CH277235A - Gerät zum Reinigen von Gefässen. - Google Patents

Gerät zum Reinigen von Gefässen.

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CH277235A
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Weger Karl
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Weger Karl
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L17/00Apparatus or implements used in manual washing or cleaning of crockery, table-ware, cooking-ware or the like

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description


  Gerät zum Reinigen von Gefässen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät  zum Reinigen von Gefässen, z. B. Flaschen.  Zu diesem Zwecke hat man bisher haupt  sächlich Bürsten verwendet, bei welchen die       Borstenbüschel    mittels Draht an einem Holz  stiel befestigt waren. Wenn solche Bürsten  bei     guter    Qualität der Borsten auch den ge  stellten Anforderungen genügten, so waren  jedoch die Anschaffungskosten hoch und  zeigte sich eine rasche Abnützung der Bür  sten, besonders der an der Stirnseite abste  henden Borsten, die beim Andrücken an den  Gefässboden bald abbrechen. Zudem sind gute  Borsten nur schwer erhältlich, und die als  Ersatz vielfach verwendeten pflanzlichen Fa  serstoffe erweisen sich infolge ihrer grossen  Brüchigkeit für längeren Gebrauch der Bür  sten als ungeeignet.  



  Ein bekanntes, hauptsächlich für die  Grobreinigung geeignetes Gerät enthält einen  aus Stahlwolle bestehenden Reinigungskörper  von bei der Herstellung besonders gestalteter  Gebrauchsform, der     mittels    zweier     gegenein.-          andergedrückter    Blechklauen am Stiel festge  halten wird. Auch ein solches Gerät kann  die bisher angewandten Bürsten nicht erset  zen, weil ein durch diese Klemmeinrichtung  gehaltener weicherer Reinigungskörper wäh  rend des Gebrauches an der Klemmstelle  bald einreissen     würde    und demnach nur kurz  zeitig     verwendbar    wäre.  



  Das den     Gegenstand    der Erfindung bil  dende Reinigungsgerät, welches mit einer aus       Metallbügeln    bestehenden, an einem Stiel be-    festigten Haltevorrichtung zum Einspannen  eines weichelastischen     Reinigungsorganes    aus  gestattet ist, gewährleistet einen. brauchbaren  Ersatz der Flaschenbürsten dadurch, dass  als Reinigungsorgan ein Schwamm dient     und     dass dieser in zwei zueinander     senkrechten     Ebenen durch je     zwei    einander gegenüber  liegende Teile der Metallbügel festgeklemmt  ist.  



  Infolge seiner porigen Oberfläche ist der  Schwamm zur Reinigung von Gefässen  ebenso gut wie die Borsten einer Bürste       geeignet.    Hierbei     ist    es gleichgültig, ob ein  Naturschwamm, ein Gummi- oder ein Vis  koseschwamm verwendet wird, von denen ins  besondere letztere in beliebigen Mengen zu  geringem Preis erhältlich sind. Der     jeweils     verwendete Schwamm kann nach entspre  chender Abnützung an einem     unbegrenzte     Zeit verwendbaren Halter gegen einen neuen  Schwamm     ausgewechselt    werden. Besonders       vorteilhaft    erweist sich der     Viskoseschwamm     für Gläser, die bereits einen Belag zeigen.

    Zur Säuberung solcher Gläser mussten bisher  mit     Sodalösung    durchtränkte Sägespäne als  Hilfsmittel herangezogen werden. Da nun der  Viskoseschwamm selbst ein aus Holzzellulose  entstandenes Produkt .darstellt, sind Säge  späne auch bei schwer zu reinigenden Gefä  ssen     nicht    mehr erforderlich. Die besondere  Art der Einspannung verhindert eine Ver  letzung des Schwammes und gibt ihm jene  Gebrauchsform, die die Reinigungswirkung  wesentlich verstärkt. Es sind daher mit die-           ser    Haltevorrichtung Schwämme Handels  üblicher Form verwendbar.  



  Auf der Zeichnung ist das erfindungs  gemässe Reinigungsgerät in einem Ausfüh  rungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigen die       Fig.    1 und 2 den Halter ohne Schwamm und  die     Fig.    3 und 4 denselben mit     aufgeklemm-          tem    Schwamm in je     zwei    Seitenansichten. In       Fig.        ä    ist ein Querschnitt nach der Linie       1-I    der     Fig.    4 dargestellt.

   An dem einen  Ende eines     Holzstiels    1     (Fig.    1 und 2) ist  eine Metallhülse 2 sowie ein aus steifem  Runddraht U-förmig gebogener Metallbügel 3  starr befestigt, dessen fester Sitz am Stiel  ende durch die     Hülse    2 noch unterstützt       wird.    Ein weiterer, gleichfalls U-förmig gebo  gener Metallbügel 4 ist um<B>900</B> verdreht am  Stielende in der Weise abnehmbar befestigt,  dass die nach aussen abgebogenen Schenkel  enden 5 in seitliche Löcher 6 der Hülse 2  federnd eingesetzt sind. Die Schenkellängen  der beiden Drahtbügel 3 und 4 entsprechen  der Länge des verwendeten Schwammes und  sind etwas kürzer als dieser bemessen, wobei  sich .die kurzen Stege 7 und 8 der beiden  Bügel mit geringem gegenseitigen Abstand  kreuzen.

   Um das Abnehmen des     Bügels    4 zu  ermöglichen, liegt sein Steg 7 ausserhalb des  Bügels 3. Vordem Abnehmen bzw. Einsetzen  des Bügels 4 in den Halter werden die bei  den Schenkel unter Überwindung ihrer       Eigenfedeiting        gegeneinaudergedrückt,    wo  durch die abgebogenen Schenkelenden 5 aus  dem Bereich der Hülsenlöcher 6 gelangen.  



  Es erweist sich     als    zweckmässig, einen  Schwamm von     quadratischem    Querschnitt zu  verwenden, der durch einen Längseinschnitt  12 in zwei Längsteile 9 und 10 gespalten ist       (Fig.    5). Dieser Einschnitt 12 durchtrennt  den Schwamm jedoch nicht vollständig, son  dern lässt den dem Halter abgewandten Kopf  11 des Schwammes ungeteilt. In     Fig.    4 ist  das Ende des Einschnittes 12 durch .die ge  strichelte Linie 13 angedeutet.

   Zur Befesti  gung des Schwammes an dem Halter dient  ausser dem Einschnitt 12 noch ein im Kopf  11 quer zur Ebene des Einschnittes 12 ver-    laufendes .Joch 14, durch das der Steg 7 des  abnehmbaren     Bügels    4     hindurchragt.    Letz  terer wird zunächst am Schwamm befestigt.  Da aber der Schenkelabstand des Bü  gels 4 wesentlich kleiner ist als die  Breite des     Schwammes,    bilden sieh entlang  der Bügelschenkel an zwei     gegenüberlie-          genden        Sehwanim.-Seitenfläehen        Einschnü-          rungen,    die in     Fig.    5 im     Querschnitt    erkenn  bar sind.

   Der mit dem Bügel 4 verbundene  Schwamm wird sodann derart. auf den Halter       auffesteekt,    dass der Bügel 3 in den Ein  schnitt 12 des     Schwammes    eindringt. So  dann werden die     abgebogenen    Schenkel  enden 5 in die Löcher 6 der     Hälse    2 zum  Einschnappen gebracht.

   Hierbei wird der       Sehwanim    zwischen den Schenkeln des Bügels  4 noch weiter eingeschnürt und ausserdem  am Kopf 17. zwischen den beiden Stegen 7  und 8     festgeklemmt.        Um    ein unerwünschtes  seitliches     Ausknicken    des     Schwammes    samt  dein Bügel 4 zu vermeiden, ist der Steg 8  des festen Bügels 3 bogenförmig um den  geraden     Stege    7 herumgeführt,

   so dass die  zwischen den beiden Stehen eingeklemmten       Schwammteile    eine feste Kupplung der bei  den Bügel 3 und 4     bewirken.    Durch vorher  gehendes Aufweichen des     Schwannnes    in  Wasser kann das Befestigen desselben am  Halter erleichtert  erden. In gleicher      reise          könnte    der Schwamm auch aus mehreren ge  trennten Teilen bestehen.

   So könnte der Kopf  11 durch eine Schnittebene längs der Linie  13     (Fig.    4) abgetrennt sein, wobei die beiden  Längsteile 9 und 10 vollständig getrennte  Schwammteile     darstellen.    Ist der Kopf gleich  falls mit einem     Querloch    14 ausgestattet,  dann     könnnen    alle drei Schwammteile durch  den Bügel 4 zu einer Einheit     zusammen-          geklemmt    werden.  



  Durch den.     Einselinitt    12 sowie die beiden       Einsehnürungen    bilden sich am Schwamm in  seiner Gebrauchslage vier     prismatische    Längs  rippen aus, die wie die     zusammengefassten          Borstenreihen    einer Bürste wirken und die  Scheuerwirkung des Gerätes erhöhen. Die  erläuterte Befestigung des Schwammes ergibt  auch eine leichte Wölbung der Stirnfläche      des Kopfes 11, wodurch eine     gute    Reini  gung des     Gefässbodens    ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Reinigen von Gefässen, mit einer aus Metallbügeln bestehenden, an einem Stiel befestigten Haltevorrichtung zum Einspannen eines wciehelastischen Reini- gungsorganes, dadurch gekennzeichnet, dass als Reinigungsorgan ein Schwamm dient und daL') dieser in zwei zueinander senkrechten Ebenen durch je zwei einander gegenüberlie gende Teile der Metallbügel festgeklemmt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, gekenn- 7eiehnet < huch zwei U-förmig gebogene, aus Draht hergestellte Metallbügel (3, 4), die in sich kreuzenden Ebenen angeordnet und mit ihren Schenkelenden an einem Ende des Stiels (1) befestigt sind. 2. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Metallbügel (3) am Stielende starr und der andere (4) ab nehmbar befestigt ist, wobei sich die Bügel- Stege (7, 8) mit Abstand voneinander kreuzen. 3. Gerät nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine am Stielende befestigte Hülse (2), in deren seitliche Öffnungen (6) der abnehmbare Metallbügel (4) von innen her mit nach aussen abgebogenen Schenkel enden (5) eingesetzt ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwamm mit einem nicht bis zur freien Stirnfläche durch gehenden Längseinschnitt (12) versehen und in letzteren der am Stielende starr befestigte Metallbügel (3) eingeschoben ist, wogegen der abnehmbare Metallbügel (4) den unge teilten Kopf (11) des Schwammes mit sei nem Quersteg (7) durchsetzt und den Schwamm mit seinen Schenkeln unter Bil dung von Einschnürungen festklemmt. 5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwamm aus zwei getrennten Längsteilen (9, 10) und einem Kopf (11) zusammengesetzt ist und alle diese Teile mittels des abnehmbaren Metallbügels (4) zusammengehalten sind.
CH277235D 1949-11-09 1949-11-09 Gerät zum Reinigen von Gefässen. CH277235A (de)

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