CH276767A - Zeigerlose Uhr. - Google Patents
Zeigerlose Uhr.Info
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Description
Zeigerlose Uhr. Die Erfindung bezieht sich auf eine zeiger lose Uhr mit einem Gehäuse und zeitanzeigen den Organen, die von einem Antriebselement bewegt werden, und kennzeichnet sich da durch, dass die genannten Organe Blättchen sind, von welchen die einen auf beiden Seiten Ziffern zur Anzeige der Stunden- und Minu tenzahlen tragen und welche in zwei Gruppen umwendbar zwischen zwei vom Antriebsele- rrent drehbaren Tragscheibenpaaren angeord net sind und unter Wirkung von Federn ste hen, welche sie radial zur Achse der Tragschei ben einzustellen suchen, und dass am Gehäuse Finger vorgesehen sind,
an welchen sieh die Blätter bei der Bewegung der Tragscheiben paare vorbeibewegen und welche die Blätter bei ihrer Bewegung von der radialen Lage entgegen der Federwirkung ablenken, und wo bei die Blättchen, wenn sie von den Fingern abgleiten, durch die Wirkung der gespannten Feder über die radiale Lage hinaus in eine andere Endlage umgelegt werden, in welcher sie von Sperrklinken gehalten werden und durch ihre Ziffern die Zeit anzeigen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Gegenstandes der Erfindung, und zwar eine Tischuhr, dargestellt. Hierbei ist Fig.1 ein Schaubild der Uhr, Fig.2 eine Ansieht des Uhrwerkes, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 4 die Federung der Zifferblättchen in vergrössertem Massstab. Die dargestellte Uhr weist ein Gehäuse 1 auf, in welchem ein Uhrfederwerk 6 unter-, gebracht ist, welches die Welle 4 und über , diese und das Getriebe 23, 22, 24, 25 das Rohr 12 antreibt, das auf der Welle 4 drehbar ge lagert ist.
Das Anzeigewerk ist zwischen zwei Platinen angeordnet, die durch drei Säulen 2a, 2b, 2c miteinander verbunden sind. Auf der Welle 4 ist eine zwei waagrecht liegende Tragscheiben 5a und 5b tragende Hülse be festigt. Über der Tragscheibe 5b sitzen auf dem Rohr 12 die Scheiben<B>5e</B> und 5d. Das L bersetzungsverhältnis der Welle 4 zum Rohr 1.2 beträgt 1 :12. Die Tragscheiben 5a, 5b,<B>5e,</B> 5d sind an ihrer Peripherie mit je sechzig Lö chern versehen.
Zwischen den beiden Trag scheiben 5a und 5b sowie zwischen den Schei ben 5c und 5d sind in diesen Löchern sechzig Zifferblättchen 8 und<I>8a</I> bzw. 7 und 7a mit Hilfe der Zäpfchen 10, 9 gelagert. Die Zäpf chen sind oben bzw. unten an zwei übereinan- derliegenden Ecken jedes Blättchens vorgese hen. Die Löcher sind in gleichem Abstand von einander in der Nähe des Umfanges der Schei ben angebracht, so dass die Blättchen wie die Blätter eines Buches umgelegt werden können.
Die Zifferblättehen weisen, wie in Fig.4 er sichtlich, eine Feder 21 auf, welche bestrebt ist, die Zifferblättchen in radiale Lage zur Achse der Tragscheiben einzustellen. Die obern Blättchen dienen zur Anzeige der Stunden und die untern Blättchen zur Anzeige der Minuten. Die Blätter sind auf beiden Seiten mit Ziffern versehen, wobei jeweils zwei obere Blätter gemeinsam die Stunde und zwei untere Blätter zusammen die Minute anzeigen.
Bei dem Übersetzungsverhältnis 1 :12 zwi schen den beiden Tragscheibenpaaren drehen sich die Stundentragscheiben bei jeder voll ständigen Umdrehung der Minutentragschei- ben nur um 30 Grad. Das Umlegen eines untern Blattes erfolgt alle Minuten und das Umlegen eines obern Blattes alle zwölf Minu ten. Damit die richtigen Zahlen erscheinen, müssen je zehn aufeinanderfolgende Minuten blätter auf der einen Seite die gleiche Ziffer (Zehnerziffer der Minutenzahl, z. B. 5) und auf der andern Seite die aufeinanderfolgen den Ziffern 0-9 (Einerziffern) tragen.
Bei den Stundenblättern muss die eine Seite ent weder keine Ziffern oder die Ziffer 1 tragen (Zehner) und die andere Seite bei je fünf aufeinanderfolgenden Blättern eine der Zif fern 1, 2<B>...</B> 0, 1, 2. Für eine Uhr mit 24-Stun- den-Angabe müssten 120 Stundenzifferblätt- chen vorgesehen werden, welche die Stunden ziffern 0-23 anzeigen und demnach die eine Seite der aufeinanderfolgenden Blättchen ent weder keine Ziffer oder die Ziffern 1 oder 2, und die andere Seite die Ziffern 1-9, 0-9, 0-4 tragen.
An der Säule 2c des Uhrwerkgestelles sind zwei Finger 13, 14 vorgesehen, deren Spitzen bis über die Kante der Zifferblättchen 7a und 8a reichen und die Blättchen zwingen, beim Vorbeigehen die in Fig. 3 gezeigte Lage ein zunehmen und. dabei die Feder, welche die Blättchen in radialer Stellung zu halten sucht, spannt. Nachdem die Blättchen 7a und 8a unter den betreffenden Fingern 13, 14 hin durchgeglitten sind, werden sie durch die ge spannte Feder umgelegt und in der neuen Stellung durch Sperrklinken 17, 18 zunächst. festgehalten. Beim Weiterdrehen der Trag scheiben gelangen sie dann wieder in ihre normale radiale Lage.
Es erscheinen somit immer zwei die Stundenzahl gemeinsam an zeigende Zifferblättchen und zwei die Minu tenzahl gemeinsam anzeigende Blättchen hin ter den Fingern 13, 14 und den Sperrklin ken 17, 18, die auf Zapfen sitzen. Die die Stunden anzeigenden Blättchen bleiben je- weils zwölf Minuten stehen, während die Mi nutenblättchen nur eine 31inute lang gehalten werden und sichtbar sind. Um ein ganz prä zises und gleichzeitiges Umwenden der Stun den- und Minutenblättehen beim Erreichen jeder vollen Stunde zu gewährleisten, sind die der 56., 57., 58. und 59. Minute entsprechen den Blättchen an ihrer obern Kante mit einem Nocken 15 versehen.
Ein auf der Säule 2c befestigter, zwisehen die Tragscheiben 5b und 5c greifender, federnder Rückhalter 16 weist ein nach aufwärts gebogenes Ende auf, das bis vor der untern Kante des jeweils hinter dem Finger 13 stehenden Stundenziffer- blätt.chens reicht.
Wenn nun die der 56., 57., 58. und 59. 14linute entsprechenden Blättchen sich umwenden, wird das freie Ende des Rüekhalters 16 durch deren Noeken 15 so weit aufwärts gebogen, dass es sieh vor das betreffende Stundenzifferblättehen 7a, legt und dieses so lange zurüekhält, bis die 60. Minute erreicht wird. Weil das der 60. Minute entsprechende Blättchen keinen Nok- ken besitzt, wird es sich zusammen mit dem Stundenzifferblatt im selben Augenblick um wenden.
Zum Aufziehen der Uhrwerksfeder ist der Knopf 19 vorgesehen. Um die Welle 4 und damit die Zifferblätteraggregate zum rich tigen Einstellen der Uhr\ von Hand bewegen zu können, kann die Welle 4 in bekannter Weise vom Uhrwerk freilaufend vermittels des an ihrem untern Ende vorgesehenen Griffes 20 -edr eht werden.
Die erfindungsgemässe Uhr kann natürlich auch mit elektrischem Antrieb ausgerüstet oder, wie schon erwähnt, zur Anzeige von vierundzwanzig Stunden gebaut werden. Statt übereinander können Stunden- und Minu- tenzifferblätteraggregate auch von je einer separaten Welle getrieben nebeneinander an geordnet werden. Ebenso ist es auch möglich, dass die Uhr statt mit vertikaler Welle 4 mit horizontalen Wellen ausgeführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zeigerlose Uhr mit einem. Gehäuse und zeitanzeigenden Organen, die von einem An- triebselement bewegt werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Organe Blättchen sind, von welchen die einen auf beiden Seiten Ziffern zur Anzeige der Stun den- und Minutenzahlen tragen und welche iii zwei Gruppen umwendbar zwischen zwei v-oin Antriebselement drehbaren Tragschei- benpaaren angeordnet sind und unter Wir kung von Federn stehen, welche sie radial zur Aclise der Tragscheiben einzustellen suchen,und dass am Gehäuse Finger vorge sehen sind, an welchen sich die Blätter bei der Bewegung der Tragscheibenpaare vorbei- bewegen und welche die Blätter bei ihrer Bewegung von der radialen Lage entgegen der Federwirkung ablenken, und wobei Blätt chen, wenn sie von den Fingern abgleiten, durch die Wirkung der gespannten Feder über die radiale Lage hinaus in eine andere Endlage umgelegt werden, in welcher sie von Sperrklinken gehalten werden und durch ihre Ziffern die Zeit anzeigen.UNTERANSPRÜCHE 1.. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blättchen je mittels zwei koaxialen, an zwei Ecken der Blättchen angeordneten Zäpfchen, welche in Löcher der Tragscheiben greifen, schwenkbar gelagert sind. 2. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitangabe durch vier Zifferblättchen erfolgt. 3. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zifferblätt- chen der einen Gruppe zur Anzeige der Stun den und die der andern zur Anzeige der Mi nuten dienen. 4.Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Tragscheibenpaare mit einem Geschwindigkeitsverhältnis von 1:12 angetrieben werden. 5. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass, um das vorzeitige Umwenden der die Stunden anzeigenden Zifferblättchen zu verhindern, ein Sperrorgan vorgesehen ist, welches durch Vorsprünge an den letzten Minutenzeigeblättchen einer Stunde in Sperr stellung gehalten wird und beim Umwenden des letzten Minutenzifferblättchens das die neue Stunde anzeigende Blättchen freigibt. 6.Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zifferblätt- cllengruppen je sechzig Blättchen enthalten. 7. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragscheiben der Grup pen der Stunden- und der Minutenzifferblätt- chen übereinander auf einer Welle drehbar angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH276767T | 1948-10-05 |
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| CH (1) | CH276767A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113534643A (zh) * | 2021-08-27 | 2021-10-22 | 深圳市北冰科技有限公司 | 计时结构、表头和钟表 |
-
1948
- 1948-10-05 CH CH276767D patent/CH276767A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN113534643A (zh) * | 2021-08-27 | 2021-10-22 | 深圳市北冰科技有限公司 | 计时结构、表头和钟表 |
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