CH276847A - Gasbackofentemperaturregler. - Google Patents

Gasbackofentemperaturregler.

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CH276847A
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Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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Description


      Gasbackofentemperaturregler.       Die Erfindung betrifft einen Gasbackofen  temperaturregler, bei welchem der     Reiber     eines     Reiberhahns    für die Gaszufuhr und die       Solltenrperatur-Verstelleinrichtung    eines unter  dem Einfluss eines     FlüssigkeitsaUsdehnungs-          temperaturfühlers    stehenden Ventiltellers ge  meinsam von     Hand        betätigbar    sind, welcher  Regler sieh dadurch auszeichnet, dass der Ven  tilteller auf einer     Spindelmutter    gelagert ist.,  die zum Zwecke der     Solltemperatureinstellung     einstellbar auf einer Arbeitsspindel sitzt,

   die  den beweglichen Teil eines mit. dem     Ausdeh-          nungstemperaturfühler    in Verbindung stehen  den     Membranhohlkörpers    unmittelbar berührt.  



  In der     Zeichnung    ist schematisch eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen Gas  backofentemperaturregler,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 1-I  in     Fig.    1 quer durch einen     Reiberliahn,    in der  Höhe der     Zufuhröffnung,    in grösserem Mass  stab und um 900 gedreht,       Fig.    3 ein Detail einer     Eicheinrichtung    in  grösserem     -L#lassstab,          Fig.    4 einen Grundriss zu     Fig.    3,

         Fig.    5 ein Detail einer     Mitnehmereinrich-          tung,    ebenfalls in     grösserem    Massstab, und       Fig.    6 eine schematische Abwicklung mit  einer Leitfläche.  



  In der     Fig.    1 bedeutet 1 einen mit einer  Ausdehnungsflüssigkeit gefüllten Temperatur  fühler, der über ein     Iiapillarrohr    2 mit einem  in einem Ventilgehäuse 3 angeordneten Mem-         branhohlkörper        .I    leitend verbunden ist. Am  Ventilgehäuse 3 ist rechts ein     Reibergehäuse    5  befestigt und an diesem eine Führungshülse 6  in nicht gezeigter Weise     angesehraubt.    Die  Teile 3, 5, 6 stellen das Gehäuse des Reglers  dar. Das Innere des     Reibergehäuses    5 ist  konisch bearbeitet und dient als Sitz für einen       Reiber    7.

   Am     Reibergehäuse    5 ist unten ein  T     'aseintrittsstutzen    8 mit. einer Bohrung 13  angeordnet, der mit einem     Gaszufuhrrohr    9  verbunden ist.     :Der        Reiber    7 ist in seinem  Innern hohl und weist eine hintere     Reiber-          bohrung    10, eine obere     Reiberbohrung    11 und  vorn, im weggeschnittenen Teil, eine weitere       Reiberbohrung    12     (Fig.    2) auf, welch letztere  ähnlich wie die hintere 10 ausgebildet und  bezüglich der Zeichnungsebene zur hintern  Bohrung symmetrisch angeordnet ist.

   In der       Fig.    2 ist ein Schnitt I-1 quer zum     Reiber    7  in der Höhe der     R.eibergehäuseeintrittsboh-          rung    13 dargestellt, wobei die bereits ange  führten Teile mit den gleichen Bezugszeichen  versehen wurden. Aus der     Fig.    2 ist deutlich  ersichtlich, dass die drei     Reiberbohrungen    10,  71, 12 auf einem Teil des äussern Umfanges  des     Reibers    durch eine Umlaufrille 14 mit  einander in Verbindung stehen. Diese Aus  bildung hat den Zweck, die zugeführte Gas  menge, bei einer Drehung des     Reibers,    schnell  ansteigen zu lassen und dann auf einem ge  wissen Wert angenähert konstant zu halten.

    Wie aus der     Fig.    1 weiter ersichtlich ist, weist  der     Reiber    7 nach rechts eine halsartige Ver  längerung 15 auf, die wie der     Reiber    selbst      ebenfalls hohl ist und an ihrem rechten Ende  innen mit einem Muttergewinde versehen ist,  in welches eine     Eichspindel    16 eingeschraubt  ist. Letztere wird in ihrer Lage durch eine  Sicherungsmutter 17 festgehalten.

   Um die  Lage der     Eichspindel    16 zu kennzeichnen, ist       zvisehen    dem rechten Ende des     Reiberhalses     15 und der Sicherungsmutter 17 ein mit einem  obern, nach links gerichteten     Fortsatz    19     ver-          sehener    Fangzeiger 18 vorhanden, welcher       Fortsatz    19 in eine     Aussparung    20 eines     An-          schlagbleches    21 hineinragt.

   In den     Fig.    3  und 4 ist diese     Zeigereinriehtung    vergrössert  dargestellt und in der     Fig.    4 ist ein Grundriss  zur     Fig.    3 gezeichnet, wobei in beiden Figuren  die bereits erwähnten Teile mit den entspre  chenden Bezugszeichen versehen wurden. Aus  den     Fig.    3, 4 ist die Aussparung 20 im An  schlagblech deutlich sichtbar. Ferner sind hier  auch eine auf dem Fangzeiger 18 angebrachte  Marke 22 und auf dem Anschlagblech 21 ver  schiedene     Eichmarkierungen    23 ersichtlich.

    Der Fangzeiger 18 muss natürlich gegenüber  der     Eichspindel    16     unverdrehbar        angeordnet     sein, was     beispielsweise    dadurch erreicht wer  den kann, dass die     Eichspindel    an ihrem freien  Ende eine Abflachung 24 aufweist und die  Öffnung im Fangzeiger entsprechend geformt  ist. Nach Lösen der Sicherungsmutter 17 kann  nun die Marke 22 des Fangzeigers auf die       Eichmarken    23 eingestellt und kann die     Mutter     17 dann wieder festgezogen werden. Dadurch  nimmt. die     Eiehspindel    16 gegenüber dem       Reiber    7 eine ganz bestimmte Lage ein.  



  Das linke Ende der     Eichspindel    16 weist  eine Gabel 25 auf, deren     Gabelstüeke    in Aus  sparungen einer auf einer Arbeitsspindel 26  fest angeordneten     Mitnehmerscheibe    27 hin  einragen. In der     Fig.    5 ist eine Ansieht der       Mitnehmerscheibe    27 in Richtung der     Eich-          spindelaxe    dargestellt, aus welcher eine bei  spielsweise Ausführungsform derselben er  sichtlich ist.

   Zwischen den Aussparungen der       Mitnehmerscheibe    27 und den beiden Gabel  stüeken 25 ist nur ein geringes Spiel vorge  sehen, so dass eine     Drehbewegung    der     Eich-          spindel    16 winkeltreu auf die Arbeitsspindel  26 übertragen wird. Anderseits können sieh    aber     Eielispindel    und Arbeitsspindel in Rich  tung ihrer     Axen    innerhalb eines bestimmten  Bereiches gegeneinander     verschieben.     



  Das linke Ende der Arbeitsspindel 26 ist  mit einem Einstellgewinde     ':.'8    versehen, auf  welchem eine     Spindelmutter    29 aufgeschraubt  ist. An dieser     Spindelmutter    ist eine beispiels  weise als     mehrarmige    Blattfeder ausgebildete       Überlastfeder    30 fest angeordnet, die mit  ihren Armen einen Ventilteller 31 gegen einen       Anschlagring-    32 der     Spindelmutter    29 drückt,  sofern dieser nicht auf seinem Sitz 38 auf  liegt. Auf der andern Seite dieses Anschlag  ringes liegt eine Tellerscheibe 33 auf, die  durch eine     Verpressung    34 mit der Spindel  mutter 29 fest     verbunden    ist.

   Gegen die Tel  lerscheibe 33 drückt eine     Rüekstellfeder    35,  die mit ihrem andern Ende     -egen    das     Reiber-          gehäuse    5     abgestützt    ist. Auf der untern Seite  weist die     Tellerseheibe    eine nach rechts ge  richtete Nase 36 auf, die in eine     Nute    37 im       Reibergehä.use    5 hineinragt, derart, dass die       Spindelmutter    29 am Drehen     verhindert    wird.

    Die Verhältnisse sind nun so gewählt,     dal     bei einer Verdrehung der Arbeitsspindel 26  im Uhrzeigersinn, von rechts     naeli    links in  Richtung der     Arbeitsspindel    gesehen, der  Ventilteller 31 sich von seinem im     Reiber-          gehäuse    angeordneten Ventilsitz 38 abhebt  und den     Gasdurchlass    freigibt, das heisst das  Einstellgewinde 28 ist ein     Linksge-,

  vinde.    Das  linke Ende der Spindel 26 ragt in einen mit  der rechten     Membrane    des     llembranhohlkör-          pers    4 fest     verbundenen        Napf    39 hinein, der  den beweglichen Teil des Körpers     -1    bildet und  als linke     Führung    für die Arbeitsspindel 26  dient, deren rechte     Führung-    durch die Mit  nehmerscheibe 27 gebildet ist.

   Die linke Mem  brane des     Membranhohlkörpers        .l    ist mit dem  Ende der     Kapillarröhre    2 verbunden und be  sitzt in ihrer Mitte eine Öffnung, so dass die  Ausdehnungsflüssigkeit des Temperaturfüh  lers in den Hohlraum zwischen den beiden  Membranen eintreten kann. Die freien Ränder  der Membranen sind zur Entlastung der  Randschweissnaht     reelitwinklig    umgebogen  und an ihrem Rande gasdicht verschweisst.  Bei Zimmertemperatur erfährt die Ausdeh-           nungsflüssigkeit    im Temperaturfühler 1 keine  Ausdehnung, und es liegen die beiden Mem  branen. satt aufeinander.  



  Zur Bedienung und     Einstellung    der be  schriebenen Einrichtung dient ein Einstell  knopf 40, welcher mit einer Einstellhülse 41  vermittels zwei in der     Fig.    1 nicht sichtbarer  Schrauben fest verbunden ist. Das rechte  Ende der Einstellhülse 41 ragt. mit einem  Bund in den Einstellknopf hinein, welcher       Bund    oben und unten als     Verdrehsicherung     je eine     Abflaehung    aufweist. Gegenüber der  Einstellhülse 41 kann der Einstellknopf 40       daher    in zwei     um    1800 verdrehten Stellungen       anf    die Hülse     aufgesetzt    werden.

   Die     Dreh-          bewegung    des Einstellknopfes 40 wird auf  den     Reiber    7 vermittels einer in eine     1Vute    42       im        Reiberhals    15 hineinragenden Nase 43 der       Einstellhülse    41 bewerkstelligt. Die vermittels       des    Einstellknopfes 40 eingestellte Tempera  tur ist an einer am zylindrischen Teil 44 des  Einstellknopfes 40 angebrachten Skala, -die  sich auf einem konischen Teil 45 fortsetzt und  deren Beschriftung auf dem     konisehen    Teil.

    45 angebracht ist, gegenüber einer an einer       Kragenseheibe    46     angebraehten        Eichmarke    47  ablesbar. Die Kragenscheibe wird durch eine       Drttekfeder    48, die sieh anderseits gegen das  Innere des Einstellknopfes 40 abstützt, gegen  die Herdverschalung 49 gedrückt. Am Ver  drehen wird sie durch zwei diametral gegen  überliegende Nuten 50, in die zwei Rippen 51  der Führungshülse 6 hineinragen, verhindert.       ,lueli    die     Kra,renselieibe    46 kann somit in zwei       oni    1800 versetzten Stellungen montiert wer  den.

   Durch die bewegliche Anordnung der       Kragenscheibe    46 wird erreicht, dass Unge  nauigkeiten in der Distanz zwischen der     4Ierd-          versehalung    49 und dem     Graszufuhrrohr    9 zu  keiner     =1Ionta.geschwierigkeit    führen.  



  Das     Ansehlagblech    21, auf welchem die       lMehmarkierungen    ?3 angebracht sind, ist.  durch eine     Verpressung    mit der Einstellhülse  41 fest verbunden. Im Innern der Einstell  hülse 41 ist eine     Reiberdruekfeder    5     \?    ange  ordnet, die links auf einer     Absatzfläehe    des       Reiberhalses    15 aufliegt und rechts sich gegen    eine     Absatzfläehe    der Einstellhülse 41 ab  stützt. In der Führungshülse 6 ist die Ein  stellhülse 41 durch einen Bund 53 geführt.

    Der Druck der     Reiberfeder    52 auf die Ein  stellhülse 41 wird vermittels einer an ihr an  geordneten Nase 54 auf eine im Innern der  Führungshülse 6 angeordnete     Leitfläehe    55  und damit auf das Gehäuse der ganzen Ein  richtung übertragen. Diese     Leitfläehe    dient  gleichzeitig zur     Arretierung    der Einstellhülse  41 und damit des Einstellknopfes 40 in der  Nullage, und zwar dadurch, dass die Nase     5.1     unter der     Wirkung    der     Reiberdruckfeder    52  in einen Einschnitt 56 der Leitfläche 5.5 hin  eingedrückt wird.

   In der     Fir.    5 ist eine Ab  wicklung am Orte der     Leitfläehe    55 darge  stellt. In der Nullage befindet sich die Nase  54 in dem Einschnitt 56, und eine Verdrehung  der Nase und damit. der Einstellhülse 41 wird  durch die beiden Anschlagflächen 57, 58 ver  hindert. Eine Verdrehung kann stattfinden,  wenn die Nase 54 in die Stellung 59 gebracht  wird.

   In dieser Lage liegt die Anschlagfläche  57 immer noch in der Bahn der Nase 54, so  dass diese notgedrungen nur nach rechts ge  dreht werden kann, und zwar maximal bis zum  Auftreffen auf die Anschlagfläche 60.     Lim    die  Nase 54 in die Lage 59     ztt    bringen, ist es not  wendig, auf den     Druckknopf    40 einen axialen  Druck nach links     (Fig.    1) auszuüben. Auf  diese Art ist. der     Druckknopf    40 gegen unbe  absichtigte     Betäti#Zung    gesichert. Für die  Montage der Einstellhülse 41 ist ein Kanal 65       vorgesehen,    durch den die Nase 54 hindurch  geführt werden muss.  



  Zwischen der Führungshülse 6 und     dein          Reibergehäuse    5 ist ein Schutzblech 61 (siehe       Fia-.    1) vorgesehen, welches die axiale Längs  bewegung der Einstellhülse 41 nach links     be-          rennt.     



  Im     Reibergehäuse    5 ist ein     Nel)erisclilul;')-          kana.l    62 vorgesehen,     dessen        Durchtrittsöff-          nung    durch ein     einschraubbares    Nadelventil  6 3     cinrestellt    werden kann. Durch diese     Mass-          nahine    wird bei offenem     Reiberhahn    eine ge  wisse Gaszufuhr auch bei     geschlossenem    Ven  tilteller 31 sichergestellt, um ein Verlöschen  der Gasflamme zu verhüten.

        Durch einen     Gasaustrittsstutzen    64 steht  die beschriebene Einrichtung mit den     Flani-          inenrohren    in Verbindung. Um die Verbin  dung mit den     Flammenrohren    zu erleichtern,  werden das Ventilgehäuse 3 und das     Reiber-          gehäuse    5 derart ausgebildet, dass ersteres in  vier um je 90  versetzte Stellungen mit dem       Reibergehäuse    5 verbunden werden kann. Der       Anschluss    des     Gasbackofentemperaturreglers     an das     Gaszufuhrrohr    9 kann natürlich auch  unten erfolgen.

   Daraus ergibt sich eine weit  gehende Montageerleichterung des     Reglers.     



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein  richtung ist nun die folgende  In der in der     Fig.    1 dargestellten Aus  gangsstellung ist sowohl der Ventilteller 31  als auch der     Reiberhahn-geschlossen.    Bei     prak-          tiseh    allen übrigen Einstellungen des Einstell  knopfes 40 bleibt die Reiberöffnung über die       Umlaufrille    14 dauernd geöffnet. Die Stel  lung des Ventiltellers 31 kann entweder vom  Temperaturfühler 1 her oder durch den Ein  stellknopf 40 beeinflusst werden.

   Von der       Fühlerseite    her ist die     Wirkungsweise    wie  folgt:  Bei einer Temperaturzunahme des Fühlers  1 dehnt sich die darin befindliche Ausdeh  nungsflüssigkeit aus und wirkt über das       ILapillarrohr    2 auf den     Membranhohlkörper    4,  wodurch dessen freie Membrane mit dem Napf  39 nach rechts ausweicht und die Arbeitsspin  del 26 gegen den     Reiber    7 zu bewegt. Die auf  dem Einstellgewinde 28 sitzende Spindel  mutter 29 wird samt dem Ventilteller 31 mit  genommen, wodurch der     Öffnungsquersehnitt     des Ventils verringert bzw. bei geschlossenem  Ventil 31/38 der Teller 31 relativ zur Mutter  29 nach links bewegt wird.

   Bei einer Tempe  raturabnahme des Fühlers 1 findet eine Kon  traktion der Ausdehnungsflüssigkeit statt;  der Bewegungsvorgang des Ventiltellers 31  verläuft unter dem Einfluss der     Rückst.ell-          feder    35 über die     Tellerseheibe    33 in umge  kehrter Richtung, wodurch sich der Öffnungs  querschnitt des Ventils wieder vergrössert  bzw. der Teller 31 wieder gegen den Anschlag  32 rückt.

      Die Verstellung des Ventiltellers 31 durch  den Einstellknopf     .10    bei der Einstellung des       Temperatursollwertes    geschieht wie folgt  Die mit dem Einstellknopf     .10        versehratibte,

       in der Führungshülse 6 gelagerte Einstell  hülse 41 greift mit ihrer Nase 43 in die Nute       4\?    des     Reiberhalses        1.5.    Bei einer Drehbewe  gung wird die vermittels der Sicherungsmut  ter 17     ain        Reiberhals    15 fixierte     Eielispindel     16     niitverdreht        Lind    gleichzeitig die Arbeits  spindel 26 betätigt.

   Da die     Spindelmutter    29  durch die axial in der Nute 37 des     Reiber-          gehäuses    5 bewegliche Nase 36 der Teller  seheibe 33 gegen Verdrehung gesichert. ist,  führt sie bei einer Verstellung des Einstell  knopfes 40 eine axiale     Bewegung    aus, und  zwar bewegt. sie sieh um so mehr nach links,  je grösser der eingestellte Temperaturwert ist.  Die     Temperatur-Sollwertcinsteilung    bezweckt  somit eine Stellungszuordnung des Ventil  tellers     37..    in der Weise, dass jedem Tempera  turwert, das heisst jeder Lage der     Membrane     4, ein bestimmter     1-)urchflussquerschnitt    des  Tellerventils zukommt.

   Soll im heissen Zu  stand des Temperaturfühlers 1 die Gaszufuhr  abgestellt werden, durch     Rüekwärtsdrehung     des Einstellknopfes 40 auf die Stellung  Zur,  so muss eine so grosse     Sehliessbewegung    des  Ventiltellers stattfinden, dass auch bei nach  folgender     Abkühltuig    des     Temperaturfühlers     1, das heisst bei später völlig zusammengezo  genem     Meinbranhohlkörper        -1    das Tellerventil  31, 38 mit Sicherheit     geschlossen    bleibt.

   Man  erkennt, dass bei diesem Einstellvorgang der  Ventilteller 31 in Richtung auf den     Mem-          branhohlkörper        -1    ausweichen können muss.  Dies ist durch     gleiehzeitiges    Belasten der       L        berlastfeder    30 möglich, welche den Schliess  druck des Tellerventils erzeugt und für die  vollständige     Rüekwärtsbewegung    des Ventil  tellers 31 in seine     Ausgangslage,    nämlich bis  zum Aufruhen auf dem Anschlagring 32 der       Spindelmutter    29 bzw. auf dein Sitz 38, sorgt.  



  Dank den     verhältnisinäl,#ig    geringen Di  mensionen gestattet die beschriebene Einrich  tung an bestehenden     Gasherdkonstruktionen     den bisher vorhandenen     Gashahn    für den      Backofen durch einen Temperaturregler zu       ersetzen.     



       Durelr    die unmittelbare Berührung der       Arbeitsspindel    26 mit dem beweglichen Teil  des     Membranhohlkörpers    4 ergibt sich eine  verlustlose     Übertragung    der     Membrankörper-          bewegun-    auf den Ventilteller. Durch die Ab  stützung\ der     Cberlastfeder    30 auf der     Spin-          delmutier    39 selbst ergibt sich der Vorteil,  dass keine der beiden auf die Arbeitsspindel  26 wirkenden Federn 30 und 35 aufeinander  einwirken.

   Durch diese klare Funktionstren  nung ergibt sieh eine bessere     Dimensionie-          run@,gsrrundlage    für diese Federn.

Claims (1)

  1. P ATENTAN SPRL CII Gasbackofentemperaturregler, bei welchem der Reiber eines Reiberhahns für die Gaszu fuhr Lind die Solltemperatur-Verst.elleinrich- tung eines unter dem Einfluh eines Flüssig- :
    eitsausdehnungstemperaturfühlers stehenden Ventiltellers gemeinsam von Hand betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventil teller auf einer Spindelmutter gelagert ist, die zum Zwecke der Solltemperatureinstellung einstellbar auf einer Arbeitsspindel sitzt, die den beweglichen Teil eines mit denn Ausdeh- rzungstemperaturfühler in Verbindung stehen den Membranhohlkörpers unmittelbar berührt.
    UNTERANSPRÜ CHE: 1. Gasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine als mehrarmige Blattfeder ausgebildete Überlastfeder an der Spindelmutter fest an geordnet ist und den Ventilteller, der auf der Spindelmutter verschiebbar angeordnet ist, bei offenem Tellerventil gegen einen Anschlag der Spindelmutter drückt.
    \?. Gasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Spindelmutter eine Tellerscheibe fest angeordnet ist., auf die eine mit ihrem andern Ende gegen einen Gehäuseteil abgestützte Rüekstellfeder einwirkt, derart, dass die die Spindelmut.ter tragende Arbeitsspindel gegen den beweglichen Teil des Membranhohlkörpers gedrückt wird.
    3. Gasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tellerscheibe eine Nase aufweist, die in einer im Gehäuse vorgesehenen Nute derart geführt ist, dass die Spindelmutter am Drehen verhindert und so mit auf der Arbeitsspindel nur längsverschieb bar ist.
    4. Gasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Reiber eine Eichspindel verdreh- und arre- tierbar gelagert ist und mit der Arbeitsspindel derart gekuppelt ist, dass eine gegenseitige Längsverschiebung der beiden Spindeln mög lich ist, während eine Verdrehung der Eich- spindel winkeltreu auf die Arbeitsspindel übertragen wird.
    5. CTasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplung zwischen der Eich- und der Arbeitsspindel eine Gabel vorgesehen ist, die mit der Eieh- spindel fest verbunden ist und deren Gabel stücke in Aussparungen einer auf der Arbeits spindel fest angeordneten Mitnehmerscheibe hineinragen.
    6. Gasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Eichspindel ein längsverschiebbar, aber nicht v erdrehbar gelagerter, mit einer Marke versehener Fangzeiger vorgesehen ist, welcher mit einer Verlängerung in eine Aus sparung eines mit einer Einstellhülse fest ver bundenen und Eichmarkierungen aufweisen den Anschlagbleches hineinragt, derart, dass die relative Lage der Eiehspindel und des Reibers ablesbar ist.
    7. Gasbackofenternperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Eichspindel ein Gewinde aufweist und im Reiber einge schraubt ist und die relative Lage der Eich- spindel und des Reibers durch eine Siche rungsmutter festgelegt ist, vermittels welcher der zwischen dem Reiber und der Sicherungs mutter gelagerte Fangzeiger gegen den Reiber gepresst wird.
    B. Gasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Reiber mehrere Querbohrungen aufweist, die auf einem Teil seines äussern Umfanges durch eine Umlaufrille miteinander verbun den sind, welche Querbohrungen durch Ver drehung des Reibers mit einer Gaszufuhröff- nung in Verbindung treten.
    9. Gasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein dreiteiliges Gehäuse vorgesehen ist, an dessen mittlerem, als Reibergehäuse dienen dem und mit einem Ansehlussstutzen für die Verbindung mit der Gaszufuhrleitung ver sehenem Teil auf der einen Seite ein das Tellerventil und den Membranhohlkörper ent haltendes, mit einem Gasaustrittsstutzen ver- sehenes Ventilgehäuse und auf der andern Seite eine Führungshülse angeschraubt ist, in die eine im Gehäuse dreh- und längsverschieb bar gelagerte Einstellhülse ragt.
    10. Crasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsstelle zwischen dem Ventil- und dem Reibergehäuse derart ausgebildet ist, dass das erste Gehäuse gegenüber dem zweiten in vier um je 900 versetzten Stellungen anschraubbar ist.
    11. Gasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellhülse eine erste Nase aufweist., die mit einer Nute im Reiher derart zusammenwirkt, dass eine Verdrehung der Einstellhülse auf den Reiher übertragen wird, während eine Verschiebung der Einstellhülse in Richtung ihrer Axe keinen Einfluss auf den Reiher hat.
    12. Gasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch -ekennzeichnet, dass die Einstellhülse eine zweite Nase aufweist, die mit einer im Innern der Führungshülse angeordneten und drei Anschlagsflächen aufweisenden Leit- fläche derart zusammenwirkt, dass die Nase der Einstellhülse in der Reibernullstellung zwischen zwei Anschlagfläellen arretiert ist und erst durch Verschieben längs der Füh- rungshülse befreit und in der einen Dreh richtung bis zum Auftreffen auf die dritte Anschlagfläche verdreht werden kann.
    13. Gasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Reiber und der Einstellhülse eine Druck feder vorgesehen ist, vermittels welcher der Reiber in seinen konischen Sitz hineingedrückt wird, welcher Druck über die eine Nase der Einstellhülse auf die Leitfläche der Führungs hülse übertragen wird.
    14. Gasbackofentemperaturregler nach dein Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Reibergehäuse und der Führungshülse ein Sehutzbleeh vorgesehen ist, welches eine Längsverschiebung der Einstellhülse in Rich tung auf den. Reiber zu begrenzt.
    15. Crasbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet., dass ein mit einer Einstellhülse lösbar verbundener Einstellknopf vorgesehen ist, dessen Verbin dungsstelle derart ausgebildet ist, dass er gegenüber der Einstellhülse zwei um 1800 ver setzte Stellungen einnehmen kann.
    16. Gasbaekofentemperaturregler nach dein Patentanspruch und dem Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstell knopf einen zylindrischen und einen koni schen Mantelteil aufweist, wobei der zclindri- sehe Mantelteil eine Skala trägt, die sieh auf dem konischen Mantelteil fortsetzt und dass die Skalazeiehen auf letzterem angebracht sind.
    17. Gasbaekofentetnperaturregler nach dein Patentanspruch und den Unteransprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf einer Führungshülse längsversehiebbare, aber nicht verdrehbare, eine ,Eiehinarke tra gende Kragenscheibe vorgesehen ist, gegen über welcher die Sl@ala des Einstellknopfes ablesbar ist.
    18. (Tasbackofenteinperaturregler nach dem Patentanspruch und den U nteransprüehen 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Isragenseheibe zwei symmetrisch angeordnete Nuten aufweist, die mit<I>zwei</I> auf der äussern Mantelfläche der Führungshülse vorgesehenen Rippen zusammenwirken, derart, dass die Kra genscheibe in zwei um 1800 versetzten Stellun gen auf die Führungshülse aufsetzbar ist.
    <B>1.9.</B> (-r'asbaekofentemperaturregler nach dem Patentanspruehund den Unteransprüehen 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Einstellknopf und der Kragenscheibe eine Drttekfeder vorgesehen ist, zum Zwecke, vermittels der Druekfeder die Kragenseheibe derart gegen die Ilerdverschalung zu drücken, dass bei der Montage die relative Lage zwi- sehen Einstellknopf und Herdverschalung nur von untergeordneter Bedeutung ist.
    20. Gasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Reiberge- bäuse ein Nebensehlusskanal vorgesehen ist, dessen Durchlass durch eine Einstellschraube derart einstellbar ist, dass in der Betriebsstel lung des Reibers auch bei geschlossenem Ven tilteller eine gedrosselte Gaszufuhr zum Gas a.ustrittsstutzen stattfindet.
    21. Gasbackofentemperaturregler nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Membranhohlkörper aus zwei gewellten, im Ruhezustand direkt aufeinanderliegenden Membranen besteht, deren Ränder mitein ander verschweisst sind, wobei zur Entlastung der Schweissnaht beide Membranen gegen den Rand hin abgewinkelt sind. 22. Gasbackofentemperaturregler nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine bewegliche Membrane des Membranhohl- körpers einen mit ihr fest verbundenen Napf aufweist, in welchen das freie Ende der Ar beitsspindel eintaucht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962514C (de) * 1951-07-09 1957-04-25 Landis & Gyr Ag Ventileinrichtung fuer Gasbackofentemperaturregler

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