CH276767A - Zeigerlose Uhr. - Google Patents

Zeigerlose Uhr.

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CH276767A
CH276767A CH276767DA CH276767A CH 276767 A CH276767 A CH 276767A CH 276767D A CH276767D A CH 276767DA CH 276767 A CH276767 A CH 276767A
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CH
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handless
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clock
disks
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Inventor
Intercommerce-Anstalt
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Intercommerce Anstalt
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/20Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets
    • G04B19/205Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets by means of sheets

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Description


  Zeigerlose Uhr.    Die Erfindung bezieht sich auf eine zeiger  lose Uhr mit einem Gehäuse und zeitanzeigen  den Organen, die von einem Antriebselement  bewegt werden, und kennzeichnet sich da  durch, dass die genannten Organe Blättchen  sind, von welchen die einen auf beiden Seiten  Ziffern zur Anzeige der Stunden- und Minu  tenzahlen tragen und welche in zwei Gruppen       umwendbar    zwischen zwei vom     Antriebsele-          rrent    drehbaren     Tragscheibenpaaren    angeord  net sind und unter Wirkung von Federn ste  hen, welche sie radial zur Achse der Tragschei  ben einzustellen suchen, und dass am Gehäuse  Finger vorgesehen sind,

   an welchen sieh die  Blätter bei der Bewegung der Tragscheiben  paare     vorbeibewegen    und welche die Blätter  bei ihrer Bewegung von der radialen Lage  entgegen der Federwirkung ablenken, und wo  bei die Blättchen, wenn sie von den Fingern  abgleiten, durch die Wirkung der gespannten  Feder über die radiale Lage hinaus in eine  andere Endlage umgelegt werden, in welcher  sie von Sperrklinken gehalten werden und  durch ihre Ziffern die Zeit anzeigen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Gegenstandes der Erfindung, und       zwar    eine Tischuhr, dargestellt. Hierbei ist       Fig.1    ein Schaubild der Uhr,       Fig.2    eine Ansieht des Uhrwerkes,       Fig.    3 ein Schnitt nach der Linie     I-I    in       Fig.    2,       Fig.    4 die Federung der     Zifferblättchen    in  vergrössertem Massstab.    Die dargestellte Uhr weist ein Gehäuse 1  auf, in welchem ein     Uhrfederwerk    6 unter-,  gebracht ist, welches die Welle 4 und über ,  diese und das Getriebe 23, 22, 24, 25 das Rohr  12 antreibt, das auf der Welle 4 drehbar ge  lagert ist.

   Das     Anzeigewerk    ist zwischen zwei  Platinen angeordnet, die durch drei Säulen       2a,    2b, 2c miteinander verbunden sind. Auf  der Welle 4 ist eine zwei waagrecht liegende  Tragscheiben 5a und 5b tragende Hülse be  festigt. Über der Tragscheibe 5b sitzen auf  dem Rohr 12 die Scheiben<B>5e</B> und 5d. Das       L        bersetzungsverhältnis    der Welle 4 zum Rohr  1.2 beträgt 1 :12. Die Tragscheiben 5a, 5b,<B>5e,</B>  5d sind an ihrer Peripherie mit je sechzig Lö  chern versehen.

   Zwischen den beiden Trag  scheiben     5a    und 5b sowie zwischen den Schei  ben 5c und 5d sind in diesen Löchern sechzig       Zifferblättchen    8 und<I>8a</I>     bzw.    7 und     7a    mit  Hilfe der Zäpfchen 10, 9 gelagert. Die Zäpf  chen sind oben     bzw.    unten an zwei     übereinan-          derliegenden    Ecken jedes Blättchens vorgese  hen. Die Löcher sind in gleichem Abstand von  einander in der Nähe des Umfanges der Schei  ben angebracht, so dass die Blättchen wie die  Blätter eines Buches umgelegt werden können.

    Die     Zifferblättehen    weisen, wie in     Fig.4    er  sichtlich, eine Feder 21 auf, welche bestrebt  ist, die     Zifferblättchen    in radiale Lage zur  Achse der Tragscheiben einzustellen. Die obern  Blättchen dienen zur Anzeige der Stunden  und die untern Blättchen zur Anzeige der  Minuten. Die Blätter sind auf beiden Seiten  mit Ziffern versehen, wobei jeweils zwei      obere Blätter gemeinsam die Stunde und zwei  untere Blätter zusammen die Minute anzeigen.  



  Bei dem Übersetzungsverhältnis 1 :12 zwi  schen den beiden     Tragscheibenpaaren    drehen  sich die     Stundentragscheiben    bei jeder voll  ständigen Umdrehung der     Minutentragschei-          ben    nur um 30 Grad. Das Umlegen eines  untern Blattes erfolgt alle Minuten und das  Umlegen eines obern Blattes alle zwölf Minu  ten. Damit die richtigen Zahlen erscheinen,  müssen je zehn aufeinanderfolgende Minuten  blätter auf der einen Seite die gleiche Ziffer  (Zehnerziffer der Minutenzahl, z. B. 5) und  auf der andern Seite die aufeinanderfolgen  den Ziffern 0-9     (Einerziffern)    tragen.

   Bei  den Stundenblättern muss die eine Seite ent  weder keine Ziffern oder die Ziffer 1 tragen  (Zehner) und die andere Seite bei je fünf  aufeinanderfolgenden Blättern eine der Zif  fern 1, 2<B>...</B> 0, 1, 2. Für eine Uhr mit     24-Stun-          den-Angabe    müssten 120     Stundenzifferblätt-          chen    vorgesehen werden, welche die Stunden  ziffern 0-23 anzeigen und demnach die eine  Seite der aufeinanderfolgenden Blättchen ent  weder keine Ziffer oder die Ziffern 1 oder 2,  und die andere Seite die Ziffern 1-9, 0-9,       0-4    tragen.  



  An der Säule 2c des     Uhrwerkgestelles    sind  zwei Finger 13, 14 vorgesehen, deren Spitzen  bis über die Kante der     Zifferblättchen        7a    und       8a    reichen und die Blättchen zwingen, beim  Vorbeigehen die in     Fig.    3 gezeigte Lage ein  zunehmen und. dabei die Feder, welche die  Blättchen in radialer Stellung zu halten  sucht, spannt. Nachdem die Blättchen     7a    und  8a unter den betreffenden Fingern 13, 14 hin  durchgeglitten sind, werden sie durch die ge  spannte Feder umgelegt und in der neuen  Stellung durch Sperrklinken 17, 18 zunächst.  festgehalten. Beim Weiterdrehen der Trag  scheiben gelangen sie dann wieder in ihre  normale radiale Lage.

   Es erscheinen somit  immer zwei die Stundenzahl gemeinsam an  zeigende     Zifferblättchen    und zwei die Minu  tenzahl gemeinsam anzeigende Blättchen hin  ter den Fingern 13, 14 und den Sperrklin  ken 17, 18, die auf Zapfen sitzen. Die die  Stunden anzeigenden Blättchen bleiben je-         weils    zwölf Minuten stehen, während die Mi  nutenblättchen nur eine     31inute    lang gehalten  werden und sichtbar sind. Um ein ganz prä  zises und gleichzeitiges Umwenden der Stun  den- und     Minutenblättehen    beim Erreichen  jeder vollen Stunde zu gewährleisten, sind die  der 56., 57., 58. und 59. Minute entsprechen  den Blättchen an ihrer obern Kante mit einem       Nocken    15 versehen.

   Ein auf der Säule 2c  befestigter,     zwisehen    die Tragscheiben 5b und  5c greifender, federnder Rückhalter 16 weist  ein nach aufwärts gebogenes Ende auf, das  bis vor der untern     Kante    des jeweils hinter  dem Finger 13 stehenden     Stundenziffer-          blätt.chens    reicht.

   Wenn nun die der 56., 57.,  58. und 59.     14linute    entsprechenden Blättchen  sich umwenden, wird das freie Ende des       Rüekhalters    16 durch deren     Noeken    15 so  weit aufwärts gebogen, dass es sieh vor das  betreffende     Stundenzifferblättehen        7a,    legt  und dieses so lange     zurüekhält,    bis die  60. Minute erreicht wird. Weil das der 60.  Minute entsprechende Blättchen keinen     Nok-          ken    besitzt, wird es sich zusammen mit dem  Stundenzifferblatt im selben Augenblick um  wenden.  



  Zum Aufziehen der     Uhrwerksfeder    ist der  Knopf 19 vorgesehen. Um die Welle 4 und  damit die     Zifferblätteraggregate    zum rich  tigen Einstellen der Uhr\ von Hand bewegen  zu können, kann die Welle 4 in bekannter  Weise vom     Uhrwerk    freilaufend     vermittels     des an ihrem untern Ende     vorgesehenen     Griffes 20     -edr        eht    werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Uhr kann natürlich  auch mit     elektrischem    Antrieb ausgerüstet  oder, wie schon erwähnt, zur Anzeige von  vierundzwanzig     Stunden    gebaut werden. Statt  übereinander können Stunden- und     Minu-          tenzifferblätteraggregate    auch von je einer  separaten Welle getrieben nebeneinander an  geordnet werden. Ebenso ist es auch möglich,  dass die Uhr statt mit vertikaler Welle 4 mit  horizontalen Wellen ausgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeigerlose Uhr mit einem. Gehäuse und zeitanzeigenden Organen, die von einem An- triebselement bewegt werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Organe Blättchen sind, von welchen die einen auf beiden Seiten Ziffern zur Anzeige der Stun den- und Minutenzahlen tragen und welche iii zwei Gruppen umwendbar zwischen zwei v-oin Antriebselement drehbaren Tragschei- benpaaren angeordnet sind und unter Wir kung von Federn stehen, welche sie radial zur Aclise der Tragscheiben einzustellen suchen,
    und dass am Gehäuse Finger vorge sehen sind, an welchen sich die Blätter bei der Bewegung der Tragscheibenpaare vorbei- bewegen und welche die Blätter bei ihrer Bewegung von der radialen Lage entgegen der Federwirkung ablenken, und wobei Blätt chen, wenn sie von den Fingern abgleiten, durch die Wirkung der gespannten Feder über die radiale Lage hinaus in eine andere Endlage umgelegt werden, in welcher sie von Sperrklinken gehalten werden und durch ihre Ziffern die Zeit anzeigen.
    UNTERANSPRÜCHE 1.. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blättchen je mittels zwei koaxialen, an zwei Ecken der Blättchen angeordneten Zäpfchen, welche in Löcher der Tragscheiben greifen, schwenkbar gelagert sind. 2. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitangabe durch vier Zifferblättchen erfolgt. 3. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zifferblätt- chen der einen Gruppe zur Anzeige der Stun den und die der andern zur Anzeige der Mi nuten dienen. 4.
    Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Tragscheibenpaare mit einem Geschwindigkeitsverhältnis von 1:12 angetrieben werden. 5. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass, um das vorzeitige Umwenden der die Stunden anzeigenden Zifferblättchen zu verhindern, ein Sperrorgan vorgesehen ist, welches durch Vorsprünge an den letzten Minutenzeigeblättchen einer Stunde in Sperr stellung gehalten wird und beim Umwenden des letzten Minutenzifferblättchens das die neue Stunde anzeigende Blättchen freigibt. 6.
    Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zifferblätt- cllengruppen je sechzig Blättchen enthalten. 7. Zeigerlose Uhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragscheiben der Grup pen der Stunden- und der Minutenzifferblätt- chen übereinander auf einer Welle drehbar angeordnet sind.
CH276767D 1948-10-05 1948-10-05 Zeigerlose Uhr. CH276767A (de)

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CH276767D CH276767A (de) 1948-10-05 1948-10-05 Zeigerlose Uhr.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113534643A (zh) * 2021-08-27 2021-10-22 深圳市北冰科技有限公司 计时结构、表头和钟表

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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