CH276696A - Vorrichtung zum Entwickeln von Küpenfarbstoffen. - Google Patents

Vorrichtung zum Entwickeln von Küpenfarbstoffen.

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CH276696A
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  Vorrichtung zum Entwickeln von     Küpenfarbstoffen.       Für die Entwicklung von     Küpenfarbstof-          fen    auf bedruckten Geweben sind bisher     zwei     Verfahren und die für deren Ausübung ange  wandten Vorrichtungen bekanntgeworden.  



  Das älteste ist die Behandlung in einem  einheitlichen Dämpfraum, in welchem das  über Rollen oder nach dem Hängeschleifen  system durchlaufende Gewebe bei einer Tem  peratur von<B>100</B> bis 120  C gedämpft wird.  



  Das     zweite    Verfahren geht von der Er  kenntnis aus, dass ein besserer Druck und eine  vollkommenere Ausnutzung der Farbstoffe  erzielt wird, wenn man das Dämpfen bei auf  einanderfolgenden Temperaturen unterschied  licher Höhe unterhalb dem Siedepunkt des  Wassers, anfangend bei 70 bis 80  C und im  zweiten Teil bei 50 bis 600 C, vornimmt. Er  zielt wird dieses Resultat dadurch, dass man  das in den Dämpfer eintretende Gewebe der  Einwirkung von elektrisch erwärmten Heiz  körpern aussetzt. Diese Heizvorrichtungen  sind in dem Dämpfraum unmittelbar unter  der horizontal einlaufenden Gewebebahn unter  gebracht.  



  Der hier beschrittene Weg ist sehr unvoll  kommen.  



  Einmal ist es sehr schwer, im Bleiehen  Raum Temperaturen aufrechtzuerhalten, von       denen        die        eine        um        50%        höher        liegt        als     die andere, während anderseits noch weitere  Bedingungen     !u    erfüllen sind, deren Verwirk  lichung die Einheitlichkeit des Raumes eben  falls entgegensteht.

   Der Farbstoff wird wäh  rend des Färbens zwei Reaktionen unterwor-         fen,    im Anfang einem     Reduktionsprozess    und  darauffolgend einer Fixierung auf der     Pa-          ser.    Das Reduzieren muss im luftfreien Dampf  vorgenommen werden. Garantie für luftfreien  Dampf hat man selbstverständlich nur über  l00  C, einer Temperatur, die der Fixierung  aber unzuträglich ist.     Will    man vollkom  menere Arbeitsbedingungen schaffen, so bleibt  nur eine Lösung, bestehend in dem     Ausein-          anderziehen    des Dämpfers in zwei getrennte  Aggregate.

   Der Richtung des Gewebelaufes  folgend erhält das erste eine reine Dampf  füllung mit 100 bis     120     C Temperatur und  das zweite eine solche mit Dampf von 60 bis  800 C oder auch darunter. Beide Räume wer  den mit getrennten Wärme- und Feuchtig  keitsreglern versehen.  



  In der Zeichnung ist eine für die Durch  führung des Verfahrens geeignete Einrich  tung dargestellt. P ist, die     Paddingmaschine,     D der Dämpfer, unterteilt in den     Ultrarot-          oder        Hochfrequenz-Reditzierer        Dl    und den       Fixierer        D..    In der Zeichnung dargestellt sind  die     Ultra-Rot-Strahler        Jl.    An ihre Stelle tre  ten in gleicher Lage die Elektroden, für den  Fall, dass die Gewebebahn durch ein Hoch  frequenzfeld geführt wird. Es ist. klar er  siehtlieh, dass sieh beide Apparate in Tem  peratur und Gasinhalt nicht beeinflussen.  



  Das Gewebe tritt. aus der     Paddingmasehine     zunächst in die Vorkammer K des Dämpfers  Dl. Sie dient als Schleuse, die den Eintritt  der Luft durch den Einführungsschlitz ver  hindern soll. In der Vorkammer wird der      Dampf durch die Behälter B entwickelt.  Er steigt mit dem Gewebe in dem     Dämpf-          raum    hoch und wird unter Einwirkung  der     Ultra-Rot-Strahler    auf Temperatur ge  halten. Durch die Zwischenwände Z, die  den Dämpfraum und die Vorkammer tren  nen, tritt. in dieser eine leichte Stauung  ein und damit, ein gewisser Überdruck. Ei,  stellt das Hilfsmittel dar, durch welches das  Eindringen von Luft vermindert wird.

   Den  Übergang der Stoffbahn aus dem Dämpfraum  Dl in die Fixierabteilung     D.,    vermittelt der  Kanal     C,    durch welchen auch der     Überschuss-          dampf        hinübergeleitet    wird. Ausserdem aber  erhält der Fixierraum seinen eigenen Dampf  erzeuger E und die Heizung     1I.        Temperatur-          und        Feuchtigkeitsregler    bekannter Ausbildung  sind in beiden Räumen     eingebaut.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Reduzieren und Fixieren von Küpenfarbstoffen auf Geweben, bestehend aus zwei aufeinanderfolgenden Räumen, welche nur durch einen engen Kanal zwecks Über führung zu behandelnder Gewebebahnen in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Raum Mittel vorhanden sind, um das Gewebe in Gegenwart von Wasser dampf und in Abwesenheit von Luft in seiner ganzen Sehielitdicke rasch und gleiebrnässir auf eine Temperatur von 100 bis 120" C zu erwärmen,
    während der zweite Raum mit ge sonderten Mitteln für die Zufuhr von Dampf und Wärme zum Fixieren des Farbstoffes bei einer Temperatur von 100" C versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Er hitzung der Gei ebebahn in dem zum Redu zieren vorgesehenen ersten Raum Ultra-Rot- Strahler vorgesehen sind.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als 31ittel zur Er hitzung der Gewebebahn in dem zum Redu zieren vorgesehenen ersten Raum Elektroden zur Erzeugung von Hoehfrequenzfeldern vor gesehen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine zum Einführen der Stoffbahn in den ersten Raum dienende, schleusenartig ausgebildete V orkaminer sowie durch Mittel, um in dieser Vorkammer einen leichten Überdruck hervorzurufen.
CH276696D 1949-05-04 1949-05-04 Vorrichtung zum Entwickeln von Küpenfarbstoffen. CH276696A (de)

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CH276696D CH276696A (de) 1949-05-04 1949-05-04 Vorrichtung zum Entwickeln von Küpenfarbstoffen.

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005034B (de) * 1954-08-11 1957-03-28 Emil Mende Daempfvorrichtung zum Daempfen von insbesondere bedruckten Gewebebahnen
DE970839C (de) * 1953-01-27 1958-11-06 Textilmaschb Zittau Veb Vorrichtung zum Bedrucken von Stoffbahnen
DE1043265B (de) * 1952-05-02 1958-11-13 Monforts Fa A Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Entwicklung von auf Textilwaren aufgedruckten Farbstoffen
US3105374A (en) * 1960-09-26 1963-10-01 Frymann & Fletcher Ltd Dyeing apparatus
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