CH276604A - Verfahren zur Herstellung eines Reduktionsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Reduktionsmittels.

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CH276604A
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sodium sulphide
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reaction
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Reduktionsmittels.



   Es wurde gefunden, dass ein   Reduktions-    mittel hergestellt werden kann, wenn man   Fruchtzucker    in konzentrierter Lösung in der Wärme mit   Schwefelnatrium    behandelt.



   Das neue Reduktionsmittel ist nach dem Trocknen und Zerkleinern ein gelbes Pulver, das stark reduzierende Eigenschaften besitzt und sehr wenig hygroskopisch ist.



   Als Ausgangsstoffe kommen für das vorliegende Verfahren einerseits   Fruchtzucker    und anderseits   Schwefelnatrium    in irgendeiner technisch zugänglichen   Erscheinungs-    form, z. B. als wasserfreies Produkt, in kristallisierter Form oder als Lösung, beispielsweise als konzentrierte wässerige   Losung,    in Betracht. Es ist keineswegs erforderlieh, bestimmte, z. B. stöchiometrische, Mengenverhältnisse von   Fruchtzucker    und   Schwefel-    natrium einzuhalten. Das Mengenverhältnis kann vielmehr in weiten Grenzen schwanken ; beispielsweise erhält man brauchbare Resultate bei Verwendung von 0, 5 bis 5 Teilen   Frucht-    zucker auf 1 Teil kristallisiertes   Schwefel-    atrium.

   Besonders günstige Ergebnisse erzielt man bei Verwendung von mindestens   1    bis etwa 3 Teilen, vorzugsweise etwa 2 Teilen   Fruchtzucker    auf 1 Teil   kristallisiertes      Schwe-    felnatrium. Die Abtrennung bestimmter   Reak-    tionsprodukte ist in der Regel nicht erforder  lich.    Für die meisten   Verwendungszweeke    kann das Rohprodukt, das vermutlich neben dem durch chemische Umsetzung entstandenen Produkt noeh   einen Uberschuss    der einen oder andern Komponente aufweist, unmittelbar verwendet werden.



   Die Durchführung der Reaktion zwischen Fruchtzueker und Schwefelnatrium muss gemäss vorliegendem Verfahren in konzentrierter Lösung erfolgen. Eine Reaktion tritt innerhalb nützlicher Frist und unter   teehnisch    anwendbaren Bedingungen meist nur dann ein, wenn auf die Mischung von kristallisiertem Schwefelnatrium und   Fruchtzucker    gerechnet nicht mehr als etwa 5 Teile Wasser, vorzugsweise aber weniger, vorhanden sind.



  Falls der urspriingliche Ansatz aus irgendeinem Grunde mehr Wasser enthalten sollte, kann er durch Entfernen von Wasser, z. B. durch Eindampfen, zweckmässig bis zur Sirupdicke, in den reaktionsfähigen Zustand gebracht werden. Das Eintreten einer Reaktion äussert sich durch eine Entwicklung von Schwefelwasserstoff.



   Die Reaktion wird gemäss vorliegendem Verfahren in der Wärme, z. B. zwischen etwa   50 und    etwa   HO",    zweckmässig bei etwa 60 bis   80", durchgefiihrt.   



   Die erhaltenen Produkte können   unmittel-    bar anschliessend an die Reaktion oder auch in einem späteren Zeitpunkte bis zur Trockne eingedampft werden. Zweckmässig nimmt man das Troeknen im Vakuum vor, und zwar bei Temperaturen, die die Reaktionstemperatur nicht oder nieht wesentlich übersteigen.



   Das so erhaltene Reaktionsmittel ist in getroeknetem Zustande überraschend beständig und sehr wenig hygroskopisch. Es eignet sich insbesondere zum Reduzieren von   Schwefel-    farbstoffen und kann das beim Arbeiten mit   Schwefelfarbstoffen    übliche   Schwefelnatrium    oder auch andere zu diesem Zweeke vorge  schlagene    Reduktionsmittel mit Vorteil ersetzen.



   Beispiel 1 :
Zu 25 Teilen im eigenen Kristallwasser ge  selimolzenem    Schwefelnatrium werden bei   60     50 Teile   Fruchtzucker    eingerührt. Unter mässiger Schwefelwasserstoffentwicklung steigt die Temperatur der Schmelze infolge exothermer Reaktion an. Man hÏlt 5 Minuten bei 70 bis 80¯ und dampft hierauf den sirupartigen Brei im Vakuum bei 100¯ zur Trockne ein. Man erhält eine blasige, spr¯de Masse, die in üblicher Weise zerkleinert, beispielsweise gepulvert, werden kann.



   Beispiel 2 :
50 Teile einer von unlöslichen Verunreinigungen abfiltrierten   15 /oigen Sehwefel-      natriumlosung    erhitzt man auf   70  und trägt    50   Teile'Fruehtzucker    ein. Unter dauerndem Rühren lässt man im Vakuum etwa 20 Teile Wasser bei dieser Temperatur abdampfen und trocknet die erhaltene   Sehmelze    anschliessend im Vakuum bei etwa 100¯.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Reduktionsmittels, dadureh gekennzeichnet, dass man Fruchtzucker in konzentrierter Losung in der WÏrme mit Schwefelnatrium behandelt.
    Das neue Reduktionsmittel ist nach dem Trocknen und Zerkleinern ein gelbes Pulver, das stark reduzierende Eigenschaften besitzt und sehr wenig hygroskopisch ist.
CH276604D 1946-02-01 1946-02-01 Verfahren zur Herstellung eines Reduktionsmittels. CH276604A (de)

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CH276604D CH276604A (de) 1946-02-01 1946-02-01 Verfahren zur Herstellung eines Reduktionsmittels.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3645754A (en) * 1967-08-11 1972-02-29 Polak Frutal Works Meat flavor and its preparation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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