CH277046A - Formatschablone zur Erzeugung eines weissen Randes auf photographischen Kopien. - Google Patents

Formatschablone zur Erzeugung eines weissen Randes auf photographischen Kopien.

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CH277046A
CH277046A CH277046DA CH277046A CH 277046 A CH277046 A CH 277046A CH 277046D A CH277046D A CH 277046DA CH 277046 A CH277046 A CH 277046A
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Russi Johann
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Russi Johann
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/521Arrangements for applying a supplementary information onto the sensitive material, e.g. coding

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Description


  Formatschablone zur Erzeugung eines weissen Randes auf photographischen Kopien.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Formatschablone zur Erzeugung eines weissen  Randes auf photographischen Kopien. Die  Formatschablone zeichnet sich erfindungsge  mäss dadurch aus,     da.ss    an einem der     Scha-          blonenschenkel    über einem Ausschnitt eine  Kopiervorrichtung angeordnet ist, welche in  einem Gehäuse eine Lichtquelle und eine  Maske enthält, um in der Maske ausgesparte  Merkzeichen unabhängig von der Belichtung  der Kopie auf deren Rand kopieren zu kön  nen.  



  Auf der Zeichnung ist rein beispielsweise  eine Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.1    zeigt schematisch einen Teil eines       Schablonenschenkels    mit der Kopiervorrich  tung für Merkzeichen, teilweise im Längs  schnitt;       Fig.2    stellt einen teilweisen     Querschnitt     durch den     Schablonenschenkel    und die Ko  piervorrichtung dar;       Fig.    3 ist eine Draufsicht auf die Format  schablone.  



  Bei der Herstellung von photographischen  Vergrösserungen sind Formatschablonen im  Gebrauch, welche aus vier einen rechteckigen  Rahmen bildenden Schenkeln bestehen, die  zum Abdecken des weiss zu bleibenden Ran  des des photographischen Papiers dienen. Die  Formatschablonen sind meistens verstellbar,  indem zwei senkrecht zueinander stehende  Schenkel in Führungen parallel zu sich selbst  verschiebbar sind. Dadurch ist es möglich, ein    und dieselbe Schablone für Vergrösserungen  verschiedenen Formates und verschiedener  Ausmasse zu gebrauchen.  



  In     Fig.    3 ist eine verstellbare Format  schablone schematisch in der Draufsicht ge  zeigt. Sie besteht aus vier flachen     Schenkeln     1 bis 4, von denen je zwei starr in einem  rechten Winkel miteinander verbunden sind.  Der eine der auf diese Weise gebildeten Win  kel ist in bezug auf den andern so verstellbar,  dass die sich     gegenüberliegenden    Schenkel 1  und 4 bzw. 2 und 3 stets parallel bleiben.  



  Der Schenkel 1 besitzt gemäss     Fig.    2 auf  wärts und einwärts gebogene Längsränder 5,  welche als Führungen für eine Schiene 6  dienen, indem die Längsränder 5 die Schiene  6 teilweise übergreifen. Diese Schiene ist da  durch längsverschiebbar an dem Schenkel 1  angeordnet. Über einem rechteckigen Aus  schnitt 7 der Schiene ist, ein     parallelepipe-          disches    Gehäuse 8 befestigt, in dessen Deck  fläche eine Fassung 9 für eine elektrische  Glühlampe 10 herausnehmbar eingesetzt ist.  Unterhalb der Glühlampe 10 befindet sich eine  das Gehäuse quer durchsetzende und waag  rechte Mattscheibe 11.

   Unmittelbar über der  Schiene 6 ist in der einen Seitenwandung des  Gehäuses 8 ein Schlitz vorhanden, durch wel  ehen eine Maske 12 waagrecht einschiebbar  ist., die zwischen Führungsrippen 13 gehalten  wird. Die Maske 12 kann beispielsweise aus  einer Glasscheibe bestehen, deren eine Seite  mit einer lichtundurchlässigen Schicht     12a     überzogen ist, welche ausgesparte Merkzeichen,      wie zum Beispiel Schriftzeichen, geometrische  Figuren usw., aufweist.

   Unterhalb der Schiene  6 besitzt der Schenkel 1 eine     Durchbrechung     14, welche mindestens die Breite der Ausspa  rung 7 der Schiene hat und eine solche Länge  aufweist,     da.ss    die Aussparung 7 in keiner       Schiebestellung    der Schiene verdeckt wird,  wobei jedoch die Länge der Schiene so     grol3    ist,  dass sie ausserhalb der     Ausnehmung    7 in jeder  Schiebestellung die     Durchbrechun-    14 des  Schenkels abdeckt.  



  Die Glühlampe 10 steht gemäss     Fig.    1  einerseits über einen veränderbaren und ein  stellbaren Widerstand 15 und     anderseits    über  einen Schalter 16 mit einer nicht gezeigten  Stromquelle in Verbindung. Der Schalter 16  ist ein Zeitschalter, welcher nach dem Schlie  ssen den Stromkreis nach Ablauf einer be  stimmten Zeitdauer selbsttätig wieder unter  bricht. Der Schalter kann derart ausgebildet  sein, dass er nach Ablauf einer konstanten  Zeit. von beispielsweise 1 Sekunde selbsttätig  wieder öffnet, oder dass die Schliessdauer  innerhalb gewisser Grenzen beliebig einge  stellt werden kann. Der Widerstand 15 und  der Schalter 16 können in das Gehäuse 8  eingebaut oder separat sein.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen For  matschablone ist wie     folgt:     Beispielsweise werde eine Vergrösserung  wie üblich ausgeführt, indem ein lichtemp  findliches Papier mit der Schicht nach oben  unter die Schablone gelegt wird, so dass deren  Schenkel den Rand des Papiers ringsherum  überdecken, worauf mit Hilfe eines Vergrösse  rungsapparates das Bild eines Negativfilmes  während einer bestimmten Belichtungszeit auf  die innerhalb der Schablone freie Fläche des  Papiers projiziert wird.  



  Will man nun an einem Rand des Bildes  zum Beispiel eine Beschriftung anbringen, so  schiebt man eine die Beschriftung in Form  von     Ausspai-ingen    tragende Maske 12 in die  Führungen 13 des Gehäuses 8 ein und ko  piert anschliessend die Beschriftung auf den  noch unbelichteten Rand der     Vergrösserung,          indem        dureh    Schliessen des Schalters 16 die  Lichtquelle 10 zur Wirkung gebracht wird.    Hierbei kann die     @@-ünsti;ste    Belichtung mit  Hilfe des     Widerstandes    15     eingestellt    werden,  der die Helligkeit der Lichtquelle regelt.

   Bei       Verwendung    eines     Zeitsehalters    16, dessen       Sehliessdauer    veränderlich eingestellt werden  kann, kann der Regulierwiderstand 15 in  Wegfall kommen.. Das     Aufkopieren    der Be  schriftung kann vor, nach oder auch während  der Vergrösserung des Bildes stattfinden und  ist in jedem Falle     photographisch    unabhängig  von der Belichtung des\ Bildes.

   Dadurch er  gibt sieh die     Möglichkeit,    die Beschriftung  bei Papieren     verschiedener    Gradation stets  unter den günstigsten Bedingungen aufzu  bringen, um eine     kontrastreiehe    Kopie     dei-          Schrift    zu erhalten.  



  Nachdem das Bild und die Beschriftung  auf das Papier übertragen sind, erfolgt die  Weiterverarbeitung, wie Entwicklung und  Fixierung der Photographie auf gewohnte  weise.  



  Durch die     Versehiebbarkeit    der im Ge  häuse 8 untergebrachten Kopiervorrichtung  längs dem     Sehenkel    1 kann die aufzubrin  gende     Beschriftung    auch bei verschiedenen  Einstellungen der Formatschablone an die  gewünschte Stelle, zum Beispiel in die Mitte  des Bildrandes, gebracht werden. Vorzugs  weise wird die     For        matsehablone    so benutzt,  dass der Schenkel 1, welcher die Kopiervor  richtung trägt, der untere ist..  



  Selbstverständlich lassen sieh auf die be  schriebene Weise nicht nur Beschriftungen  auf dem weissen Rand der Photographie an  bringen, sondern auch     Merkzeichen    irgend  welcher Art, zum Beispiel     geometrisehe    Figu  ren, Zahlen,     Zeichnungen    usw. Die hierfür er  forderlichen     Masken    können am einfachsten  auf     photographisehem    Wege hergestellt wer  den in Form von Dianegativen oder Diaposi  tiven.  



  Die     Formatschablone    kann auch anders  ausgebildet sein, als in der     Zeiehnung    darge  stellt ist. So wäre es zum Beispiel möglich,  die beiden Schenkel 1 und 2 je     reehtwinklig,     aber verschiebbar an den beiden zu einem  Winkel verbundenen Schenkeln 3     Lind    4 zu be  festigen, wobei die Schenkel 1 und 2 an ihrer      Kreuzungsstelle nur     übereinandergelegt    sind.

    Anstatt die Kopiervorrichtung auf einer       längsverschiebbaren    Schiene 6 zu befestigen,  könnte man sie auch starr auf dem einen  <B>S</B> \ehablonensehenkel anordnen     Lind    dafür den  letzteren selbst in seiner Längsrichtung ver  schiebbar ausbilden, damit die     Kopierv        orrich-          tung    an die gewünschte Stelle des Bildrandes  gebracht werden kann.  



  An Stelle des Regulierwiderstandes kann  vorzugsweise auch eine regelbare Lichtblende       vorgesehen    sein.  



  Bei entsprechender Ausbildung kann die  Formatschablone auch für die Herstellung von  Kontaktkopien benutzt werden.  



  Der Vorteil der beschriebenen Format  schablone ist der, dass die Belichtung der  photographischen Kopie unabhängig von der  Belichtung der Merkzeichen vorgenommen  werden kann.  



  Die Einrichtung ist für die     Herstellung     von Postkarten, Glückwunschkarten, Reklame  photographien usw. geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formatschablone zur Erzeugung eines weissen Randes auf photographischen Kopien, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Schablonenschenkel über einem Ausschnitt eine Kopiervorrichtung angeordnet ist, welche in einem Gehäuse eine Lichtquelle und eine Maske enthält, um in der Maske ausgesparte Merkzeichen unabhängig von der Belichtung der Kopie auf deren Rand kopieren zu kön nen. <B>UNTERANSPRÜCHE.</B> 1. Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske aus wechselbar ist. 2. Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Maske durch einen Schlitz der Wandung des Gehäuses in die Kopiervorrich tung einschiebbar ist. 3.
    Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Maske ausgesparten Merkzeichen Schriftzeichen sind. Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Maske ausgesparten Merkzeichen Ziffern sind. Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Maske ausgesparten Merkzeichen geometrische Figu r en darstellen. 6. Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lichtquelle und der Maske eine Mattscheibe angeordnet ist. 7.
    Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle eine elektrische Glühlampe ist, in deren Strom kreis ein Zeitschalter angeordnet ist, welcher den Stromkreis nach Ablauf einer Zeitdauer nach dem Schliessen des Schalters selbsttätig wieder unterbricht. 8. Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Zeitschalter nach Ablauf einer konstanten Zeitdauer wieder unterbricht. 9. Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Zeitdauer einstellbar ist. 10. Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Zeitschalter mit der Kopiervor richtung zusammengebaut ist. 11.
    Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, cladureh gekennzeich net, dass im Stromkreis der Glühlampe ein in der Grösse einstellbarer Widerstand vor handen ist, um die Helligkeit der Lichtquelle regeln zu können. 12. Formatschablone nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der Widerstand in die Ko piervorrichtung eingebaut ist. 1.3. Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe verstell bar ausgebildet ist, indem zwei rechtwinklig zueinander stehende Schenkel in Führungen parallel zu sich selbst verschiebbar sind. 11.
    Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopiervor- riehtung in der Längsrichtung des zugehörigen Schenkels verschiebbar ist. 15. Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass der die Kopiervorrichtung tragende Schenkel in seiner Längsrichtung verschieb bar ausgebildet ist. 16.
    Formatschablone nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die Kopiervorrichtung an einer mit einem Ausschnitt versehenen Schiene an- geordnet ist, welche in der Längsrichtung verschiebbar an einem der Scha.blonenschenkel geführt ist, der eine in jeder Lage der Schiene dem Ausschnitt derselben gegenüberliegende Durehbrechung aufweist. 17. Formatschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Regulie rung der Helligkeit der Lichtquelle eine regelbare Lichtblende vorgesehen ist.
CH277046D 1949-09-30 1949-09-30 Formatschablone zur Erzeugung eines weissen Randes auf photographischen Kopien. CH277046A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2992592A (en) * 1956-10-18 1961-07-18 Agfa Ag Masking frame for making enlargements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2992592A (en) * 1956-10-18 1961-07-18 Agfa Ag Masking frame for making enlargements

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