CH276948A - Deckenverkleidung. - Google Patents

Deckenverkleidung.

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CH276948A
CH276948A CH276948DA CH276948A CH 276948 A CH276948 A CH 276948A CH 276948D A CH276948D A CH 276948DA CH 276948 A CH276948 A CH 276948A
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CH
Switzerland
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ceiling
strips
panels
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joints
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English (en)
Inventor
Ruf-Nievergelt Frieda
Original Assignee
Ruf Nievergelt Frieda
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
    • E04F19/06Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves specially designed for securing panels or masking the edges of wall- or floor-covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Deckenverkleidung.    Die Herstellung von Gipsdeekien erfor  derte bis heute verhältnismässig viel Zeit und  es war auch bei der besten Ausführung nicht  zu vermeiden, dass sich mit der Zeit Risse  in derselben bildeten, was auf ein Arbeiten  der Deckenunterlage zurückzuführen ist.  



  Die vorliegende Erfindung will die ge  nannten Nachteile weitgehend     beseitigen    und  betrifft eine     Deckenverkleidung,    welche ge  kennzeichnet ist durch einzelne geradlinig  begrenzte Platten, deren Stirnflächen mit  durchgehenden, parallel zur Deckenebene  laufenden Nuten versehen sind, ferner ge  kennzeichnet durch mindestens teilweise am  Deckengebälk befestigte     Leisten    mit vor  springenden, in der Längsrichtung der Lei  sten verlaufenden Federn, welche in die Nu  ten der Platten eingreifen und dieselben da  durch mindestens zum Teil tragen, sowie  durch Mittel, um die zwischen den benach  barten Platten vorhandenen Fugen zu ver  kleiden.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    des  Erfindungsgegenstandes ist in der beigefüg  ten Zeichnung dargestellt. und zwar zeigt:  Fig. 1 ein Teilstück der Deckenverklei  dung von unten gesehen,  Fig. 2 in der Ebene der Decke gesehen,  Fig. 3 eine Einzelheit der Deckenverklei  dung im Schnitt     senkrecht    zur Decken  ebene.  



  Gemäss der Zeichnung weist die Decken  verkleidung eine Mehrzahl von einzelnen,  geradlinig begrenzten Platten 10 auf, die    quadratischen Grundriss besitzen, im allge  meinen aber     irgendeine,    vorzugsweise     par-          allelepipedische    Gestalt haben können. Jede  Platte ist an deren Stirnflächen mit durch  gehenden, parallel zur Plattenebene und .da  mit auch zur Deckenebene laufenden Nuten,  11 versehen, welche einen     trapezförmigen     Querschnitt besitzen, derart, dass sie sich  gegen aussen etwas erweitern, wie das deut  lich aus     Fig.    3 ersichtlich ist.  



  Die Platten sind     beispielsweise    aus Gips  hergestellt und können durch geeignete Ma  terialien armiert sein, wobei die Herstellung  der Platten     zweckmässigerweise    nicht. am Ort  ihres Einbaues,     sondern    vorher in einem  hierfür     besonders    eingerichteten Betrieb  erfolgt.

   Die gegen den Raum zu richtende  Fläche der Platten kann zur Erreichung be  sonderer dekorativer Effekte anstatt glatt  auch geraubt oder     sonstwie    ausgebildet sein,  wobei auch die Farbe des zur     Verwendung     gelangenden     Materials,    das nicht     unbedingt     Gips     zu    sein braucht, dem besonderen Zweck  angepasst sein kann.  



  Zur Verbindung .der einzelnen Platten  untereinander     einerseits    und zur Befestigung  derselben am Deckengebälk anderseits sind       Leisten    12 und 13 vorhanden, die gemäss den       Fig.    2 und 3 von     umgekehrt-T-förmigem    Pro  fil sind, derart, dass die     T-Sehenkel    vorsprin  gende, sich gegenüberliegende     Federn.    bilden,  die in die Nuten 11 zweier angrenzender  Platten eingreifen, während der mittlere       T-Steg    mit seinem Fuss über die obere Seite      der Platten hinausragt,

   zwischen den Stirn  flächen der benachbarten Platten liegt und  am Deckengebälk     abgestützt    und     befestigt     sein kann. Gemäss Fig. 3 sind die nach oben  gewendeten Flanken der vorspringenden Fe  dern der Leisten entsprechend dem Nuten  profil abgeschrägt.  



  Die in der einen Richtung parallel zuein  ander angeordneten Leisten 13 verlaufen in  ihrer Länge über die ganze Decke und sind  vorzugsweise quer zum Deckengebälk stehend  an     demselben    als Tragorgane für die Platte  mittels Nägeln oder Schrauben befestigt.

   Die  rechtwinklig zu den genannten Leisten 13  stehenden Leisten 12 reichen in ihrer Länge  jeweils nur von der einen bis zur nächsten  der Leisten 13 und sind demzufolge, wie aus  Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, von einer Länge,  die dem Abstand des Nutengrundes zweier  sich gegenüberliegender Nuten einer Platte       entspricht.    Diese Leisten 12 brauchen nicht  notwendigerweise ebenfalls am Deckengebälk  befestigt zu sein, sondern können lediglich  lose in den Nuten der angrenzenden Platten  ruhen, die durch die Federn der andern Lei  sten 13 getragen werden.  



  Die am Rande der Decke verlaufenden Lei  sten, die in der Zeichnung nicht dargestellt  sind, weisen zweckmässigerweise nur eine vor  springende Feder auf. Das Profil dieser Lei  sten ist dann L-förmig derart, so dass der  eine L-Schenkel die Feder bildet, während  der andere L-Schenkel mit seinem Ende nach  oben über die obere Fläche der     Platten     hinausragend am Deckengebälk abgestützt  und befestigt ist.  



  Die Leisten bestehen mit Vorteil aus  einem schraub- und nagelbaren Material, ins  besondere aus Holz.    Bei der beschriebenen Ausbildung der  Deckenverkleidung entstehen auf der gegen  den Raum gewendeten Unterseite der Decke  zwischen den benachbarten Platten verhält  nismässig breite Fugen 14 (Fig. 3), die nach  dem Verlegen der Platten mit geeigneten Mit  teln verkleidet bzw. ausgefällt werden. Sie  können z. B. mit Gips ausgestrichen werden,    der dieselben augenfälligen Eigenschatten wie  die Platten selbst aufweist, wodurch die Fu  gen dem Blicke entzogen werden. Der zum  Ausfüllen dienende Gips kann jedoch auch  eine andere Farbe oder eine andere Struktur  als die sichtbare Unterfläehe der Platten be  sitzen, wodurch besondere Ziereffekte erreich  bar sind.  



  Mit Vorteil füllt man die Fugen l-4 mit  einem nachgiebigen Material, beispielsweise  mit geeigneten Kordeln, aus. Dadurch wird  die Möglichkeit geschaffen, dass die Decke  ständig arbeiten, d. h. sieh ausdehnen oder  zusammenziehen kann, was besonders bei  Holzbauten immer der Fall ist, ohne dass  hierbei die sonst unv ermeidlichen und un  schönen Risse in der Deekenverkleidung auf  treten. Die nachgiebigen Füllmittel, beispiels  weise die Kordeln, können zu besonders effekt  vollen     Deckenverzierungen    herangezogen  werden.  



  Die beschriebene     Deekenv        erkleidung    lässt  sich rasch überall anbringen, wenn die Plat  ten und die Leisten vorfabriziert sind, und     ist     einer     Rissbildun-    im Laufe der Zeit viel     we-          niger        unterworfen    als eine auf die bisher be  kannte Art hergestellte Gipsdecke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Deckenverkleidung, gekennzeichnet durch einzelne geradlinig begrenzte Platten, deren Stirnflä,ehen mit durchgehenden, parallel zur Dee.kenebene laufenden Nuten versehen sind, ferner gekennzeichnet durch mindestens teil weise am Deckengebälk befestigte Leisten mit vorspringenden, in :der Längsrichtung der Leisten verlaufenden Federn, welche in die Nuten der Platten eingreifen und dieselben dadurch mindestens zum Teil tragen, sowie durch Mittel, um die zwischen den bena:
    ch- barten Platten vorhandenen Fugen zu ver kleiden. UNTER.ANSPRL CHE 1. Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gelzenrnzeiehnet, dass minde stens ein Teil der zwisehen benachbarten Platten angeordneten Leisten mit. zwei sieh gegenüberliegenden Federn versehen sind, die in die Nuten zweier angrenzender Platten eingreifen. 2.
    Deckenverkleidung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwischen benachbarten Platten angeordneten Leisten von T-förmigem Profil sind, derart, dass die T-Schenkel die vorspringenden Federn bilden, während der mittlere T-Steg mit seinem Fuss über die obere Fläche der Platten hinausragend am Deckengebälk abgestützt und befestigt ist. 3. Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am Rande der Decke verlaufenden Leisten je mit nur einer Feder versehen sind. 4.
    Deckenverkleidung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die am Rande der Decke verlaufenden Leisten ein L-förmiges Profil besitzen, derart, dass der eine L-Schenkel die vorspringende Feder bildet, während der an dere -Schenkel mit seinem Ende nach oben über die obere Fläche der Platte hinaus ragend am Deckengebälk abgestützt und be festigt ist. 5. Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nu ten der Platten einen trapezförmigen Quer schnitt besitzen, derart, dass sie sich gegen aussen erweitern, während die in die Nuten eingreifenden Federn wenigstens an deren nach oben gewendeten Flanke entsprechend den Nutenprofil abgeschrägt sind. 6.
    Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lei sten aus einem schraub- und nagelbaren Ma terial bestehen. 7. Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten parallelepipedische Gestalt aufweisen und dass die in der einen Richtung parallel zueinander angeordneten Leisten in ihrer Länge über die ganze Decke verlaufen, wäh rend die rechtwinklig dazu stehenden Leisten in ihrer Länge jeweils nur von der einen bis zur nächsten durchgehenden Leiste reichen.
    B. Deckenverkleidung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die sich in ihrer Länge über die ganze Decke erstreckenden Leisten quer zum Deckengebälk verlaufen und an demselben als Tragorgane der Platten befe stigt sind, während die andern Leisten ledig lich lose in den Nuten der angrenzenden Platten eingelegt sind. 9. Deckenverkleidung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die zwi schen den benachbarten Platten vorhandenen Fugen mit Gips ausgefüllt sind. 10.
    Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwi sehen den benachbarten Platten vorhandenen Fugen mit einem nachgiebigen Material aus gefüllt sind. 11. Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwi schen den benachbarten Platten vorhandenen Fugen mit einem als Ziermittel dienenden Material ausgefüllt sind. 12. Deckenverkleidung nach Patentan spruch und Unteransprä.ehen 10 und 11, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen den benachbarten Platten vorhandenen Fugen mit Kordeln ausgefüllt sind. 13. Deckenverkleidung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus Gips bestehen.
CH276948D 1950-01-12 1950-01-12 Deckenverkleidung. CH276948A (de)

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