CH277253A - Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte.

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CH277253A
CH277253A CH277253DA CH277253A CH 277253 A CH277253 A CH 277253A CH 277253D A CH277253D A CH 277253DA CH 277253 A CH277253 A CH 277253A
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CH
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roller shutters
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helical springs
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Inventor
Gruenfest Fritz
Tschappu Jun Franz
Original Assignee
Gruenfest Fritz
Tschappu Jun Franz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen,  und nach dem Verfahren hergestellte Gurte.    Aus     Textilmaterialien    hergestellte Gurten  haben insbesondere beim Gebrauch als     Roll-          ladengurten    den     ?Nachteil,    dass die Gurten  ränder schon nach verhältnismässig kurzer       Gebrauehsclauer        durehgeseheuert    sind, wo  durch eine verminderte Zugfestigkeit der       Gurten    resultiert, die     seliliesslich    zum Zerrei  ssen derselben führt.

   Das Auswechseln de  fekter     Rolladengurten    ist in der Regel eine       uniständliehe    und relativ teure Angelegenheit,  weil die Arbeit durch sachkundiges Personal  ausgeführt werden muss.  



       Zur        Behebung    des genannten Nachteils  hat man bereits     vorgeschlagen,    die Gurten  ränder durch     Anbringung    von die Biegsam  keit der Gurten nicht     becinträehtigenden     Schraubenfedern zu verstärken bzw. vor Be  schädigung zu schützen. Dieses Ziel hat man  dachtreu zu erreichen versucht, dass die  Schraubenfedern an den fertig gewobenen  (gurten angenäht wurden. Es zeigte sich aber  bald, dass auf diese Weise die gewünschte  Verbesserung nur teilweise erreicht werden  kann, indem die Befestigungsnähte schon  nach kurzem Gebrauch einer Gurte     durch-          Teseheuert    werden und die Schraubenfedern  sieh alsdann von der Gurte lösen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Beseitigung des geschilderten Nachteils und  betrifft ein Verfahren zur     Herstellung    von  gewobenen Gurten mit an den Rändern ange  ordneten, als Kantenschutz dienenden Schrau  benfedern, insbesondere für Rolladen, sowie  eine nach dem Verfahren hergestellte Gurte.    Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet  sieh dadurch aus, dass die beiden Schrauben  federn neben den äussersten Kettenfäden an  geordnet und beim Weben vom     Schussfaden     umfasst und dadurch wenigstens angenähert  spielfrei an den übrigen Teil der Gurte ge  bunden werden.  



  Die nach diesem Verfahren hergestellte  Gurte ist dadurch gekennzeichnet, dass die an  den beiden Rändern angeordneten Schrau  benfedern mittels des     Sehussfadens    mit dem       niehtinetallischen    Teil der Gurte untrennbar  zu einem Ganzen verbunden     sind.     



  In der beigefügten Zeichnung ist eine bei  spielsweise     Ausführungsform    einer nach dem  erfindungsgemässen Verfahren hergestellten       Rolla,dengurte    nach der Erfindung schema  tisch dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansieht der Gurte, senkrecht  zur     G.urtenebene    betrachtet,       Fig.        \?    einen Querschnitt durch die Gurte,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch dieselbe.

    Zur Herstellung der dargestellten Gurte       #tverden    mehrere dicke, als Füllfäden dienende  Kettenfäden 10 nebeneinander gespannt, ne  ben welchen die zum     Kantenschutz    der Gurte  bestimmten Schraubenfedern 11 parallel an  geordnet werden. Eine Lage weiterer, dünne  rer Kettenfäden 12 wird oberhalb der Füll  fäden 10 als Oberkette und eine andere Lage  gleicher Kettenfäden 13     als    Unterkette unter  halb der Füllfäden 10 angeordnet, wie dies      deutlich     aus        Fig.    ? hervorgeht.

   Beim Weben  der Gurte wird ein Schossfaden 14 zunächst  abwechslungsweise über     iuid    unter den obern  Kettenfäden 12 hindurchgeführt, dann     7,wi-          sehen    zwei benachbarten Windungen der  einen Schraubenfeder 11     eingeiührt    und an  schliessend abwechslungsweise über und unter  den untern Kettenfäden 13 hindurchgezogen  und schliesslich zwischen zwei Windungen der  andern Schraubenfeder 11 eingeführt, worauf  er erneut zur Bindung mit den obern Ketten  fäden 12 gelangt.

   Auf diese Weise entsteht  ein flaches Band, das in der Kettenrichtung       verlaufende    Füllfäden 10 enthält, wobei der       Sehussfaden    14 in jedem     Umkehrpunkt    den  Draht. der einen oder der andern Feder 11  umgreift und die Federn dadurch untrenn  bar und     praktisch    spielfrei mit dem     nicht-          meta.llisehen    Teil der Gurte     zu    einem Ganzen  verbindet.  



  Der     Windungsdurehinesser    der Schrauben  federn 11 ist     kleiner    als die Dicke des nicht  metallischen Teils     der:    Gurte, was durch die  beschriebene Verwendung von Füllfäden 10  erreicht wird, deren     Durchmesser    angenähert  demjenigen der     MV        indungen    der Schrauben  federn gleich ist. Die Steigungshöhe einer ein  zelnen Windung der Schraubenfedern ist  kleiner als der Wendungsdurchmesser und  beim dargestellten Beispiel so gewählt, dass  der Draht jeder Feder an jeder zweiten     Win-          dimg    von     Sehussfaden    erfasst wird.  



  Um den oberhalb der Füllfäden 10 lie  genden Gewebeteil mit dem     unterhalb        der     Füllfäden liegenden zu binden, sind     zwischen     je zwei     benachbarten    Füllfäden gemäss     Fig.     _  und 3 zusätzliche Bindungsfäden 15 vorhan  den, die ebenfalls Kettenfäden darstellen  und den     Sehussfaden    14 .abwechslungsweise  einmal unterhalb und einmal     oberhalb    der  Füllfäden 10 umfassen, wobei je zwei solcher  Bindungsfäden gegenläufig angeordnet sind,  wie es deutlich aus     Fig.    3 Hervorgeht.

   Um  dies zu erreichen, werden die Kettenfäden     15     beim Weben der Gurte mit Hilfe besonderer       Webesehäfte    wechselweise über die Oberkette  12 gehoben und unter die Unterkette 13 ge  senkt, wobei der Wechsel     jeweils    nach einem         vollständigen    Hin-     un < _1        Hergang    des     Schuss-          fadens    14 erfolgt.  



  Bei der     beschriebenen    Gurte sind die       Sehra.ubeiifedern    11 fest an den Rändern an  geordnet und behindern das Aufziehen oder  Herablassen eines Rolladens mittels der Gurte  in keiner Weise, da. sie ebenso flexibel sind  wie der übrige Teil der Gurte und in der  Dickenrichtung nicht vorstehen, sondern le  diglich die Kanten des     nichtmetallischen     Teils gegen Abscheuern schützen. Ein Hän  genbleiben der Gurte mittels der Windungen  der Federn ist praktisch ausgeschlossen, weil  die Steigung der Schraubenfedern kleiner als  deren     Windungsdurehinesser    ist.  



  Zur Dauerhaftigkeit der     CTurte    trägt       hauptsä.ehlieh    der Umstand bei, dass die Um  kehrpunkte des     Sehussfadens    des     Gewebes     gegen mechanische Einflüsse     geschützt    sind,  indem sie im Innern der Federn liegen.  



  Das Gewebe der Gurte kann     selbstver-          stän.dlieh    auch einen andern Aufbau zeigen;       beispielsweise    kann der Draht. der Federn an  jeder     Windung-        vom        Sehussfaden    umfasst sein.  



  Die Federn bestehen mit Vorteil aus       Stahldraht    und der     niehtmetallisehe    Teil der  Gurte ist     zw        eekmässigerweise    aus Textil  material, insbesondere     aus    Hanf, Baumwolle  oder Jute,     hergestellt.  

Claims (1)

  1. PATENT.\NSPRL'CHE 1. Verfahren zur Herstellung von gewo benen Gurten mit. an den Rändern angeord neten, als Kantenschutz dienenden Schrau benfedern, insbesondere für Rolladen, da- c1nreh gekennzeichnet, dal> die beiden Schrau benfedern neben den äussersten Kettenfäden angeordnet und beim Weben vom Schoss faden umfasst und dadurch wenigstens ange nähert spielfrei an den übrigen Teil der Gierte gebunden werden.
    I1. Nach dem Verfahren gemäss Patentan- sprLieli I lier-estellte CTurte, insbesondere für Rolladen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Rändern angeordneten Schrau benfedern mittels des Sehussfadens mit dem niehtinetallisehen Teil der Gurte untrennbar zu einem Ganzen verbunden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Gurte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Dick .e der Gurte grösser als der Windungsdurchmesser der Schraubenfedern ist. 2. Gurte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Steigung der. Schrau benfedern derart gewählt ist, dass der Feder draht an jeder Windung vom Schussfaden umfasst ist..
CH277253D 1949-11-16 1949-11-16 Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte. CH277253A (de)

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CH277253D CH277253A (de) 1949-11-16 1949-11-16 Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1535681B1 (de) * 1961-03-23 1971-02-04 Textron Inc Tragband fuer Reissverschluesse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1535681B1 (de) * 1961-03-23 1971-02-04 Textron Inc Tragband fuer Reissverschluesse

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