CH277253A - Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte. Aus Textilmaterialien hergestellte Gurten haben insbesondere beim Gebrauch als Roll- ladengurten den ?Nachteil, dass die Gurten ränder schon nach verhältnismässig kurzer Gebrauehsclauer durehgeseheuert sind, wo durch eine verminderte Zugfestigkeit der Gurten resultiert, die seliliesslich zum Zerrei ssen derselben führt.
Das Auswechseln de fekter Rolladengurten ist in der Regel eine uniständliehe und relativ teure Angelegenheit, weil die Arbeit durch sachkundiges Personal ausgeführt werden muss.
Zur Behebung des genannten Nachteils hat man bereits vorgeschlagen, die Gurten ränder durch Anbringung von die Biegsam keit der Gurten nicht becinträehtigenden Schraubenfedern zu verstärken bzw. vor Be schädigung zu schützen. Dieses Ziel hat man dachtreu zu erreichen versucht, dass die Schraubenfedern an den fertig gewobenen (gurten angenäht wurden. Es zeigte sich aber bald, dass auf diese Weise die gewünschte Verbesserung nur teilweise erreicht werden kann, indem die Befestigungsnähte schon nach kurzem Gebrauch einer Gurte durch- Teseheuert werden und die Schraubenfedern sieh alsdann von der Gurte lösen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung des geschilderten Nachteils und betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten mit an den Rändern ange ordneten, als Kantenschutz dienenden Schrau benfedern, insbesondere für Rolladen, sowie eine nach dem Verfahren hergestellte Gurte. Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sieh dadurch aus, dass die beiden Schrauben federn neben den äussersten Kettenfäden an geordnet und beim Weben vom Schussfaden umfasst und dadurch wenigstens angenähert spielfrei an den übrigen Teil der Gurte ge bunden werden.
Die nach diesem Verfahren hergestellte Gurte ist dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Rändern angeordneten Schrau benfedern mittels des Sehussfadens mit dem niehtinetallischen Teil der Gurte untrennbar zu einem Ganzen verbunden sind.
In der beigefügten Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Rolla,dengurte nach der Erfindung schema tisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansieht der Gurte, senkrecht zur G.urtenebene betrachtet, Fig. \? einen Querschnitt durch die Gurte, Fig. 3 einen Längsschnitt durch dieselbe.
Zur Herstellung der dargestellten Gurte #tverden mehrere dicke, als Füllfäden dienende Kettenfäden 10 nebeneinander gespannt, ne ben welchen die zum Kantenschutz der Gurte bestimmten Schraubenfedern 11 parallel an geordnet werden. Eine Lage weiterer, dünne rer Kettenfäden 12 wird oberhalb der Füll fäden 10 als Oberkette und eine andere Lage gleicher Kettenfäden 13 als Unterkette unter halb der Füllfäden 10 angeordnet, wie dies deutlich aus Fig. ? hervorgeht.
Beim Weben der Gurte wird ein Schossfaden 14 zunächst abwechslungsweise über iuid unter den obern Kettenfäden 12 hindurchgeführt, dann 7,wi- sehen zwei benachbarten Windungen der einen Schraubenfeder 11 eingeiührt und an schliessend abwechslungsweise über und unter den untern Kettenfäden 13 hindurchgezogen und schliesslich zwischen zwei Windungen der andern Schraubenfeder 11 eingeführt, worauf er erneut zur Bindung mit den obern Ketten fäden 12 gelangt.
Auf diese Weise entsteht ein flaches Band, das in der Kettenrichtung verlaufende Füllfäden 10 enthält, wobei der Sehussfaden 14 in jedem Umkehrpunkt den Draht. der einen oder der andern Feder 11 umgreift und die Federn dadurch untrenn bar und praktisch spielfrei mit dem nicht- meta.llisehen Teil der Gurte zu einem Ganzen verbindet.
Der Windungsdurehinesser der Schrauben federn 11 ist kleiner als die Dicke des nicht metallischen Teils der: Gurte, was durch die beschriebene Verwendung von Füllfäden 10 erreicht wird, deren Durchmesser angenähert demjenigen der MV indungen der Schrauben federn gleich ist. Die Steigungshöhe einer ein zelnen Windung der Schraubenfedern ist kleiner als der Wendungsdurchmesser und beim dargestellten Beispiel so gewählt, dass der Draht jeder Feder an jeder zweiten Win- dimg von Sehussfaden erfasst wird.
Um den oberhalb der Füllfäden 10 lie genden Gewebeteil mit dem unterhalb der Füllfäden liegenden zu binden, sind zwischen je zwei benachbarten Füllfäden gemäss Fig. _ und 3 zusätzliche Bindungsfäden 15 vorhan den, die ebenfalls Kettenfäden darstellen und den Sehussfaden 14 .abwechslungsweise einmal unterhalb und einmal oberhalb der Füllfäden 10 umfassen, wobei je zwei solcher Bindungsfäden gegenläufig angeordnet sind, wie es deutlich aus Fig. 3 Hervorgeht.
Um dies zu erreichen, werden die Kettenfäden 15 beim Weben der Gurte mit Hilfe besonderer Webesehäfte wechselweise über die Oberkette 12 gehoben und unter die Unterkette 13 ge senkt, wobei der Wechsel jeweils nach einem vollständigen Hin- un < _1 Hergang des Schuss- fadens 14 erfolgt.
Bei der beschriebenen Gurte sind die Sehra.ubeiifedern 11 fest an den Rändern an geordnet und behindern das Aufziehen oder Herablassen eines Rolladens mittels der Gurte in keiner Weise, da. sie ebenso flexibel sind wie der übrige Teil der Gurte und in der Dickenrichtung nicht vorstehen, sondern le diglich die Kanten des nichtmetallischen Teils gegen Abscheuern schützen. Ein Hän genbleiben der Gurte mittels der Windungen der Federn ist praktisch ausgeschlossen, weil die Steigung der Schraubenfedern kleiner als deren Windungsdurehinesser ist.
Zur Dauerhaftigkeit der CTurte trägt hauptsä.ehlieh der Umstand bei, dass die Um kehrpunkte des Sehussfadens des Gewebes gegen mechanische Einflüsse geschützt sind, indem sie im Innern der Federn liegen.
Das Gewebe der Gurte kann selbstver- stän.dlieh auch einen andern Aufbau zeigen; beispielsweise kann der Draht. der Federn an jeder Windung- vom Sehussfaden umfasst sein.
Die Federn bestehen mit Vorteil aus Stahldraht und der niehtmetallisehe Teil der Gurte ist zw eekmässigerweise aus Textil material, insbesondere aus Hanf, Baumwolle oder Jute, hergestellt.
Claims (1)
- PATENT.\NSPRL'CHE 1. Verfahren zur Herstellung von gewo benen Gurten mit. an den Rändern angeord neten, als Kantenschutz dienenden Schrau benfedern, insbesondere für Rolladen, da- c1nreh gekennzeichnet, dal> die beiden Schrau benfedern neben den äussersten Kettenfäden angeordnet und beim Weben vom Schoss faden umfasst und dadurch wenigstens ange nähert spielfrei an den übrigen Teil der Gierte gebunden werden.I1. Nach dem Verfahren gemäss Patentan- sprLieli I lier-estellte CTurte, insbesondere für Rolladen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Rändern angeordneten Schrau benfedern mittels des Sehussfadens mit dem niehtinetallisehen Teil der Gurte untrennbar zu einem Ganzen verbunden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Gurte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Dick .e der Gurte grösser als der Windungsdurchmesser der Schraubenfedern ist. 2. Gurte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Steigung der. Schrau benfedern derart gewählt ist, dass der Feder draht an jeder Windung vom Schussfaden umfasst ist..
Applications Claiming Priority (1)
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| CH277253T | 1949-11-16 |
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| CH277253D CH277253A (de) | 1949-11-16 | 1949-11-16 | Verfahren zur Herstellung von gewobenen Gurten, insbesondere für Rolladen, und nach dem Verfahren hergestellte Gurte. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1535681B1 (de) * | 1961-03-23 | 1971-02-04 | Textron Inc | Tragband fuer Reissverschluesse |
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1949
- 1949-11-16 CH CH277253D patent/CH277253A/de unknown
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