CH276811A - Hydrantenanschlussstück. - Google Patents
Hydrantenanschlussstück.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C33/00—Hose accessories
Landscapes
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- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Nozzles (AREA)
Description
Hydrantenanschlufistück. Bei Kleinbränden genügt meist ein Aus rücken des Pikettdienstes der Polizei oder eines kleinen Detachementes der Feuerwehr, wobei die Motorspritze nicht zum Brandort gefahren wird. An den nächsten Hydranten wird einfach ein gewöhnlicher Anschluss für eine, eventuell mehrere Sehlauehleitungen, an gebracht. Entwickelt sich der Brand aber wei ter, so muss die Motorspritze eingesetzt wer den, die einen höheren Wasserdruek ergibt.
Zu diesem Zwecke war es bis dahin notwendig, den Wasserstrahl zur Zwisehenkupplung eines speziellen Anschlusses für die Motorspritze zu -unterbrechen. In der Zeit, bis die Motorspritze in Funktion gesetzt und der notwendige Druck erreicht ist, kann aber der Brand, ohne be kämpft züi werden, weiter um sieh greifen. Verlangt die Ausdehnung des Brandes den Einsatz der Motorpumpe an einer andern Stelle, das heisst von einem andern Hydranten aus, so müssen wiederum die Anschlüsse ab- und aufmontiert werden bei Unterbreehung des Wasserstrahls.
Diese Nachteile werden durch das erfin dungsgemässe I-lydrantenansehlussstüek mit einem Ansehlussstutzen für den Hydranten, einem Anschlussstutzen mit Absperrorgan für die Saugleitung einer Motorspritze, einem Anschlussstutzen für eine Sehlauchleitung und mit einem Ansehlussstutzen für die Drueklei- tung der Motorspritze eliminiert.
Es ist da durch gekennzeichnet, dass im Innern eine Klappe durch Wasserdruek schwenkbar ange ordnet ist, welche in der einen Stellung den Weg vom Stutzen für die Schlauehleitung zum Stutzen für die Druekleitung freigibt und den Stutzen für den Hydranten von ersterem ab trennt und in der andern Stellung den Stut zen für die Druekleitung abtrennt und den Weg vom Stutzen für den Hydranten zum Stutzen für die Sehlauchleitung freigibt.
Wird viel Wasser und wenig Druck ver langt, so besteht die iNlöglichkeit, bei nicht angeschlossener Motorspritze das Sperrorgan von aussen zu öffnen, so dass aus zwei Rohr stutzen das Wasser ausfliessen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist in sehe- matiseher Form ein Ausführungsbeispiel des erlindungsgemässen Hydrantenanschlussstük- kes dargestellt, und zwar zeigt die Figur einen Schnitt durch denselben.
Mit<B>1</B> ist der Körper des Ausehlussstückes bezeichnet, von dem aus vier Anschlussstutzen gehen, und zwar diejenigen für den Netz- bzw. Hydrantenansehluss 2, die Saug- und Druekleitung <B>3,</B> 4 der Pumpe und die Spritz- sehlauchleitung <B>5.</B>
Um die Achse<B>6</B> ist die Klappe<B>7</B> drehbar angeordnet und schlägt<B>je</B> nach Stellung gegen die Dichtungen<B>8</B> oder<B>9.</B> Der An- schlussstutzen <B>3</B> für die Saugleitung der Pumpe weist als Absperrorgan einen Ab- sehlussschieber <B>10</B> auf, der mittels des Hand rades<B>11</B> betätigt werden kann.
Bei Verwendung wird das Anschlussstüek <B>1.</B> mittels des Stutzens 2 bei geschlossenem Schieber<B>10</B> am Hydranten befestigt. Gleich zeitig erfolgt der Anschluss der Spritzleitung am Stutzen<B>5.</B> Die Stellung der Klappe<B>7</B> ist W<B>0</B> gültig.
Gelangt nun Wasser vom Ily- eich, dranten in das Ansehlassstliek, so füllt sieh vorerst der Raum<B>t.</B> Da kein Entweichen des unter dem Netzdrtiek stehenden Wassers möglich ist, wird die Klappe<B>7</B> gegen die Diehtung <B>8</B> gepresst. Somit ist die durch- aehende Leitung vom Hydranten zum Schlaueh geöffnet.
Nach Anschluss der Saug- und Drueklei- tung der Pumpe am Ansehlussstüek wird der Sehieber <B>10</B> mittels des Handrades<B>11</B> -eöff- net. Arbeitet die Pumpe, so fliesst vorerst ein Teil des Wassers zur Pumpe, welche. ihrerseits den Druck in der Druckleitung zum Anschlussstüek verstärkt. Im Moment, da der Druck in der Druckleitung den Netzdruek übersteigt, dreht sieh die Klappe<B>7</B> -um die Achse<B>6</B> und lehnt sieh der Dichtung<B>9</B> an und verschliesst so den direkten Durchgang.
Das Wasser fliesst jetzt zweimal durch das Ansehlussstilek. Wird die Pumpe ausgeschal tet oder bei abgeschalteter Druekleitung der Sehieber <B>10</B> aesehlossen, ist es der Netzdriiek, der wieder grösser ist und die Klappe<B>7</B> gegen die Dichtung<B>8</B> presst. Die Pumpe kann für anderweitigen Gebrauch abmontiert wer den.
Um diesen Prozess bei angeschlossener Druekleitung züi beschleunigen, kann in die Druckleitung ein Entleerungszwisehenstüek eingeschaltet werden. Bei öffnung dieses Zwisehenstliekes fällt der Druck in der Druck- leitung sofort ab, und die Klappe dreht sich, bis sie gegen die Diehtuil,- <B>8</B> ansehlägDt, womit der Dureh-ang für den Netzdriiek freigelegt ist.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> 1.-lvdraiiteiiansehlussstüek mit einem An- sehlussstutzen für den Hydranten, einem Ansehlussstutzen mit Absperrorgan für die Saugleitung einer --Hotorspritze, einem An- sehlussst-titzen für eine Sehlauehleitung und mit einem Ansehlussstutzen für die Drucklei tung der Motorspritze, dadurch gekennzeich net, dass im Innern eine Klappe durch Was- serdruek schwenkbar angeordnet ist,welche in der einen Stellung den Weg vom Stutzen für die Sehlauelil.eitung zum Stutzen für die Driiekleiti-iii.u freigibt und den Stutzen für den Hydranten von ersterem abtrennt und in der andern Stellung den Stutzen für die Druckleitang abtrennt und den Weg vom Stutzen für den Hydranten zum Stutzen für die Sehlaaehleitung freigibt.UNTERANSPRUCIIE: <B>1.</B> Ilydrantenanselilussstüek nach Patent- -inspriieh, dadurch gekennzeiehnet, dass das Absperrorgan ein Sehieber ist. 2. Hvdr.inteiiansehlussstüek nach Patent- anspruell und riiteransprueh <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass er wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH276811T | 1949-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH276811A true CH276811A (de) | 1951-07-31 |
Family
ID=4480941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH276811D CH276811A (de) | 1949-08-06 | 1949-08-06 | Hydrantenanschlussstück. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH276811A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190754B (de) * | 1960-06-28 | 1965-04-08 | Plumettaz Sa | Mehrwegflachdrehschieber |
| DE1237866B (de) * | 1964-10-17 | 1967-03-30 | Josef Schnitzler | Vorrichtung an mit einem fluessigen Medium zu fuellenden Behaeltern, insbesondere ansolchen Behaelterfahrzeugen, zur Verhinderung eines UEberfuellens |
| DE2725047A1 (de) * | 1977-06-03 | 1978-12-14 | Ideal Standard | Automatische umschaltvorrichtung fuer wannenfuell- und brausearmaturen o.dgl. |
-
1949
- 1949-08-06 CH CH276811D patent/CH276811A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190754B (de) * | 1960-06-28 | 1965-04-08 | Plumettaz Sa | Mehrwegflachdrehschieber |
| DE1237866B (de) * | 1964-10-17 | 1967-03-30 | Josef Schnitzler | Vorrichtung an mit einem fluessigen Medium zu fuellenden Behaeltern, insbesondere ansolchen Behaelterfahrzeugen, zur Verhinderung eines UEberfuellens |
| DE2725047A1 (de) * | 1977-06-03 | 1978-12-14 | Ideal Standard | Automatische umschaltvorrichtung fuer wannenfuell- und brausearmaturen o.dgl. |
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