CH276713A - Betriebsverfahren einer elektroosmotischen Zelle und Zelle zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Betriebsverfahren einer elektroosmotischen Zelle und Zelle zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH276713A
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/427Electro-osmosis

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Description


  



  Betriebsverfahren einer elektroosmotischen Zelle und Zelle zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Es ist bekannt, dass die in einer Lösung, z. B. Quellwasser, befindliehen Ionen, die der Einwirkung eines elektrischen Feldes ausgesetzt werden, das Bestreben haben, je nach ihrer Polarität entweder zur Anode oder zur Kathode zu wandern. Hierbei haben z. B.   Ale-    tallionen von Salzen eine positive Ladung und wandern zur Kathode, während Niehtmetallionen eine negative Ladung besitzen und mithin zur Anode gelangen.



   Von dieser Erscheinung wird bereits zum Zweeke der Entfernung bestimmter Ionen aus einer Flüssigkeit, z. B. der Entsalzung (Rei  nigung)    von Wasser auf elektrischem Wege Gebrauch gemacht und man bedient sich   hierzu elektroosmotischer    Zellen, welche in der Regel aus Anode und Kathode sowie je einern Diaphragma bestehen, welches einen   Anodes-    und einen Kathodenraum abteilt. Die zu ent  salzende Flüssigkeit    wird in den von diesen beiden Diaphragmen begrenzten Raum eingeleitet und dort, durch diese Diaphragmen hindurch, der Wirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt. Im Anoden- bzw.

   Kathodenraum   reiehert      sieh    die Flüssigkeit mit den   ausge-      schiedenen    Ionen resp. deren chemischen Verbindungen an, die durch Spülung entfernt werden. Das Spülmittel kann hierbei von der zu reinigenden bzw. entsalzenden Flüssigkeit abgezweigt werden.



   Die Erfindung betrifft ein   Betriebsverfah-    ren einer elektroosmotischen Zelle, die einen von Diaphragmen begrenzten   Rohflüssigkeits-    raum und jenseits dieser Diaphragmen einen   Anoden-bzw.    Kathodenraum besitzt, wobei die in den Elektrodenräumen sich anreichernden Ionen durch Spülung mit Rohflüssigkeit entfernt werden, welche durch zwischen   Rohflüs-    sigkeitsraum und Kathodenraum einerseits sowie zwischen Rohflüssigkeitsraum und Anodenraum anderseits in den Diaphragmen vorgesehene   Durehtrittsöffnungen    in den betreffenden   Elektrodenraum    eintritt.



   Es ist gefunden worden, da. die richtige Bemessung der Menge an spülender Flüssigkeit für die Wirtschaftlichkeit der Zelle von beträehtlichem'Einfluss ist. Wird zu wenig g so reichert sich die Umgebung von   Kathode und/oder    Anode übermässig mit den auszuscheidenden Ionen und deren Entla  dungsprodukten    an ; dadurch entsteht die Mög  lichkeit,    dass durch rein chemische Diffusion Ionen und/oder deren chemische   Verbindun-    gen in den Reinigungsraum zurückgelangen, was den Wirkungsgrad der Apparatur bedeutend   versehlechtern    würde.

   Wird hingegen zu viel gespült, so bedeutet dies neben einem unnützen   Flilssigkeitsverlust    auch einen zu hohen Anstieg des   Zellenwiderstandes    und damit einen zu geringen Stromdurchgang ; die Leistung der Zelle wird dadurch erheblich sinken.   Schlie#lich    besteht auch ein Bedürfnis nach Geräten, die nicht nur zur   Behand-    lung von Flüssigkeiten bzw. Lösungen stets gleicher Zusammensetzung Verwendung finden können, sondern mit denen es auch mög lich ist, verschiedene Flüssigkeiten zu   behan-    deln, denen offenbar auch verschiedene optimale Spülmengen zugeordnet sind.



   Man hat bisher, bei den praktisch ausgeführten Konstruktionen, in Unkenntnis der Bedeutung, welche die richtige Spülmenge für die Wirtschaftlichkeit des Betriebes geniesst, sich damit   begnügt,    zwecks Spülung des   Anoden-und    Kathodenraumes   Durchtritts-      offnungen    vorzusehen, welche mehr oder minder gefühlsmässig auf die gesamte Grosse der Zellen abgestimmt waren und im übrigen dem Einfluss der Spülmenge auf die Gesamtwirtsehaftlichkeit in der Anlage keine wesentliche Beachtung geschenkt.



   Das erfindungsgemässe Betriebsverfahren ist nun dadurch gekennzeichnet, dass die in den Diaphragmen vorgesehenen Durchtritts  offnungen    derart bemessen sind, dass der Spülmengenanteil L des   Elektrodenraumes    in Liter pro Stunde der Formel
EMI2.1     
 entspricht, worin A die absoute   Volumengeschwindigkeit    des Rohflüssigkeitsgesamtzulaufes in Liter pro Stunde,   B    den spezifischen   elektrischen Wi-    derstand der Rohflüssigkeit in Ohm pro   cm3,      1    den Inhalt des   Elektrodenraumes    in Litern und K einen von der   Zellenleistung    und der Art des Elektrodenraumes abhängigen Faktor bedeuten,

   weleh letzterer bei einer von 10 auf 150 Stundenliter steigender Leistung der Zelle für den Kathodenraum von 0, 65       0, 35 auf 1, 5       0, 5 und für den Anodenraum von 0, 02       0,   004    auf 0, 3       0, 05 steigt.



   Die Auffindung dieser formelmässig ausgedrückten Zusammenhänge lag keineswegs nahe. Zunächst seheint es, als ob diese Gleichung keine besonders eigenartigen, nicht naheliegenden Merkmale enthalten würden, denn   1.      mu#    die aufzubringende Spülmenge L pro
Zeiteinheit der pro Zeiteinheit zur Be handlung gelangenden   Flüssigkeitsmenge@l       logischerweise    direkt proportional sein, 2.

   muss die aufzubringende Spülmenge   L    pro Zeiteinheit   grossenordnungsmässig    der
Raumgrösse I des Spülraumes umgekehrt proportional sein, da die Konzentration der
Verunreinigungen im Spülraum wegen der
Gefahr einer   Riiekdiffusion    in den   Behand-       lungsraum    eine bestimmte Grosse   logischer-    weise nicht   übersehreiten    darf, 3.

   muss die   aufzubringende Spülmenge    L pro
Zeiteinheit umgekehrt proportional dem spezifischen Widerstand R der zur Behand lung gelangenden Flüssigkeit sein, da be kanntlich die Konzentration einer Lösung umgekehrt proportional mit ihrem   spezifi-    schen Widerstand ist und sicher auch die sich im Spülraum pro Zeiteinheit aus    scheidenden Verunreinigungen    proportional mit der Konzentration der   Ausgangslosung    steigen.



   Aus diesen Erwägungen ergäbe sich aber lediglich die mathematische Beziehung   
L = A
I. R    durch welche die für das   vorliegende Betriebs-    verfahren einzuhaltenden   llassnahmen    jedoeh nicht ausreichend beschrieben werden können.



  Es ist nun gefunden worden, dass, in   Abwei-      chung    von dieser einfachen Formel, der Wert R in der Praxis den Exponenten   1/s    trägt und dass noch ein Faktor K in diese Beziehung eingehen   mu#.    Es ist nämlich der   Spül-    mengenanteil des auf den Inhalt des Elektrodenraumes bezogenen relativen   Durelisatzes    des Gerätes nicht einfach verkehrt proportional dem spezifischen elektrischen Widerstand R der zu behandelnden Flüssigkeit, sondern steht in einem   wirkungsfunktionellen    Zusammenhang mit der Volumengesehwindigkeit   t    der zu behandelnden Flüssigkeit und deren spezifischem elektrisehem Widerstand R.

   Dieser relative Spülmengenanteil ist nämlieh einer Potenzfunktion von   A    und einer Potenzfunktion von R proportional. Dabei gilt für die optimalen   teehnisehen    Betriebsbedingungen folgender Zusammenhang :
EMI2.2     
 worin man   a    als     Spülmengenexponentx- und      b      als   Spülmengenfaktor   bezeichnen    kann. 



  Erfindung, die   Wertefür-E    zu wählen hat.



  Dies gestaltet sich in der Praxis sehr einfach, wie die   folgenden Ausführungsbeispiele zeigen    sollen :
Beispiel 1 :
Es soll ein   Quellwasser    entsalzt werden, dessen spezifischer Widerstand 3375 Ohm pro   Kubikzentimeterwürfel    betrage, bei einem Ab  dampfrückstand    von 226   mg/Liter.    Dieser Widerstand kann aus dem   Abdampfrückstand    an Hand einer in der Literatur gegebenen Formel rechnerisch ermittelt werden. Die   Durchlaufmenge    A betrage 50 Liter, der Inhalt I des Kathodenraumes 3 Liter, des Anodenraumes 2 Liter.

   Nach der Formel (5) und den Beziehungen (6) und (7) ergibt sich zunächst für den Kathodenraum für die beiden Grenzfälle von K bei 50 Liter Durchlauf eine   Spülmenge    zwischen rund 0, 5 und   1,    5 Liter. Für den Anodenraum kann wegen der sehr geringen Differenz der Grenzwert das arithmetisehe Mittel 0, 04 für K eingesetzt werden, wobei sich ein Wert von 0, 06 Liter für die   Spülmenge    L ergibt. Zur Ermittlung des optimalen Wertes für die   Kathodenspülung    stellt man zunächst die Anodenspülung auf den   vorausberechneten    Wert und lässt die Anlage nacheinander mit 0, 5, 1, 0 und 1, 5 Liter   Kathodenspülung    laufen.

   Dabei ergibt sich, dass   sieh    die Ergebnisse in bezug auf Qualität und Quantität des Reinwassers mit zunehmender Spülmenge gleichmässig verschlechtern.



  Es ist also der niedrigste Wert von 0, 5 Liter als optimaler Wert anzusehen.



   Beispiel :
Es sei dasselbe Wasser mit einem Ab dampfrüekstand von   226 mg/Liter und einem    spezifischen Widerstand von 3375 Ohm pro    Kubikzentimeterwürfel    in einer Anlage mit
100 Liter Stundenleistung zu reinigen. Der
Inhalt I des   Kathodenraumes betrage    6 Liter, der Inhalt des Anodenraumes 3 Liter. Setzt man für K im Anodenraum den   Durch-       schnittswert    0, 115, so berechnet sich für die    Anodenspülung    eine stiindliche Menge von
0,   25    Liter.

   An der Apparatur wird nun diese
Spülung eingestellt, worauf entsprechend dem Diese beiden Grössen werden für den   prak-    tischen Gebrauch in potenzfunktioneller Ab  hängigkeit    von A zum Faktor K zusammengezogen, mit dem sie daher in folgendem Zu  sammenhang    stehen :

      K = b-A-    (3)
Die Prinzipformel für die richtig dimen  sionierte    absoute   Spülmenge    in Stundenlitern lautet demnaeh :
EMI3.1     

Um   finir    die Bedürfnisse der Praxis zu einer besser entsprechenden Formel zu gelangen, empfiehlt es sieh, diese wie folgt auszu  driieken    :
EMI3.2     

Auf Grund von Versuchen ist gefunden worden, dass die absoute Grösse des Faktors K mit steigender Stundenliterleistung der Zelle ebenfalls ansteigt, wobei die Grosse des Wertes K je naehdem, ob es sich um die   Spülmittel-    menge des Anodenraumes oder des Kathodenraumes handelt, beträchtlich verschieden ist.



  Für den Kathodenraum beträgt dieser Wert ungefähr 0,   65-1,    5, für den Anodenraum ungefähr 0,   02-0,    3, wobei die   niedrigerenWerte    einer   Stundenliterleistung    von 10 und die höheren Werte einer solchen von 150 Liter Reinwasser pro Stunde entsprechen. In der Praxis sind natürlich Abweichungen von diesem Optimalwert nach oben und unten zugelassen, deren Grosse, wie gefunden wurde, ebenfalls für den Kathoclenraum bzw.

   Anodenraum ver  schieden    ist, so dass man.   schlie#lich    die Grösse von K wie   folgt ausdrüeken    kann : K   (Kath.)#0,65 ¯ 0,35 bis 1,5 ¯ 0,5    (6)   K      (Anod.)#0,02 ¯ 0,004   bis 0, 3   + 0, 05    (7)
Das   Kurvenblatt (s.

   Fig. 1    der Zeichnung, in der auf der Abszisse die   Stundenliterlei-      stung    des Gerätes und auf der Ordinate die Werte von     Ii   aufgetragen    sind) zeigt die durch diese Grenzwerte festgelegten Bereiche, aus denen man somit, bei Verwirklichung der   vorhergebenden    Beispiel 3 Versuche mit weeh  selnden Kathodenspülmengen von    0, 70, 1,   30    und 1, 90 Liter   durehgeführt    werden, die un  gefähr    den beiden Grenzwerten für K und dem Durehsehnittswert derselben entsprechen.



  Bei diesen Versuchen ergibt sieh, dass zwischen 0, 70 und   1,    30   Liter Kathodenspülung sich    nur unmerkliehe Versehiebungen in bezug auf Qualität und Quantität des gereinigten Wassers ergeben, bei 1, 90 Liter dagegen eine sta. rke Verschlechterung eintritt. Ein mit 1, 6 Liter   durchgeführter Versuch bestätigt diese    Tendenz. Es wurden daher   1, 30    Liter Kathodenspülung als Optimum angenommen und damit im laufenden Betrieb einwandfreie Ergebnisse erzielt.



   Die absoute Volumengeschwindigkeit A der Rohflüssigkeit, gemessen in Litern pro Stunde, stellt jene   Rohflüssigkeitsmenge    in Litern dar, welche in die Zelle in dem Zeitraum einer Stunde tatsächlich eintritt.    lTm    nun Zellen zur Reinigung verschiedener Flüssigkeiten verwenden zu können, wie dies etwa bei transportablen Geräten, die unter den   versehiedenartigsten    Bedingungen eingesetzt werden müssen, der Fall ist, wird weiter vorgesehlagen, die Spülflüssigkeit in die zu spülenden Räume durch Öffnungen, die einen regelbaren Durchtrittsquerschnitt aufweisen, eintreten zu lassen, um die Spülflüssigkeitsmenge unter   Bedaehtnahme    auf die vorstehend erörterten Zusammenhänge ein  zuregeln.    Dies kann z.

   B. durch Anordnung von Schrauben mit Regelkonus erreicht werden, weleher Konus je nach der Stellung der Schraube mehr oder weniger weit in einen Flüssigkeitsdurchlass ragt, aus welchem die Spülflüssigkeit in die zu spülenden Räume strömt.



   Die Fig. 2 der schematischen Zeichnung zeigt im Aufriss   (gesehnitten) nach    Linie I-I der Fig. 3 und die Fig. 3 im Grundriss   (ge-    sehnitten nach Linie II-II der Fig. 2) eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Zelle.



   Es bezeichnet 1 die Anode, 2 den Anodenraum, 3 das Anodendiaphragma,   4      dasKatho-    dendiaphargma und 5 die Kathode, letztere gleichzeitig als   Zellenaussengefäss    dienend.



  Die zu behandelnde Flüssigkeit strömt durch ein Rohr 6   zu,    steigt im Behandlungsraum 7 hoch, fliesst über den obern Rand von 4 in die Sammelrinne 8 und wird aus dieser durch ein Rohr 9 abgenommen. Die Spülung erfolgt hier in der Weise, dass einerseits eine Verbindung zwisehen dem Anodenraum 2 und dem Behandlungsraum 7 und anderseits eine Verbindung zwischen cliesem und dem Katho  denraum    10 geschaffen wird ; aus diesem wird die angereicherte Flüssigkeit durch einen   Spülablauf    11 entfernt ; der   Spülablauf    aus dem Anodenraum erfolgt mittels eines Rohres 12.

   Es wird also für Spülzwecke Behandlungsflüssigkeit aus dem Raum, in welchen die Rohflüssigkeit durch die Leitung 6 gelangt, einerseits in den Anoden-, anderseits in den Kathodenraum geleitet, und zwar durch   Offnun-    gen 13, 14 mit regelbarem Querschnitt, wobei im gezeiehneten Ausführungsbeispiel die Re  gelbarkeit    des Durchflussquerschnittes durch Schrauben 15, 16 mit Regelkonus erzielt wird.



  Diese   Regelschrauben reichen nach aussen und    können durch Drehen der   Eöpfe    17, 18 verstellt werden.



   Bei Anlagen zur Behandlung von   Flüssig-       keiten gleichbleibender Zusammensetzung sind    regelbare   Durchtrittsoff nungen entbehrlieh    ; in diesem Fall wird durch entsprechende Bemessung der lichten Weite der Durchtritts  offnung ein stationärer Betriebszustand    ent  spreehend    dem   erfindungsgemässen Betriebs-    verfahren herbeigeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Betriebsverfahren einer elektroosmotischen Zelle, die einen von Diaphragmen begrenzten Rohflüssigkeitsraum und jenseits dieser Diaphragmen einen Anoden-bzw. Kathodenraum besitzt, wobei die in den Elektrodenräumen sich anreichernden Ionen durch Spülung mit Rohflüssigkeit entfernt werden, welche durch zwisehen Rohflüssigkeitsraum und Kathoden- raum einerseits sowie zwischen Rohflüssig- keitsraum und Andoenraum anderseits in den Diaphragmen vorgesehene Durchtrittsoffnun- gen in den betreffenden Elektroclenraum eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Diaphragmen vorgesehenen Durchtrittsoff nun- gen derart bemessen sind,
    dass der Spülmengenanteil L des Elektrodenraumes in Liter pro Stunde der Formel EMI5.1 entspricht, worin A die absolute Volumengesehwindigkeit des Rohflüssigkeitsgesamtzu- laufes in Liter pro Stunde, R den spezifischen elektrischen Widerstand der Rohflüssigkeit in Ohm pro cm3, I den Inhalt des Elektroden- raumes in Litern und K einen von der Zellenleistung und der Art des Elektrodenraumes abhängigen Faktor bedeuten, welch letzterer bei einer von 10 auf 150 Stundenliter stei- gende Leistung der Zelle für den Kathodenraum von 0, 65 0, 35 auf 1, 5 0, 5 und für den Anodenraum von 0,
    02 0, 004 auf 0, 3 ¯ 0, 05 steigt.
    II. Elektroosmotisehe Zelle, die einen von Diaphragmen begrenzten Rohflüssigkeitsraum und jenseits dieser Diaphragmen einen An oden-bzw. Kathodenraum besitzt, zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Eohflüssigkeitsraum und Kathodenraum und die zwischen Rohflüssigkeitsraum und Anodenraum in den Diaphragmen vorgesehenen Durehtrittsöffnungen mit regelbarer lichter Weite ausgeführt sind.
CH276713D 1948-05-15 1948-05-15 Betriebsverfahren einer elektroosmotischen Zelle und Zelle zur Durchführung dieses Verfahrens. CH276713A (de)

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