgebilde, das seine Erregung vom Triebwerk her bei 11 erhält, beispielsweise mittels eines Getriebes auf me- ehanisehe Art oder mit Hilfe einer Kontakt einrichtung auf elektromagnetische Art. Die Schwungmasse 4 regelt dadurch den Gang des Triebwerkes, z. B. demjenigen einer Uhr, wie es an sich bekannt ist.
Eine zweite Spiral feder 12 liegt im Innern der äussern Schwung- masse 4 und ist. einerends bei 13 mit der in- nern Schwungmasse 5 und anderends bei 14 mit der äussern Sehwungniasse 4 verbunden. Diese Spiralfeder 12 bildet zusammen mit der innern Schwungmasse 5 ein zweites Schwin gungsgebilde, das seine Erregung vom ersten erhält..
Die eigene Schwingungsdauer des zweiten Sehwingimgsgebildes stimmt. angenähert mit der gewünschten Schwingungsdauer der ge samten Unruhe überein. Des weitem sind die Verhältnisse so getroffen, dass die Schwin gungsdauer des gedachten, aus der Feder 8 einerseits lind der aus der Schwungmasse 4, der Feder 12 und der Schwungmasse 5 kombinierten (blasse anderseits bestehenden SehwingLingssystems in der Grössenordnung der gewünschten Schwingungsdauer der gan zen Unruhe ist.
Um die beschriebene Unruhe in (Tang zu bringen, werden die beiden Schwungmassen 4 und 5 gleichzeitig im gleichen Sinne angewor fen. Die Schwingungserreging der äussern Masse 4 wird in der Folge vom Triebwerk her bei 11 aufrechterhalten, während die in nere Schwungmasse 5 ihre Schwingungserre gung in der Folge nur von der äussern Masse erhält.
Wenn die äussere Masse jeweils in einem Umkehrpunkt anlangt, besitzt die in nere blasse 5 noch kinetiselie Energie -Lind schwingt unter Spannung der Feder 12 noch etwas weiter, während die erste Masse 4 be reits die Rückwärtsbeweg ing antritt, was die Bewegungsumkehr der innern Masse 5 zeitlich vorschiebt. Umgekehrt bewirkt, das Weiter sehwingen der innern Masse 5 über den Um kehrpunkt der äussern Masse 4 hinaus durch die Spannung der Feder 12 eine Verzögerung des Umkehrens der äussern Masse 4.
Wenn die Unruhe den stationären Schwingungsmustand erreicht hat, ist der zeitliche Sehwingungsv er lauf der beiden Massen 4 und 5 in bezug auf den ruhenden Rahmen 2 etwa so, wie er in Fig. 3 dargestellt ist. Die Kurve a veranschaulicht die Bewegung der äussern Masse 4 und die Kurve b diejenige der innern Masse 5, deren Schwingungsamplitude beträchtlich grösser als die der andern ist, wie sich aus dem Vorste henden durch das Überschwingen der innern Masse erklären lässt.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die innere Masse 5 in ihrer Schwingung zeitlich stets etwas hinter der äussern Masse 4 nachläuft und dass die Umkehr der letzteren gegenüber sinusförmigem Verlauf der Schwin- gung ausgedehnt ist, das heisst dass die Masse jeweils während einer längeren Zeitspanne in der Gegend der Umkehrpunkte verweilt.
Praktische Versuche haben ergeben, dass die Schwingungsdauer der äussern Masse 4 bei der beschriebenen Unruhe beträchtlich konstanter ist, als bei -der bisherigen, ein- faehen Unruhe mit nur einer Sehwungmasse. Dies wirkt sieh insbesondere dann für die Gangregelung eines Triebwerkes günstig aus, wenn die zur Sehwingungserr egung dienende Kraft, die z.
B. von einer Triebfeder herrührt, nicht während der gesamten Laufzeit. des Triebwerkes konstant ist. Die regelnde Wir- kung des innern Schwingungsgebildes kann man sich dadurch erklären, dass dieses von der Erregung der äussern Masse weit. weniger abhängig ist als das äussere Sehw ingungsge- bilde selbst, da. eine verhältnismässig- lose Kopplung über die Feder 12 besteht, während dennoch eine geringe Rüeli:
wirkun- des innern Sehwingungsgebildes auf das äussere in sta bilisierendem Sinne erfolgt. Während das äussere Sehwingungsgebilde bei 11 verhältnis mässig fest. mit den zu seiner Erregung die nenden Mitteln gekoppelt und daher in gewis sem Masse von diesen abhängig ist, ist die Kopplung des innern Schwingungsgebildes mit diesen selben Mitteln nur sehr lose, -Lind zwar über das erste Sehwin;
ungsgebilde. Das innere Sehwingungsgebilde kann daher prak tisch frei und ungedämpft schwingen, woraus die höhere Stabilität seiner Schwingung resul tiert.
Eine gewisse Abhängigkeit der Sehwin- gungsdauer des innern Sehwin-ungsgebildes vom äussern ist selbstverständlieh immer noch vorhanden, sonst könnte umgekehrt auch keine stabilisierende Wirkung auf das äussere statt finden.
Dies geht mich aus der Tatsache her vor, dass die Sehwingun;:sdauer des ganzen Systems in bestinixxiten Grenzen durch Ver schieben des Fixpunktes 9 der der äussern Schwungmasse 4 zugeordneten Feder 8 vor genommen werden kann, ähnlich, wie es bei den bisher gebräuchlichen Unruhen aueh der Fall ist..
Nach Fig. 2 sind die beiden Schwung- xnassen in axialer Richtung nebeneinander an geordnet, und zwar in der Bleiehen Achse c. Die Spiralfeder ä verbindet wieder die Masse 4 elastisch mit dem feststehenden Rahmen 2, während die Spiralfeder 12 zur Kopplung der Masse 5 mit der Masse 4 verwendet ist. Die @Virl:
ungsweise dieser Ausbildung ist genau gleieli, wie in bezu- auf das erste Ausfüh- rungsbeispiel beschrieben wurde.
Ebenso wäre die Wirkungsweise für eine nicht dargestellte Ausführung die gleiche, bei welcher die beiden Schwun-massen nicht um eine gemeinsame Achse rotieren, sondern sich irgendwie anders gleiehsinni\;- bewegen kön nen. Die Spiralfedern sind dann durch an- fiere elastische Organe ersetzt, deren eines die beiden Massen miteinander koppelt und deren anderes die eine -Masse mit. einem Fixpunkt. verbindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren, gekennzeichnet durch zwei bewegliche chwtingmassen, deren eine über ein elasti- selies Organ mit einem Fixpunkt verbunden ist und ihre Sehwingtmgserregung vom Trieb werk her erhält, während deren andere über ein elastisches Organ mit der ersten in Ver bindung steht.und daher ihre Sehwingungs- erregung von dieser erhält, das Ganze derart, dass das erste Schwinb ingsgebilde auf den Gang des Triebwerkes einwirkt und das zweite Schwingungsgebilde den Gang des ersten in regelndem Sinne beeinflusst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Unruhe nach PatentansprLlch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwungmas sen um eine gemeinsame Achse drehbar sind. ?. Unruhe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe der beiden Schwin gungsgebilde Spiralfedern sind. 3.Unruhe nach PatentansprZch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwungmassen ineinander ange ordnet sind. 4. Unruhe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass die auf den Gang des Triebwerkes einwirkende Sehssolngmasse die andere ge häuseartig umgibt und die innere Schwung- masse in an der äussern angeordneten Spur lagern drehbar gelagert ist. 5.Unruhe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 1, dadurch gekennzeich net, dass die der innern Schwungmasse zuge ordnete Spiralfeder im Innern .der äussern Schwungmasse liegt.. 6. Unruhe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwungmassen in axialer Rich tung nebeneinander angeordnet. sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH276465T | 1948-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH276465A true CH276465A (fr) | 1951-07-15 |
Family
ID=4480754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH276465D CH276465A (fr) | 1948-04-07 | 1948-04-07 | Unruhe an Triebwerken, insbesondere für Uhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH276465A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2141555A1 (de) * | 2008-07-04 | 2010-01-06 | The Swatch Group Research and Development Ltd. | Gekoppelte Resonatoren für Uhr |
-
1948
- 1948-04-07 CH CH276465D patent/CH276465A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2141555A1 (de) * | 2008-07-04 | 2010-01-06 | The Swatch Group Research and Development Ltd. | Gekoppelte Resonatoren für Uhr |
| JP2010014717A (ja) * | 2008-07-04 | 2010-01-21 | Swatch Group Research & Development Ltd | 時計用の連結共振子 |
| US7950846B2 (en) | 2008-07-04 | 2011-05-31 | The Swatch Group Research And Development Ltd | Coupled resonators for a timepiece |
| CN101620406B (zh) * | 2008-07-04 | 2012-04-18 | 斯沃奇集团研究及开发有限公司 | 钟表的耦合谐振器 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE602005005465T2 (de) | Uhr | |
| CH113025A (de) | Verfahren zur Steuerung eines Drehbewegungen ausführenden Mechanismus. | |
| DE102005058321B4 (de) | Uhr | |
| DE2214915C3 (de) | Schwingungsmotor in einem am Schwinger befestigten und mit Flüssigkeit gefüllten Gehäuse | |
| DE1943197A1 (de) | Unruh fuer Uhren | |
| DE809420C (de) | Magnetische Ankerhemmung | |
| CH516838A (de) | Elektromechanischer Gangantrieb für elektrische Uhren | |
| DE2331336A1 (de) | Zeitanzeige-vorrichtung | |
| DE404203C (de) | Waelzlager fuer Pleuelstangen | |
| DE809057C (de) | Leiseganghemmung, insbesondere fuer Wecker | |
| DE524589C (de) | Geschwindigkeitsmesser | |
| DE855918C (de) | Verfahren zum Betrieb von Schwingungserzeugern | |
| DE896480C (de) | Magnetische Hemmung fuer Uhrwerke | |
| DE1673725C (de) | Synchronisiervorrichtung fur ein Uhr werkpendel | |
| DE1548072C (de) | Elektrisch antreibbare Uhr | |
| DE954498C (de) | Schwungmasse am rotierenden Anker eines polarisierten Nebenuhrwerkes | |
| CH282505A (de) | Federwerk mit Stahlbandfeder. | |
| DE2437C (de) | Rotationspendel | |
| DE490240C (de) | Torsionspendel | |
| DE1064885B (de) | Einrichtung zum Begrenzen der Amplitude von Unruhschwingungen | |
| CH338153A (de) | Elektromagnetische Aufzugsvorrichtung | |
| AT126492B (de) | Resonanzfederantrieb mit von der Resonanzfeder gesteuertem Triebrad. | |
| AT211743B (de) | Hemmregler ohne Eigenschwingung | |
| CH331272A (de) | Uhr mit Selbstaufzug durch eine Schwingmasse | |
| DE1117501B (de) | Elektrische Uhr |